Thomas Daniel Schlee

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Thomas Daniel Schlee (* 26. Oktober 1957 in Wien) ist ein österreichischer Komponist, Kulturmanager und Organist.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Thomas Daniel Schlee studierte an der Wiener Musikhochschule bei Michael Radulescu und Erich Romanovsky. Er erwarb das Doktorat in Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien. 1977–1978 war Schlee in der Kompositionsklasse von Olivier Messiaen in Paris und studierte privat bei dem Komponisten und Organisten Jean Langlais. Nach seiner Rückkehr nach Österreich studierte er auch bei dem englischen, in Österreich lehrenden Komponisten Francis Burt.

Schlee unterrichtete u. a. an der Wiener Musikhochschule und der Universität Salzburg.

Seine Karriere als Musikmanager begann er beim Internationalen Bruckner Fest in Linz zwischen 1990 und 1998, beim Internationalen Beethovenfest in Bonn von 1999 bis 2003. 2004 wurde er Intendant des Carinthischen Sommers.

Als Komponist schrieb Schlee Werke in allen Gattungen. Als Organist machte er viele Aufnahmen, mit denen er auch Preise erzielte (Diapason d'Or, Preis der deutschen Schallplattenkritik).

Hauptwerke[Bearbeiten]

  • Symphonie Nr. 2 op, 81 (2010/13) für großes Orchester
  • "Rufe zu mir" op. 80 (2011/12) für Orgel und großes Orchester
  • Horai op. 79 (2011/12), konzertante Musik für Orgel und Kammerorchester
  • "Was wir sind" op. 77 (2010/11), Kantate für Kinderchor und Orchester
  • Wachsende Bläue op. 76 (2010) für 2 Soloviolinen und Streichorchester
  • Streichtrio op. 75 (2008/11)
  • Zwei Psalmen op. 74 (2004/10) für Orgel
  • Tränen op. 73 (2003/09), neun Tänze für Klavier
  • Konzert für Klavier und Orchester op. 70 (2008)
  • "Ich, Hiob" op. 68 (2006/07), Kirchenoper
  • Sinfonia tascabile op. 67 (2006) für Orchester
  • Konzertouverture, Musik für ein Fest, op. 64 (2005) für Orchester
  • Missa, op. 61 (2005) für Bariton solo, gemischten Chor, Blechbläser, Schlagzeug und Orgel
  • Die schöne Lau, op. 60 (2004) für Soprano, Sprecher und Orchester
  • Drittes Streichquartett, „Tempus Floridum“ op. 56 (2003)
  • und ich sah, op. 55 (2002-03) Oratorium für Soli, Chor und Ensemble
  • Der Kreuzweg unseres Herrn und Heilandes, op. 52 (2001) für Orgel und Streichorchester
  • Symphonie No. 1, op. 51 (2000-01) für Orchester
  • De Profundis für Viola und Kontrabaß, Op. 43 (2000)
  • Der Esel Hesékiël, op. 46 (1998-99) für Erzähler und Orchester
  • Orchesterspiele, op. 45 (1997-98) für Orchester
  • Sonata da Camera, op. 42 (1996-97) für Kammerorchester
  • Licht, Farben, Schatten, op. 38 (1995-96) für Orchester
  • Concertino, op. 36 (1995) für zwei Piccolo-Trompeten (oder Oboen) und Streichorchester
  • Wacht auf, Harfe und Saitenspiel, op. 35 (1994-95) für Harfe und Streichorchester
  • Aurora, op. 32 (1992-93) für Orchester
  • Ricercar, op. 31 (1990-92) für Orchester
  • Cinq Pièces , op. 29 (1990-92) für Orgel
  • Das Feuer des Herrn, op. 27 (1989) Kantate für Solisten, Kinderchor und Kammerorchester
  • Alba für Flöte und Bratsche, Op. 26 (1986)
  • Zweites Streichquartett, op. 21 (1983-85, rev. 1997)
  • ... und mit einer Stimme rufen, op. 20 (1987) für Orchester

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]