Themenpark
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Ein Themenpark ist eine Parkanlage, der ein bestimmtes Thema zugrunde liegt. Größere Themenparks sind manchmal in Themenbereiche aufgeteilt, in denen dann jeweils andere Themen behandelt werden.
Moderne Themenparks finden ihre Vorläufer in herrschaftlichen Gärten des Barocks (Barockpark), in denen gestalterische Mittel zur Simulation und Sensation eingesetzt wurden. Ihre wesentlichen Merkmale (Zitat, Sichtbarmachung, Simulation, Eindeutigkeit, Kontrast und Nähe) wurden mit der Entwicklung des Landschaftsparks ausformuliert, der eine besonders raffinierte Kunst zur Erzeugung von Empfindungen darstellt. Das Zitat soll Anstelle des Originals sinnlich auf den Betrachter wirken und in ihm Empfindungen hervorrufen. Um etwas zitieren zu können, muss es sichtbar sein, weshalb die künstliche Sichtbarmachung gerade von nicht sichtbaren Emotionen wichtig wird. Die Simulation soll mittels bestimmter Techniken Stimmungen erzeugen, die auf einem Übereinkommen mit den Betrachtern beruhen. Daher ist die Eindeutigkeit der Zeichen wichtig, um die Interpretationsspielräume unter den Betrachtern gering zu halten. Um die Aufmerksamkeit der Besucher aufrecht zu erhalten und sie zu unterhalten wird mit Kontrast gespielt und sollen sich die Elemente abwechseln. Der Kontrast kann gesteigert werden durch die Integration des Exotischen, Fremden und Fernen in der Nähe, die sie taktil erfahrbar macht. Diese sechs Merkmale, die das Arrangement moderner Themenparks charakterisieren, wurden sowohl in Vergnügungsparks, Weltausstellungen und Zoologischen Anlagen des 19. Jahrhunderts eingesetzt, wie sie auch für Freizeitcenter und Malls der Gegenwart typisch sind.
Je nach Art des Gebotenen gibt es verschiedene Arten von Themenparks:
[Bearbeiten] Quellen
Helmut Holzapfel, Frank Lorberg und Klaus Ronneberger: Begehbare Bilder. Zur Genealogie des modernen Themenparks. Illustriert am Beispiel des Bergparks Wilhelmshöhe bei Kassel; Kassel 2007 [1].

