Thutmosis III.

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Namen von Thutmosis III.
Thutmosis III wien front.jpg
Horusname
G5
E1
D40
N28
m
R19 t
O49
[1]
Srxtail2.svg
Ka-nechet-chai-em-Waset
K3-nḫt ḫˁj-m-W3st
Starker Stier, der in Theben erscheint
Nebtiname
G16
V29 V28 M23 i i t
Wah-nesit
W3ḥ-nsyt
Mit beständigem Königtum
Goldname
G8
D45 D21
Y1
N28 G43 Y1
Z2
Djeser-chau
Ḏsr-ḫˁw
Mit heiligen Erscheinungen
Thronname
M23
X1
L2
X1
Hiero Ca1.svg
N5 Y5 L1
Hiero Ca2.svg
Men-cheper-Re
Mn-ḫpr(w)-Rˁ(w)
Der von dauernder Gestalt ist der Re (auf Erden)
Eigenname
Hiero Ca1.svg
G26 F31 S29
Hiero Ca2.svg
Djehutimes
(Djehuti mes)
Ḏḥwtj msj(w)
Thot ist geboren.
Griechisch Manetho-Varianten:
Josephus Mephramuthosis
Africanus Misphragmuthosis (ΜισΦραγμούθωσις)
Eusebius Misphragmuthosis
Eusebius, A-Version Mispharmuthosis

Thutmosis III. (* um 1486 v. Chr.; † 4. März 1425 v. Chr.) war der sechste altägyptische König (Pharao) der 18. Dynastie (Neues Reich). Er bestieg am 4. Schemu I 1479 v. Chr. den Thron und regierte bis zum 30. Peret III 1425 v. Chr.

Thutmosis III. stammte aus der Ehe des Königs Thutmosis II. mit einer Nebenfrau namens Isis. Hauptgemahlin des Thutmosis II. war jedoch Hatschepsut. Da Thutmosis III. bei der Thronbesteigung offensichtlich noch ein Kind war, übernahm seine Stiefmutter Hatschepsut, die gleichzeitig seine Tante war, die Regierungsgeschäfte. Vermutlich übernahm Hatschepsut zwischen dem 2. und 7. Jahr der gemeinsamen Regierung den Thron, indem sie sich zur Alleinherrscherin machte. Zeitpunkt und Ausmaß der Zurückdrängung Thutmosis III. sind in der Forschung umstritten. Verschieden datierte Texte weisen darauf hin, dass die Herrschaft der Hatschepsut im 22. Regierungsjahr endete und Thutmosis III. danach die Alleinherrschaft übernahm.

Das 22. Regierungsjahr Thutmosis III. leitete auch den Auftakt für fast jährlich stattfindende Feldzüge nach Vorderasien ein. Der erste Feldzug war die sogenannte Schlacht bei Megiddo gegen eine Koalition syrischer Fürsten unter der Führung des Fürsten von Kadesch. Das Ziel der Ägypter war einerseits die Zerstörung der vorderasiatischen Machtbasen aus Angst vor einer weiteren Fremdherrschaft über Ägypten (in Anlehnung an die Herrschaft der Hyksos) und andererseits bestand ein wirtschaftliches Interesse an der Region. Ägypten profitierte von reichen Handelsgütern und Tributen wie Arbeitskräften, Naturalien und Rohstoffen, die dem Land einen noch nicht da gewesenen Wohlstand sicherten. Zu weiteren Feldschlachten kam es nur noch beim achten und zehnten Feldzug, bei denen der Gegner nun die Mitanni waren. Diese konnten enorm geschwächt, aber nie vollständig besiegt werden.

Außer nach Vorderasien expandierte Ägypten in der frühen 18. Dynastie auch nach Nubien, südlich des 1. Nilkatarakts bei Assuan. Thutmosis III. konnte dauerhaft über den 4. Katarakt hinaus expandieren und das südliche Ende beim Gebel Barkal („Reiner Berg“) mit Napata als Grenzort und Handelsstützpunkt festlegen.

Besonders verbunden fühlten sich die Könige der 18. Dynastie mit dem Reichsgott Amun in Karnak. Dementsprechend wurde der Tempelbezirk des Amun unter Thutmosis III. maßgeblich erweitert und restauriert. Ein zentrales Bauwerk in Karnak ist das Ach-menu, auch einfach als „Festtempel“ bezeichnet, das er im 24. Regierungsjahr errichten ließ.

Seinen ersten Totentempel baute Thutmosis III. in Theben-West beim heutigen Ort Qurna und in den letzten zehn Regierungsjahren einen weiteren in Deir el-Bahari. Bestattet wurde der König im Grab KV34, das in einer engen Felsschlucht im südlichsten Wadi im Tal der Könige liegt.

Möglicherweise setzte Thutmosis III. seinen Sohn und Nachfolger Amenophis II. bereits in seinen letzten Regierungsjahren als Mitregent ein.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Familie[Bearbeiten]

Nur wenige Generationen vor Thutmosis III. herrschten über ein großes Gebiet Unterägyptens die sogenannten Hyksos (Heka-chasut ‚Herrscher der Fremdländer‘), wahrscheinlich Einwanderer aus Vorderasien. Schließlich gelang es einem alteingesessenen thebanischen Fürstengeschlecht (das der 17. Dynastie entspricht; auch Ahmosiden) die Hyksos aus Ägypten zu vertreiben: Nachdem bereits die Könige Seqenenre und Kamose mehrere Feldzüge gegen die Hyksos unternahmen, war es Ahmose, der deren Hauptstadt Auaris einnahm und die Hyksos zum Abzug zwang. Damit begründete er das Neue Reich. Es wird vermutet, dass wichtige treibende Kräfte der Reichseinigung auch Ahmoses Großmutter Tetischeri und nach deren Tod Ahmoses Mutter Ahhotep I. waren.

Amenophis I., der Sohn von Ahmose und seiner Großen königlichen Gemahlin Ahmose Nefertari, übernahm nach Ahmoses Tod die Regierung. Amenophis I. und seine Mutter wurden in späterer Zeit vergöttlicht und insbesondere in der Ramessidenzeit als Schutzpatrone der Nekropolenarbeiter in Set-ma'at, heute Deir el-Medina, verehrt. Amenophis I. hinterließ offenbar keinen männlichen Thronerben. Nach ihm kam Thutmosis I. an die Macht, dessen Herkunft unklar ist.[2] Das Thronrecht erlangte dieser durch eine Heirat mit der Prinzessin Ahmose, eine Tochter von Amenophis I.[3] Mit Thutmosis I. begann die sogenannte Thutmosiden-Dynastie und damit die eigentliche Abstammungslinie der 18. Dynastie. Der Geschichtsschreiber Manetho ließ die 18. Dynastie mit dem Reichseiniger Ahmose beginnen, genealogisch gesehen gehören Ahmose und Amenophis I. jedoch noch zur 17. Dynastie.[2]

Aus der Ehe von Thutmosis I. und Ahmose entstammte Hatschepsut, der Thronfolger Thutmosis II. jedoch aus der Ehe mit der Nebenfrau Mutnofret. Die Stiefschwester Hatschepsut wurde Hauptgemahlin von Thutmosis II., vermutlich um die „Reinblütigkeit“ zu erhalten und den Thronanspruch zu legitimieren. Aus dieser Ehe ging unter anderem die älteste Königstochter Neferure hervor. Thutmosis III. stammte allerdings aus der Ehe mit der Nebenfrau Isis, über deren Herkunft fast nichts bekannt ist.[3] Isis stammt vermutlich aus einer adeligen Familie, die sich guter Beziehungen zum Königshaus erfreute und Angelika Tulhoff vermutet, dass sie als Gunstbeweis des Königs in den königlichen Frauenpalast aufgenommen wurde.[4]

Darstellung des Thutmosis III. und seiner Familie in seinem Grab KV34: Oben: Thutmosis III. und seine Mutter Isis in der Barke. Unten: Thutmosis III. wird von seiner Mutter Isis (als Baum dargestellt) gesäugt. Daneben: Thutmosis III., Meritre Hatschepsut, Satiah, Nebtu und Nefertari
Meritre Hatschepsut (links) neben Thutmosis III.

Die erste Hauptgemahlin des Thutmosis III. mit dem Titel Große königliche Gemahlin war Satiah, die Tochter der königlichen Amme Ipu. Aus dieser Ehe entsprang vielleicht der erste Thronfolger namens Amenemhat.[5] Im 24. Regierungsjahr wird dieser Amenemhat ältester Königssohn genannt und wurde einer Inschrift im Festtempel in Karnak zufolge zum Vorsteher der Rinder für die Herde des Amun ernannt.[6] Zu dieser Zeit war Sitiah immer noch Hauptgemahlin. Weitere Kinder aus dieser Ehe waren eine Tochter namens Nefertari und ein weiterer Sohn namens Sa-Amun. Prinz Amenemhat starb zwischen den Regierungsjahren 24 und 35. Satiah starb wahrscheinlich ebenfalls frühzeitig, denn nach dem 33. Regierungsjahr wird sie nicht mehr erwähnt, ebenso vermutlich Sa-Amun. Thutmosis III. heiratete schließlich die bürgerliche Meritre Hatschepsut und ernannte diese zur Großen königlichen Gemahlin. Diese gebar den Nachfolger Amenophis II. und sowie die beiden Töchter Merit-Amun und Tija. Auf einer Inschrift auf einem Skarabäus wird eine weitere Tochter namens Baket von einer Nebenfrau erwähnt.

Über die weiblichen Familienangehörigen des Königs gibt auch eine Darstellung auf einem Pfeiler in der zentralen Kammer seiner Grabanlage (KV34) Aufschluss: Neben der noch lebenden Königsmutter Isis erscheint dahinter die noch lebende zweite Hauptgemahlin Meritre Hatschepsut. Dahinter erscheint Satiah, die als „gerechtfertigt“, also verstorben, ausgewiesen ist. Hinter dieser folgt eine weitere, unbedeutendere Königsgemahlin namens Nebtu. Diese muss eine wohlhabende und einflussreiche Frau gewesen sein, denn sie verfügte über einen eigenen Vermögensverwalter. Ebenfalls auf diesem Pfeiler ist die Tochter Nefertari dargestellt, doch diese war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon verstorben („gerechtfertigt“).[7]

Drei weitere Nebengemahlinnen namens Manhat, Mahnta und Manawa sind aus ihrem gemeinsamen Grab im kleinen Wadi Quabbabat el-Qurud in Theben-West bekannt. Aufgrund ihrer lautlich geschriebenen, fremdartigen Namen konnten diese als Syrerinnen identifiziert werden. Bekannt ist die Grabanlage besonders wegen des Fundes zahlreicher Schmuckstücke, Kosmetikgefäße und kostbaren Geschirrs. Eine genaue Datierung der Bestattung ist nicht möglich, wenn auch manches darauf hinweist, dass sie bereits in den Jugendjahren Thutmosis III. bestattet wurden. Angelika Tulhoff vermutet, dass die drei Syrerinnen bereits unter Thutmosis II. an den Hof gelangten und entsprechend der sittlichen Gepflogenheiten vom Nachfolger Thutmosis III. übernommen wurden.[8]

Die jungen Jahre[Bearbeiten]

Thronbesteigung[Bearbeiten]

Thutmosis III. als opfernder Priester; die Inschrift bezeichnet ihn als „König von Ober- und Unterägypten, Herrn der zwei Länder, Men-cheper-Re, Herr an Erscheinungen, wie Re“

Als Prinz erhielt Thutmosis III. zunächst eine Ausbildung zum Inmutef-Priester. Dieses Priester-Amt wurde häufig von Prinzen ausgeübt und stand im Zusammenhang mit dem Bestattungskult. Nach dem Tod seines Vaters Thutmosis II. trat er formell die Herrschaft an. Über seine Erwählung zum König berichtet Thutmosis III. auf einer Inschrift im Karnak-Tempel aus seinem 42. Regierungsjahr. Darin führte er seine Erwählung auf einen Beschluss des Gottes Amun-Re zurück und untermauerte dadurch seine Legitimität als König auf religiöser Ebene, wie es vor ihm bereits Hatschepsut im sogenannten Geburtsmythos getan hatte.[9]

„Amun, mein Vater ist er, ich bin sein Sohn, er befahl mir, dass ich auf seinem Throne sei, als ich noch einer war, der in seinem Neste ist. Er erzeugte mich in der Mitte des Herzens; […][es ist keine] Lüge; es ist keine Unwahrheit darin – seitdem ich ein Junge war, als ich noch ein Säugling war in seinem Tempel und meine Einführung als Prophet noch nicht stattgefunden hatte[…] Ich war in Aussehen und Gestalt eines Inmwtf-Priesters, wie (da) Horus jung war in Chemmis.[…] Re selbst setzte mich ein, ich wurde geschmückt mit [seinen] Kronen, die auf seinem Haupte waren. Seine Einzige weilte an [meiner Stirn … Ich wurde versehen] mit allen seinen Vortrefflichkeiten, ich wurde gesättigt mit den Vorzüglichkeiten der Götter, wie Horus, als er sich selbst gefordert hatte, zum Tempel meines Vaters Amon-Re; ich wurde versehen mit den Würden des Gottes.“

Inschrift des Thutmosis III. in Karnak[10]

Wolfgang Helck ging davon aus, dass die ägyptischen Könige in den meisten Fällen „Marionetten in den Händen bestimmter Gruppen gewesen seien“. Gegenüber der ideologisch manipulierten „Wahrheit“ der Texte, in der nur die Könige die Handelnden sind, seien die tatsächlichen Kräfte, die die Entscheidungen trafen, nur schwer herauszuarbeiten. Aber gerade bei der Einsetzung eines neuen Königs werden sie erkennbar.[11] Offenbar wurden die Könige Amenophis I., Thutmosis I. und Thutmosis II. von einer lokalen Gruppe aus Elkab gestützt. Dort waren Offiziere angesiedelt, die teilweise schon unter Ahmose und Amenophis I. gekämpft hatten. Helck geht davon aus, dass dieser Elkab-Gruppe auch die Entscheidung zuzuweisen ist, „dass beim Tode Thutmosis’ II. zwar der einzige Nachkomme Thutmosis III. als König ausgerufen wurde, aber nicht traditionsgemäß dessen Mutter Isis, sondern die Tante Hatschepsut zur Regentin eingesetzt wurde“.[12]

Die ersten Regierungsjahre[Bearbeiten]

Darstellung im Tempel von Semna: Der thronende Dedwen krönt den vor ihm knienden Thutmosis III. mit der Weißen Krone, ihnen zugewandt steht Iunmutef im Rezitationsgestus.

Da Thutmosis III. bei der Thronbesteigung offensichtlich noch ein Kind war, übernahm seine Stiefmutter Hatschepsut, die gleichzeitig seine Tante war, die Regierungsgeschäfte. Es war im alten Ägypten durchaus die übliche Vorgehensweise, dass die Große königliche Gemahlin des verstorbenen Königs so lange den Staat führte, bis der offizielle Thronfolger alt genug war, um selber zu regieren.[13]

Über diese Situation gibt die autobiografische Inschrift im thebanischen Grab des Baumeisters Ineni Auskunft:

„Sein Sohn trat an seine (Thutmosis’ II.) Stelle als König der beiden Länder, er herrschte auf dem Throne dessen, der ihn erzeugt hatte. Seine (Thutmosis’ II.) Schwester, das Gottesweib Hatschepsut sorgte für das Land, die beiden Länder lebten nach ihren Plänen, man diente ihr, indem Ägypten in Demut war; der vortreffliche Same des Gottes, der aus ihm kam, das Vordertau Oberägyptens, der Landepflock der Südvölker, das vortreffliche Hintertau Unterägyptens war sie, eine Herrin des Befehlens, deren Pläne vortrefflich waren; die die beiden Länder beruhigte, wenn sie redete.“

Autobiographie des Ineni[14]

Einige Zeugnisse sprechen dafür, dass Thutmosis III. in den ersten Regierungsjahren offiziell die politischen Entscheidungen traf.[15] Der früheste Beleg für Thutmosis’ Herrschaft ist eine Besucherinschrift bei der Djoser-Pyramide in Saqqara, die ein Ptahhotep im 7. Monat der neuen Regierung machte. Er hebt Thutmosis’ Wohltätigkeit in Theben hervor, ohne eine Erwähnung von Hatschepsut.[16]

Im 2. Regierungsjahr erließ Thutmosis III. einen Befehl an den Vizekönig von Kusch, den Tempel von Semna zu Ehren des Gottes Dedwen und des vergöttlichten Sesostris III. neu zu bauen. Dieser Erlass wurde an der Ostwand des neuen Tempels dargestellt.[17] Es ist natürlich fraglich, ob Thutmosis selber den Plan für diesen Tempel ausdachte, oder ob der Befehl wohl eher in seinem Namen erlassen wurde. Es ist auch schwierig festzustellen, wie groß die zeitliche Distanz zwischen dem Erlass im Jahr 2 und der tatsächlichen Anbringung des Textes im neu gebauten Tempel war. Eine Darstellung der Hatschepsut im Tempel, die später ausgemeißelt wurde, benennt sie als Große königliche Gemahlin, aber ihre Rolle und Haltung gegenüber den Göttern ist die des Tempelstifters, der normalerweise der König ist.[18]

Ein weiteres datiertes Dokument ist eine Stiftungsinschrift des Senenmut in Karnak.[19] Senenmut, der unter anderem das Amt des Vermögensverwalters bekleidete, berichtet darin, dass ihm der König befahl, eine Stiftung für den Amun-Tempel durchzuführen. Das Datum der Inschrift wurde oft als Jahr 4, 1. Schemu, Tag 16 gelesen[20], aber da die ersten Zeilen beschädigt sind, wurden auch schon andere Regierungsjahre vorgeschlagen.[21] Die eindeutige Erwähnung von Thutmosis III. würde vermuten lassen, dass drei Jahre nach Thronbesteigung die offiziellen Handlungen in seinem Namen durchgeführt wurden. Neben der Unsicherheit bei der Datierung kommt hinzu, dass die ersten Zeilen während der Restauration von Monumenten, die in der Amarna-Zeit zerstört wurden, komplett neu eingemeißelt wurden. Es handelt sich dabei also um eine Kopie des originalen Texts aus der Ramessidenzeit. Damit ist nicht mehr feststellbar, ob im Text nicht doch ursprünglich Hatschepsut genannt wurde und der Name von Thutmosis III. neu darüber geschrieben wurde.[22]

Eine weitere offizielle Handlung von Thutmosis III. ist aus seinem 5. Regierungsjahr belegt, als er Useramun zum Wesir ernannte. Dieser ersetzte seinen gealterten Vater Ahmose Aametju in diesem Amt. Der Papyrus Turin 1878 überliefert den Beginn einer literarischen Darstellung, wie Thutmosis III. persönlich kam und Usaramun aufgrund seiner vorzüglichen Eigenschaften für das Amt auswählte.[23] Eine andere, undatierte Version dieses Ereignisses beschreiben die Inschriften in Useramuns Grab in Theben.[24] Keine dieser beiden Darstellungen ist aber zeitgenössisch mit dem Ereignis. Die Grabinschrift wurde angebracht, als Useramun seine Grabvorkehrungen fertigstellte, also in der Mitte oder gegen Ende von Thutmosis Regierungszeit, nach dem Tod von Hatschepsut. Der Papyrus datiert noch später, sicherlich nach der 18. Dynastie.[25][26]

Machtergreifung Hatschepsuts[Bearbeiten]

Kalksteinfragment von einem Türsturz aus dem Karnak-Tempel, das Königin Hatschepsut als Frau zeigt, allerdings bereits mit königlichen Insignien (Chevrier, 1934).
Hatschepsut als männlicher Monarch, mit königlichem Nemes-Kopftuch

Vermutlich übernahm Hatschepsut zwischen dem 2. und 7. Jahr der gemeinsamen Regierung den Thron, indem sie sich zur Alleinherrscherin machte. Zeitpunkt und Ausmaß der Zurückdrängung Thutmosis III. sind in der Forschung jedoch umstritten.[15] Suzanne Ratié und Wolfgang Helck sprechen sich für das Jahr 7 aus,[27][28] Donald B. Redford und Christian Cannuyer für das Jahr 2[29][30] und C. Lalouette für das Jahr 5–6[31]. Auf jeden Fall nahm Hatschepsut spätestens im Jahr 7 die königliche Titulatur an.

