Theodore Watts

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Theodore Watts

Walter Theodore Watts oder Watts-Dunton (* 12. Oktober 1832 in St. Ives, damals Huntingdonshire; † 6. Juni 1914 in Putney (London)) war ein englischer Poet und Kritiker. Er ist heute eher bekannt als enger Freund von Algernon Charles Swinburne, den er vor dem Alkoholismus rettete.

Sein anfängliches Interesse für Naturwissenschaften wandelte sich und er wurde Anwalt in London. Er lernte Dante Gabriel Rossetti kennen, als er diesen über einen gestohlenen Scheck beriet. Swindburne half er, indem er ihn 1872 von seinem erpresserischen Verleger John Camden Hotten befreite.

Er schrieb für die Zeitungen The Examiner und Athenaeum und trug mehrere Artikel zur neunten Ausgabe der Encyclopædia Britannica bei.

Als sein Mandant und Freund Swinburne drohte, dem Alkohol zu verfallen, nahm er diesen in sein Haus auf und kümmerte sich um ihn. Eher unbekannt ist, dass er auch die Fertigstellung von Swinburnes sadomasochistischem Roman Lesbia Brandon verhinderte.

1897 fügte er seinem Nachnamen den Geburtsnamen seiner Mutter, Dunton, hinzu. 1905 heiratete er Clara Reich.

Werke[Bearbeiten]

als Autor
  • The Coming of Love and other poems. John Lane, London 1897.
  • Aylwin. University Press, Oxford 1950 (Nachdr. d. Ausg. London 1898).
  • The Christmas Dream. London 1901.
  • Christmas at the Mermaid. John Lane London 1902. (illustriert von Herbert Cole).
  • Poetry and The Renascence of Wonder. Kennikat Press, Port Washington, N.Y. 1970, ISBN 0-8046-1057-6 (Nachdr. d. Ausg. London 1903).
  • Studies of Shakespeare. London 1910.
  • Old Familiar Faces. London 1916.
als Herausgeber

Weblinks[Bearbeiten]