Therwil

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Therwil
Wappen von Therwil
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Arlesheimw
BFS-Nr.: 2775i1f3f4
Postleitzahl: 4106
UN/LOCODE: CH THW
Koordinaten: 608393 / 26103347.4999977.550012306Koordinaten: 47° 30′ 0″ N, 7° 33′ 0″ O; CH1903: 608393 / 261033
Höhe: 306 m ü. M.
Fläche: 7.63 km²
Einwohner: 9784 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 1282 Einw. pro km²
Website: www.therwil.ch
Karte
Deutschland Deutschland Frankreich Kanton Aargau Kanton Basel-Stadt Kanton Solothurn Kanton Solothurn Bezirk Laufen Bezirk Liestal Aesch BL Allschwil Arlesheim Biel-Benken Binningen Birsfelden Bottmingen Ettingen Münchenstein Muttenz Oberwil BL Pfeffingen BL Reinach BL Schönenbuch TherwilKarte von Therwil
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Therwil (Baseldeutsch: Därwyl) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Arlesheim des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten]

Therwil liegt im Leimental an der Westflanke des Bruderholzes und ist durch die Tramlinie 10 der Baselland Transport (BLT) mit der Stadt Basel verbunden. Seine Nachbargemeinden sind Aesch, Reinach, Oberwil, Biel-Benken, Witterswil und Ettingen. Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 763 Hektaren, davon sind 50 % Landwirtschaftsfläche, 26 % Wald und 24 % Siedlungen.

Wappen derer von Terwil

Wappen[Bearbeiten]

Gelber Schild mit einem schwarzen Viereck in der oberen rechten Ecke, welches das Wappen der Familie "von Terwilr" ist.

Geschichte[Bearbeiten]

Therwil war schon früh besiedelt, denn man fand zahlreiche Zeugnisse aus der steinzeitlichen-, römischen- und frühmittelalterlichen Zeit wie ein Gräberfeld und einen Töpferofen. Erstmals 1223 wurde Therwil als Terwilre erwähnt, welches von den Grafen von Thierstein an das Kloster Reichenau übertrug. 1518 erwarb der Bischof von Basel das Dorf und 1525 wurde es ins Burgrecht der Stadt Basel aufgenommen. Im Dreissigjährigen Krieg wurde das Dorf mehrmals geplündert und nach der französischen Revolution kam Therwil zur Raurachischen Republik. Von 1792 bis 1815 stand es unter französischer Herrschaft und wurde beim Wiener Kongress dem Kanton Basel zugeschlagen. 1887, nach der Eröffnung der Birsigtalbahn hatte das Dorf eine direkte Verbindung mit der Stadt Basel. Häufige Geschlechter in Therwil sind Gutzwiller, Heinis und Gschwind. Ein bekannter Einwohner war der Revolutionär Stephan Gutzwiller, der Kopf der Revolte, welche zur Basler Kantonstrennung führte und zur Gründung des Kantons Basel-Landschaft.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche St.Stephan, Therwil
  • Kirche St. Stephan von 1631 mit Malereien und Tabernakel aus Spanien
  • Friedhofskapelle mit Anna-Selbdritt-Gruppe
  • Dorfmuseum

Bevölkerung[Bearbeiten]

33 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch, 32 % reformiert. Der Ausländeranteil beträgt 15 % (Stand: 31. Januar 2011).

Politik[Bearbeiten]

Gemeindepräsident ist Reto Wolf (FDP) (2011).
Bürgerrats-Präsident ist Hans-Jürg Brunner (CVP) (2012).

Töchter und Söhne der Gemeinde[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Der Baseballclub von Therwil, die Therwil Flyers, ist achtfacher Schweizer Meister. Der Handballclub HC Therwil gehört zusammen mit den Partnervereinen aus Oberwil und Binningen zu den grössten Vereinen der Nordwestschweiz. Unter dem Label HSG Leimental sind dabei die interregionalen Teams aufgeführt. Im letzten Jahr konnten diverse grosse Erfolge gefeiert werden. Weiter gibt es den Volleyballclub VB Therwil, welcher zu den grössten Volleyball Vereinen in der Region Basel gehört. Daneben gibt es noch den FC Therwil. Die 1. Mannschaft spielt seit 2011 zum erstenmal in der 2. Liga interregional. Als vierter grosser Sportverein im Bunde, gilt der Leichtathletik Club Therwil, welcher sich auch schon einige Male mit seinen Athleten und Athletinnen an den Schweizer Meisterschaften behaupten konnte. Weitere Sportvereine sind der Badminton Club Therwil, die Feldschützengesellschaft Therwil, der Ringer-Club Therwil, der Schachclub Therwil, die Tennis Clubs TC Birsmatt und TC Leimental und der Turnverein Therwil.

Neben den Sportvereinen besitzt Therwil aber auch sehr viele andere Vereine. Für Jungs gibt es die Jungwacht St. Stephan Therwil und für Mädchen den Blauring Therwil, beides Jugendorganisationen mit einer langen Tradition im Dorf. Die Jungwacht St. Stephan Therwil ist die zweitälteste Schar der Schweiz und auch der Blauring war (damals noch unter dem Namen Imeldaverein) eine der ersten Schweizer Jugendorganisationen in diesem Stil.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Therwil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)