Diese Erhebung zum männlich geprägten Königtum Hatschepsuts ist in der ägyptischen Geschichte beispiellos. Sie erfolgte zunächst durch Annahme von königlichen Titeln und Insignien, wobei die äußerliche Gestalt und Kleidung einer Frau in den Darstellungen beibehalten wurde. Verschiedene Dokumente weisen zu dieser Zeit eine Mischung von Kennzeichen eines Königs und einer Königin in der Darstellung auf. Es ist schwierig zu sagen, wie lange dieses Zwischenstadium andauerte, auf jeden Fall genug Zeit, um drei Monumente zu errichten[32]:

  • eine Kalkstein-Kapelle in Karnak, die in den Fundamenten des Tempels Amenophis III. in Karnak-Nord wiederverbaut wurde[33]
  • ein Bau, zu dem ein Türsturz aus Kalkstein gehörte[34]
  • der südliche Tempel von Buhen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch eine Inschrift aus der Roten Kapelle (Chapelle Rouge) in Karnak aus dem 2. Jahr, in welcher Hatschepsut die Herrschaft durch ein Orakel des Amun angekündigt oder zugesprochen wird.[35] Bedeutsam ist auch, dass im Allerheiligsten im Buhen-Tempel Thutmosis II. immer noch verehrt wurde. Zu einem späteren Zeitpunkt löste sich Hatschepsut von allen Verbindungen mit ihrem Ehemann und betonte ihre Herkunft von ihrem Vater, Thutmosis I. Dieser ideologische Wandel auf den späteren Monumenten spielte eine wichtige Rolle, um ihre königliche Legitimation zu proklamieren.[32] So heißt es etwa auf einer Inschrift vom 8. Pylon in Karnak, ihre Thronbesteigung sei von Amun gewährt worden, wegen der für ihn von Hatschepsuts Vater Thutmosis I. vollbrachten Taten. Insbesondere ein großer Zyklus im Totentempel von Deir el-Bahari schildert die göttliche Abstammung und Einsetzung Hatschepsuts. Die Krönung Hatschepsuts ist auf Blöcken der Roten Kapelle dargestellt.

Die Zurückdrängung Thutmosis III. durch Hatschepsut wurde in der Ägyptologie schon ganz unterschiedlich interpretiert. So wird Hatschepsut etwa als eine „eitle, ehrgeizige und skrupellose Frau“[36] bewertet, die „begierig (war) zu herrschen, die Macht liebte und den jungen Thutmosis III. in den Schatten drängte“[37] stilisiert als „böse Schwiegermutter“ gegenüber dem „rachsüchtigen Neffen“[38] Thutmosis III. Ratié sah sogar mögliche Parallelen zu Echnaton, aufgrund eines gewissen Traditionalismus, religiöser Rigorosität, großer Entschlusskraft und einem hartnäckigen Willen.[39]

Im 5. Regierungsjahr begann Hatschepsut mit dem Bau ihres Totentempels in Deir el-Bahari. Obwohl dies ausschließlich ihr Totentempel war, finden sich an vielen Stellen Darstellungen des jugendlichen Thutmosis III. im Königsornat, mit verschiedenen Kronen und beim Durchführen von Opferhandlungen. Diese Darstellungen zeigen nach Höber-Kamel, „dass keine Rede davon sein kann, dass Thutmosis III. von seiner Tante ausgegrenzt oder nicht als legitimer König betrachtet wurde“.[40] Demnach nutzte Thutmosis III. seine Jugendjahre, um ins Königsamt hineinzuwachsen. So konnte er in Ruhe Erfahrungen auf dem Gebiet der Staatsführung sammeln.[41]

In der Verwaltung traten die alten Herren der sogenannten Elkab-Gruppe, die nach Wolfgang Helck die wichtigsten Entscheidungen trafen, bis spätestens im Jahr 9 ab, ohne irgendwelche Anzeichen für Unruhen. Ungefähr am Anfang des 19. Jahres vollzog sich ein ganz anderer Wandel: „Die Namen fast aller der 'neuen' Leute unter Hatschepsut sind ausgehackt worden, was eindeutig auf ihren Sturz hinweist.“

Beginn der Alleinherrschaft[Bearbeiten]

Verschieden datierte Texte weisen darauf hin, dass Hatschepsuts Herrschaft im 22. Regierungsjahr endete, wenn es auch keinen Hinweis auf einen bestimmten Zeitpunkt dafür gibt. Manetho erwähnt in seinem Geschichtswerk, dass es sich beim vierten König der 18. Dynastie um eine weibliche Person namens Amessis handelte, die 21 Jahre und 9 Monate regierte. Diese Regierungszeit scheint sehr gut mit dem Beginn der jährlich stattfindenden Feldzüge im 22. Regierungsjahr von Thutmosis III. übereinzustimmen, weshalb viele Historiker Amessis mit Hatschepsut gleichsetzen und der genannten Regierungszeit zustimmen.[42]

Es wurde auch schon vorgeschlagen, dass Hatschepsut nicht im 22. Regierungsjahr gestorben sei, sondern lediglich die Macht ihrem nun volljährigen Neffen und Stiefsohn Thutmosis übergeben habe und noch einige Jahre im Ruhestand gelebt habe.[43]

Verfolgung von Hatschepsuts Andenken[Bearbeiten]

Die Rote Kapelle, ein Barkenheiligtum, das Hatschepsut errichten ließ und Thutmosis III. in seinem Namen vollendete

Nach Hatschepsuts Tod wurde ab einem gewissen Zeitpunkt ihr Andenken vermutlich durch Thutmosis III. verfolgt: Ihre Darstellungen und Kartuschen wurden ausgehackt, ihre Obelisken in Karnak eingemauert und ihre Statuen zerschlagen. Zeitpunkt und Gründe dieser Verfolgung sind in der Forschung umstritten.

Eine fragmentarische Inschrift im Karnak-Tempel, in der Thutmosis seiner Jugendzeit und Thronerhebung durch die Gunst des Gottes Amun gedenkt, führt auch Bauten auf, die er diesem Gott zum Dank widmete. Sethe und Borchardt datierten die Anbringung der Inschrift in das 42. Regierungsjahr.[44] Da die Inschrift die Rote Kapelle (Chapelle Rouge), das Barkensanktuar der Hatschepsut, erwähnt, muss diese zu diesem Zeitpunkt also noch gestanden haben und Charles F. Nims kommt daher zum Schluss, dass die Entehrung der Hatschepsut nicht vor dem 42. Regierungsjahr stattfinden konnte.[45] Nachweislich wurde die Rote Kapelle von Thutmosis III. zunächst in seinem Namen vollendet und sodann als sein eigenes Werk bezeichnet. Es findet sich aber gleichzeitig eine Reihe von nicht systematischen Tilgungen von Bild und Namen Hatschepsuts. Ob diese bereits während der Fertigstellung des Sanktuars oder erst bei dessen Abbruch durchgeführt wurden, lässt sich nicht feststellen.[46]

Nach Wilfried Seipel beruhte die Datierung der Inschrift mit der Erwähnung der Roten Kapelle auf falschen baugeschichtlichen Voraussetzungen. Demnach musste die Inschrift vor der Errichtung der Annalensäle im Jahr 42 angebracht worden sein. Aus inhaltlichen Gründen trat er für eine frühe Abfassung der Inschrift ein und hielt an der kurz nach dem Tod eingesetzten Verfolgung Hatschepsuts fest.[47] Dorman erklärte die willkürlich getätigten Tilgungen damit, dass nach Abbruch der Roten Kapelle nur die sichtbaren Blöcke getilgt wurden.[48] Dass allerdings die ägyptischen Handwerker nicht immer systematisch vorgegangen sind, zeigen auch nicht getilgte Darstellungen und Kartuschen in Deir el-Bahari und völlig intakte Darstellungen im Speos Artemidos.

Oft wird die Verfolgung von Hatschepsuts Andenken mit persönlichen Feindschaften erklärt,[49] nach Jean-Luc Chappaz gibt es dafür aber keine Anhaltspunkte.[50] Redford vermutete, dass Thutmosis III. nach der illegitim betrachteten Herrschaft der Hatschepsut versuchte, seine eigene Stellung als legitimer Herrscher zu unterstreichen und seine Abstammung vom ruhmreichen Großvater Thutmosis I. zu betonen.[51] So wurden an einigen Stellen die Namen der Hatschepsut nicht durch seine, sondern jene Thutmosis I. und Thutmosis II. ersetzt. Tyldesley erklärte dies dahingehend, dass Thutmosis III. möglicherweise versuchte, seinen eigenen Ruhm zu vergrößern, indem er jenen seiner Mitregentin in der Erinnerung der Nachwelt schmälerte.[52] Vielleicht erschien ihm auch die Tatsache, dass eine Frau auf dem Pharaonenthron saß als Verstoß gegen die Maat.[53]

Außenpolitik[Bearbeiten]

Feldzüge nach Vorderasien[Bearbeiten]

Unter Thutmosis II. war Ägyptens Vormachtstellung in Vorderasien noch vorhanden. In der Zeit Hatschepsuts findet man nur wenige Erwähnungen über Asien. Vermutlich fielen in ihrer Regierungszeit wichtige Gebiete von Ägypten ab und Ägyptens Einflussgebiet erstreckte sich, wenn überhaupt, auf den südlichen Teil Palästinas.

Wand des Annalensaals in welchem Thutmosis III. über die Feldzüge berichtet

Das 22. Regierungsjahr Thutmosis III. leitete den Auftakt für fast jährlich stattfindende Feldzüge ein. Diese Ereignisse wurden in den Annalentexten Thutmosis III. in Karnak geschildert, die er in seinem 42. Regierungsjahr aufzeichnete. Daneben werden sie auf Stelen aus Napata (Gebel Barkal) und Armant und in Biografien beteiligter Offiziere überliefert, aber auch Toponymlisten als Nebenüberlieferung. Bei dieser Vorgehensweise orientierte sich Thutmosis III. an „glorreichen Vorbildern“, wie den Feldzügen von Sesostris III. nach Nubien: „Durch die jährliche Anwesenheit in der Region wird jede aufkeimende Rebellion unterbunden, und mittels Depots und Garnisonen kann die Basis für weitergehende Präsenz geschaffen werden.“ [54]

Beim 1., 8. und 10. Feldzug kam es zu richtigen Feldschlachten, bei den anderen handelte es sich vermutlich um kleinere Unternehmungen. Bei der ersten kriegerischen Auseinandersetzung war der Feind noch der Fürst von Kadesch, bei den anderen hauptsächlich die Mitanni.

Der erste Feldzug war die sogenannte Schlacht bei Megiddo. In Vorderasien schloss sich eine Koalition syrischer Fürsten unter der Führung des Fürsten von Kadesch zusammen. Insgesamt nennt Thutmosis III. die (wohl eher symbolische) Zahl von 330 Fürsten und Königen. Nach der Ansicht von Wolfgang Helck handelte es sich beim ersten Feldzug Thutmosis’ III. um eine „offensive Verteidigung“. Der Aufmarsch der Truppen um den Fürsten von Kadesch konnte demnach nur das Ziel gehabt haben, Ägypten zu erobern.[55] Thomas Schneider bezweifelt allerdings, dass es sich dabei um eine drohende Rückeroberung Ägyptens durch die Großmacht Mitanni handelte, als Anknüpfung an die Herrschaft der Hyksos.[56] Francis Breyer hält immerhin fest, dass „nach der Fremdherrschaft der Hyksos das Sicherheitsbedürfnis gegenüber Vorderasien in Ägypten offenbar sehr groß war“.[57]

Die Gegner um den Fürsten von Kadesch versammelten sich bei der Festung von Megiddo. Thutmosis III. entschied sich für eine riskante Route durch das Karmelgebirge, um den Überraschungseffekt für sich in Anspruch zu nehmen. Völlig überrascht zogen sich die Gegner nach dem ägyptischen Angriff in die Festung zurück. Offenbar begingen die Ägypter den Fehler, zu früh zu plündern, sodass sich die Fürsten in die Festung retten konnten und sie erst nach mehrmonatiger Belagerung zur Aufgabe gezwungen werden konnten.

Der Ausgang der Schlacht bei Megiddo kann verschieden interpretiert werden. Einerseits kann man davon ausgehen, dass sie nur unter großen Anstrengungen gewonnen wurde und der ägyptische König deshalb von einem Zug weiter nordwärts nach Syrien absah, wenn auch südsyrische Orte auf den Ortsnamenlisten auftauchen. Unter der Annahme eines Präventivschlags war die Unternehmung dagegen sehr erfolgreich: „So erfolgreich, dass von nun an der Gegner nicht mehr Qadeš, sondern Mitanni heißt.“[58]

Die Schlacht bei Megiddo leitete die Tradition von fast jährlich stattfindenden Feldzügen nach Vorderasien ein.[59] Durch die jährliche Anwesenheit konnten durch zielgerichtete „Razzien“ aufkeimende Rebellionen unterbunden, Tribute eingesammelt und Depots und Garnisonen für weitergehende Präsenz errichtet werden.[60] Daraus entwickelte sich ein ägyptischer Imperialismus in Vorderasien.[61] Um die Fürsten stärker an sich zu binden, wurden deren Kinder als Geiseln an den ägyptischen Hof gebracht, dort ausgebildet, und wenn einer der Fürsten starb, wurde dann sein Sohn an dessen Stelle als loyaler Nachfolger eingesetzt.[62] Damit beginnt mit Thutmosis III. nicht nur eine Art Militarismus in Ägypten, seine Regierung ist gleichzeitig der Beginn der ägyptischen Administration Vorderasiens.

Das Ziel der Ägypter war einerseits die Zerstörung der vorderasiatischen Machtbasen aus Angst vor einer weiteren Fremdherrschaft über Ägypten (in Anlehnung an die Hyksos) und andererseits bestand ein wirtschaftliches Interesse an der Region. Ägypten profitierte von reichen Handelsgütern und Tributen wie Arbeitskräften, Naturalien und Rohstoffen, die dem Land einen noch nicht da gewesenen Wohlstand sicherten.[63]

Zu weiteren Feldschlachten kam es nur noch beim achten und zehnten Feldzug, bei denen der Gegner nun die Mitanni waren. Diese konnten enorm geschwächt, aber nie vollständig besiegt werden.[64]

Nubienpolitik[Bearbeiten]

Neben Vorderasien expandierte Ägypten in der frühen 18. Dynastie auch in eine ganz andere Richtung: nach Nubien, das Gebiet südlich des 1. Nilkataraks bei Assuan. Ahmose brachte die Region durch Feldzüge wieder in seine Gewalt und führte das neue Amt des Vizekönigs von Kusch (auch „Königssohn von Kusch“) ein, dem die Aufsicht über das wiedergewonnene Gebiet oblag, das für die Ägypter besonders wegen seinen Goldminen und Steinbrüche interessant war. Daneben wurde zur dauerhaften Beherrschung ein Befestigungssystem restauriert und ausgebaut, das schon in der 12. Dynastie angelegt wurde. Thutmosis I. stieß schließlich weit über die festgelegte Südgrenze hinaus und setzte dem Königreich von Kerma, das erste bedeutende eigenständige nubische Königreich, ein Ende. Auch unter seinen Nachfolgern waren die kriegerischen Auseinandersetzungen noch nicht beendet. Thutmosis II. und Hatschepsut mussten ebenfalls militärisch intervenieren, um Aufständische niederzuschlagen. Thutmosis III. konnte dauerhaft über den 4. Katarakt hinaus expandieren und das südliche Ende beim Gebel Barkal („Reiner Berg“) mit Napata als Grenzort und Handelsstützpunkt festlegen.[65]

Ins 2. Jahr der gemeinsamen Regentschaft mit Hatschepsut fällt der Neubau des Tempels des Gottes Dedwen in Semna. Bemerkenswert an dieser königlichen Proklamation ist die gewichtige Rolle, die dem König Sesostris III. zukommt, der diese Stadt im Mittleren Reich als entscheidenden Grenzpunkt zwischen Ägypten und Nubien etablierte.[66]

Ein Vizekönig von Nubien namens Seni ist unter Hatschepsut noch gut belegt. Namen und Reihenfolge seiner Nachfolger sind nicht immer klar, da diese oft einer Damnatio memoriae zum Opfer fielen und ihre Namen somit getilgt wurden. Belegt sind unter anderem Amen-em-nechu, Inebni und Nehi.[67]

Donald B. Redford identifiziert mindestens vier militärische Interventionen in Nubien in der Zeit der Koregenz von Hatschepsut und Thutmosis III.[68]:

  • Ein Beamter namens Djehuti erwähnt das Sammeln von Beute auf dem Schlachtfeld unter „seinem Pharao“ (Hatschepsut)
  • Inebni bezieht sich auf Kriege im Süden
  • eine Inschrift des Schatzmeisters Tay auf der Insel Sehel weist ebenfalls auf Hatschepsuts persönliches Eingreifen in Nubien hin
  • Eine der wenigen datierten Inschriften legt einen Nubienfeldzug im 12. Regierungsjahr von Hatschepsut / Thutmosis III. fest, bezeichnenderweise zu einer Zeit, als Thutmosis III. alt genug war, die ägyptische Armee anzuführen. Dieses Graffito in Tangur-West (zwischen der Insel Sai und dem 2. Katarakt) nennt Kusch als Haupt-Feind.[69]

Etwas unsicherer für die historische Rekonstruktion ist eine Felsinschrift in Tombos aus dem 20. Regierungsjahr des Thutmosis III. Der Text weist auf eine kriegerische Aktivität in Verbindung mit dem Vizekönig Inebni hin und listet Produkte aus Nubien, die dieser an den Amun-Tempel in Karnak sandte.[70]

Die Armant-Stele, eine im Month-Tempel von Armant (Erment) aufgestellte Stele, schildert eine Nashornjagd in Nubien, „nachdem er nach Mjw gefahren war, um in jedem Land den Anführer gegen sich zu suchen“.[71] Der Text datiert ins Jahr 22, nach Donald Redford ist es allerdings eher zweifelhaft, ob er auf eine Kampagne anspielt, die noch zur Zeit der gemeinsamen Regierung mit Hatschepsut erfolgte.[72] Eine weitere Schwierigkeit bereitet die Lokalisation von Mjw. Nach Anthony Spalinger und David O’Connor handelt es sich um ein Gebiet noch weiter flussaufwärts als Gebel Barkal, das sich außerhalb des ägyptischen Einflussbereiches befand.[73]

Es ist schwierig festzustellen, wie viel Kontrolle Thutmosis III. über das Gebiet stromaufwärts des 4. Katarakts ausüben konnte. Zumindest ist die Gebel-Barkal-Stele, die ins 47. Regierungsjahr datiert, ein Hinweis dafür, dass er die Stadt Napata am Gebel Barkal begründete. Bei der Inschrift könnte sich um eine später ausgearbeitete Rede handeln, die der König vor hohen Beamten und Personen des Südlands hielt.[74] Von einem weiteren Nubienfeldzug zeugt eine Inschrift aus dem 50. Jahr auf der Insel Sehel, die zur Erinnerung an die Wiedereröffnung des Kanals, der durch den 1. Katarakt führt, errichtet wurde, als der König von einem siegreichen Feldzug aus Nubien zurückkehrte.[75]

Außenwirtschaft[Bearbeiten]

Expedition nach Punt im Totentempel der Hatschepsut
Nubierinnen bei der Arbeit in Ägypten, Darstellung im Grab des Ineni (TT81)

Die aggressive Außenpolitik in der frühen 18. Dynastie schuf neue Handelsräume. Bezeichnenderweise war nach Hatschepsuts Machtübernahme eine der größten Unternehmungen die Expedition nach Punt. Die Darstellung dieser Expedition nimmt bei der Dekoration ihres Totentempels sehr viel Platz ein. Beachtung findet immer wieder die Frau des „Herrschers“ von Punt, die sich durch einen außerordentlichen Körperumfang auszeichnet. Die wichtigsten aus Punt eingeführten Güter waren Weihrauch und Ebenholz, aber auch weitere Gegenstände und Tiere wurden mitgebracht.

