Thonhausen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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Hilfe zu Wappen |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Altenburger Land | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Oberes Sprottental | |
| Höhe: | 300 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,4 km² | |
| Einwohner: |
557 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 59 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 04626 | |
| Vorwahlen: | 034496, 03762 (Thonhausen) | |
| Kfz-Kennzeichen: | ABG, SLN | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 77 047 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Dorfstraße 42 04626 Thonhausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | André Hupfer | |
| Lage der Gemeinde Thonhausen im Landkreis Altenburger Land | ||
Thonhausen ist eine Gemeinde im Süden des thüringischen Landkreises Altenburger Land. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie[Bearbeiten]
Geographische Lage[Bearbeiten]
Die Gemeinde Thonhausen befindet sich mit ihren Ortsteilen südlich der Bundesautobahn 4 vor dem Westtor der Stadt Crimmitschau am Übergang des Zeitzer-Schmöllner-Lösshügellandes in die Vorgebirgslagen zum Thüringer Schiefergebirge und Erzgebirge. Die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie zählt die Gemeinde zum Ronneburger Acker- und Bergbaugebiet.[2] Durch Thonhausen fließt die Mannichswalder Sprotte. Die nächsten Städte sind Crimmitschau (5 km östlich), Schmölln (7 km nördlich) und Ronneburg (10 km nordwestlich).
Nachbargemeinden[Bearbeiten]
Angrenzende Gemeinden sind Jonaswalde, Heyersdorf, die Stadt Schmölln und Vollmershain im Landkreis Altenburger Land sowie die Stadt Crimmitschau im sächsischen Landkreis Zwickau.
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
Ortsteile sind Thonhausen, Schönhaide und Wettelswalde.
Geschichte[Bearbeiten]
Die urkundliche Ersterwähnung fand in der Zeit von 1181 bis 1214 statt.[3] Ein Teil von Thonhausen gehörte bis 1920 zu Sachsen-Altenburg und war seit 1900 dem Landratsamt Ronneburg zugehörig.[4] Der andere Teil gehörte zur Amtshauptmannschaft Zwickau im Königreich Sachsen und wurde erst 1928 an Thüringen abgegeben. Beide Ortsteile sowie die später eingemeindeten Ortsteile gehörten fortan zum Landkreis Altenburg und ab 1952 zum Kreis Schmölln.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Die Statistik listet für den altenburgischen Anteil von Thonhausen 1910 568 Einwohner auf. Wettelswalde hatte 123, Schönhaide 120 Einwohner. Im sächsischen Teil von Thonhausen lebten 110 Einwohner. 1933 hatten die Orte zusammengenommen 868 und 1939 850 Einwohner.
Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand jeweils 31. Dezember):
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- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Politik[Bearbeiten]
Gemeinderat[Bearbeiten]
Seit der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:
- Freiwillige Feuerwehr: 5 Sitze (63,5 %)
- SV 1901 Thonhausen: 3 Sitze (36,5 %)
Die Wahlbeteiligung lag bei 57,6 %.
Bürgermeister[Bearbeiten]
Die Wahl 1994 gewann Birgitt Richter von der CDU im ersten Wahlgang mit 98,1 % der Stimmen. Seit 1999 ist André Hupfer Bürgermeister, der jeweils im ersten Wahlgang 1999 mit 98,2 %, 2004 mit 97,7 % (bei dieser Wahl für die CDU) und 2010 mit 93,5 % der Stimmen gewählt wurde.
Wappen[Bearbeiten]
Das Wappen der Gemeinde besteht aus drei Tannen (im Hintergrund) und einem Fachwerkhaus (im Vordergrund).
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Der Ortsteil Schönhaide befindet sich direkt an der Autobahnanschlussstelle Schmölln der Bundesautobahn 4. Über die Anschlussstelle führt die Landesstraße L 1361 von Schmölln nach Crimmitschau und Neukirchen/Pleiße, die auf dem Gemeindegebiet in zwei Etappen komplett neu gebaut wurde und die Ortschaften umgeht. Von der L 1361 zweigt die sächsische Staatsstraße S 61 zum Zentrum von Crimmitschau ab. Die Gemeinde liegt im Mitteldeutschen Verkehrsverbund und ist über die an Werktagen außer an Samstagen verkehrenden Buslinien 354 Thonhausen–Heyersdorf–Crimmitschau/Gößnitz–Schmölln, 355 Schmölln–Untschen–Thonhausen sowie 357 Schmölln–Selka–Weißbach–Brandrübel–Schönhaide–Thonhausen–Nischwitz der THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft angebunden. Die nächsten Bahnstationen befinden sich jeweils fünf Kilometer entfernt in Crimmitschau an der Bahnstrecke Leipzig–Hof und in Nöbdenitz an der Bahnstrecke Gößnitz–Gera.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Geomorphologie Altenburger Land. TLUG Jena, abgerufen am 30. September 2012.
- ↑ Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 285
- ↑ Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 - Herzogtum Sachsen-Altenburg - Landratsamt Ronneburg. Abgerufen am 30. September 2012.
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