Theologisches Seminar Elstal (Fachhochschule)

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Theologisches Seminar Elstal (Fachhochschule)
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Motto Biblisch fundiert, wissenschaftlich reflektiert, gemeindebezogen
Gründung 1880 (als Predigerseminar der Deutschen Baptisten in Hamburg-Horn)
Trägerschaft Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland
Ort Wustermark-Elstal
Bundesland Brandenburg
Staat Deutschland
Rektor Volker Spangenberg
Studenten 64 Stand: WS 2012/13[1]
Professoren 9 (2007)
Website www.theologisches-seminar-elstal.de

Das Theologische Seminar Elstal (Fachhochschule) ist die theologische Ausbildungsstätte des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland, wurde 1880 in Hamburg-Horn als Predigerseminar der deutschen Baptisten gegründet und verlegte 1997 seinen Sitz nach Wustermark-Elstal bei Berlin. Eng mit dem Theologischen Seminar verbunden ist das Zentrale Oncken-Archiv des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.

Geschichte[Bearbeiten]

Studenten und Lehrer um 1865; sitzend v. l. n. r.: Julius Braun, Johann Gerhard Oncken, Julius Köbner.
Predigerseminar Hamburg-Horn um 1888
Das neue Seminargebäude nach dem Zweiten Weltkrieg
Theologisches Seminar um 1955
Gedenktafel am ehemaligen Standort des Theologischen Seminars in Hamburg-Horn, Rennbahnstraße 115
Theologisches Seminar Elstal (FH)
Studentenwohnungen auf dem Campus des Theologischen Seminars

Die Vorgeschichte des 1880 gegründeten Predigerseminars beginnt 1849, als die erste Bundeskonferenz der deutschen Baptistengemeinden die Ausbildung von so genannten "Missionsarbeitern" beschloss.

Hamburg, Böhmkenstraße[Bearbeiten]

Im September 1849 begann der erste Kurs mit fünf Studierenden. Über Bedingungen und Inhalt eines Missionsarbeiterkurs, der Ende Februar 1859 begann, berichtete der Missionsschüler Eduard Scheve in seinen Tagebuchaufzeichnungen:[2] Die 18 Schüler des Kurses bewohnten ein kleines Gartenhaus auf dem Grundstück der Baptistenkirche an der Hamburger Böhmkenstraße, wobei sich jeweils zwei ein Bett teilen mussten. Der Lehrsaal im ersten Stock des Gebäudes diente auch als Frühstücks- und Abendbrotmensa. Mittags aß man in einem nahen Speisehaus. Josef Lehmann[3] war für den Unterricht in Kirchengeschichte und "verschiedenen anderen Fächern" verantwortlich. Johann Gerhard Oncken gab in seinem Gartenhaus in Hamburg-Altona "von 10 bis 12 Uhr" eine Einführung in das Matthäus-Evangelium. Sein Sohn Gerhard Oncken unterrichtete die Englische Sprache und Jakob Braun Noten- und Gesangskunde. Ein Lehrer namens Hunde lehrte die deutsche Sprache und andere allgemeinbildende Fächer. Am 18. September 1859 wurde der Kurs mit einer Feier beschlossen. Von den 18 Schülern ordinierte Oncken zwölf, fünf mussten eine weitere Probezeit absolvieren, und einer kehrte in seinen Schuhmacherberuf zurück.

Die Baptistenkirche an der Böhmkenstraße wurde 1870 aufgestockt, wodurch zwei Lehrsäle und zehn Schlafräume entstanden. Rechtlich gegründet wurde das Prediger- und spätere Theologische Seminar 1880.