Die Annalen des Thutmosis III. geben nicht nur Auskunft über die Feldzüge nach Vorderasien, sondern auch über den direkten und indirekten Austausch von Gütern nach Ägypten. Ein Großteil der Inschrift listet Menschen, Tiere, landwirtschaftliche Produkte, Rohstoffe und Artefakte, die als Geschenk, Tribut, Kriegsbeute oder Handelsgut nach Ägypten gebracht wurden. Die diplomatischen Geschenke beinhalteten kostbare Rohstoffe wie Silber, Lapislazuli und andere Schmucksteine, aber auch Kupfer, Holz, Pferde, exotische Tiere und Metall-Gefäße. Die zuliefernden Regionen können nicht immer mit Sicherheit identifiziert werden. Als Geschenk-Lieferanten werden unter anderem genannt die Könige von Hatti, Babylonien, Assyrien, Alašija, Alalach und Teny. Das Beutegut der Feldzüge besteht nicht nur aus militärischen Gütern (Kriegsgefangene, Streitwagen, Pferde und Waffen), sondern auch aus einer großen Bandbreite an Wertgegenständen, Frauen, Kindern und Viehbeständen, die von rebellischen Städten als Strafmaßnahme geplündert wurden. Der größte Teil der Aufzeichnungen listet jedoch Tribute aus den eroberten Gebieten.[76]

In den Jahren 33 und 38 wurden Handelsexpeditionen nach Punt verzeichnet. Diese stellen eine andere Form der Erschließung von fremden Gebieten dar. Es handelt sich um seltene explizite Zeugnisse von eigentlichem Handel als Austausch von Gütern in den offiziellen Aufzeichnungen. Wie bei Hatschepsuts Expedition kehrten die Schiffe mit Weihrauch und anderen exotischen Gütern zurück.[77]

Bildhaftes Gegenstück zu den Annalen sind Darstellungen von Ausländer-Prozessionen in mindestens 15 thebanischen Privatgräbern aus dieser Zeit. Diese veranschaulichen aus einer authentischen, privaten Sicht die gleiche Art der Außenpolitik. Die Prozessionen tauchen fast ausschließlich in den Gräbern von hohen Beamten der ägyptischen Verwaltung auf. Nach Diamantis Panagiotopoulos ist die übliche (moderne) Bezeichnung „Tributszenen“ unzureichend. Wie die bildlichen und textlichen Quellen zeigen, legt sie den wirklichen Inhalt falsch aus und spielt die Vielfalt ihres Gegenstandes herunter. Erstens beziehen sich die Szenen nicht auf die Lieferung von Tributen im eigentlichen Sinne, da Tribute als Strafmaßnahme nie in den ägyptischen Außenbeziehungen auftraten. Die eroberten Gebiete wurden in die ägyptische Administration einbezogen und zahlten Steuern wie die ägyptische Bevölkerung. Zweitens erzählen sie unterschiedliche zeremonielle und administrative Ereignisse, die in Verbindung stehen mit der Karriere des Grabbesitzers.[78]

Ausländer-Prozessionen im Grab des Rechmire (TT100)

Das am besten erhaltene Beispiel stammt aus dem Grab des Wesirs Rechmire (TT100). Die fünf Register zeigen unterschiedliche Ebenen der politischen Beziehungen mit Ägypten, von freien Menschen (die obersten beiden), politisch Kontrollierte (drittes und viertes Register) und Sklaven (unterstes)[79]

  • 1. Register: Menschen von Punt bringen Weihrauch, Edelsteine, Ebenholz, Elfenbein, Tierfelle und andere exotische Produkte.
  • 2. Register: Ägäer tragen kunstvolle Metall-Vasen, Schmuck und Minerale.
  • 3. Register: Nubier sind mit ihren typischen Produkten ausgestattet: Gold, Ebenholz, Straußenfedern und -eier, Vieh, Tierfelle und wilde Tiere.
  • 4. Register: Bewohner der Region Syrien-Palästina bringen Metall-Vasen, Waffen, einen Streitwagen, Pferde, Mineralien und Elfenbein.
  • 5. Register: Frauen und Kinder aus Nubien und Syrien-Palästina. Die Beischrift erwähnt, dass diese als Beute von den Feldzügen nach Ägypten kamen und als Sklaven dem Amun-Tempel zugeteilt sind.

Nach Panagiotopoulos besteht kein Zweifel, dass in der Zeit von Thutmosis III., der länger als jeder andere ägyptische König im „Ausland“ lebte und wirkte, ein Umdenken in der Einstellung gegenüber dem Ausland stattfand. In der traditionellen Ideologie war das Ausland der Übergang zum Chaos, das von Ägypten ferngehalten werden musste. Ausländer waren dämonische Kreaturen, die beherrscht werden mussten. Durch die (reale) Beherrschung der „ausländischen“ Gebiete begann sich die Situation zu ändern. Nubier und Asiaten wurden als (sozial benachteiligte) Menschen akzeptiert und hatten die Möglichkeit, sich in die ägyptische Gesellschaft zu integrieren. In noch nicht da gewesener Intensität begannen Ausländer in Ägypten zu leben und zu arbeiten.[80]

Verwaltung[Bearbeiten]

Der König war theoretisch im Besitz der Gesamtheit des Landes und die Bürokratie wuchs als Mittel zum Eintreiben und Umverteilen der ägyptischen Produkte im Namen des Herrschers.[81] Viel Quellenmaterial liefern die Biografien in den Beamtengräbern, insbesondere in Theben-West (siehe auch Liste der thebanischen Gräber). Dabei nahm der Königsdienst eine Vorrangstellung ein: Für den König zu handeln, sich vor ihm zu bewähren, von ihm belohnt zu werden, erfüllt in dieser Zeit so sehr den Mittelpunkt des offiziellen Daseins, dass daneben alle weiteren Bezugspunkte des Lebens eines Beamten sekundär werden.[82]

Andererseits konnte der Übergang von der Herrschaft von Thutmosis III. zur Koregenz mit Hatschepsut und schließlich zur Alleinherrschaft des Thutmosis’ III. nicht ohne Unterstützung der wichtigsten Beamten vonstattengehen. Das Andenken der wichtigsten Beamten wurde nach diesen Übergängen nicht verfolgt. Eine neue Beamten-Klasse waren unter Thutmosis III. die Veteranen der Asien-Feldzüge. Diese Männer erwarben sich ihre Positionen in der Verwaltung durch ihre Treue als Krieger und Freunde des Königs.[83]

Hofbeamte[Bearbeiten]

Wesire[Bearbeiten]

Der Wesir Rechmire beaufsichtigt die Magazine, Darstellung aus dem Grab TT100
Sammeln der Steuern aus südlichen Städten, Darstellung im Grab des Rechmire

Der oberste Beamte im Staat war der sogenannte Wesir (altägyptisch Tjati). Zur Zeit Thutmosis’ III. wurde das Wesirat zweigeteilt. Es gab jeweils einen Wesir für die Reichsteile Oberägypten und Unterägypten.[84] Die Gräber der beiden großen Wesire dieser Zeit, Useramun (TT61 und TT131) und Rechmire (TT100), geben einen guten Einblick in die Organisation des Wesiramtes. TT61 und TT100 überliefern eines der bedeutendsten Dokumente zur ägyptischen Verwaltung in seiner ältesten Textform: die Dienstanweisung für den Wesir. Diese beschreibt die wichtigsten Aufgaben und Pflichten eines Wesirs in 27 Paragraphen.[85] Nach van den Boorn lassen sich die Aufgaben des Wesirs auf drei Hauptaspekte zusammenfassen: die Verwaltung des pr-nswt (Palast), die Leitung der Zivilverwaltung und die Stellvertretung des Königs.[86]

Bis zum Jahr 5 unter Thutmosis III. und Hatschepsut amtierte Ahmose Aametju als Wesir. Dieser bekleidete zudem die Ämter eines Obersten Richters und Stadtvorstehers. Mit seiner Frau Ta-Aametju zeugte er seinen Nachfolger Useramun, der ihm zu Ehren die Nordwand eines am Gebel el-Silsile errichteten Felsschreines (Nr. 17) widmete. Ihm folgte sein Sohn User-Amun in diesem Amt. Nach dessen langjähriger Amtszeit übernahm dessen Neffe Rechmire das Wesiramt.

Rechmire ist vor allem durch sein Grab (TT100) in der Nekropole Scheich Abd el-Qurna bekannt geworden. Seine Autobiografie zeichnet in besonders ausführlicher Weise das Bild von einem gewissenhaften Beamten, der Korruption und ähnlichem Verhalten ablehnend gegenübersteht und unvoreingenommen handelt. Rechmire leitete auch die Bauarbeiten am Totentempel Thutmosis’ III. in Deir el-Bahari. In der Längshalle seines Grabes sind die Werkstätten und Arbeiter abgebildet, die in seinen Zuständigkeitsbereich als Wesir fallen: Lehmziegelhersteller, Lederarbeiter, Metallarbeiter, Bildhauer, Goldschmiede (Schmuckhersteller) und Bäcker. Als Wesir musste er diese Arbeitsplätze regelmäßig inspizieren und für einen reibungslosen Arbeitsablauf sorgen.[87]

Neferweben ist bisher der früheste belegte Wesir Unterägyptens. Er ist von zwei Kanopenkrügen bekannt, die aus Sakkara, der Nekropole von Memphis stammen.[88] Dies belegt, dass Neferweben dort bestattet wurde und wahrscheinlich dort residierte. Auf einer Statue von ihm erscheinen die Namen von Thutmosis III., womit er mit Sicherheit unter diesem Herrscher zu datieren ist.[89] Vielleicht war Neferweben der Vater von Wesir Rechmire, dessen Vater Neferweben hieß aber im Kontext mit Rechmire nie den Wesirstitel trägt.

Schatzmeister[Bearbeiten]

Im frühen Neuen Reich war das Amt des Schatzmeisters (Jmj-r3-ḫtmt, wörtlich: „Vorsteher des Siegels“) noch sehr einflussreich. Es beinhaltete die Verwaltung der königlichen Einkünfte aus ausländischen Abgaben und aus den Handelsunternehmungen, die Organisation von Expeditionen und die gesamte Palastverwaltung.

Insbesondere der Schatzmeister Sennefer ist aufgrund seiner Grabanlage in Theben-West (TT99) bekannt. Daneben wird er auf dem sogenannten Dattelpapyrus (Louvre E. 3226) im Jahr 32 des Thutmosis III. erwähnt.[90] In seiner Grabbiografie erwähnt er unter anderem eine Auftragsfahrt nach Byblos, um Zedernholz für Flaggenmasten des Amun-Tempels von Karnak zu holen, Inspektionen von Grabbeigaben und den Empfang von Abgaben und Steuern.[91]

Vorsteher der beiden Scheunen von Ober- und Unterägypten[Bearbeiten]

Die Eintreibung und Verteilung von Getreide war eine der grundlegenden organisatorischen Tätigkeiten des Staates. Der Vorsteher der beiden Scheunen von Ober- und Unterägypten war verantwortlich für die Überwachung dieser Tätigkeit, die Aufzeichnung darüber und die Berichterstattung der Erträge beim König.

Bis mindestens ins Jahr 36 übte Minnacht dieses Amt aus. Seine Laufbahn begann als niedriger Beamter im Amun-Tempel im Norden des Landes zur Zeit der Hatschepsut, er wurde zunächst Aufseher der Arbeiten des Amun und Vorsteher der Weinkammer und stieg in das Amt des Vorstehers der beiden Scheunen des Amun im Nordteil auf. Schließlich wurde er in den Süden versetzt und übte das Amt des Vorstehers der Scheunen von Ober- und Unterägypten zur Zeit des Thutmosis III. aus. Er übte auch das erstmals nachgewiesene Amt eines Kavalleriegenerals aus, der für die Verwaltung der Pferdeherden und Wagenkämpfer verantwortlich ist. Sein Sohn Mencheperre-seneb folgte ihm in seinen Ämtern nach.[92]

Herolde[Bearbeiten]

Die Herolde waren bevollmächtigt, im Namen des Königs zu sprechen, so wie die Schreiber in seinem Namen Aufzeichnungen führen durften. Sie waren Berichterstatter des Königs und waren in einem großen geografischen Bereich tätig.[93]

Iamunedjeh war königlicher Schreiber, erster königlicher Herold, Vorsteher der Wache und Vorsteher der beiden Scheunen von Ober- und Unterägypten unter Thutmosis III. In seinem Felsgrab in Qurna (TT84) berichtet er über die besondere Erwählung durch den König. Als Erster königlicher Herold war er der, der zu jeder Zeit gerufen wurde, um die Pläne der beiden Länder auszuführen. Eine Statue aus Theben berichtet von der Teilnahme am Zug Thutmosis’ III. über den Euphrat.

Intef, dem das Grab TT155 in Dra Abu el-Naga gehört, wurde als vortrefflicher Schreiber zum Großen Herold des Königs ernannt. Die Aufgaben in diesem Amt beschreibt er folgendermaßen: Vortrefflicher in der Gegenwart [des Königs], der die Worte des Volkes vortrug, der die Situation der beiden Ufer meldete und am geheimen Ort die Angelegenheiten besprach. Er musste also bestens über die Situation im Land informiert sein, leitete das Wissen an den König weiter und begleitete diesen auch auf Reisen.[94]

Erzieher der Königskinder.[Bearbeiten]

Bener-merut und die ihm anvertraute Prinzessin Merit-Amun

Großen Einfluss hatten in der 18. Dynastie Beamte, unter deren Obhut Königskinder standen. Die Erzieher waren sowohl männlich als auch weiblich und waren manchmal einer Gruppe von Königskindern zugeordnet und wurden manchmal als Tutor für einen Prinzen oder eine Prinzessin ausgesucht.[95]

Hatschepsuts oberster Architekt, Baumeister und Obervermögensverwalter war auch für die Erziehung ihrer Tochter Neferu-Ra verantwortlich. Unter Thutmosis’ III. war einer dieser Prinzenerzieher Bener-merut. Ähnlich wie bekannte Erzieherstatuen des Senenmut zeigt die Statue CG 42171 den Beamten mit Merit-Amun, der Tochter des Thutmosis III. Der Kopf des Mädchens schaut dabei aus dem Schoß ihres Erziehers auf. Seinen Titeln zufolge war Bener-merut auch als Bauleiter und in der königlichen Verwaltung tätig.[96]

Beamte des Militärs und der Polizei[Bearbeiten]

Goldener Armreif des Generals Djehuti mit dem Thronnamen des Thutmosis III.

