Theodor Dombart

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Theodor Dombart (* 8. Oktober 1884 in Erlangen; † 25. Dezember 1969 in München) war ein deutscher Architekt, Hochschullehrer und Heimatforscher.

Leben[Bearbeiten]

Theodor Dombart wurde als Sohn eines Gymnasialdirektors in Erlangen geboren. Er besuchte das Gymnasium in München und studierte nach bestandenem Abitur ab 1904 Architektur an der Technischen Universität München. Nach seinem Studium arbeitet er beim bayerischen Staat als Regierungsbaumeister. 1913 konnte er an den archäologischen Grabungen im Tell Halaf unter der Leitung von Max von Oppenheim teilnehmen. Von 1914 bis 1918 diente er als Unteroffizier im Ersten Weltkrieg. Im November 1918 heiratet er die Tochter des Orientalisten Fritz Hommel. Im Anschluss an seine Habilitation übernahm er eine Professur für Geschichte der Baukunst und Architektur im alten Orient an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde 1927 als außerordentlicher Professor berufen. 1940 wird er außerplanmäßiger Professor. Er wurde 1951 emeritiert. Nach seinem Tod im Jahre 1969 wurde er auf dem Münchner Nordfriedhof begraben.

Er schrieb neben Werken über orientalische Architektur mehrere Bücher über Geschichte und Architektur seiner Heimatstadt München.

Sonstiges[Bearbeiten]

1967 erhielt er den Schwabinger Kunstpreis. Nach ihm ist die Theodor-Dombart-Straße in München benannt

Quellen[Bearbeiten]

  • Elisabeth Kraus, Hans-Michael Körner: Die Universität München im Dritten Reich: Aufsätze, Herbert Utz Verlag, 2006, ISBN 3831606390,

Weblinks[Bearbeiten]