Theodor II. (Byzanz)

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Theodor II. Laskaris (XV Jahrhundert)

Theodor II. Laskaris (griechisch Θεόδωρος Β’ Λάσκαρης; * 1223; † August 1258) war byzantinischer Kaiser im Exil in Nikaia ab 1254. Er gehörte der Dynastie der Laskariden an.

Theodor II. wurde 1223 als Sohn des Kaisers Johannes III. Dukas von Nicäa geboren. Am 3. November 1254. wurde Theodor II. zum Kaiser von Nicäa und versuchte, die Kirche wiederzuvereinigen. 1235 heiratete er die Tochter des Zaren Johannes II. Asen von Bulgarien, Helena Arsen, mit der er zusammen zehn Kinder hatte, zwei Jungen und acht Mädchen. Am 3. November 1254 übernahm er den Thron von seinem Vater. Er ist vor allem durch zwei Feldzüge bekannt, in denen er Thrakien und Makedonien besetzte. Innenpolitisch wurde vor allem die Bildung und Wissenschaft gefördert, so erlebte Byzanz unter dem Kaiser, der oft als wissendurstig definiert wird, eine kulturelle Blüte. Das außenpolitische Hauptziel der Zeit, die Rückeroberung von Konstantinopel, wurde jedoch nicht erfüllt. Seine mangelnde Gesundheit und sein früher Tod 1258 verhinderten, dass seine Fähigkeiten als Regent voll zur Entfaltung kamen. Sein minderjähriger Sohn Johann IV. Laskaris übernahm die offizielle Regentschaft nach dem Tod seines Vaters 1258, konnte sich jedoch nur bis ins Jahr 1259 an der Macht halten. Die tatsächliche Herrschergewalt übte der Feldherr Michael Palaiologos aus, der Johann IV. Laskaris blenden ließ und in ein Kloster schickte.

Weblinks und Quellen[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Johannes III. Kaiser von Byzanz
1254–1258
Johannes IV.