Thionylchlorid
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Thionylchlorid | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | SOCl2 | ||||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 7719-09-7 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose, stark lichtbrechende, erstickend riechende Flüssigkeit[1] |
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 118,97 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig |
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| Dichte | |||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | |||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
75,3 °C[2] |
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| Dampfdruck | |||||||||||||||||||
| Löslichkeit | |||||||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,518 bei 20°C [3] |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| LD50 |
500 ppm (Ratte, inhalation) [5] |
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | |||||||||||||||||||
Thionylchlorid ist eine stark lichtbrechende farblose Flüssigkeit, das Dichlorid der schwefligen Säure.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Eigenschaften
Thionylchlorid reagiert heftig mit Wasser und Basen sowie mit einigen Alkoholen. Beim Erhitzen über 140 °C zerfällt es in Schwefeldioxid, Chlor und Schwefeldichlorid.
Reaktion mit Wasser:
[Bearbeiten] Herstellung
Thionylchlorid stellt man im Labor durch Einleiten von Schwefeltrioxid in Schwefeldichlorid oder durch Überleiten von Schwefeldioxid über Phosphorpentachlorid her:[6]
[Bearbeiten] Verwendung
- Industriell wird Thionylchlorid zur Herstellung folgender Substanzen verwendet:
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b Römpp Online - Version 3.5, 2009, Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
- ↑ a b c d Eintrag zu Thionylchlorid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 8.1.2008 (JavaScript erforderlich)
- ↑ a b Datenblatt Thionyl chloride bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 24. April 2011.
- ↑ a b Eintrag zu CAS-Nr. 7719-09-7 im European chemical Substances Information System ESIS (ergänzender Eintrag)
- ↑ Thionyl chloride bei ChemIDplus.
- ↑ G. Brauer (Hrsg.), Handbook of Preparative Inorganic Chemistry 2nd ed., vol. 1, Academic Press 1963, S. 382-3.




