Thomas Kutschaty
Thomas Kutschaty (* 12. Juni 1968 in Essen) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er ist seit dem 8. Juni 2005 Abgeordneter des Landtags von Nordrhein-Westfalen. Am 15. Juli 2010 wurde er zum Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Leben
Kutschaty absolvierte, nach dem Abitur im Jahr 1987, an der Ruhr-Universität Bochum ein Studium der Rechtswissenschaften. Das Erste Staatsexamen bestand er 1995, das Zweite Staatsexamen folgte zwei Jahre später. Seit 1997 arbeitet er als Rechtsanwalt.
[Bearbeiten] Politik
Kutschaty ist seit 1986 Mitglied der SPD. Von 1987 bis 1989 war er Sprecher der Jungsozialisten im Stadtbezirk Essen-Borbeck und von 1988 bis 1990 war er Mitglied im Vorstand der Jungsozialisten ("Jusos") Essen. Seit 1987 ist er Mitglied im Vorstand des Ortsvereins Essen-Borbeck, wo er seit 1994 Erster Vorsitzender ist. Von 1989 bis 1999 gehörte er als Mitglied der Bezirksvertretung Essen IV an. Anschließend wurde er im Jahr 1999 als Mitglied des Rates der Stadt Essen gewählt, wo er als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung bis 2004 vertreten war.
Seit dem 8. Juni 2005 ist er Abgeordneter des Landtags von Nordrhein-Westfalen, wo er als ordentliches Mitglied dem Innenausschuss, dem Rechtsausschuss und dem Kontrollgremium gem. § 23 d. Verfassungsschutzgesetzes NRW angehörte. Außerdem war er stellvertretender Vorsitzender des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses I "JVA Siegburg". In der von Hannelore Kraft geführten rot-grünen Minderheitsregierung (siehe "Kabinett Kraft") ist Kutschaty zum Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt worden.
[Bearbeiten] Siehe auch
- Kabinett Kraft
- Liste der Justizminister von Nordrhein-Westfalen
- Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen
[Bearbeiten] Weblink
- Rheinische Post vom 30. Juli 2010 S. A4: Das will der neue Justizminister. - NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) über seine Pläne, kriminelle Kinder zur Not in geschlossenen Heimen unterzubringen, den Umgang mit jugendlichen Straftätern, ein liberaleres Drogengesetz und mögliche Stichproben-Kontrollen von JVA-Mitarbeitern
Ministerpräsidentin: Kraft (Stellvertreterin: Löhrmann)
Landesminister: Walter-Borjans (Finanzen) | Jäger (Inneres) | Kutschaty (Justiz) | Voigtsberger (Wirtschaft) | Schulze (Forschung) | Schneider (Soziales) | Schäfer (Familie) | Löhrmann (Kultus) | Remmel (Umwelt) | Steffens (Gesundheit) | Schwall-Düren (Bundesangelegenheiten)
Eduard Kremer | Artur Sträter | Gustav Heinemann | Rudolf Amelunxen | Otto Flehinghaus | Franz Meyers | Friedrich Vogel | Josef Neuberger | Diether Posser | Inge Donnepp | Dieter Haak | Rolf Krumsiek | Fritz Behrens | Reinhard Rauball | Jochen Dieckmann | Wolfgang Gerhards | Roswitha Müller-Piepenkötter | Thomas Kutschaty
Rainer Stickelberger (Baden-Württemberg) | Beate Merk (Bayern) | Thomas Heilmann (Berlin) | Volkmar Schöneburg (Brandenburg) | Martin Günthner (Bremen) | Jana Schiedek (Hamburg) | Jörg-Uwe Hahn (Hessen) | Uta-Maria Kuder (Mecklenburg-Vorpommern) | Bernd Busemann (Niedersachsen) | Thomas Kutschaty (Nordrhein-Westfalen) | Jochen Hartloff (Rheinland-Pfalz) | Annegret Kramp-Karrenbauer (Saarland) | Jürgen Martens (Sachsen) | Angela Kolb (Sachsen-Anhalt) | Emil Schmalfuß (Schleswig-Holstein) | Holger Poppenhäger (Thüringen)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kutschaty, Thomas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD), MdL |
| GEBURTSDATUM | 12. Juni 1968 |
| GEBURTSORT | Essen |
