Theilheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt die selbständige Gemeinde Theilheim; des Weiteren gibt es noch einen Ortsteil mit diesem Namen in der Gemeinde Waigolshausen.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Theilheim
Theilheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Theilheim hervorgehoben
49.7510.033333333333231Koordinaten: 49° 45′ N, 10° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Höhe: 231 m ü. NN
Fläche: 9,69 km²
Einwohner:

2.404 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 248 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97288
Vorwahl: 09303
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 193
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bachstr. 13
97288 Theilheim
Webpräsenz: www.theilheim.de
Bürgermeister: Hubert Henig (Unabhängige Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Theilheim im Landkreis Würzburg
Landkreis Main-Spessart Landkreis Schweinfurt Landkreis Kitzingen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Baden-Württemberg Irtenberger Wald Irtenberger Wald Guttenberger Wald Guttenberger Wald Gramschatzer Wald Würzburg Winterhausen Uettingen Sommerhausen Remlingen (Unterfranken) Reichenberg (Unterfranken) Altertheim Zell am Main Waldbüttelbrunn Waldbrunn (Unterfranken) Veitshöchheim Unterpleichfeld Leinach Thüngersheim Theilheim Tauberrettersheim Sonderhofen Rottendorf Röttingen Riedenheim Randersacker Prosselsheim Ochsenfurt Oberpleichfeld Eisenheim Neubrunn (Unterfranken) Margetshöchheim Kürnach Kleinrinderfeld Kist Kirchheim (Unterfranken) Holzkirchen (Unterfranken) Höchberg Hettstadt Helmstadt Hausen bei Würzburg Güntersleben Greußenheim Giebelstadt Geroldshausen Gerbrunn Gelchsheim Gaukönigshofen Frickenhausen am Main Estenfeld Erlabrunn Eisingen (Bayern) Eibelstadt Bütthard Bieberehren Bergtheim Aub Landkreis Ansbach RimparKarte
Über dieses Bild

Theilheim ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Theilheim liegt in der Region Würzburg.

Es gibt nur die Gemarkung Theilheim.

[Bearbeiten] Geschichte

Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Theilheim 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

  • 1970: 1789 Einwohner
  • 1987: 2067 Einwohner
  • 2000: 2305 Einwohner
  • 2008: ca. 2500 Einwohner

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Hubert Henig (Unabhängige Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 881.000 Euro, davon waren umgerechnet 128.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 111 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 875. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 28 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 383 Hektar, davon waren 362 Ackerfläche und 9 Dauergrünfläche.

[Bearbeiten] Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2006):

  • 100 Kindergartenplätze mit 81 Kindern
  • Eine Volksschule mit 6 Lehrern und 137 Schülern

[Bearbeiten] Breitbandanbindung

Die Gemeinde Theilheim hat ein Auswahlverfahren zur Herstellung der Breitbandanbindung für das gesamte Gemeindegebiet durchgeführt. Die Ist- und Bedarfsanalyse hat eine akute Unterversorgung mit Bandbreiten deutlich unter 1 MBit ermittelt. Durch die Teilnahme am Förderprogramm zum Breitbandausbau wurden der Gemeinde die Höchstförderung zugesprochen. Den Zuschlag zur Umsetzung der Arbeiten erhielt die Deutsche Telekom. Die Arbeiten sind abgeschlossen, so dass Übertragungsraten zwischen 6 und 16 MBit Downstream und 0,5 bis 1 MBit Upstream zur Verfügung stehen.

[Bearbeiten] Sonstiges

Überregional bekannt ist Theilheim durch die Bezeichnung von Hosen, die knapp nördlich der Knie enden, als Dalaamer (= Theilheimer) Housn. Diese Benennung, deren Herkunft unklar ist, ist über Mainfranken hinaus bis nach Hamburg verbreitet.


[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Theilheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen