The Sea Around Us

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Originaltitel The Sea Around Us
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1953
Länge 61 Minuten
Stab
Regie Irwin Allen
Drehbuch Irwin Allen
Produktion Irwin Allen
Musik Paul Sawtell
Schnitt Doane Harrison

The Sea Around Us (Alternativtitel: Geheimnisse des Meeres) ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 1953 nach dem preisgekrönten Buch Wunder der Meere der Biologin Rachel Carson.

Handlung[Bearbeiten]

Die Dokumentation behandelt die Weltmeere. Nach einer Einleitung über die Entstehung der Meere und der Wassernutzung durch den Menschen geht es um das mikroskopische Leben in den Meeren. Die Nahrungskette wird mit der Kieselalge veranschaulicht, die als Nahrung für Krebse dient. Aufnahmen von bunt schillernden Seeschlangen schließen sich an.

Das nächste Thema ist ein Kampf zwischen einer Krake und einem Hai, den der Hai gewinnt. Mit Ködern, die mit Betäubungsmitteln versehen sind, werden Haie für das MarineLand in Florida gefangen und dort von professionellen Betreuern, den "shark walkers", versorgt.

Es folgt eine Beschreibung von Tauchgang, den Otis Barton 1949 mit einer Bathysphäre unternahm und bei dem ihm ein Tieftauchrekord gelang. Der Film wendet sich nun den Gefahren des Meeres zu. Seebeben verursachen gewaltige Wellen. Für den Menschen tödliche Tiere wie verschiedene Quallen und Muränen werden vorgestellt.

Die Fischfangindustrie ist der nächste Punkt, der behandelt wird. Vom Schwammtaucher bis zu Krebsfischern werden die Fangmethoden dargestellt. Nach einem Blick auf das Great Barrier Reef vor Australien mit seiner vielfältigen Fauna und Flora, werden Lachse aus dem nordwestlichen Pazifik gezeigt, die ihren Weg zu den Laichplätzen ziehen. Meeressäuger wie Wale, Robben, Schildkröten und Seehunde werden ebenso behandelt wie die verschiedenen Meeresvögel.

Nach Aufnahmen von einer Waljagd schließt der Film mit der offenen Frage nach dem Schicksal unserer Welt, wenn die Polarkappen weiterhin schmelzen und das Wasser die Küsten überschwemmt.

Kritik[Bearbeiten]

Bosley Crowther von der New York Times bescheinigte, dass die Montage lebendiger Farbfilme voller attraktiver Bilder sei.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

1953 wurde der Film in der Kategorie Bester Dokumentarfilm mit dem Oscar ausgezeichnet.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Dokumentation hatte am 30. Juni 1953 Premiere.

Die Filmrechte an Carsons Buch hatte sich RKO Pictures gesichert, die den Film dann auch in den Vertrieb brachten. Rachel Carson war bei der Erstellung des Drehbuchs beteiligt. Irwin Allen schickte sein Manuskript an die Biologin, deren erste Kritik negativ ausfiel. Der Regisseur, der sich später mit Katastrophenfilmen wie Die Höllenfahrt der Poseidon und Flammendes Inferno einen Namen machte, konnte eine Abmachung mit Carson treffen, die sie dazu verpflichtete, keine schädlichen Statements über den Film und seinen Produzenten zu veröffentlichen.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritik der New York Times (engl.)
  2. Artikel bei TCM (engl.)