Therapeutisches Puppenspiel

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Therapeutisches Puppenspiel ist ein therapeutisches Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Es lässt sich der humanistischen Schule zuordnen (Aktivierung von Selbstheilungskräften, usw...). Eine weitere wichtige Wurzel beginnt in der analytischen Psychologie nach C.G. JUNG. Es stellt ein Angebot innerhalb der psychotherapeutischen Ansätze von Psychodrama, Kunsttherapie und Gestalttherapie dar.

Das therapeutische Puppenspiel wird in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen angewandt, zum Beispiel in Kindergärten, Schulen, in der Psychotherapie, Soziotherapie, Gesundheitsprophylaxe, Rehabilitation, Altenhilfe und viele mehr. Mögliche Inhalte sind die Arbeit an der Identifikation (Herstellen einer „Inneren“ Figur) das Spielen mit Figuren (Archetypen) als Ausdrucksmöglichkeit tiefer seelischer Bewegungen sowie subjektiv erlebten Alltags durch Rollentausch, Konflikt-„Übung“ usw. mit dem Ziel eines progressiven Verlaufs zu Stabilität und Individuation.

Es gibt in Deutschland und in der Schweiz verschiedene Möglichkeiten der Ausbildung und der Weiterbildung.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gudrun Gauda (Hg.), Puppen- und Maskenspiel in der Therapie, Puppen & Masken, Frankfurt am Main, 2004, ISBN 978-3-935011-50-1