Therese Malten

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Therese Malten 1883

Therese Malten (* 21. Juni 1853 in Insterburg (heutiges Tschernjachowsk) als Therese Müller; † 2. Januar 1930 in Dresden) war eine deutsche Sängerin (Sopran).

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Grab von Therese Malten auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden.

Therese Malten erhielt eine Ausbildung im Fach Hochdramatische in Danzig und Berlin. Von 1873 bis zu ihrem Abschied von der Bühne 1903 war sie Königlich Sächsische Kammersängerin an der Dresdner Hofoper. Ihr Debüt hatte sie als Pamina in der Zauberflöte. Gastspiele führten sie an fast alle europäische Opernhäuser. 1882 wurde sie von Richard Wagner auserwählt, die Kundry im Parsifal in Bayreuth zu singen.

Ihren Wohnsitz hatte Malten von 1893 bis 1930 in Kleinzschachwitz-Zschieren bei Dresden. Die am Elbufer (gegenüber Schloss Pillnitz) gelegene Villa wurde von Bruno Müller im Stil der Neo-Renaissance errichtet. In der aufwändig renovierten Villa befindet sich heute eine kleine Pension.

Therese Malten 1883 als Kundry

Therese Malten unterstützte Waisenkinder, Kriegsgeschädigte und andere Bedürftige.

Sie war langjährige Lebensgefährtin der österreichischen Philosophin, Literatur- und Musikkritikerin Helene von Druskowitz.

Therese Malten wurde auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden beigesetzt. In Dresden erinnert die Therese-Malten-Straße an sie.

Rollen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Therese Malten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien