Thomas Keller (Ruderer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Thomas Keller, 1965

Thomas Keller (* 24. Dezember 1924; † 29. September 1989 in Monte Carlo) war ein Schweizer Ruderer und späterer Präsident des Ruderweltverbandes FISA.

Keller ruderte für den Grasshopper Club Zürich, der mehrfache Schweizer Landesmeister gewann bei den Ruder-Europameisterschaften 1950 die Bronzemedaille im Einer.

1958 wurde Keller als Nachfolger seines Landsmanns Gaston Mühlegg zum Präsidenten der FISA gewählt und blieb bis zu seinem Tod 1989 im Amt. In Kellers Amtszeit fiel die Einrichtung von Ruder-Weltmeisterschaften 1962 und zwölf Jahre später die Umstellung der Weltmeisterschaften von vierjährigem Modus auf jährlichen Modus; ab 1974 werden Weltmeisterschaften und ab 1976 Olympische Wettbewerbe im Frauenrudern ausgetragen. Von 1969 bis 1986 war Keller auch Vorsitzender der Vereinigung Internationaler Sportfachverbände.

Nach Thomas Keller ist die Thomas-Keller-Medaille benannt, die höchste Auszeichnung der FISA.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Thomas Keller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien