Theophil Ruderstaller

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Theophil Ruderstaller (* 1906 in Ostermiething, Oberösterreich; † 10. Juni 1946 in Fuxin) war ein Kapuziner und China-Missionar.

Bischof Joseph Wei aus Qiqihar, seit 2002 Apostolischer Administrator der ehemaligen Kapuzinermission Kiamusze (Jiamusi), hat 2005 Gaudentius Walser von der Nordtiroler Kapuzinerprovinz mitgeteilt, dass bei Brunnengrabungen im Garten eines Privathauses zwei Särge mit den Leichen von Theophil Ruderstaller (Ostermiething) und Antonin Schröcksnadel (Innsbruck) gefunden wurden. Sie waren am 10. Juni 1946 aus der Kirche geholt und im Pfarrhaus erschossen worden.

Für Theophil Ruderstaller läuft ein Seligsprechungsverfahren.

Im November 2009 wurden die Gebeine exhumiert und im Januar 2010 nach Innsbruck überführt, wo sie in der Kapuzinerkirche beigesetzt werden sollen.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hermenegild Hintringer: Der oberösterreichische Chinamissionar und Märtyrer P. Theophil Ruderstaller († 1946). In: Neues Archiv für die Geschichte der Diözese Linz Jg. 1 (1981/82), S. 62-75.
  • Hermenegild Hintringer: P. Theophil Ruderstaller OFM Cap. von Ostermiething. Ein ehemaliger Petriner und Blutzeuge für die katholische Kirche in China. In: Gedenkschrift zum 50. Schuljahr des Bischöflichen Gymnasiums am Kollegium Petrinum, Linz 1954, S. 82-83.
  • Gisela Gensch: Lu Shen Fu – der Missionar. Dokumentarischer Roman mit 340 interessanten teilweise historischen Abbildungen, Anmerkungen, Anhang, Originalbriefkopien von Bruder Theophil aus China, Bibliographie; 584 Seiten, 2009, Dr. Bachmaier Verlag München, ISBN 978-3-931680-57-2

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Artikel: Gebeine der Kapuzinermärtyrer kehren aus China heim vom 19. Januar 2010 auf ORDEN online abgerufen am 19. Jänner 2010

Weblinks[Bearbeiten]