Thorsten Nehrbauer

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Thorsten Nehrbauer
Spielerinformationen
Voller Name Thorsten Nehrbauer
Geburtstag 12. Januar 1978
Geburtsort BonnDeutschland
Größe 178 cm
Position Mittelfeldspieler
Vereine in der Jugend
bis 1991
1991–1997
Bonner SC
Bayer 04 Leverkusen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1997–1998
1998–1999
1999
1999–2001
2001–2003
2003–2007
2007–2009
2009
2010–2012
2012
Bayer 04 Leverkusen
Fortuna Düsseldorf
Arminia Bielefeld
1. FSV Mainz 05
Hannover 96
1. FC Saarbrücken
Kickers Emden
Bonner SC
TSV Germania Windeck
TuS Homburg-Bröltal

25 (1)
0 (0)
35 (1)
21 (1)
106 (3)
50 (0)
9 (0)
45 (3)
Nationalmannschaft
1997–1999
1998
Deutschland U-21
Deutsche Olympia-Auswahl
13 (2)
5 (2)
Stationen als Trainer
2012
2012–2014
2014–
TuS Homburg-Bröltal (spielender Co-Trainer)
TuS Homburg-Bröltal
1. FC Kaan-Marienborn
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 29. Januar 2014

Thorsten Nehrbauer (* 12. Januar 1978 in Bonn) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und derzeitiger -trainer. Seit 2014 steht er bei dem Westfalenligisten 1. FC Kaan-Marienborn unter Vertrag.

Karriere[Bearbeiten]

Nehrbauer begann als Jugendspieler beim Bonner SC. Dort wurde sein Talent von Bayer 04 Leverkusen entdeckt und er wechselte 1991 in die Jugend des Bundesligisten. In Leverkusen wurde Nehrbauer zum U-21-Nationalspieler (13 Spiele, 2 Tore zwischen 1997 und 1999) und in der Saison 1997/98 stand er im Profikader von Bayer 04 Leverkusen, die den 3. Platz in der Bundesliga belegten. Allerdings kam er während der Spielzeit nicht zum Einsatz und wechselte zu Fortuna Düsseldorf in die 2. Bundesliga, wo er in 25 Spielen ein Tor erzielte.

Nachdem der Klassenerhalt verpasst wurde, ging Nehrbauer zunächst zum Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld. Ohne dort eingesetzt worden zu sein, wechselte er bereits im Laufe der Hinrunde zurück in die 2. Bundesliga zum 1. FSV Mainz 05. Hier konnte er sich gegen Ende seiner ersten Saison einen Stammplatz erkämpfen, den er allerdings gegen Ende der zweiten Saison verlor. Daher ging er 2001 zum damaligen Zweitligisten Hannover 96. In der ersten Saison kam er auf 19 Einsätze, wobei er nur zwei Partien über die volle Spieldauer bestritt und 16 Mal eingewechselt wurde. Nach dem Aufstieg in die erste Liga bestritt er allerdings nur zwei Partien: Gegen Hansa Rostock am 7. Spieltag der Saison 2002/03 wurde er in der 87. Minute eingewechselt, eine Woche später gegen Borussia Dortmund erst in der 88. Minute.

Ab 2003 stand der im Mittelfeld aktive Spieler beim 1. FC Saarbrücken unter Vertrag. In der Mannschaft, die zunächst in der Regionalliga Süd antrat, hatte er anfangs einen Stammplatz. Diesen verlor er am 7. Spieltag, als er in der Partie gegen Kickers Offenbach des Feldes verwiesen wurde. Gegen Mitte der Saison erkämpfte sich Nehrbauer seinen Platz in der Startelf zurück und konnte den Aufstieg feiern. In der 2. Bundesliga bestritt er in der folgenden Saison 21 Partien, gegen den MSV Duisburg gelang ihm sein einziges Saisontor. 2005/06 kam er auf 32 Spiele und verpasste die beiden anderen Saisonspiele, da er zweimal mit Gelb-Rot bedacht wurde. Auch nach dem Abstieg war Nehrbauer Stammspieler. Nur nach seiner roten Karte am 4. Spieltag musste der Verein auf Nehrbauer verzichten.

Zur Saison 2007/08 wechselte Nehrbauer zu Kickers Emden in die Regionalliga Nord. Nachdem sich Emden nach der Saison 2008/09 aus lizenzrechtlichen Gründen freiwillig in die Oberliga zurückzog, verließ er den Verein. Im Herbst 2009 erhielt er die Spielberechtigung für den Regionalliga-West-Aufsteiger Bonner SC, seinen Stammverein, für den er bis zur Winterpause der Saison 2009/10 ohne Bezahlung antrat. Beim ersten Spiel nach seiner Verpflichtung am 17. Oktober 2009 gegen den VfL Bochum II stand er in der Startformation. In der Winterpause der Saison wechselte er zum TSV Germania Windeck.

Nach einem kurzen Gastspiel als Spielertrainer der ersten Mannschaft des TuS Homburg-Bröltal in der Bezirksliga wurde Nehrbauer im Januar 2014 als Trainer des Westfalenligisten 1. FC Kaan-Marienborn vorgestellt.[1] Mit diesem gewann er 2014 den Kreispokal.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Siegener Zeitung, gesichtet am 29. Januar 2014
  2. Kaan gewinnt den Cup, die SG Sympathien, abgerufen am 24. Juni 2014

Weblinks[Bearbeiten]