Bis zur Amarnazeit wurden hohe Militärs nicht in diesem Bereich ausgebildet, sondern aus Positionen befördert, die mit Registrieren und Berechnen zu tun haben. Ausschlaggebende Qualifikationen waren also Organisationstalent und Rechenkünste, denn der Erfolg einer militärischen Aktion hing stark von Organisation, Einteilung der Soldaten und Verteilung der Waffen ab.[97]

Der berühmteste General dieser Zeit ist Djehuti, dessen militärische Erfolge in späterer Zeit Eingang in die literarische Erzählung von der Eroberung von Joppe finden. Insbesondere seine List wird gewürdigt. So enthält die Erzählung eine Episode, die an Ali Baba und das Trojanische Pferd erinnert: Die Eroberung der Stadt wurde dadurch erreicht, dass sich Djehuti und zweihundert Mitstreiter in Säcke einnähen ließen. Diese wurden ohne Schwierigkeiten in die Stadt geschmuggelt, da der dortige Fürst glaubte, es handele sich um Geschenke. In der Nacht krochen die Soldaten aus ihren Säcken und konnten die Stadttore öffnen, was zur Eroberung der Stadt führte. Wahrscheinlich befand sich Djehutis Grab in Saqqara, von wo einige Objekte mit seinem Namen stammen. Als Weiteres führte er den Titel „Vorsteher der nördlichen Fremdländer“, womit er auch die Befehlsgewalt in den nördlichen Besitzungen hatte.[97]

Gut bekannt ist das Leben des Oberst und Stellvertreter des Heeres Amenemheb durch seine Autobiografie im Grab TT85. Amenemheb hatte sich vom Frontsoldaten zum höchsten als Nicht-Beamten erreichbaren Amt, zum Oberst, hoch gedient. Bei der Krönung des Amenophis’ II. wurde er zum Stellvertreter des Heeres befördert. Dies erfolgte jedoch nicht aufgrund seiner Verdienste, sondern der Stellung seiner Frau Baki als Amme eines Königskindes am Hofe. Seine Hauptaufgabe als Stellvertreter des Heeres war die Überwachung der Proviantausgabe an die Soldaten der Garnison. Als militärischer Höhepunkt wird die Überquerung des Euphrats während dem achten Feldzug des Thutmosis III. genannt. Ein weiteres besonderes Ereignis war die Elefantenjagd bei Nija auf dem Rückweg des Feldzugs. Dort rettete er den König aus Lebensgefahr, wofür er mit dem Ehrengold ausgezeichnet wurde.[98]

Der Beamte Tjanuni war Vorsteher der Militärschreiber und somit für samtliche Meldungen am Marsch und die offiziellen Kriegstagebücher verantwortlich. Unter Amenophis II. und Thutmosis IV. wurde er zum Rekrutenschreiber befördert, ein Amt, das vermutlich unter Thutmosis III. neu geschaffen wurde. Hauptaufgabe war das Ausheben neuer Rekruten. Dieses Amt verdeutlicht den immer größer werdenden Verwaltungsaufwand im Heer, die die imperialistische Politik mit sich brachte.[99]

Neferchau bekleidete das Amt des Oberst der Medjau und Vorsteher der Wüste. Die Wüstenpolizei (Medjaiu) bewachte polizeilich und militärisch die Wüste. Sie verfolgte flüchtige Personen in die Wüste und bot Expeditionen Schutz gegen Beduinen. Neben der Polizeiarbeit war Neferchau auch als Jäger tätig.[99]

Der Polizeioberst Dedi ist aus seinem Felsgrab TT200 bekannt. Er diente sich vom einfachen Soldaten zunächst zum Standartenträger der königlichen Schutzwache hoch und wurde schließlich zum Polizeioberst der Polizei in Theben-West befördert, eine Truppe, die größtenteils aus Nubiern bestand. Diese Sicherheitstruppe schützte die massenweise in den königlichen Gräbern und Tempeln angehäuften Wertgegenstände und die Nekropolenarbeiter.[99]

Benia, der im Grab TT343 bestattet wurde, war vorderasiatischer Herkunft. Er war eines der ausländischen Kinder, das im Neuen Reich in der Residenz erzogen wurde, und bekleidete eine Beamtenfunktion mittleren Ranges: zunächst Vorsteher der Arbeiter und Handwerker, schließlich Aufseher der Siegler.[99]

Tempelverwaltung und Priesterschaft[Bearbeiten]

Der Hohepriester des Amun Mencheperreseneb und seine Mutter Tajunet verehren den thronenden Gott Osiris-Chontamenti, Darstellung aus dem Grab TT86

Als Hohepriester des Amun in Karnak war Mencheperreseneb einer der höchsten Beamten im religiösen Bereich unter Thutmosis III. Er überwachte auch die Arbeiten des Königs im Amun-Tempel und besaß die beiden Grabanlagen TT86 und TT112. Aus der väterlichen Linie stammte er vermutlich nicht aus einer einflussreichen Familie, seine Mutter Tajunet war jedoch königliche Amme und laut seinen Angaben kannte er den König seit seiner Kindheit.

Puiemre führte den Titel eines Zweiten Amunpriesters und begann seine Karriere bereits unter Hatschepsut. In seinen Aufgabenbereich fiel die Inspektion der Werkstätten im Amun-Tempel, die Kontrolle und Organisation verschiedener Tempel-Zeremonien und die Entgegennahme der Tribute an den Amun-Tempel. Von außergewöhnlicher Architektur ist sein Grab im Assasif (TT39).[100]

Tod und Thronbesteigung des Amenophis II.[Bearbeiten]

Kopf der Mumie von Thutmosis III.
Die Gebel-Barkal-Stele, die Thutmosis III. im neugegründeten Napata beim Gebel Barkal errichten ließ

Eine der letzten großen Inschriften des Thutmosis III. ist die Gebel-Barkal-Stele. Im 47. Regierungsjahr reiste er nach Süden und errichtete eine Gedenkstele vor dem Amuntempel beim Gebel Barkal:

„Er machte es als sein Denkmal für seinen Vater Amonre, den Herrn der Throne der beiden Länder, in der Festung ‚Die die Wüstenbewohner abschlachtet‘[101], indem er ihm einen Ruheplatz der Ewigkeit schuf, weil er die Siege meiner Majestät größer werden ließ als die aller Könige, die gewesen waren.
Ich packte die Südlichen auf den Befehl seines Ka
und die Nördlichen gemäß seiner Leitung.“

Gebel-Barkal-Stele[102]

Zusammenfassend reflektiert er darin verschiedenste Aspekte und Errungenschaften aus seiner Regierungszeit. Sie ist geprägt von siegreicher Erinnerung, eindrucksvollen Reden und der kompletten Schirmherrschaft seitens der Götter. Viel Raum nehmen dabei die siegreichen Kampagnen nach Vorderasien ein. Weitere Zukunftspläne werden nicht erwähnt und Amenophis II. erscheint weder als Prinz noch als Koregent, was bei solch einem propagandistischen Text aber auch nicht weiter verwundert.[103]

In der berühmten Biografie im Grab des Amenemhet in Scheich Abd el-Qurna (TT85) wird über den Tod des Thutmosis III. und die Thronbesteigung des Amenophis II. berichtet:

„Der König, er vollendete seine Lebenszeit mit vielen schönen Jahren in Stärke, Macht und Rechtfertigung, beginnend im Jahr 1 bis zum Jahr 54, 3. Monat der Wachstumszeit, letzter Tag unter der Majestät des Königs von Ober- und Unterägypten ‚Es bleibt die Gestalt des Re‘, des Gerechtfertigten. Er entfernte sich zum Himmel und vereinte sich mit Aton. Der Gottesleib gesellte sich zu dem, der ihn schuf.
Ganz früh am Morgen, als die Sonne eben aufging und der Himmel hell geworden war, da wurde dem König von Ober- und Unterägypten ‚Groß sind die Gestalten des Re‘, dem Sohn des Re, ‚Amenophis (II.), Gott und Herrscher von Theben‘, dem Leben gegeben wurde, der Thron seines Vaters verliehen. Er ließ sich auf dem Thron nieder und nahm Besitz von seiner Herrschaft.“

Biografie des Amenemhet[104]
Stele mit den Darstellungen Thutmosis’ III. und Amenophis’ II. mit offensichtlich gleichem Status

Zwar kann man sich nicht ganz sicher sein, ob die Thronbesteigung Amenophis’ II. am Tag nach dem Tod des Thutmosis III. eine symbolische Anspielung ist, daneben existiert von Amenophis II. jedoch noch ein weiteres Thronbesteigungsdatum, was darauf hindeutet, dass er bereits vor dem Tod Thutmosis’ III. als Mitregent eingesetzt wurde. Neben dem Datum IV prt 1 in der Biografie des Amenemhet nennen die Semna-Stele des Usersatet und Papyrus British Museum 10056 als Thronbesteigungsdatum IV Achet 1. Somit stellt sich die Frage, ob Amenophis’ Antritt vor oder nach Thutmosis’ Tod (III prt 30) erfolgte. Ersteres ist anzunehmen, da man sonst mit einer „pharaonenlosen“ Zeit von zwei Drittel eines Jahres ausgehen muss.[105] Alan Gardiner interpretierte die vier Monate zwischen der Thronbesteigung Amenophis II. und dem Tod Thutmosis III. als Länge der Koregenz[106], obwohl nicht bekannt ist, ob die beiden Ereignisse in demselben Jahr stattfanden.[107]

Einen weiteren Anhaltspunkt könnte die Frage nach der „ersten siegreichen Kampagne“ Amenophis’ II. liefern. Die Amada-Stele Amenophis’ II. beschreibt eine erste Kampagne im Jahr 3 des Amenophis II.[108] und die Memphis-Stele Amenophis’ II. eine erste Kampagne im Jahr 7[109]. Ausgehend von der Annahme der Existenz von zwei ersten Kampagnen schlägt Peter Der Manuelian folgende Hypothese vor: Die beiden Kampagnen können nicht beide während der Koregenz oder während der Alleinherrschaft von Amenophis II. datiert werden, sonst würden nicht beide als „erste“ bezeichnet werden.[110]

Bautätigkeit[Bearbeiten]

Bauprojekte in Karnak[Bearbeiten]

Besonders verbunden fühlten sich die Könige der 18. Dynastie mit dem Reichsgott Amun in Karnak. Dementsprechend wurde der Tempelbezirk des Amun unter Thutmosis III. maßgeblich erweitert und restauriert.

Neubau des zentralen Barkensanktuars[Bearbeiten]

Barkensanktuar im Karnak-Tempel

Das erst wenige Jahre davor von Hatschepsut erbaute Barkensanktuar um den 5. Pylon wurde durch ein neues Gebäude aus schwarzem Granit ersetzt, durch einen weiteren kleinen Torbau unterteilt und einem kleinen Vorbau erweitert. In dem kleinen Hof vor diesem Anbau müssen auch die beiden kleinen „golden glänzenden“ Obelisken Thutmosis III. gestanden haben, die bei der Eroberung Thebens durch die Assyrer im 7. Jh. v. Chr. erbeutet wurden. An der westlichen Außenwand des südlichen Teils des Zentralgebäudes errichtete Thutmosis III. eine Scheintür, von deren einstiger Ausstattung mit Gold und kostbaren Lapislazuli eine Widmungsinschrift berichtet. Inschriftlich besonders interessant ist der sogenannte Annalensaal, der sich an den Wänden des Hofes vor dem Barkensanktuar und an der nördlichen Umfassungsmauer erstreckt. Die hier im 40. Regierungsjahr eingravierten Texte geben einen anschaulichen Bericht über die militärischen Aktionen des Königs.[111]

Umbau und Erweiterung des Zentralheiligtums und des Säulensaals[Bearbeiten]

Osiris-Pfeiler im Wadjit

Den heiligen Bezirk zwischen dem heutigen 4. Pylon und dem Festtempel Thutmosis’ III. (Ach-menu) bezeichneten die Ägypter als jpt-swt („Ort der Erwählung“). Der älteste Gebäudeabschnitt aus dem Mittleren Reich wurde wegen seiner heiligen Natur in seinem ursprünglichen Zustand belassen und die späteren Bauten wurden um dieses Areal herum angelegt. Thutmosis III. ließ den von Thutmosis I. um das Zentralheiligtum des Mittleren Reiches angelegten Portikus (Säulengang) entfernen und durch viele kleine, eng aneinander liegende Kapellen ersetzen. Darin wurden Statuen verstorbener Herrscher verehrt.

Der zweiteilige Säulensaal, das sogenannte Wadjit, wurde unter Thutmosis I. errichtet und unter Hatschepsut umgestaltet. Von ihr stammten unter anderem zwei Obelisken aus Rosengranit, von denen noch einer in situ erhalten ist. Thutmosis III. ließ alle Säulen der Halle durch eine Doppelreihe wuchtiger Papyrussäulen aus Sandstein ersetzen. Die Osiris-Pfeiler Thutmosis I. wurden mit einer „Zungenmauer“ umgeben, um den Eindruck von Statuen-Nischen zu erwecken. Die Obelisken Hatschepsuts wurden so ummauert, dass sie innerhalb des Gebäudes nicht mehr sichtbar waren, aber von außen noch immer das Tempelhaus sichtbar überragten. Zwei weitere Obelisken ließ Thutmosis III. anlässlich eines Sed-Festes unmittelbar vor den Obelisken Thutmosis’ I. am Eingang des Zentralheiligtums (4. Pylon) aufstellen. Diese wurden für den Bau des 3. Pylonen von Amenophis III. entfernt.[112]

Errichtung des Ach-menu (Festtempel)[Bearbeiten]

Im 24. Regierungsjahr ließ Thutmosis III. östlich hinter dem Areal des Mittleren Reiches das Ach-menu, auch einfach als „Festtempel“ bezeichnet, errichten. Sein ausführlicher Name lautet Men-cheper-Ra-ach-menu, was so viel wie „Herrlich an Denkmälern ist Men-cheper-Ra (Thutmosis III.)“ oder auch „Erhaben ist das Andenken des Men-cheper-Ra“ heißt.

Das Ach-menu

Zentrum des Gebäudes bildet eine große Festhalle, daneben gibt es Räume für den Kult des Amun und des Sokar, ein Doppelsanktuar, in dem geheime Mysterien abgehalten wurden, und einen höher gelegenen, über einen Treppenaufgang erreichbarer Raum für den Sonnenkult. Das Heiligtum ist Nord-Süd orientiert, es berücksichtigt aber auch die Ost-West-Achse des Haupttempels. Der Haupteingang befindet sich entgegen der üblichen Anordnung für einen ägyptischen Tempel des Neuen Reiches am Ende eines langen Korridors und in das eigentliche Heiligtum gelangt man erst nach einer 90°-Wendung über einen Vorraum.

Die rund 40 Meter lange Festhalle ist das älteste bekannte Beispiel eines basilikalen Gebäudes: Das Dach des Mittelschiffes wird von einer zweireihigen Säulenreihe von je 10 Säulen und die umgebenden Seitenschiffe von insgesamt 32 Pfeilern getragen. Die Form der Säulen ahmt in monumentaler Weise das hölzerne Gestänge eines Zeltes nach. Es handelt sich somit um ein in Stein umgesetztes Festzelt, das bei den rituellen Handlungen des Sed-Festes eine zentrale Rolle spielte.

Zeltstangensäulen im Ach-menu

An den Wänden einer kleinen Kapelle in der Süd-West-Ecke der Halle befand sich die sogenannte Königsliste von Karnak. Auf ihr steht der Pharao opfernd vor insgesamt 61 sitzend abgebildeten Königen. Diese königliche Ahnentafel ist von Bedeutung für die historisch-relative Chronologie.

Ein als „Botanischer Garten“ bezeichneter Raum zeigt an den Wänden exotische Pflanzen und Tiere, die Thutmosis III. von seinen Feldzügen mit nach Ägypten brachte, ähnlich einem naturkundlichen Kabinett.[113]

Das Ach-menu wird auch als Millionenjahrhaus bezeichnet und ist ähnlich konzipiert wie die Millionenjahrhäuser des thebanischen Westufers (Sonnenkultstätte auf dem Dach, Sokaris-Heiligtum und Kapelle für den Kult der Vorfahrenkönige). So gesehen wird vermutet, „dass der Bau vor allem dem Kult des Königs als einer Erscheinungsform des Amunre geweiht war“.[114] Noch weiter geht Piotr Laskowski in seiner Interpretation: Die Stele CG 34012 erzählt über Wunder, die sich während der Gründungszeremonie ereigneten. Unerwartet nahm Amun an der Zeremonie teil und führte die Gründungsriten durch. Das kann als Zeichen einer perfekten Vereinigung zwischen dem Gott und dem König verstanden werden. Thutmosis III. gründete den Tempel für Amun und war gleichzeitig eine Form des Amun. Somit gründete er einen Tempel, welcher der Bestimmung seines eigenen Kultes diente.[115]

Errichtung des Osttempels[Bearbeiten]

Obelisk auf dem Lateransplatz in Rom aus dem Osttempel in Karnak

Der sogenannte Osttempel liegt hinter dem Ach-menu an der Ostmauer der Tempelmauer. Wahrscheinlich ließ Thutmosis III. hier ein älteres Heiligtum der Hatschepsut entfernen oder verändern. Die kleine Anlage besteht hauptsächlich aus einem Götterschrein für Amun. Ursprünglich flankierten zwei Obelisken aus der Zeit Hatschepsuts das Heiligtum. Thutmosis III. ließ einen weiteren Obelisken in Auftrag geben, der aber erst unter Thutmosis IV. fertiggestellt wurde und bereits in der Antike nach Rom gebracht wurde, wo er seitdem auf der Piazza San Giovanni in Laterano steht und Obelisco Lateranense genannt wird.[116]

Erweiterung der Nord-Süd-Achse[Bearbeiten]

Eine zweite Tempelachse des Amuntempels beginnt vor dem 4. Pylonen und ist südwärts auf den Mut-Bezirk und den drei Kilometer weiter entfernten Luxor-Tempel ausgerichtet. Bereits Hatschepsut ließ diese Prachtstraße durch Festhöfe, Stationskapellen und den 8. Pylonen erweitern, jedoch erst Thutmosis III. konnte den Pylon vollenden. Bereits vorhandene Inschriften wurden dementsprechend der Regierung Thutmosis III. angepasst.

Darstellung auf dem 7. Pylon: Thutmosis III. beim Erschlagen der Feinde

Einen weiteren Torbereich, den 7. Pylon, ließ er zwischen dem 8. und 4. Pylon errichten. Eine gut erhaltene Reliefszene zeigt Thutmosis III. als Feldherr beim Erschlagen der Feinde. Vor dem Eingangsbereich des Pylonen standen einst zwei kolossale Statuen, von denen die rechte Thutmosis III. und die linke den späteren König Ramses III. darstellten, die aber bis auf den Sockel und Reste des Fuß- und Beinbereichs zerstört sind. Unmittelbar davor standen zwei Obelisken Thutmosis III. Der obere Teil des Westlichen wurde bereits in der Antike nach Konstantinopel gebracht und befindet sich heute auf dem Istanbuler Hippodromplatz. Die Reste des unteren Teils des östlichen Obelisken liegen noch vor Ort.

Der heilige See

Zwischen dem 7. und 8. Pylon bauten die Architekten Thutmosis III. im 30. bzw. 34. Regierungsjahr eine Stationskapelle, die als Ruhestation für das Kultbild des Amun während feierlicher Prozessionen diente. Die schlecht erhaltene Anlage war auf den Heiligen See hin ausgerichtet.

Ein wichtiger Bestandteil des Tempelareals war der rechteckige, 200 × 177 Meter große Heilige See. In diesem führten die Priester Reinigungszeremonien vor dem Betreten des Tempels durch. Wahrscheinlich wurde das Wasserbecken unter Thutmosis III. umgebaut und neu gestaltet. Dieses symbolisiert den Urozean Nun, der zu Beginn der Zeit die gesamte Erdoberfläche bedeckte und aus dem bei der Schöpfung der Sonnengott auftauchte.[117]

Neubau des Ptah-Tempels[Bearbeiten]

Ptah-Tempel in Karnak

Neben dem Reichsgott Amun besaß unter anderem auch Ptah, der Hauptgott der alten Reichsstadt Memphis eine Kultstätte in Karnak. Zumindest seit Beginn der 18. Dynastie gab es ein kleines Heiligtum aus Lehmziegeln und mit Holzsäulen. Bereits nach dem ersten Feldzug im 23. Regierungsjahr veranlasste Thutmosis III. den Neubau dieses Gebäudes. Das neue Heiligtum aus Stein bestand aus drei verbundenen Räumen und einer kleinen Halle davor, deren Dach von zwei Säulen getragen wurde. Es wurde unter König Schabaka und in ptolemäischer Zeit erweitert.[118]

Der Totentempel in Qurna[Bearbeiten]

Den ersten Totentempel baute Thutmosis III. 400 Meter südwestlich vom Beginn des Aufwegs des Totentempel des Mentuhotep II. und 300 Meter nordöstlich des Ramesseums in Theben-West beim heutigen Ort Qurna. Damit setzte er bei der Wahl des Bauplatzes die von Amenophis I. begonnene Abfolge der Totentempel nach Südwesten fort, die sich in der Folge bis nach Medinet Habu fortsetzte.

