Theodore Annemann

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Theodore “Theo” Annemann, eigentlich Theodore John Squires (* 22. Februar 1907 in East Waverly, Barton, Tioga County, New York; † 12. Januar 1942 in Manhattan, New York), war ein amerikanischer Zauberkünstler und Mentalist.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Der ehemalige Bahnbedienstete startete seine Showkarriere als Tenorsänger und Assistent eines konventionellen Zauberkünstlers. Er spezialisierte sich in den 30er Jahren auf Kunststücke, die Gedankenlesen, Hellsehen u. ä. simulierten, die er perfektionierte und damit einen neuen Stil kreierte. Berühmt wurde Annemann durch seine dramatische Version des u. a. von Jean Eugène Robert-Houdin gezeigten Kugelfangs, bei dem er ein markiertes und dann auf ihn abgefeuertes Projektil mit dem Mund auffing, wobei er scheinbar blutete.

1934 wurde er Herausgeber der Fachzeitschrift „The Jinx“, die auf entsprechend bizarre Kunststücke spezialisiert war. Um das Interesse am folgenden Heft zu stimulieren, kündigte er sensationelle Effekte an, zu deren Realisierung er entsprechende Tricks erst nachträglich seiner eigenen Vorgabe entsprechend ersann. Aus Annemanns Material entstanden nach seinem Tod Zauberbücher, die zu Klassikern wurden.

Annemann beging im 35. Lebensjahr aus nicht bekannten Gründen Suizid. Er soll unter Lampenfieber und Selbstzweifeln gelitten haben, insbesondere verunsichert gewesen sein, ob das Publikum seine Methoden durchschauen würde. Ferner soll er ein Drogenproblem gehabt haben.

Annemanns stilbildende Präsentation eines scheinbar übersinnlich Begabten wurde durch seinen Kollegen Joseph Dunninger als Mentalmagie bekannt.

Kurioses[Bearbeiten]

In der Folge „Tödliche Tricks“ der TV-Krimiserie Columbo wurde ein fiktives Forschungsinstitut für parapsychologische Studien, welches einem Mentalisten übersinnliche Fähigkeiten attestierte, „Annemann-Institut“ genannt.

Videolinks[Bearbeiten]