Hamburg-Horn[Bearbeiten]

Im September 1888 zog das Seminar in ein neues Gebäude in Hamburg-Horn an der Rennbahnstraße 115, nachdem bereits 1868 der Deutsch-Amerikaner August Rauschenbusch den Bau eines Seminargebäudes angeregt hatte. Das Grundstück war ein Geschenk des amerikanischen Industriellen John D. Rockefeller. Inzwischen gab es 44 Studenten, und die zweijährige Missionsarbeiter-Ausbildung war in ein vierjähriges Studium umgewandelt worden. 1915 öffnete nach zweijähriger Bauzeit ein neues Lehrgebäude seine Pforten. Bereits ein Jahr später musste das Seminar kriegsbedingt schließen. Erst im Januar 1919 konnte es seinen Lehrbetrieb wieder aufnehmen. 1926 wurden offizielle Abschlussprüfungen eingeführt. Im September desselben Jahres wurde die Studiendauer auf fünf Jahre verlängert. Die ersten beiden dienten vor allem dem Erlernen der alten Sprachen (Hebräisch und Griechisch) und der Einführung in die theologischen Wissenschaften, die nächsten drei dem Theologiestudium.

Im März 1935 musste das erste Seminargebäude (siehe Bild) dem Bau der Autobahn weichen. Zwei weitere Gebäude wurden dafür ersatzweise errichtet: das Studentenwohnheim und die Aula. 1936 erfolgte die Einweihung. Zum Sommersemester 1940 wurde ein slawischsprachiger Kurs für baptistische Studenten aus den von Deutschen besetzten Teilen Osteuropas eingerichtet. 11 Studenten nahmen daran teil.

1941, 1942 und 1943 trafen bei Luftangriffen mehrere Bomben das Seminargebäude. Zwischen dem 25. und 29. Juli 1943 kam es zum Großangriff der Alliierten auf Hamburg. Dabei wurde das Seminar total zerstört.

Wiedenest[Bearbeiten]

Im September 1943 verlegte das Theologische Seminar seine Unterrichtsarbeit nach Wiedenest in die Bibelschule der Brüdergemeinden. Die Gestapo schloss 1944 die Wiedenester Einrichtung; die Studenten und Bibelschüler wurden als Arbeiter in der Bergneustädter Rüstungsindustrie dienstverpflichtet.

Neuanfang in Hamburg[Bearbeiten]

1948 kehrte das Seminar nach Hamburg-Horn zurück. Mit Unterstützung des britischen Baptistenbundes wurden die Kriegsschäden beseitigt. Das Theologische Seminar stellte sich in den Dienst der Völkerverständigung und lud zu internationalen Studententagungen ein. Zwischen der Evangelischen Fakultät der Universität Hamburg und dem Theologischen Seminar entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit. 1959 wurde für die DDR ein eigenes Theologisches Seminar eröffnet. Acht Studierende sowie zwei hauptamtliche Lehrkräfte begannen am 14. Oktober 1959 mit dem Unterrichtsbetrieb in der Kleinstadt Buckow in einem Haus des Diakoniewerks Bethel.

Studenten aus der UdSSR erhielten Ende der 1960er Jahre die Möglichkeit, mit einem theologischen Aufbaukurs am Seminar Hamburg zu beginnen; in der Zeit des Kalten Krieges war dies ein außergewöhnliches Ereignis.

Zusammenlegung der Seminare Hamburg und Buckow[Bearbeiten]

Nach der deutschen Wiedervereinigung vereinigten sich auch die getrennten freikirchlichen Gemeindebünde, darunter auch die Theologischen Seminare Buckow und Hamburg-Horn, was eine Erweiterung des Raumangebotes notwendig machte.

Wustermark-Elstal[Bearbeiten]

Nach langjährigen Überlegungen entschloss sich der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, einen Teil des ehemaligen Olympischen Dorfes in Wustermark-Elstal aufzukaufen und zu einem Bildungszentrum umzubauen. 1997 zog das Seminar nach Wustermark-Elstal um. Die alten Hamburger Seminargebäude an der Rennbahnstraße wurden abgebrochen; auf dem Gelände befindet sich heute (Juli 2004) ein Lidl-Markt.