Karte mit den Totentempeln in Theben-West

Wann genau Thutmosis III. mit dem Bau des Totentempels begann, ist nicht bekannt. Die früheste überlieferte Erwähnung befindet sich in der Rote Kapelle, auf einem schwarzen Sockelblock (Nr. 290). Damit ist belegt, dass der Bau schon in der Zeit der Mitregentschaft mit Hatschepsut errichtet wurde, denn die Rote Kapelle, ein Barkenraum der Hatschepsut, wurde im 16. Jahr der gemeinsamen Regierung errichtet. Darin wird der Totentempel des Thutmosis III. unter den Opfer liefernden Tempeln erwähnt. Demnach war er im 16. Regierungsjahr in einer ersten Fassung schon fertig und in Betrieb.

Plan des unvollständig ausgegrabenen Totentempels in Qurna von 1905

Das Fehlen von Beinamen im Namensring der meisten Ziegelstempel in der Umfassungsmauer des ersten Bauabschnitts und die bescheidene Größe des Tempels sprechen ebenfalls für den Baubeginn in den ersten Regierungsjahren.

Eine weitere datierte Erwähnung stammt aus dem 23. Regierungsjahr. In den Annalen des Annalensaals im Karnak-Tempel erwähnt Thutmosis III., dass das Siegesfest des dritten Asienfeldzuges im Totentempel gefeiert wurde.

Die Beinamen des Königs auf den Ziegelstempeln deuten darauf hin, dass auch in der Zeit der Alleinregierung weiter am Tempel gebaut wurde. Das Hathorheiligtum wurde anscheinend unter dem Nachfolger Amenophis II. vollendet.[119] Insbesondere in der Alleinregierung scheint der Tempel aus- und umgebaut worden sein. Nach Ricke, weil Thutmosis III. den Tempel neben seiner Riesenanlage in Deir el-Bahari nicht zu bescheiden erscheinen lassen wollte und da er aus den Mitteln der Asienfeldzüge den Kult erweitern konnte und für diese Entwicklung mehr Platz benötigte.[120]

Der Totentempel in Deir el-Bahari[Bearbeiten]

Rekonstruktion des Totentempels in Deir el-Bahari nach Jadwiga Lipińska
Überreste des Totentempels in Deir el-Bahari zwischen dem Totentempel des Mentuhotep II. (links) und dem Totentempel der Hatschepsut (rechts)

In den letzten zehn Regierungsjahren baute Thutmosis III. in Deir el-Bahari einen weiteren Totentempel. Der Baubeginn fällt damit mit der Zeit von Hatschepsuts Entehrung und der damit verbundenen Demolierung ihres Tempels zusammen. Bauleiter war der Wesir Rechmire.

Erst 1961/62 entdeckte ein Team polnischer Archäologen unter der Leitung von Kazimierz Michałowski und später von Jadwiga Lipińska den Tempel und legte ihn in fünfjähriger Grabungsarbeit frei.[121]

Da Thutmosis bereits einen Totentempel besaß und auch das Ach-menu in Karnak als solches bezeichnet wird, ist die Funktionsbestimmung des Tempels erschwert. Nach Dieter Arnold handelt es sich nicht um einen königlichen Totentempel, „sondern eher um einen Ersatz für die kurz vorher durch die Hatschepsut-Verfolgung in Mitleidenschaft gezogenen Götterkapellen des Hatschepsut-Tempels, also vor allem für dessen Amun-Sanktuar und Hathor-Heiligtum“.[122] Demnach übernahm der Tempel die Funktion des Totentempels der Hatschepsut als letzte Station beim Talfest, bei dem in einer Götterprozession das Kultbild des Amun nach Deir el-Bahari getragen wurde, wodurch der Tempel Hatschepsuts an Bedeutung verlor. Nach Sergio Donadoni gebührte allerdings die Ehre, den Gott über Nacht in seinem Totentempel zu beherbergen, dem amtierenden König, was seit langem Thutmosis III. war. Nach Donadonis Interpretation wurde lediglich die letzte Etappe des Talfestes vom ersten Totentempel Henket-anch nach Djeser-achit verlegt.[123]

Das Grab im Tal der Könige[Bearbeiten]

Hauptartikel: KV34

Das Grab des Thutmosis III. liegt in einer engen Felsschlucht im südlichsten Wadi im Tal der Könige in Theben-West. Es trägt die Nummerierung KV34. Arbeiter Victor Lorets, des damaligen Generaldirektors der ägyptischen Antikenverwaltung, entdeckten es am 12. Februar 1898.

Gesamtansicht KV34

Die geknickte Form des Grundrisses und die ovale Sargkammer spiegeln, wie alle frühen Gräber im Tal der Könige, die gekrümmten Räume des unterirdischen Jenseits wider.[124]

Grabkammer
Zugang zum Grab

Über einen Zugang im Norden gelangt man in den ersten Korridor und weiter in einem „rhythmischen Wechsel von Treppen und Korridoren“ in eine erste Kammer mit einer zentralen Rampe, einen zweiten Korridor und über einen Schacht zur trapezförmigen oberen Pfeilerhalle, die in der Achse einen Knick macht (in einem Winkel von 72,64 Grad) und über eine Treppe zur Grabkammer hinabführt, die wiederum vier Nebenräume aufweist. Wie in allen Gräbern der 18. Dynastie blieben Korridore und Treppenräume ohne Dekoration.

Die Wände der trapezförmigen Vorkammer zeigen einen Katalog mit 741 Gottheiten (ohne die feindlichen Wesen) aus dem Amduat, was ohne Vergleich ist. Die Figuren sind nur im Umriss gezeichnet und jeweils mit einem Stern und einem Weihrauchnapf, einem Zeichen für die Ba-Seele, ergänzt.

Die 14,6 m × 8,5 m große Grabkammer ist rechteckig mit gerundeten Ecken und ähnelt einer Kartusche. Die Wände sind mit den zwölf Nachtstunden des Amduat geschmückt, deren Anordnung sich an den realen Himmelsrichtungen und den Vermerken im Text orientiert: Die Stunden 1–4 sind an der Westwand, 5 und 6 an der Südwand, 7 und 8 an der Nordwand und 9–12 an der Ostwand angebracht. Allerdings konnte dieses Ideal nicht immer eingehalten werden und aus Platzmangel mussten gewisse Umstellungen und Auslassungen vorgenommen werden. Die Figuren sind in schwarzen und roten Strichzeichnungen aufgemalt, die Texte in kursiven Hieroglyphen, der Hintergrund ist in einem hellen gelbroten Ton gehalten. Dadurch entsteht der Eindruck eines monumentalen Papyrus.

Zwei Seiten der beiden Pfeiler beinhalten eine Kurzfassung des Amduat-Buches („Die Schrift der verborgenen Kammer“) als eine Art Inhaltsverzeichnis. Auf vier Seiten werden 76 Figuren der Sonnenlitanei dargestellt.

Thutmosis III. wird vom Heiligen Baum (Isched-Baum)gesäugt

Eine weitere Szene auf einem Pfeiler ist die Darstellung des Königs mit seiner Mutter Isis in einem Boot und von Familienangehörigen begleitet. Dazu findet sich flüchtig skizziert eine ungewöhnliche und bekannte Szene: Eine stilisierter Baum reicht dem König die Brust. Sie trägt die Beischrift: „er saugt an (der Brust) seiner Mutter Isis“. Da Thutmosis Mutter tatsächlich Isis hieß, könnte man die Szene vordergründig als Rückkehr des Königs zu seiner Mutter und Verjüngung deuten, aber der Baum deutet auf eine Göttin, die sonst in den Beamtengräbern als Nut oder Hathor aus dem Baum herauswächst und dem Toten mit seinem vogelgestaltigen Ba kühles Wasser und Opferspeisen darbringt. Dass hier stattdessen Isis genannt wird, liegt sicher am Namen der irdischen Mutter, aber auch am Mythos, nach welchem der König die Rolle des Horus auf Erden repräsentiert und in den Schutz seiner göttlichen Mutter Isis zurückkehrt, die ihn umsorgt und beschützt.

Der königliche Sarkophag bildet die Form einer Kartusche und ist noch im Grab zu besichtigen. Die Mumie wurde 1881 in der Cachette von Deir el-Bahari (TT320) entdeckt, eingehüllt in ein Leichentuch mit dem Text der Sonnenlitanei.[125]

Der kleine Tempel in Medinet Habu[Bearbeiten]

In Medinet Habu, dem südlichsten Bereich der thebanischen Nekropole, liegt ein religiös bedeutendes Heiligtum des Ur-Amun. Es galt als Grab des Ur-Amun Kematef, an dem sich Amun von Karnak alle zehn Tage regenerierte. Über einem kleinen Bau der 11. Dynastie wurde in der Zeit der Koregenz mit Hatschepsut ein Heiligtum mit dem Namen ḏsr-st errichtet. Dieses setzte sich zusammen aus dem eigentlichen Sanktuar mit sechs Räumen und einer davorgestellten Barkenkapelle mit Pfeilerumgang.

Heiligtum des Ur-Amun in Medinet Habu

Zwei Räume wurden erst während der Alleinherrschaft des Thutmosis III. dekoriert: Raum L, ein Vorraum, der zu zwei Kulträumen führte und in dem eine Doppelstatue aus schwarzem Granit stand, die Thutmosis III. und Amun zeigte und Raum M, der von Hölscher als Sanktuar des Königs bezeichnet wird. Letzterer hatte keine Verbindung zu den anderen Räumen des Tempels. Die Dekoration zeigt Thutmosis III. vor dem Opfertisch sitzend und von Inmutef-Priestern verehrt.

Bedeutendstes Vorhaben des Thutmosis III. war die Vergrößerung des Barkenheiligtums, wobei der von Hatschepsut geplante Säulensaal zum Opfer fiel. Der neue Schrein war genau gleich breit wie dir Vorgängerbau, aber doppelt so lang.

Bei der Errichtung des Totentempels Ramses III. wurde der kleine Tempel aus der 18. Dynastie in dessen Umwallung miteinbezogen.[126]

Gedenktempel des Thutmosis II.[Bearbeiten]

In der Nähe von Medinet Habu, nördlich des kleinen Tempels, errichtete Thutmosis III. einen weiteren Tempel. Dieser war dem Totenkult des Thutmosis II. gewidmet. Ob es sich um ein Millionenjahrhaus handelt, ist nicht klar, da keine Inschrift mit einer solchen Bezeichnung gefunden wurde. Wie Luc Gabolde allerdings zeigte, ist das Millionenjahrhaus des Tutanchamun fast eine exakte Kopie dieses Tempels, womit man annehmen könnte, dass es sich hierbei tatsächlich um ein Millionenjahrhaus des Thutmosis II. handeln könnte.

Der Tempel wurde in zwei Phasen gebaut, mit zwei verschiedenen Arten von Kalkstein. Ein Kalksteinblock der Hatschepsut könnte darauf hindeuten, dass der Tempel in einer ersten Phase während der Herrschaft Hatschepsuts errichtet wurde. Möglicherweise wurde er kurz danach verlassen. Wann sich Thutmosis III. dafür entschied, den Tempel zum Andenken seines Vaters neu zu errichten, ist schwer zu sagen. Sicherlich wurde Thutmosis II. ein wichtiges Element der Königsideologie im Zuge der Entehrung Hatschepsuts.[127]

Weitere Bautätigkeit außerhalb des thebanischen Raumes[Bearbeiten]

Die Bautätigkeit des Thutmosis III. außerhalb Thebens ist eine wichtige Quelle seines königlichen Bauprogramms und der Geschichte seiner Regentschaft. Theben war nicht Hauptstadt des Landes im modernen Sinne. Heliopolis kam Theben in seiner religiösen Bedeutung gleich. Die königliche Residenz war vermutlich nicht fix an einen Ort gebunden und der König reiste durch das Land. Sicherlich residierte er in Armant, wie die Inschrift des Iamu-nedjeh bezeugt.[128] Es ist belegt, dass ein Harim-Palast in Gurob existierte.[129] Der Sohn des Königs wurde in Memphis großgezogen. Eine Art kriegerischen Widerstands erfolgte wahrscheinlich von Peru-nefer aus.[130][131]

Die wichtigste Bautätigkeit des Thutmosis III. (von Süden nach Norden) ist:

  • Gebel Barkal: Siegesstele; Beginn der Errichtung eines festen Außenpostens
  • Gebel Doscha: Felskapelle
  • Semna: Tempel zu Ehren des nubischen Gottes Dedwen und des als göttlich verehrten Sesostris III
  • Sai: Festung; Kapelle und Statue durch Nehi errichtet
  • Kumma: Tempel für Chnum, Sesostris III. und Dedwen
  • Uronarti: Ziegeltempel für Dedwen und Month in der Festung des Mittleren Reiches
  • Buhen: Fertigstellung des Südtempels für Horus von Buhen; Siegesstele
  • Ellesija: Fellskapelle (1966 abgetragen und im Museo Egizio in Turin wieder aufgebaut)
  • Qasr Ibrim: Schrein des Nehi, Vizekönigs von Kusch
  • Aniba: Türpfosten von Residenz des Nehi
  • Amada: Tempel für Amun-Re und Re-Harachte aus der Zeit der Mitregentschaft von Amenophis’ II.
  • Quban: Tempel
  • ad-Dakka: Vorgängerbau des ptolemäisch-römischen Tempels von Hatschepsut und Thutmosis III.
  • Elephantine: Tempel mit Umgang der Hatschepsut und des Thutmosis III.
  • Kom Ombo: Tor
  • Elkab: Tempel; Barkenstation mit Pfeilerumgang
  • Esna
  • at-Tud: Schrein; Erweiterung des Tempels
  • Armant: Pylon des Monthtempels mit afrikanischem Beutezug und Erlegung des Nashorns
  • Medamud: Neubau des Monthtempels
  • Koptos: Harendotes-Tempel
  • Dendera
  • Abydos
  • Heliopolis: Torbau und Umfassungsmauer; zwei Obelisken (siehe Abschnitt Heliopolis)
  • Buto: Stele

Zusätzlich nennt die Inschrift des Minmose in Medamut Tempelbautätigkeiten in Assiut, Atfih, Sakkara, Letopolis, Gizeh, Sachebu bei Memphis, Kom el-Hisn, Busiris, Bubastis, Tell el-Balamun und Byblos.

Bautätigkeit in Heliopolis[Bearbeiten]

Nadel der Kleopatra in New York.
Nadel der Kleopatra in London, von der Themse aus gesehen.

Der Sonnenkultort Heliopolis (Iunu) war das Zentrum des ägyptischen Re-Kultes und des Pfeilerkultes, vor allem der Obelisken. Wegen der modernen Feldnutzung und Überbauung gehört es allerdings zu den am wenigsten erforschten großen Stätten in Ägypten. Thutmosis III. ordnete in Heliopolis den Neubau eines Pylonen an, vor dem am dritten Sed-Fest zwei etwa 21 Meter hohe Obelisken aufgestellt wurden. Diese wurden im Jahr 13/12 v. Chr. nach Alexandria gebracht und im Caesareum aufgestellt, wo sie als die „Nadeln der Kleopatra“ galten. Der eine stürzte im Jahr 1301 um und wurde 1877 nach London geschafft, der andere blieb aufrecht und wurde 1880 nach New York transportiert. Im 47. Regierungsjahr erhielt der Sonnentempel eine neue Umfassungsmauer.[132]

Entwicklung der Königsplastik[Bearbeiten]

Schon lange wurde erkannt, dass die Statuen Thutmosis’ III. den König nicht immer mit demselben Gesicht zeigen. Diese Besonderheit wurde oft mit der Theorie erklärt, dass zwei unterschiedliche Trends die königliche Kunst dieser Zeit charakterisieren: ein offizieller, idealisierender Stil, der auf älteren königlichen Porträts basiert und ein zweiter Stil, der auf der Tradition naturalistischer Porträts basiert, sogar auf den sehr realistischen Reserveköpfen und Holzskulpturen des Alten Reiches.[133]

Der in den 1960er-Jahren entdeckte Totentempel in Deir el-Bahari brachte neue Funde zutage, die zeigen, dass in den späten Regierungsjahren eine ikonografische Verschiebung beim königlichen Porträt eintrat. Somit muss die Vielfalt der königlichen Plastik zumindest teilweise aus chronologischer Sicht erklärt werden – als Entwicklungsprozess. Jadwiga Lipińska legte die Basis für die Untersuchung der Entwicklung von der Skulptur Thutmosis’ III.[134] und Dimitri Laboury setzte die Studien fort.[135]

Die Mehrheit der pharaonischen Skulptur war dazu bestimmt, in einem Tempel zu stehen. Als einziges Kriterium zur Datierung eignet sich somit der architektonische Kontext. Als königliches Porträt sind die Statuen der Könige zur gleichen Zeit das Bild eines Mannes und das Bild einer Institution, das Bild des Staates und des Königtums. So darf man die politische und ideologische Dimension des altägyptischen Königsporträts nicht vernachlässigen. Nach Dimitri Laboury zeigen die Phasen der königlichen Ikonografie eine perfekte Übereinstimmung mit den politischen Phasen der Herrschaft des Thutmosis III., sodass die Entwicklung der Plastik im Wesentlichen von politischen Faktoren abhängt.[136]

Regierungsjahr 1 bis 7[Bearbeiten]

Reliefdarstellung des Thutmosis III. im Tempel von Semna

Zu Beginn seiner Regierung wurde der junge König als Erwachsener bei der Erfüllung seiner rituellen Pflichten dargestellt und stand nicht im Schatten seiner Tante. Während dieser Zeit wurden sicherlich Statuen von ihm angefertigt, aber keine kann nach architektonischen oder epigrafischen Kriterien in diese datiert werden. Dennoch hilft die Analyse von zweidimensionalen Darstellungen zur Spezifizierung der Ikonografie weiter.

Die Figuren zeigen die genau gleiche Physiognomie wie Thutmosis I. und Thutmosis II, mit einer geraden Nase und einem gut geöffneten Auge unter fast horizontalen Augenbrauen.[137] Seit Tefnin gezeigt hat, dass auch die ersten Porträts von Hatschepsut als Pharao dieses Gesicht darstellen[138], ist klar, dass es eine ikonografische Kontinuität von Thutmosis I. bis zum Beginn der Mitregierung zwischen seinem Enkel und seiner Tochter gab. Die Darstellungen der ersten sieben Jahre sind somit auch gleich wie jene der letzten Zwölf.

