Theater Schachar

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Das Theater Schachar war ein jüdisches Privattheater in Hamburg, das von 1998 bis 2004 bestand.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Theater wurde 1998 in Hamburg vom Grafiker und Theaterautor Daniel Haw gegründet.[1] Bis 2002 war das Stadtteilkulturzentrum Haus Drei in Altona-Altstadt die Spielstätte. 2002 wurde die Zusammenarbeit mit dem Theater Schachar durch das Haus Drei beendet.[2]

2003 war die Fortsetzung des Spielbetriebs im leer stehenden Studio Bernstorffstraße, unter anderem zusammen mit einem Kino und einer israelischen Weinhandlung, geplant.[3] Laut dem Hamburger Abendblatt standen Ende 2003 die betreffenden Räume weiterhin leer.[4] Das Projekt wurde aufgrund der Kosten letztendlich nicht umgesetzt. 2004 gab es eine Aufführung eines Stückes von Bente Kahan und Ellen Foyn Bruun in den Räumen der Türkischen Gemeinde in Hamburg in der Hospitalstr. 111.[5] Laut eigener Website stellte das Theater Schachar 2006 den Spielbetrieb ein.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hagalil: Das Theater Schachar; abgerufen am 4. Juni 201
  2. Theater Schachar unter falscher Flagge. Pressemitteilung von Haus Drei, Hamburg den 26. März 2003.
  3. Maike Schiller: "Es ist wichtig, eine lebendige jüdische Kultur zu haben!". In: Hamburger Abendblatt vom 19. Juni 2003.
  4. Maike Schiller: Acht Kerzen lassen das "Schachar" erstrahlen. In: Hamburger Abendblatt vom 20. Dezember 2003.
  5. Annette Stiekele: Musikalisches Monodrama im Theater Schachar. In: Hamburger Abendblatt vom 3. Juni 2004.