Am 1. Oktober 2003 wurde das Theologische Seminar staatlich anerkannte Fachhochschule. Die zunächst auf fünf Jahre befristete Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat erfolgte auf dessen Sitzung vom 11. bis 13. Juli 2007.[4] Die Befristung ist entsprechend den Akkreditierungsregeln des Wissenschaftsrates die derzeit höchstmögliche Dauer für "neuerrichtete Hochschulen".[5] Gemäß Wissenschaftsrat bildet das Theologisches Seminar Elstal „vorrangig pastorales Personal für die eigene Kirche aus“; die „theologische Arbeit“ sei „auf die Erfordernisse der freikirchlichen Gemeindepraxis fokussiert“.[6] Auf seiner Sitzung vom 28. Januar 2013 hat der Wissenschaftsrat das Theologische Seminar Elstal zunächst um weitere fünf Jahre reakkreditiert und eine Verlängerung der Akkreditierung auf zehn Jahre eröffnet, wenn das Theologische Seminar Elstal die im Akkreditierungsbescheid genannten Auflagen innerhalb von drei Jahren erfüllt.[7]

Aus Sicht der evangelisch-theologischen Fakultäten sind an der FH Elstal erbrachte Studienleistungen „grundsätzlich nicht“ anerkennungsfähig, da Kriterien wie dasjenige der „Orientierung des Studiums am Selbstverständnis wissenschaftlicher Theologie“ nicht erfüllt werden.[8] In einer Stellungnahme weist das Theologische Seminar Elstal (FH) darauf hin, dass es vom Wissenschaftsrat und einer Akkreditierungsagentur entsprechend den Vorgaben der deutschen Hochschulpolitik akkreditiert worden sei. Mit dem seit 2007 vom Land Brandenburg verliehenen Status einer staatlich anerkannten privaten Fachhochschule in kirchlicher Trägerschaft seien die Durchlässigkeit zu anderen staatlich anerkannten Studiengängen sowie die Anschlussfähigkeit der Abschlüsse des Theologischen Seminars verbunden. „Wir halten es daher für problematisch, wenn Fakultäten staatlicher Universitäten künftig verweigern würden, Studienleistungen von staatlich anerkannten privaten Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft anzuerkennen.“[9]

Seit dem Wintersemester 2010/11 gibt es einen neuen Masterstudiengang „Freikirchliche Diakonie“. Dieser soll Studierende, die bereits über einen berufsqualifizierenden Bachelor-Abschluss im sozialwissenschaftlichen Bereich verfügen, auf den diakonischen Dienst in freikirchlichen Gemeinden vorbereiten.[10]

Am 9. November 2011 wurde innerhalb der Fachhochschule ein Institut für Diakoniewissenschaft und Sozialtheologie (IDuS) feierlich eröffnet.[11] Zu den Aufgaben des Instituts gehören sowohl Forschungsprojekte zum Themenfeld Diakonie im Gesundheitswesen als auch die theologische Reflexion der politischen Gestaltung einer gerechten Gesellschaft. Der Einrichtung, die unter der Leitung von Ralf Dziewas steht, ist auch die Peter-Dienel-Forschungsstelle angeschlossen. Sie wurde nach dem 2006 verstorbenen baptistischen Theologen und Soziologen Peter Dienel benannt. Er gilt als Erfinder des Bürgerbeteiligungsverfahren Planungszelle. Sein gesamter schriftlicher Nachlass befindet sich als Sondersammlung im Oncken-Archiv, das auf dem Gelände der Elstaler Fachhochschule angesiedelt ist.

Voraussetzungen eines Studiums am Theologischen Seminar[Bearbeiten]

Voraussetzungen für das baptistische Predigtamt (um 1900)
  • Zum Erwerb theologischer Fachkompetenz: Fachhochschul- bzw. Hochschulreife oder Mittlere Reife plus abgeschlossene Berufsausbildung mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung entsprechend §8 Abs. 3 BbgHG.
  • Zum Erwerb von Handlungskompetenz: Ehren- oder hauptamtliche Mitarbeit in einer Ortsgemeinde des BEFG oder einer anderen christlichen Konfession, zu der der Bewerber gehört.
  • Zum Erwerb personaler und sozialer Kompetenz: Eine Aufnahmekommission beurteilt aufgrund eines Aufnahmegesprächs, das in der Regel im Rahmen eines Bewerbertreffens stattfindet, ob sie ein erfolgreiches Studium erwartet.