Auf dieser stilistischen Grundlage könnten einige Skulpturen in diese Zeit datieren, insbesondere die Statue RT 14/6/24/11 im Ägyptischen Museum Kairo aus Karnak.[139]

Regierungsjahr 7 bis 21[Bearbeiten]

eine Statue aus Karnak heute im Ägyptischen Museum Kairo (CG 578)

Hatschepsut ließ bei der zweidimensionalen Dekoration der Monumente ihrer Regierungszeit immer auch Platz für Darstellungen ihres Neffen. Dass auch in dieser Zeit Statuen des jungen Königs hergestellt wurden, ist in Qasr Ibrim durch eine Gruppe belegt, die im Hochrelief aus der Rückwand des dritten Schreins gemeißelt wurde und den König neben seiner regierenden Tante zeigt. Leider ist diese Gruppe total entstellt und unbrauchbar, um die Physiognomie des Königs während dieser Zeit zu definieren. Darüber hinaus gibt es keine architektonischen oder epigrafischen Zeugnisse, die es uns ermöglichen, eine Statue des jungen Thutmosis während Hatschepsuts Herrschaft zu identifizieren.

Anhand von stilistischen Vergleichen mit den Porträts der Königin Hatschepsut wurden allerdings solche Statuen identifiziert, da sie mindestens während der Koregenz eine gemeinsame Ikonografie teilten. Einige beschriftete Statuen Thutmosis’ III. gleichen Porträts der Hatschepsut. Dazu gehören:

  • eine Sphinx aus Quarzit heute im Metropolitan Museum of Art in New York (MMA 08.202.6)
  • eine Kalkstein-Statue im Metropolitan Museum of Art (MMA 29.3.2)
  • eine Statue aus Karnak heute im Ägyptischen Museum Kairo (CG 578)
  • ein unbeschrifteter Kopf in Berlin (Berlin 3441)

Diese Porträts und zweidimensionale Darstellungen zeigen, dass das offizielle Bildnis des Königs stark von seiner Tante beeinflusst war, nicht aber ohne leicht abweichende Details.[140]

Regierungsjahr 22 bis 42[Bearbeiten]

Statue CG 42053 im Ägyptischen Museum in Kairo im Profil; in der Cachette von Karnak gefunden; ursprünglich im Ach-menu aufgestellt

Zu Beginn der Alleinherrschaft errichtete Thutmosis III. das Ach-menu in Karnak. Auch wenn dieses wichtige Monument heute stark beschädigt ist, sind viele seiner ursprünglichen Statuen noch erhalten. Einige wurden in der Cachette von Karnak gefunden (CG 42053, CG 4270-1, Luxor J 2 und möglicherweise stammen auch CG 42060 und CG 42066 aus dem Ach-menu), andere entdeckte Auguste Mariette während der Freilegung des Areals Mitte des 19. Jahrhunderts (CG 576, CG 577, CG 594, eine Statue am Eingang zum Open-Air-Museum in Karnak und möglicherweise auch CG 633).

Diese Skulpturen zeigen eine sehr homogene Ikonografie, die im Kontrast steht mit den königlichen Porträts nach dem Jahr 42. Das Gesicht hat eine abgerundete Form mit einer sehr feinen Modellierung. Diese Rundung ist insbesondere bestimmt durch die geringere Bedeutung des Kinns, das mehr in die Plastizität der Wangen integriert ist. Die Augen erscheinen lang gestreckt, mit gekrümmten Linien gezeichnet, ohne Winkel auf dem Oberlid, unter hohen und gekrümmten Augenbrauen. Die Nase stellt ein markantes Adlerprofil dar, mit einer abgerundeten Spitze.[141]

Einige Forscher stellten Ähnlichkeiten der Ach-menu-Statuen von Thutmosis III. mit den späten Porträts von Hatschepsut fest.[142] Selbst wenn die physiognomischen Details fast identisch sind, gibt es geringfügige Unterschiede: Der hervorstehende und niedrige Wangenknochen vom Gesicht Thutmosis’ III. bestimmt eine horizontale Eintiefung unter dem Auge, die bei Hatschepsut nie auftritt. Das Kinn des Königs hat im Profil eine S-Form, im Gegensatz zum geraden Gesicht seiner Tante und die Nasenspitze ist fleischig und abgerundet, anstatt dünn und spitz.[143]

Die Ach-menu-Statuen wurden häufig als reale Darstellung des Gesichts des Königs angesehen, vor allem CG 42053. Der Vergleich mit der Mumie stützt diese Idee.[144] Selbst wenn sich der König am Anfang der unabhängigen Herrschaft am ikonografischen Modell seiner Vorgängerin orientierte, dürften die beschriebenen Änderungen von der tatsächlichen Physiognomie Thutmosis’ III. inspiriert worden sein, da diese nicht in der Plastik früherer Könige belegt sind.[145]

Nach Laboury zeigt sich auch hier eine Übersetzung der Politik in die Plastik: Nach einer langen Zeit der Koregenz beschloss Thutmosis III. einerseits seine eigene Herrscherpersönlichkeit durchzusetzen, andererseits wahrte er sich in der Kontinuität seiner Vorgängerin, eine Garantie für seine Legitimität. So folgte er dem Vorbild der Hatschepsut, aber nicht ohne Einführung eigener Innovationen.[146]

Regierungsjahr 42 bis 54[Bearbeiten]

Statue des Thutmosis III. aus dem Totentempel in Deir el-Bahari

Wie Jadwiga Lipińska gezeigt hat, unterscheiden sich die Darstellungen des Königs (sowohl in der Skulptur als auch im Relief), die im Totentempel in Deir el Bahari gefunden wurden, in einigen Merkmalen von den zahlreichen bereits bekannten Porträts des Königs und scheinen einen eigenen Typ zu bilden. Die auffälligsten Merkmale dieses neu ausgegrabenen Typs sind:

  • die Form der Nase, deren Profil fast vollkommen gerade ist; anstelle von hervorstehend und gekrümmt
  • die Augen und Augenbrauen, die im Wesentlichen horizontal sind, in fast geraden Linien gezogen, mit fast einem Winkel auf dem Oberlid
  • die Grundstruktur des Gesichts ist mehr abgewinkelt, vor allem wegen der Wichtigkeit des Kinns

Die gesamte Zusammensetzung des Gesichts basiert nicht mehr auf der gebogenen, sondern auf der geraden Linie; die ebene Fläche ersetzt die abgerundete und das sphärische Volumen ist geändert in ein kubisches. Die Statuen machen den Eindruck von einer Art Archaismus und sind weniger subtil als beispielsweise jene aus dem Ach-menu. Diese Veränderung zeigt sich auch in den Reliefs von Monumenten, die nach dem Jahr 42 errichtet wurden.

Diese Ikonografie war inspiriert, wenn nicht sogar kopiert, von den modellierten Gesichtern von Thutmosis I. und Thutmosis II. Sie scheint chronologisch mit dem Beginn der Verfolgung von Hatschepsuts Andenken im Jahr 42 zusammenzufallen. Durch die Verehrung der direkten königlichen Vorfahren und der Ablehnung von Hatschepsuts Königtum hat Thutmosis III. vermutlich den Versuch unternommen, eine ununterbrochene dynastische Kontinuität von Vater zu Sohn zu etablieren, die bei seinem Großvater beginnt. Dies setzt sich in den Darstellungen seines Sohnes Amenophis II. fort.[147]

Absolut-chronologische Datierung[Bearbeiten]

Der Bericht über die Schlacht bei Megiddo in den Annalen enthält ein Monddatum, das von großer Bedeutung für die absolute Chronologie des ägyptischen Neuen Reiches ist. Es ist eines der seltenen astronomischen Daten, die sich mit einem genauen Regierungsdatum eines ägyptischen Königs in Verbindung bringen lassen:

„Regierungsjahr 23, 1. Monat der Erntezeit, Tag 21, genauer Tag des Neumondfestes. Erscheinen des Königs am Morgen. Dem ganzen Heere wurde Befehl gegeben, um [die Schlachtreihe] aufzustellen.“

Annalen des Thutmosis III.[148]

Ein weiteres Monddatum aus der Regierungszeit Thutmosis’ III. datiert eineinhalb Jahre später. Auf einem Denkstein wird an die feierliche Grundsteinlegung des Festtempels in Karnak erinnert:

„Meine Majestät befahl, die Gründungszeremonie vorzubereiten in Erwartung des Tages des Neumondes, um den Meßstrick zu Spannen für dieses Denkmal im Jahre 24, 2. Monat der Wachstumszeit, letzter Tag, Festtag des 10. Tages des Amun in Karnak.“

Denkstein aus Karnak[149]

Somit fand im Regierungsjahr 24, am 30. VI. die Gründung des Festtempels in Karnak statt, und zwar am Tag vor dem Beginn des neuen Mondmonats. Die infrage kommenden Daten für den Neumond lassen sich astronomisch berechnen. Daraus ergeben sich die möglichen Datenpaare 16. Mai 1482/24. Februar 1480, 9. Mai 1457/18. Februar 1455 und 3. Mai 1432/12. Februar 1430 (nach julianischem Kalender). Durch ein weiters Monddatum aus der Regierungszeit Ramses’ II. und Synchronismen mit Vorderasien lassen sich diese Daten weiter eingrenzen, weshalb nach Ansicht der meisten Ägyptologen nur das mittlere Datenpaar möglich ist.[150] Somit fand die Schlacht bei Megiddo also 1457 v. Chr. statt, wenn man sie auf den 21. Tag festlegt, am 26. April nach unserem gregorianischen Kalender (beziehungsweise am 9. Mai nach julianischem Kalender). Lediglich Casperson geht vom Jahr 1504 v. Chr. aus.[151]

Name und Titulatur[Bearbeiten]

Titulatur bis zum Jahr 21[Bearbeiten]

Aufgrund des Alters von Thutmosis III. bei der Thronbesteigung ist anzunehmen, dass ihm Vorlesepriester oder vielleicht Hatschepsut bei der Wahl der Titulatur halfen, auch wenn er selbst später darauf besteht, dass der Gott Amun-Re diese aussuchte. Eine Inschrift in Semna überliefert die frühe Titulatur[152]:

  • Horusname: K3-nḫt-ḫˁj-m-W3st (Starker Stier, der in Theben erscheint)
  • Nebtiname: W3ḥ-nsjt (Mit beständigem Königtum)
  • Goldname: Dsr-ḫˁw (Mit heiligen Erscheinungen)
  • Thronname: Mn-ḫpr-Rˁ (Der von dauernder Gestalt ist der Re (auf Erden))
  • Eigenname: Ḏḥwtj msj(w) (Thot ist geboren)

Wie in der 18. Dynastie üblich, übernahm Thutmosis III. Elemente aus der Titulatur seiner unmittelbaren Vorgänger und herausragender Könige früherer Zeiten, um die Kontinuität der Herrscherabfolge zu wahren.[153] Beispielsweise könnte der berühmte Thronname Mn-ḫpr-Rˁ auf Kamoses Thronnamen (W3ḏ-ḫpr-Rˁ) und den seines Vaters, Thutmosis II., (ˁ3-ḫpr-n-Rˁ) zurückgehen. Eine weitere Version des Thronnamens, Mn-ḫpr-k3-Rˁ (Der von dauernder Gestalt ist ein Ka des Re), wurde meistens in der Zeit der Koregenz verwendet. Er könnte den Thronnamen von Sesostris I. (Ḫpr-k3-Rˁ) oder seines Großvaters Thutmosis I. (ˁ3-ḫpr-k3-Rˁ) in Erinnerung rufen. Vielleicht erfolgte die Hinzufügung des Nomens k3 (Ka) auch einfach aus Rücksicht auf jenen der Hatschepsut (M3ˁ.t-k3-Rˁ).[154]

Titulatur ab dem Jahr 22[Bearbeiten]

Originalinschrift
Thronname und Eigenname des Thutmosis III. auf einer Amphore in epigraphischer Abschrift

Als Thutmosis III. im 22. Regierungsjahr zum Alleinherrscher wurde, fügte er seiner früheren Titulatur einige neue Phrasen hinzu, vielleicht um den neuen Zustand zu betonen. Die Hinzufügung der Phrase sḫm-pḥtj zum Goldnamen, der sich nun Dsr-ḫˁw sḫm-pḥtj (Der mit heiligen Erscheinungen und mächtiger Kraft) liest, erinnert an Ahmoses Thronnamen (Nb-pḥtj-Rˁ), Teile des ersten Nebtinamens Thutmosis I. (Ḫˁ-m-nsrt-ˁ3-pḥtj) und den Horusnamen seines Vaters (K3-nḫt-wsr-pḥtj).

Thutmosis III. verfasste auch neue Epitheta für bestimmte Anlässe, beispielsweise für Jubiläumsfeste. Der Horusname mrj-Rˁ-q3-ḥḏt (Geliebter des Re, mit hoher Weißer Krone) erscheint auf verschiedenen Obelisken aus Karnak und Heliopolis. Natürlich ist das Element mrj-Rˁ (Geliebter des (Sonnengottes) Re) auf einem Monument mit solarer Bedeutung selbsterklärend.[155]

Zur Übersetzung des Thronnamens[Bearbeiten]

Insbesondere die Thronnamen haben in der Ägyptologie ganz unterschiedliche Interpretationen hervorgerufen. Gerade aus der 18. und 19. Dynastie sind einige aus keilschriftlichen Quellen bekannt, die dazu herangezogen werden. Hannes Buchberger hat in seiner Dissertation über das Lexem ḫpr die Königsnamen einer einschlägigen Untersuchung unterzogen, die grundlegende Neuerungen zum Verständnis der Königsnamen gebracht hat.[156] Diesem folgte auch Thomas Schneider in seinen Übersetzungen.[157]

ḫpr bzw. ḫpr(.w) wird keilschriftlich auf zwei verschiedene Weisen geschrieben: als ḫpir und als ḫuˀu/ḫurri. Umstritten ist, wie viele Lexeme sich hinter diesen Graphien verbergen bzw. ob unterschiedliche Numeri desselben Lexems vorliegen. Buchberger geht davon aus, dass nur ein Lexem, nämlich ḫpr.w vorliegt und dessen Numeri durch unterschiedliche Graphien dargestellt werden können. Die Bedeutung von ḫpr.w ist (etwa) „Gestalt“.

Relieffragment mit dem Thronnamen

Der letzte Konsonant des Gottesnamens Rˁ(.w) (Re) wurde teilweise aus keilschriftlichen, koptischen und griechischen Belegen erschlossen. Lange Zeit wurde das Element Rˁ(.w) mit einem Genitiv übersetzt, also Mn-ḫpr(.w)-Rˁ(.w) als „Dauernd ist die Gestalt des Re / Dauernd an Gestalt des Re“. Buchberger kommt in den Untersuchungen hinsichtlich des Akzentes und den vergleichbaren Konstruktionen, deren syntagmatischer Akzent überliefert ist, zu dem Schluss: „Die vokalisiert überlieferten Thronnamen verweisen den Genitivanschluss von ins Reich der Fabel.“ [158]

Buchberger macht den folgenden Gegenvorschlag: Es handelt sich um einen Adjektivalsatz vom Typ nfr Ḥr „Schön ist das Gesicht“, dessen adjektivisches Prädikat genusvariabel gemacht wird und so zu einem „adjektivierten Adjektivalsatz“ wird: nfr(.t)-Ḥr „schöngesichtig(e)“. Dieses adjektivische Syntagma kann nun auch als Ganzes substantiviert werden: Nfr-Ḥr „Der Schöngesichtige“. In diesem Sinne ist der vordere Teil von Mn-ḫpr(.w)-Rˁ(.w) als „Der von dauernder Gestalt“ zu deuten und Rˁ(.w) als Apposition: „ein Re“ (d. h. eine Verkörperung des Sonnengottes).

Buchberger geht davon aus, dass die Thronnamen Aussagen über den König machen und nicht über den Gott, so hat er Nominalsätze wie „Der von dauernder Gestalt ist Re“ ausgeschlossen. Francis Breyer plädiert jedoch trotzdem für die Möglichkeit eines Nominalsatzes: „Der von dauernder Gestalt ist der Re (auf Erden)“.[159] Diesen Ansatz verwendet auch Ronald J. Leprohon: „The established one is the manifestation of Re“.[160] Dieser Auffassung folgen auch die Übersetzungen in diesem Artikel.

Literatur[Bearbeiten]

Allgemeiner Überblick

  • Eric H. Cline, David O'Connor (Hrsg.): Thutmose III. A new Biography. University of Michigan Press, Ann Arbor MI 2006, ISBN 978-0-472-11467-2 (online).
  • Gabriele Höber-Kamel: Thutmosis III. Leben und Werk eines bedeutenden Königs. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, 2001, ISSN 0943-5972, S. 5–15.
  • Madeleine Della Monica: Thoutmosis III. Le plus grand des pharaons. Son époque, sa vie, sa tombe. Léopard d'Or, Paris 1991, ISBN 2-86377-104-3.
  • Donald B. Redford: Thutmosis III. In: Wolfgang Helck, Eberhard Otto (Begründer): Lexikon der Ägyptologie. Band 6: Stele – Zypresse. Herausgegeben von Wolfgang Helck und Wolfhart Westendorf. Harrassowitz, Wiesbaden 1986, ISBN 3-447-02663-4, Sp. 540–548.
  • Donald B. Redford: History and Chronology of the Eighteenth Dynasty of Egypt. Seven Studies (= Near and Middle East Series. Bd. 3, ISSN 0077-6300). University of Toronto Press, Toronto 1967, S. 57–87 (Zugleich: Toronto, Universität, Dissertation: A Study in the 18th Egyptian Dynasty.).
  • Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Albatros, Düsseldorf 2002, ISBN 3-491-96053-3, S. 291–296.
  • Angelika Tulhoff: Thutmosis III. 1490–1436 v. Chr. Das ägyptische Weltreich auf dem Höhepunkt der Macht. Callwey, München 1984, ISBN 3-7667-0709-4.

