Thomas Imbach

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Thomas Imbach (* 19. Dezember 1962 in Luzern) ist ein Schweizer Filmemacher.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach einer kurzen Studienzeit an die Universität Basel (Geschichte und Philosophie) begann Thomas Imbach, seine ersten Kinofilme zu realisieren. Imbach hat in seiner bisherigen Arbeit Grenzen ausgelotet zwischen Fiktion und Dokumentarfilm, Film und Video sowie traditionellem Kinohandwerk und neuen Technologien.

Als einer der ersten Filmemacher setzte er Handycams für Kinoproduktionen ein und erweiterte so in Filmen wie Well Done und Ghetto die Grenzen bei der Arbeit mit Laiendarstellern. Seit Happiness Is a Warm Gun (2001) führt er seine aus dem Dokumentarfilm entwickelten Methoden mit Schauspielern weiter.

International erhielt er für seine Arbeit diverse Preise. Daneben unterrichtet Imbach regelmässig an verschiedenen Filmschulen. Thomas Imbach lebt mit seiner Partnerin, der Filmemacherin Andrea Štaka, und seinen beiden Söhnen in Zürich.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Studienprämie EDI für Schlachtzeichen
  • Qualitätsprämien EDI für Happiness Is a Warm Gun, Ghetto, Well Done und Restlessness
  • Zürcher Filmpreis 1994 für Well Done
  • Anerkennungspreis der Stadt Luzern für Well Done
  • FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik, Leipzig für Well Done
  • Premio Giampaolo Paoli, Florenz für Ghetto
  • Best Documentary, Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg für Ghetto
  • Zürcher Filmpreis 2001 für Happiness Is a Warm Gun
  • Zürcher Filmpreis 2007 für I Was a Swiss Banker
  • „Honorable Mention“ der Millennium Award Jury, Planete Doc Film Festival, (Warschau) für Day is Done
  • Tribute to Thomas Imbach, 31st Sarz Denver Film Festival

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]