Studium[Bearbeiten]

Fächer[Bearbeiten]

Studiendauer und Abschlüsse[Bearbeiten]

Studierende können innerhalb von sechs Semestern einen Bachelorabschluss in Evangelischer Theologie erwerben. Darauf aufbauend kann ein viersemestriger Masterstudiengang in Evangelischer Theologie absolviert werden. Der Erwerb des Masterabschlusses ist eine der Voraussetzungen, um Pastorin bzw. Pastor des BEFG werden zu können. Daneben wird ein viersemestriger Masterstudiengang in Freikirchlicher Diakonie angeboten, der gemeinsam mit einem sozialwissenschaftlichen Bachelorabschluss zur Tätigkeit als ordinierte Diakonin oder Diakon im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden sowie anderen Freikirchen befähigt.

Studiengebühren[Bearbeiten]

Die Studiengebühren am Theologischen Seminar Elstal belaufen sich pro Semester auf 250,- Euro. Für Studierende aus Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden übernimmt der BEFG diese Kosten als Stipendium. Darüber hinaus sind alle Studierenden im B.A.- und M.A.-Studiengang zur Abnahme des Semestertickets der BVG verpflichtet. Das Semesterticket kostet etwa 115,- Euro pro Semester (Stand Wintersemester 2010/11).

Wohnen[Bearbeiten]

Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland bietet Wohnraum auf dem Campus an. Grundsätzlich gehört es zum Studienkonzept, dass die Studierenden auf dem Campus leben sollen.[12]

Statistisches[Bearbeiten]

Entwicklung der Studentenzahlen[Bearbeiten]

Jahr Anzahl der Studierenden Bemerkungen
1880 07 Missions- und Predigerschule
WS 1895 44 Von den 44 Studierenden sind 33 in der sogenannten „1. Klasse“ – die höchste Anfängerzahl in der Geschichte des Theologischen Seminars.
1912 72 Das Seminargebäude bietet nicht mehr genügend Platz; eine benachbarte Villa wird hinzugemietet.
1916 10 Die meisten Studierenden sind zum Militär eingezogen. Das Seminar wird am im Juli 1916 bis zum Kriegsende geschlossen.
1936 26 Das alte Seminargebäude muss dem Bau der Reichsautobahn weichen. Ein neues Seminargebäude mit einem Wohnheim für 34 Seminaristen wird in einiger Entfernung von der Autobahn jedoch auf demselben Grundstück errichtet.
1942 06 Die überwiegende Zahl der Studenten wurde zur Wehrmacht eingezogen. Das Seminargebäude wird durch Bombardierung schwer beschädigt.
1943 18 Das Seminargebäude wird durch einen Luftangriff völlig zerstört. Der Lehrbetrieb wird an der Bibelschule Wiedenest im Oberbergischen weitergeführt.
1948 43 Wiederaufnahme des Lehrbetriebes in Hamburg
1952 69
1959 78 In Buckow öffnet das Theologische Seminar des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in der DDR seine Pforten. 3 Seminaristen aus dem Osten Deutschlands nehmen dort ihr Studium auf.
1975 79 Unter den Studierenden sind erstmals zwei Seminaristinnen.
1979 55
1991 89 Das Theologische Seminar Buckow wird nach der Wiedervereinigung der beiden Evangelisch-Freikirchlichen Gemeindebünde geschlossen. Die Buckower Seminaristen wechseln nach Hamburg.
2007 89 Der Anteil der weiblichen Studierenden liegt im Jahr 2007 bei circa 40 Prozent.
2009 99
2010 88 Bedingt durch den Weggang eines sehr großen Abgangssemesters ist die Studierendenzahl zum Wintersemester 2010/11 auf 88 Studierende gesunken.[13]

Quelle: Günter Balders: Festschrift, S. 101–154; Statistikmaterial des Theologischen Seminars Elstal, Michael Rohde:Mutig von Auferstehung und Gericht predigen – Semestereröffnung mit 23 neuen Studierenden, in: Infobrief 03/2009, S. 1-2, hier S. 2. (PDF; 445 kB)

Weitere statistische Fakten[Bearbeiten]

  • Zwischen 1998 und 2007 wurden etwa 15 Prozent der Bewerber durch die Zulassungskommission abgelehnt.
  • Das Betreuungsverhältnis im Bachelorprogramm (Dozent / Studierende) liegt bei 1:5, im Masterprogramm bei 1:3.
  • Die Bibliothek der Fachhochschule umfasst rund 75.000 Bände. Der Buchbestand wächst jährlich um 1000 bis 5000 Bücher. Ca. 110 Fachzeitschriften werden bezogen.