Familie, Datierung und Chronologie

  • Randa Baligh: Reflections on the Genealogy of Thutmosis I and his Family. In: Nicolas Grimal, Amr Kamel, Cynthia May-Sheikholeslami (Hrsg.): Hommages à Fayza Haikal (= Institut Français d'Archéologie Orientale. Bibliothèque d'étude. (BdE). Bd. 138). Institut Français d'Archéologie Orientale, Kairo 2003, ISBN 2-7247-0346-4, S. 45–50.
  • Christian Cannuyer: Brelan de „pharaons“ Ramesès XI, Thoutmosis III et Hatshepsout. In: Sarah Israelit-Groll (Hrsg.): Studies in Egyptology. Presented to Miriam Lichtheim. Band 1. Magnes Press, Jerusalem 1990, ISBN 965-223-733-7, S. 98–115.
  • Michel Dewachter: Le vice-roi Nehy et l'an 52 de Thoutmosis III. In: Revue d'Égyptologie. (RdE). Bd. 28, 1976, ISSN 0035-1849, S. 151–153.
  • Aidan Dodson, Dyan Hilton: The Complete Royal Families of Ancient Egypt. Thames & Hudson, London 2004, ISBN 0-500-05128-3, S. 130 ff.
  • Wolfgang Helck: Die Männer hinter dem König und die Königswahl. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde. (ZÄS). Bd. 121, 1994, ISSN 0044-216X, S. 36–41.
  • Erik Hornung: The New Kingdom. In: Erik Hornung, Rolf Krauss, David A. Warburton (Hrsg.): Ancient Egyptian Chronology (= Handbook of Oriental studies. = Handbuch der Orientalistik. Section 1: The Near and Middle East. = Der Nahe und der Mittlere Osten. Bd. 83). Brill, Leiden u. a. 2006, ISBN 90-04-11385-1, S. 197–217.
  • Florence Maruéjol: Thoutmôsis III et la corégence avec Hatchepsout. Pygmalion, Paris 2007, ISBN 978-2-85704-894-7.
  • Christine Meyer: Zur Verfolgung Hatschepsuts durch Thutmosis III. In: Hartwig Altenmüller, Renate Germer (Hrsg.): Miscellanea Aegyptologica. Wolfgang Helck zum 75. Geburtstag. Archäologisches Institut der Universität Hamburg, Hamburg 1989, S.119–126.
  • William J. Murname: Once Again the Dates for Tuthmosis III and Amenhotep II. In: The Journal of the Ancient Near Eastern Society. (JANES). Bd. 3, 1970/1971, ISSN 0010-2016, S. 1–7, online (PDF; 1 MB).
  • Charles F. Nims: The Date of the Dishonoring of Hatshepsut. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde. (ZÄS). Bd. 93, 1966, S. 97–100.
  • A. Quiles, E. Aubourg, B. Berthier, E. Delque-Kolic, G. Pierrat-Bonnefois, M. W. Dee, G. Andreu-Lanoë, C. Bronk Ramsey, C. Moreau: Bayesian modelling of an absolute chronology for Egypt's 18th Dynasty by astrophysical and radiocarbon methods. In: Journal of Archaeological Science. Bd. 40, Nr. 1, Januar 2013, ISSN 0305-4403, S. 423–432, doi:10.1016/j.jas.2012.05.026, online (PDF; 2,85 MB).
  • Gay Robins: Meritamun, Daughter of Ahmose, and Meritamun, Daughter of Thutmose III. In: Göttinger Miszellen. (GM). Bd. 56, 1982, S. 79–88.
  • Rolf Schulte: Hinweise auf ein antike Restaurierung einer Statue Thutmosis' III. In: Göttinger Miszellen. (GM). Bd. 101, 1988, S. 65–68.
  • Charles C. Van Siclen III: The Date of the Bark Shrine of Thutmosis III. In: Göttinger Miszellen. (GM). Bd. 79, 1984, S. 53.

Feldzüge nach Vorderasien

  • Francis Breyer: Ägypten und Anatolien. Politische, kulturelle und sprachliche Kontakte zwischen dem Niltal und Kleinasien im 2. Jahrtausend v. Chr. (= Österreichische Akademie der Wissenschaften. Denkschriften der Gesamtakademie. Bd. 63 = Contributions to the Chronology of the Eastern Mediterranean. Bd. 25). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2010, ISBN 978-3-7001-6593-4, insb. S. 126–140 (Zugleich: Basel, Universität, Dissertation, 2005).
  • Raymond O. Faulkner: The Battle of Megiddo. In: The Journal of Egyptian Archaeology. (JEA). Bd. 29, 1942, ISSN 0075-4234, S. 2–15, doi:10.2307/3855517.
  • Hans Goedicke: The Background of Thutmosis III's Foreign Policy. In: The Journal of the Society for the Study of Egyptian Antiquities. (JSSEA). Bd. 10, 1980, ISSN 0383-9753, S. 201–213.
  • Hans Goedicke: The Battle of Megiddo. Halgo, Baltimore MD 2000, ISBN 1-892840-01-4.
  • Manfred Görg: Tuthmosis III und die šśw-Region. In: Journal of Near Eastern Studies. (JNES). Bd. 38, Nr. 3, 1979, ISSN 0022-2968, S. 199–202.
  • Wolfgang Helck: Die Beziehungen Ägyptens zu Vorderasien im 3. und 2. Jahrtausend v. Chr. (= Ägyptologische Abhandlungen. Bd. 5). 2., verbesserte Auflage. Harrassowitz, Wiesbaden 1971, ISBN 3-447-01298-6, insb. S. 118 ff.
  • Wolfgang Helck: Wo errichtete Thutmosis III. seine Siegesstele am Euphrat? In: Chronique d'Égypte. (CdE). Bd. 56, Nr. 112, 1981, ISSN 0009-6067, S. 241–244, doi:10.1484/J.CDE.2.308562.
  • Thomas Kühn: Das pharaonische Ägypten. Ägyptens Aufstieg zur Weltmacht. Die Feldzüge Thutmosis' III. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, Berlin 2001, S. 16–25.
  • Donald B. Redford: The Wars in Syria and Palestine of Thutmose III (= Culture and History of the Ancient Near East. Bd. 16). Brill, Leiden u. a. 2003, ISBN 90-04-12989-8.
  • Anthony Spalinger: A New Reference to an Egyptian Campaign of Thutmose III in Asia. In: Journal of Near Eastern Studies. (JNES). Bd. 37, Nr. 1, 1978, S. 35–41.
  • Anthony Spalinger: New Light on the Euphrates Campaign of Thutmose III. In: Newsletter of the American Research Center in Egypt. (NARCE). Nr. 95, 1975/1976, ISSN 0402-0731, S. 120.

Bautätigkeit und Kunst

  • Dieter Arnold: Lexikon der ägyptischen Baukunst. Artemis, München u. a. 1994, ISBN 3-7608-1099-3.
  • Dieter Arnold: Die Tempel Ägyptens. Götterwohnungen, Kultstätten, Baudenkmäler. Artemis und Winkler, München u. a. 1992, ISBN 3-7608-1073-X.
  • David A. Aston: Making a Splash. Ceramic Decoration in the Reigns of Thutmosis III and Amenophis II. In: Ernst Czerny, Irmgard Hein, Hermann Hunger, Dagmar Melman, Angela Schwab (Hrsg.): Timelines. Studies in Honour of Manfred Bietak (= Orientalia Lovaniensia Analecta. Bd. 149). Band 1. Peeters, Leuven 2006, ISBN 90-429-1730-X, S. 65–74.
  • Nathalie Beaux: Le cabinet de curiosités de Thoutmosis III. Plantes et animaux du „Jardin botanique de Karnak“ (= Orientalia Lovaniensia Analecta. Bd. 36). Peeters u. a., Leuven 1990, ISBN 90-6831-268-5 (Zugleich: Lyon, Université Lumière, Dissertation, 1989).
  • Hubert J. Gorski: La Barque d'Amon dans la décoration du temple de Thoutmosis III à Deir el-Bahari. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo. (MDAIK). Bd. 46, 1990, ISSN 0342-1279,, S. 99–112.
  • Thomas Kühn: Das pharaonische Ägypten. Zu Ehren Amuns - Die Bauprojekte Thutmosis' III. in Karnak. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, Berlin 2001, S. 33–38.
  • Christine Lilyquist: The Marble Statue of Tuthmosis III from Deir el Bahari. In: Göttinger Miszellen. (GM). Bd. 109, 1989, S. 39–40.
  • Jadwiga Lipińska: Deir el-Bahari, Thutmosis III Temple: Seven Seasons of Work. In: Annales du Service des Antiquités de l'Égypte. (ASAE). Bd. 72, 1992/1993, ISSN 1687-1510, S. 45–48.
  • Jadwiga Lipińska: Names and history of the sanctuaries built by Thutmosis III at Deir el-Bahari. In: Journal of Egyptian Archaeology. (JEA). Bd. 53, 1967, S. 25–33.
  • Jadwiga Lipińska: Świątynia Totmesa III. Architektura. = The Temple of Tuthmosis III. Architecture (= Deir El-Bahari. Bd. 2). Éditions Scientifiques de Pologne, Warschau 1977.
  • Jadwiga Lipińska: Świątynia Totmesa III. = The Temple of Tuthmosis III. Statuary and votive Monuments (= Deir El-Bahari. Bd. 4). Éditions Scientifiques de Pologne, Warschau 1984, ISBN 83-01-04556-6.
  • Jean-François Pécoil: L'Akh-menou de Thoutmosis III à Karnak. La Heret-ib et les chapelles attenantes. Relevés épigraphiques. Editions Recherche sur les Civilisations, Paris 2000, ISBN 2-86538-278-8.
  • Ali Radwan: Zwei Stelen aus dem 47. Jahre Thutmosis' III. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo. (MDAIK). Bd. 37, 1981, S. 403–407.
  • Magnus Reisinger: Entwicklung der ägyptischen Königsplastik in der frühen und hohen 18. Dynastie. Agnus Verlag, Münster 2005, ISBN 3-00-015864-2.
  • John Romer: The Tomb of Tuthmosis III. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts. Abteilung Kairo. (MDAIK). Bd. 31, 1975, S. 315–351.
  • Kent R. Weeks (Hrsg.): Im Tal der Könige. Von Grabkunst und Totenkult der ägyptischen Herrscher. Fotos von Araldo de Luca. Weltbild, Augsburg 2001, ISBN 3-8289-0586-2.

Verwaltung

  • Julia Budka: Hohe Verwaltungsbeamte unter Thutmosis III. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, 2001, S. 25–32.
  • Wolfgang Helck: Zur Verwaltung des Mittleren und Neuen Reichs (= Probleme der Ägyptologie. Bd. 3, ISSN 0169-9601). Brill, Leiden u. a. 1958.
  • Wolfgang Helck: Der Einfluss der Militärführer in der 18. ägyptischen Dynastie (= Untersuchungen zur Geschichte und Altertumskunde Ägyptens. Bd. 14, ZDB-ID 502520-5). Hinrichs, Leipzig 1939 (Göttingen, Universität, Dissertation, 14. August 1939; Reprografischer Nachdruck. Olms, Hildesheim 1964).
  • Ahmed Kadry: Officers and officials in the New Kingdom (= Studia Aegyptiaca. Bd. 8, ISSN 0139-1011 = Études publiées par les Chaires d'Histoire Ancienne de l'Université Loránd Eötvös de Budapest. Bd. 34). Eötvös Loránd Tudományegyetem, Budapest 1982.
  • Jean Yoyotte: Le général Djehouty et la perception des tributs syriens. Causerie au sujet d'un objet égaré. In: Bulletin de la Société française d'égyptologie. (BSFE). Nr. 92, 1981, ISSN 0037-9379, S. 33–51.

Name und Titulatur

  • Jürgen von Beckerath: Handbuch der ägyptischen Königsnamen (= Münchner ägyptologische Studien. Heft 20). Deutscher Kunstverlag, München u. a. 1984, ISBN 3-422-00832-2, S. 136–139, 226–228.
  • Ronald J. Leprohon: The Royal Titulary in the 18th Dynasty: Change and Continuity. In: Journal of Egyptian History. Bd. 3, Nr. 1, 2010, ISSN 1110-6867, S. 7–45 (online).