Quelle: Statistikmaterial des Theologischen Seminars Elstal

Leiter des Theologischen Seminars[Bearbeiten]

Philipp Bickel, 1. Leiter des Theologischen Seminars
Eduard Schütz

In den ersten Jahrzehnten seines Bestehens lag die verantwortliche Leitung ausschließlich bei der Seminarabteilung des Bundes der Baptisten, auch Schulkommission genannt. Die Vorsitzenden dieser Abteilung waren:

Die Seminarabteilung bestand als Bindeglied bis zur Umstrukturierung der kirchenleitenden Gremien des BEFG im Jahre 2002. 1914 wurde das Amt des Seminardirektors für die Leitungsaufgaben vor Ort eingeführt. Inhaber dieses Amtes:

Lehrer am Theologischen Seminar (in Auswahl)[Bearbeiten]

Dozenten dieses Seminars und der Hochschule Ewersbach geben gemeinsam eine 1977 begründete theologische Fachzeitschrift heraus: Theologisches Gespräch. Freikirchliche Beiträge zur Theologie.[14]

August Rauschenbusch

Fächerübergreifend[Bearbeiten]

Altes Testament[Bearbeiten]

  • Martin Metzger (1953–1957: Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter, 1957–1970: Dozent für Altes Testament; 1970–1974: nebenamtlicher Dozent für Altes Testament)
  • Winfried Eisenblätter (1966–1967: Lehrassistenz; 1974–1991: Dozent für Altes Testament)

Neues Testament[Bearbeiten]

Dogmatik[Bearbeiten]

Kirchengeschichte[Bearbeiten]

Praktische Theologie[Bearbeiten]

  • Joseph Lehmann (nach 1857: Hilfslehrer an der Missionsschule Hamburg; von 1883 bis 1907: Dozent für Homiletik am Predigerseminar der deutschen Baptisten in Hamburg)
  • Carl Schneider (1922–1937); Dozent für Praktische Theologie
  • Dorothea Nowak (1970–1988), Dozentin für Praktische Theologie
  • Siegfried Liebschner (1971–2001), Dozent für Praktische Theologie
  • Jörg Swoboda (1981–1991 am Theologischen Seminar Buckow), Dozent für Praktische Theologie
  • Eckhard Schaefer (1985–1988), Dozent für Praktische Theologie

Bekannte ehemalige Studenten am Theologischen Seminar[Bearbeiten]

Die nachfolgende Liste ehemaliger Studenten ist alphabetisch sortiert.

  • Wilhard Becker (* 1927), ehemaliger Baptistenpastor, Psychotherapeut und Schriftsteller

Literatur[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

  • Theologisches Seminar: Festschrift 125 Jahre Theologisches Seminar, Beiheft 6 zum Theologischen Gespräch, Kassel 2005, ISSN 1431-200X
  • Edwin Brandt: Eine freikirchliche Alternative. Theologische Ausbildung am Bildungszentrum Elstal, in: Evangelikale Theologie Mitteilungen 6 (2000) H. 1, ISSN 1438-3233[15][16]
  • Duhr, Stefan: Die Bibliotheken freikirchlicher theologischer Seminare in der SBZ/DDR 1945–1990: dargestellt an den Bibliotheken der Theologischen Seminare in Friedensau bei Magdeburg und Buckow bei Berlin; Magisterarbeit an der Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 2006f. [3]
  • Evangelische Versandbuchhandlung O. Ekelmann (Hrsg.): Die Ernte ist groß – 25 Jahre Theologisches Seminar des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in der DDR, Berlin [Ost] 1983.
  • Günter Balders (Hrsg.): Festschrift 100 Jahre Theologisches Seminar 1880 – 1980, Wuppertal und Kassel 1980, ISBN 3-7893-7874-7.
  • Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Hrsg.): Festschrift zur Feier des 75jährigen Jubiläums des Predigerseminars der Ev.-Freikirchlichen Gemeinden (Baptisten) in Deutschland, Hamburg-Horn 1955.
  • Winfried Gutzeit, Bildungsstätte statt Militär, in: Forum. Das Brandenburger Wirtschaftsmagazin, Jg. 8 (2007), H. 11, S. 18, ISSN 1615-7699[17]

Speziell[Bearbeiten]

  • Klaus Rösler, Ralf Dziewas, Nöte erkennen und lindern. Neuer Diakonik-Dozent: Eine Gemeinde ohne Diakonie ist nicht glaubwürdig, in: Die Gemeinde. Das Magazin des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, Nr. 19 v. 2. September 2007, S. 12-13. ( ZDB-ID: 1157992-4) Interview mit dem neuen Diakonik-Professor Ralf Dziewas.
  • NN, Uwe Swarat, Ökumenische Grundlagenforschung fördern. Uwe Swarat leitet den Deutschen Ökumenischen Studienausschuss, in: Die Gemeinde. Das Magazin des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, Nr. 6/7 v. 18. März 2007, S. 12-13.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt: Studierendenzahlen Studierende und Studienanfänger/-innen nach Hochschularten, Ländern und Hochschulen, WS 2012/13, S. 66-113 (abgerufen am 3. November 2013)
  2. Eduard Scheve (überarbeitet und neu herausgegeben von Günter Balders): Dem Herrn vertrauen, Wuppertal und Kassel 1979, ISBN 3-7893-7119-X, S. 30 ff.
  3. Verfasser der ersten Geschichte der deutschen Baptisten
  4. Mitteilung über die Akkreditierung durch das ThS Elstal (PDF; 268 kB)
    Stellungnahme des Wissenschaftsrates zur Akkreditierung vom 13. Juli 2007
    Pressemitteilung des Wissenschaftsrates zur Akkreditierung vom 16. Juli 2007
  5. Leitfaden der institutionellen Akkreditierung, S. 12.f. Das Theologische Seminar ist zuvor nicht als Hochschule tätig gewesen.
  6. Vgl.Stellungnahme des Wissenschaftsrates (PDF; 834 kB), S. 26.
  7. Drs.2844-13, S.13 http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/2844-13.pdf
  8. Beschluss 3 (PDF; 174 kB) der Plenarversammlung 2010: Anerkennung von Studienleistungen an akkreditierten Fachhochschulen in freikirchlicher oder freier Trägerschaft für den Studiengang zum Ersten Theologischen Examen / Magister Theologiae.
  9. Klaus Rösler: Werden Elstaler Studienleistungen nicht anerkannt?, in: Zeitschrift DIE GEMEINDE, 21. Oktober 2010; eingesehen am 15. März 2011
  10. [1]
  11. Homepage des Theologischen Seminars Elstal (FH): Feierliche Eröffnung des Instituts für Diakoniewissenschaft und Sozialtheologie; eingesehen am 10. November 2011
  12. http://www.theologisches-seminar-elstal.de/index.php?id=84
  13. http://www.theologisches-seminar-elstal.de/fileadmin/downloads/Infobriefe/Infobrief_2011-01.pdf, S. 1, abgelesen am 9. Mai 2011.
  14. Homepage Theologisches Gespräch.
  15. ISSN nach [2]; ZDB-ID: 1473905-7
  16. Brandt, Eine freikirchliche Alternative online
  17. http://www.potsdam.ihk24.de/servicemarken/02_presse/anlagen/archiv_forum/2007_forum/forum_11_2007.pdf (Im Dokument S. 15)

Weblinks[Bearbeiten]

52.5414313.00308Koordinaten: 52° 32′ 29″ N, 13° 0′ 11″ O