Spätere Verehrung

  • Richard Jasnow: Evidence for the Deification of Thutmosis III in the Ptolemaic Period. In: Göttinger Miszellen. (GM). Bd. 64, 1983, S. 33–34.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1. Regierungsabschnitt, bis Jahr 21
  2. a b G. Höber-Kamel: Thutmosis III. Leben und Werk eines bedeutenden Königs. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, 2001, S. 5.
  3. a b Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002, S. 289f.
  4. G. Höber-Kamel: Thutmosis III. Leben und Werk eines bedeutenden Königs. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, 2001, S. 6; A. Tulhoff: Thutmosis III. 1490–1436 v. Chr. München 1984, S. 42.
  5. Aidan Dodson, Dyan Hilton: The complete royal families of Ancient Egypt. Thames & Hudson, London 2004, ISBN 0-500-05128-3, S. 132–133, 137 und 140.
  6. Wolfgang Helck: Urkunden der 18. Dynastie. Übersetzungen zu den Heften 17–22. Akademie-Verlag, Berlin 1984, S. 20 (Urk. IV 1262)
  7. G. Höber-Kamel: Thutmosis III. Leben und Werk eines bedeutenden Königs. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, 2001, S. 9.
  8. G. Höber-Kamel: Thutmosis III. Leben und Werk eines bedeutenden Königs. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, 2001, S. 9; A. Tulhoff: Thutmosis III. 1490–1436 v. Chr. München 1984, S. 221f.; P. H. Schulze: Herrin beider Länder. Hatschepsut. Herrsching 1978, S. 189; Christine Lilyquist, James E. Hoch und A. J. Peden: The Tomb of Three Foreign Wives of Tuthmosis III in the Wady Gabbanat El-Qurud. New York, 2003; Herbert Winlock: The Treasure of Three Egyptian Princesses. New York, 1948.
  9. Gabriele Häber-Kamel: Thutmosis III. Leben und Werk eines bedeutenden Königs. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, 2001, S. 7.
  10. Georg Steindorff (Hrsg.), Kurt Sethe: Urkunden der 18. Dynastie, I, Bearbeitet und übersetzt von Kurt Sethe. Hinrichs, Leipzig 1914, S. 75–78 (online) (Urk. IV,157–160; PDF; 4,1 MB).
  11. Wolfgang Helck: Die Männer hinter dem König und die Königswahl. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde (ZÄS) 121, 1994, S. 36.
  12. Helck: Die Männer hinter dem König und die Königswahl. In: ZÄS 121, 1994, S. 38.
  13. Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002, S. 292; Gabriele Häber-Kamel: Thutmosis III. Leben und Werk eines bedeutenden Königs. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, 2001, S. 7.
  14. Georg Steindorff (Hrsg.), Kurt Sethe: Urkunden der 18. Dynastie, I, Bearbeitet und übersetzt von Kurt Sethe. Leipzig 1914, S. 32, (online) (Urk. IV, 59-60; PDF; 4,1 MB) Siehe auch Eberhard Dziobek: Das Grab des Ineni. Theben Nr. 81 (= Archäologische Veröffentlichungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo. (AV) Bd. 68). Mainz 1992, Tafel 32c.
  15. a b Schneider: Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002, S. 292.
  16. Peter F. Dorman: The Early Reign of Thutmose III: An Unorthodox Mantle of Coregency. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 41f.; Cecil M. Firth and J. E. Quibell (with plans by J.-P. Lauer): Excavations at Saqqara: the Step Pyramid. 1935, S. 80.
  17. Georg Steindorff (Hrsg.), Kurt Sethe: Urkunden der 18. Dynastie, I, Bearbeitet und übersetzt von Kurt Sethe. Leipzig 1914, S. 90–92 (online) (Urk. IV,193–196; PDF; 4,1 MB); R. A. Caminos: Semna-Kumma. Bd. 1: The Temple of Semna. 1998, Tafel 25.
  18. Peter F. Dorman: The Early Reign of Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 42–44.
  19. Wolfgang Helck: Historisch-biographische Texte der 2. Zwischenzeit und neue Texte der 18. Dynastie (= Kleine ägyptische Texte. Bd. 6,1). Wiesbaden 1983, S. 122ff.
  20. So u. a. Wolfgang Helck: Die Opferstiftung des Sn-mwt. In: ZÄS 85, S. 23–34.
  21. R. Tefnin: L’An 7 de Touthmosis III et d’Hatshepsout. In: CdE 48, S. 232–242 spricht sich fürs Jahr 12 aus und E. Brovarski: Senenu. High Priest of Amun at Deir el-Bahari. In: JEA 62, S. 57–63 schlägt das Jahr 3 vor.
  22. Peter F. Dorman: The Early Reign of Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 44ff.
  23. Wolfgang Helck: Die Berufung des Wesirs Wsr. In: O. Firchow (Hrsg.): Ägyptologische Studien. Berlin 1955 S. 111–115.
  24. Eberhard Dziobek: Die Gräber des Vezirs User-Amun. Theben Nr. 61 und 131 (= Archäologische Veröffentlichungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo. (AV) Bd. 84). Mainz 1994, S. 73–77, Tafeln 17–19, 42–43, 81–82.
  25. Peter F. Dorman: The monuments of Senenmut: problems in historical methodology. Kegan Paul International, London/ New York 1988, ISBN 978-0-7103-0317-2, S. 33–34.
  26. Peter F. Dorman: The Early Reign of Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 45–46.
  27. Suzanne Ratié: La Reine Hatchepsout. Sources et Problèmes (= Orientalia Monspeliensia. Bd. 1). Brill, Leyden 1979, ISBN 978-90-04-06064-7, S. 83f.
  28. Wolfgang Helck: Die Männer hinter dem König und die Königswahl. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 121, 1994, S. 38ff.
  29. Donald B. Redford: History and Chronology of the Eighteenth Dynasty of Egypt. Toronto 1967, S. 57–87.
  30. Christian Cannuyer: Brelan de "Pharaons" Ramsès XI, Thoutmosis III, et Hatshepsout. In: Sarah Israelit-Groll (Hrsg.): Studies in Egyptologie Presented to Miriam Lichtheim. Jerusalem 1990, S. 105ff.
  31. C. Lalouette: Thèbes ou la naissance d'un Empire. Paris 1986, S. 201–271.
  32. a b Peter F. Dorman: The Early Reign of Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 49ff.
  33. Luc Gabolde, Vincent Rondot: Une chapelle d’Hatchepsout remployée à Karnak-Nord. In: Bulletin de l’Institut Français d'Archéologie Orientale (BIFAO) 96, 1996, S. 177ff.
  34. M. Henri Chevrier: Rapport Sur Les Traveaux de Karnak (1933-1934). In: Annales Du Service des Antiquités de l’Égypte. (ASAE) Nr. 34, 1934, S. 172f., Tafel. 4.
  35. Schneider: Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002, S. 130.
  36. W. C. Heyes: The Scepter of Egypt. II, 1959, S. 82. Zitiert nach Schneider: Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002, S. 130.
  37. F. Daumas: La civilisation de l’Egypte pharaonique. 1965, S. 86. Zitiert nach Schneider: Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002, S. 130.
  38. J. Yoyotte, in: Fischer Weltgeschichte III. 1966, S. 230. Zitiert nach Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002, S. 130.
  39. S. Ratié: La reine-pharaon. 1972, S. 246f.
  40. G. Höber-Kamel: Thutmosis III. Leben und Werk eines bedeutenden Königs. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, 2001, S. 8.
  41. G. Höber-Kamel: Thutmosis III. Leben und Werk eines bedeutenden Königs. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, 2001, S. 2001 (?)
  42. Peter F. Dorman: The Early Reign of Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 57f.
  43. C. Vandersleyen: L’Égypte et la vallée du Nil. Bd. 2 : De la fin de l’Ancien Empire à la fin du Nouvel Empire : Nouvelle Clio. Paris 1995, S. 277–278.
  44. Ludwig Borchardt: Zur Baugeschichte des Amonstempels in Karnak. (UGAÄ 5), 1905, S. 30 Anm. 2; Urk IV, 155, 15ff.
  45. Charles F. Nims: The date of the dishonoring of Hatshepsut. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 93, 1966, S. 97–100.
  46. Christine Meyer: Zur Verfolgung Hatschepsuts durch Thutmosis III. In: H. Altenmüller, R. Germer: Miscellanea Aegyptologica. Wolfgang Helck zum 75. Geburtstag. Hamburg 1989, S. 119f.; G. Höber-Kamel: Thutmosis III. Leben und Werk eines bedeutenden Königs. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, 2001, S. 14.
  47. W. Seipel: Zur Chronologie der Verfemung Hatschepsuts durch Thutmosis III. (= Akten. Erster Internationaler Ägyptologenkongress, Cairo 2. - 10. Oktober 1976. ; Schriften zur Geschichte und Kultur des Alten Orients. (SGKAO) Nr. 14). Berlin 1979, S. 581f. Zitiert nach C. Meyer: Zur Verfolgung Hatschepsuts durch Thutmosis III. In: H. Altenmüller, R. Germer (Hrsg.): Miscellanea Aegyptologica. Wolfgang Helck zum 75. Geburtstag. Hamburg 1989, S. 120.
  48. Peter F. Dorman: The Early Reign of Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 52ff.
  49. Schneider: Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002, S. 132.
  50. Jean-Luc Chappaz: Un cas particulier de corégence: Hatshepsout et Thoutmosis III. In: Christian Cannuyer, Jean-Marie Kruchten (Hrsgg.): Individu, société et spiritualité dans l'Egypte pharaonique et copte (Mélanges offerts au professeur Aristide Théodoridès). Bruxelles 1993, S. 87–110.
  51. D. B. Redford: History and Chronology of the Eighteenth Dynasty of Egypt. Toronto 1967, S. 57ff.
  52. J. Tyldesley: Hatschepsut. Der weibliche Pharao. München, 1997, S. 302f. Zitiert nach G. Höber-Kamel: Thutmosis III. Leben und Werk eines bedeutenden Königs. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, 2001, S. 15.
  53. G. Höber-Kamel: Thutmosis III. Leben und Werk eines bedeutenden Königs. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, 2001, S. 15.
  54. F. Breyer: Ägypten und Anatolien. Wien 2010, S. 130.
  55. Wolfgang Helck: Die Beziehungen Ägyptens zu Vorderasien im 3. und 2. Jahrtausend v. Chr. 1971, S. 118-119.
  56. Schneider: Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002, S. 293.
  57. F. Breyer: Ägypten und Anatolien. Wien 2010, S. 127.
  58. F. Breyer: Ägypten und Anatolien. Wien 2010, S. 136.
  59. D. B. Redford: The Wars in Syria and Palestine of Thutmose III. Boston 2003, S. 206ff.
  60. F. Breyer: Ägypten und Anatolien. Wien 2010, S. 130.
  61. Paul John Frandsen: Egyptian Imperialism. In: Mogens Trolle Larsen (Hrsg.): Power and Propaganda. A Symposium of Ancient Empires. Kopenhagen, S. 177ff.
  62. T. Kühn: ... Ägyptens Aufstieg zur Weltmacht. Die Feldzüge Thutmosis' III. Berlin 2001, S. 20.
  63. T. Kühn: ... Ägyptens Aufstieg zur Weltmacht. Die Feldzüge Thutmosis' III. Berlin 2001, S. 25.
  64. T. Kühn: ... Ägyptens Aufstieg zur Weltmacht. Die Feldzüge Thutmosis' III. Berlin 2001, S. 24.
  65. Höveler-Müller, Am Anfang war Ägypten, S. 180ff.; Joachim Willeitner: Nubien. Antike Monumente zwischen Assuan und Khartum. München, 1997, S. 37ff.
  66. Anthony J. Spalinger: Covetous Eyes South: The Background to Egypt’s Domination over Nubia by the Reign of Thutmose III. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 352f.
  67. Spalinger: Covetous Eyes South. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 353.
  68. Donald B. Redford: History and Chronology of the Eighteenth Dynasty of Egypt. Toronto, 1967, S. 57ff.
  69. Spalinger: Covetous Eyes South. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 353; F. Hintze, W.-F. Reineke: Felsinschriften aus dem sudanischen Nubien. Bd. 1, Berlin 1989, S. 172, Nr. 562.; W. F. Reineke: Ein Nubienfeldzug unter Königin Hatschepsut. In: E. Endesfelder, K. H. Priese, W.-F. Reineke, S. Wenig (Hrsg.): Ägypten und Kusch (Fritz Hintze zum 60. Geburtstag). Berlin 1977, S. 373.
  70. Spalinger: Covetous Eyes South. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 353; T. Säve-Söderbergh: Ägypten und Nubien: Ein Beitrag zur Geschichte altägyptischer Aussenpolitik. Lund, 1941, S. 208f.; Wolfgang Helck: Urkunden der 18. Dynastie. Übersetzung zu den Heften 17–22. Berlin 1984 (Neudruck der Ausgabe von 1961), S. 67 (Urk. IV, 1375).
  71. Wolfgang Helck: Urkunden der 18. Dynastie. Übersetzung zu den Heften 17–22. Berlin 1984 (Neudruck der Ausgabe von 1961), S. 14 (Urk. IV, 1245.9-47.14).
  72. Redford: History and Chronology. S. 61.
  73. Spalinger: Covetous Eyes South. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 354; David O’Connor: The Location of Irem in the New Kingdom. In: Journal of Egyptian Archeology. (JEA) 73, 1987, S. 108..
  74. Spalinger: Covetous Eyes South. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 355.
  75. Elke Blumenthal, Ingeborg Müller, Walter F. Reineke, Adalheid Burkhardt (Hrsg.): Urkunden der 18. Dynastie. Historisch biographische Urkunden. Übersetzungen zu den Heften 5–16. (= Urkunden des Ägyptischen Altertums. Abteilung 4). Akademie-Verlag, Berlin 1984, S. 263f. (Urk. IV 814)
  76. Diamantis Panagiotopoulos: Foreigners in Egypt in the Time of Hatshepsout and Thutmose III. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 370ff. und Diamantis Panagiotopoulos: Tributgaben und Huldigungsgeschenke aus der Levante: Die ägyptische Nordexpansion in der 18. Dynastie aus strukturgeschichtlicher Sicht. In: Egypt and the Levant. Nr. 10, 2000, S. 139–158.
  77. D. Panagiotopoulos: Foreigners in Egypt in the Time of Hatshepsout and Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 373.
  78. D. Panagiotopoulos: Foreigners in Egypt in the Time of Hatshepsout and Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 378.
  79. D. Panagiotopoulos: Foreigners in Egypt in the Time of Hatshepsout and Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 378; Norman de Garis Davies: The Tomb of Reck-mi-Re at Thebes. New York 1943, S. 17–30, Tafeln XVII-XXIII.
  80. D. Panagiotopoulos: Foreigners in Egypt in the Time of Hatshepsout and Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 405f.
  81. Betsy M. Bryan: Administration in the Reign of Thutmose III. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 69.
  82. Heike Guksch: Königsdienst. Zur Selbstdarstellung der Beamten in der 18. Dynastie. Heidelberg 1994, S. 3.
  83. Betsy M. Bryan: Administration in the Reign of Thutmose III. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 70.
  84. Blumenthal, Müller, Reineke: Urkunden der 18. Dynastie. Übersetzungen zu den Heften 5–16. Berlin 1984, S. 150 (Urk. IV, 583); Wolfgang Helck: Zur Verwaltung des Mittleren und Neuen Reiches. (= Probleme der Ägyptologie 3) Leiden 1958, S. 17–44; G.P.F. van den Boorn: The Duties of the Vizier, Civil Administration in the Early New Kingdom. Routledge, London/ New York 1988; B. Gessler-Löhr: Bemerkungen zur Nekropole des Neuen Reiches von Saqqara vor der Amarna-Zeit, I: Gräber der Wesire von Unterägypten. In: D. Kessler, R. Schulz: Gedenkschrift Winfried Barta htp dj hzj. Frankfurt am Main 1995, S. 133–157; E. Dziobek: Die Gräber des Vezirs User-Amun: Theben Nr. 61 und 131. Mainz 1994, S. 86.
  85. J. Budka: Hohe Verwaltungsbeamte unter Thutmosis III. 2001, S. 25f.; Betsy M. Bryan: Administration in the Reign of Thutmose III. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 70ff.
  86. G.P.F. van den Boorn: The Duties of the Vizier. S. 310.
  87. J. Budka: Hohe Verwaltungsbeamte unter Thutmosis III. 2001, S. 26.
  88. Aylward M. Blackman: The Nugent and Haggard Collections of Egyptian Antiquities. In: Journal of Egyptian Archaeology. Bd. 4, Nr. 1, 1917, ISSN 0307-5133, S. 39–46, hier S. 41–42, Tafel XI, 3–4.
  89. Dows Dunham: Three Inscribed Statues in Boston. In: Journal of Egyptian Archaeology. Bd. 15, Nr. 3/4, 1929, S. 164–166.
  90. Des Weiteren ist er auf einem Relief am Tempelpylon von Serabit el Khadim und einer Stele hinter dem König dargestellt. Von ihm existieren auch die Statuen CG 1013 und 1112 im Ägyptischen Museum in Kairo und der Würfelhocker BM 48 im British Museum.
  91. J. Budka: Hohe Verwaltungsbeamte unter Thutmosis III. 2001, S. 26f.
  92. J. Budka: Hohe Verwaltungsbeamte unter Thutmosis III. 2001, S. 27f.
  93. Betsy M. Bryan: Administration in the Reign of Thutmose III. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 89.
  94. J. Budka: Hohe Verwaltungsbeamte unter Thutmosis III. 2001, S. 28f.
  95. Betsy M. Bryan: Administration in the Reign of Thutmose III. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 97f.
  96. J. Budka: Hohe Verwaltungsbeamte unter Thutmosis III. 2001, S. 28; Wilhelm Spiegelberg: Der Architekt Bnr-mrw.t. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde. Nr. 58, 1923, S. 151.
  97. a b J. Budka: Hohe Verwaltungsbeamte unter Thutmosis III. 2001, S. 30.
  98. J. Budka: Hohe Verwaltungsbeamte unter Thutmosis III. 2001, S. 30f.
  99. a b c d J. Budka: Hohe Verwaltungsbeamte unter Thutmosis III. 2001, S. 31.
  100. J. Budka: Hohe Verwaltungsbeamte unter Thutmosis III. 2001, S. 31f.
  101. Diese Festung ist die Keimzelle des späteren Napata, vgl. T. Säve-Söderbergh: Ägypten und Nubien. Ein Beitrag zur Geschichte altägyptischer Aussenpolitik. Lund, 1941, S. 154.
  102. Wolfgang Helck: Urkunden der 18. Dynastie. Übersetzungen zu den Heften 17–22. Berlin 1984, S. 6 (Urk. IV 1228).
  103. Peter Der Manuelian: The End of the Reign and the Accession of Amenhotep II. In: Eric H. Cline, David O’Connor (Hrsg.): Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 413f.
  104. Blumenthal, Müller, Reineke: Urkunden der 18. Dynastie. Übersetzungen zu den Heften 5–16. Berlin 1984, S. 313 (Urk. IV 895f.).
  105. Peter Der Manuelian: Studies in the Reign of Amenophis II. Hildesheim 1987, S. 26.
  106. Alan H. Gardiner: Regnal Years and Civil Calendar in Pharaonic Egypt. In: Journal of Egyptian Archaeology (JEA) 31, 1945, S. 27.
  107. Der Manuelian: Studies in the Reign of Amenophis II. S. 31.
  108. Helck: Urkunden der 18. Dynastie. Übersetzungen zu den Heften 17–22. Berlin 1984, S. 29 (Urk. IV, 1289)
  109. Helck: Urkunden der 18. Dynastie. Übersetzungen zu den Heften 17–22. Berlin 1984, S. 33 (Urk. IV, 1301)
  110. Der Manuelian: Studies in the Reign of Amenophis II. S. 33.
  111. T. Kühn: ... Zu Ehren Amuns - Die Bauprojekte Thutmosis' III. in Karnak. Berlin 2001, S. 33f.
  112. T. Kühn: ... Zu Ehren Amuns - Die Bauprojekte Thutmosis' III. in Karnak. Berlin 2001, S. 34.
  113. T. Kühn: ... Zu Ehren Amuns - Die Bauprojekte Thutmosis' III. in Karnak. Berlin 2001, S. 34ff.
  114. D. Arnold: Lexikon der ägyptischen Baukunst. Patmos, Düsseldorf 2000, ISBN 978-3-491-96001-5, S. 13.
  115. Piotr Laskowski: Monumental Architecture and the Royal Building Program of Thutmose III. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 195.
  116. T. Kühn: ... Zu Ehren Amuns - Die Bauprojekte Thutmosis' III. in Karnak. Berlin 2001, S. 37.
  117. S. 37f.
  118. T. Kühn: ... Zu Ehren Amuns - Die Bauprojekte Thutmosis' III. in Karnak. Berlin 2001, S. 38.
  119. Herbert Ricke: Der Totentempel Thutmoses' III. : baugeschichtliche Untersuchungen. Selbstverlag, Kairo 1939, S. 5–7.
  120. H. Ricke: Der Totentempel Thutmoses' III. : baugeschichtliche Untersuchungen. Kairo 1939, S. 17f.
  121. Jadwiga Lipińska: Deir el-Bahari II. The Temple of Thutmosis III. Architecture. 1977
  122. Dieter Arnold: Die Tempel Ägyptens. 1992, S. 139–140
  123. Gabriele Höber-Kamel: Djeser achit. In: Kemet. Bd. 10 10, Nr. 3, 2001, S. 41 mit Verweis auf Sergio Donadoni: Theben. Heilige Stadt der Pharaonen. Hirmer, München 2000, ISBN 978-3-7774-8550-8, S. 183.
  124. Erik Hornung: Tal der Könige. Ruhestätte der Pharaonen, 1985, S. 123
  125. Erik Hornung: Tal der Könige: die Ruhestätte der Pharaonen. 3., erw. Aufl., Darmstadt 1985; Erik Hornung: Das Tal der Könige. München 2002; Kent Weeks (Hrsg.): Im Tal der Könige. Von Grabkunst und Totenkult der ägyptischen Herrscher. Augsburg 2001; John Romer: The Tomb of Tuthmosis III. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo (MDAIK) 31. 1975, S. 315–351; Theban Mapping Project: KV34
  126. P. Laskowski: Monumental Architecture and the Royal Building Program of Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 204f., D. Arnold: Lexikon der ägyptischen Baukunst. Düsseldorf 2000, S. 152f., Stadelmann: Artikel Medinet Habu. In: Lexikon der Ägyptologie. (LÄ) Bd. III, Spalte 1255ff., Uvo Hölscher: The Excavations of Medinet Habu. Band 2: The Temples of the Eighteenth Dynasty. Chicago 1939.
  127. Luc Gabolde, Marc Gabolde: Les temples "mémoriaux" de Thoutmosis II et Toutânkhamon (un rituel destiné à des statues sur barques). In: Le Bulletin de l’Institut français d’archéologie orientale 89, 1989, S. 127–178 (online), P. Laskowski: Monumental Architecture and the Royal Building Program of Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 205ff.
  128. Elke Blumenthal, Ingeborg Müller, Walter F. Reineke (Hrsg.): Urkunden der 18. Dynastie. S. 349 (Urk. IV. 951.4).
  129. B. J. Kemp: The Harim-Palace at Medinet el-Ghurab. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 105, 1978, S. 122–133.
  130. T. Säve-Söderbergh: The Navy of the Eighteenth Egyptian Dynasty. Uppsala 1946, S. 37.
  131. P. Laskowski: Monumental Architecture and the Royal Building Program of Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 211.
  132. G. Höber-Kamel: Thutmosis III. Leben und Werk eines bedeutenden Königs. In: Kemet. Bd. 10, Nr. 3, 2001, S. 12; Dieter Arnold: Die Tempel Ägyptens. Götterwohnungen - Baudenkmäler - Kultstätten. Augsburg 1996, S. 204ff.
  133. M. L. Friedman: A New Tuthmoside Head at the Brooklyn Museum. In: Brooklyn Museum Bul- letin 19/2, 1958, S. 2; Cyril Aldred: New Kingdom Art in Ancient Egypt. London 1951, S. 9.
  134. Jadwiga Lipińska: The Portraits of Tuthmosis III Newly Discovered at Deir el-Bahari. In: M. L. Bernhard (Hrsg.): Mélanges offerts à Kazimierz Michalowski. Warsaw 1966; B. Fay: Tuthmoside Studies. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts. Abteilung Kairo 51, 1995, S. 11, Anm. 4.
  135. Dimitri Laboury: La statuaire de Thoutmosis III : Essai d’interprétation d’un portrait royal dans son contexte historique. (= Aegyptiaca Leodiensa 5) Liège 1998; Dimitri Laboury: Royal Portrait and Ideology: Evolution and Signification of the Statuary of Thutmose III. In: Eric H. Cline, David O’Connor: Thutmose III. Ann Arbor 2006, S. 260–291.
  136. D. Laboury: Royal Portrait and Ideology. Ann Arbor 2006, S. 261ff., S. 280.
  137. D. Laboury: Royal Portrait and Ideology. Ann Arbor 2006, S. 272f.
  138. R. Tefnin: La statuaire d’Hatshepsout : Portrait royal et politique sous la 18e Dynastie. Brussels 1979, S. 37–70, 121–128, 139–145; Tafeln 8–9, 14–16, 30–31a.
  139. D. Laboury: Royal Portrait and Ideology. Ann Arbor 2006, S. 273.
  140. D. Laboury: Royal Portrait and Ideology. Ann Arbor 2006, S. 273ff.
  141. D. Laboury: Royal Portrait and Ideology. Ann Arbor 2006, S. 267f.
  142. R. Tefnin: A propos d'une tête royale du Musée d'Aberdeen. In: CdE 49, 1974, S. 14–16; J. Vandier: Manuel d’archéologie égyptienne. Bd. III : Les grandes époques : La statuaire. Paris 1958, S. 302; H. W. Müller: Ägyptische Kunst. Frankfurt am Main 1970, S. 33, Anmerkung 101; B. M. Bryan: Portrait Sculpture of Thutmose IV. In: Journal of the American Research Center in Egypt. (JARCE) Nr. 24, Boston 1987, S. 4; Russmann: Egyptian Sculpture: Cairo and Luxor. London 1990, S. 89.
  143. D. Laboury: Royal Portrait and Ideology. Ann Arbor 2006, S. 268.
  144. G. Daressy: Cercueils des Cachettes Royales. Cairo 1909, S. 35; D. Spanel: Through Ancient Eyes: Egyptian Portraiture. Birmingham 1988, S. 2; Lipińska: The Portraits of Tuthmosis III Newly Discovered at Deir el-Bahari. S. 136–138.
  145. D. Laboury: Royal Portrait and Ideology. Ann Arbor 2006, S. 269.
  146. D. Laboury: Royal Portrait and Ideology. Ann Arbor 2006, S. 270ff.
  147. D. Laboury: Royal Portrait and Ideology. Ann Arbor 2006, S. 262ff.
  148. Elke Blumenthal, Ingeborg Müller, Walter F. Reineke (Hrsg.): Urkunden der 18. Dynastie. S. 193 (Urk IV, 657).
  149. Elke Blumenthal, Ingeborg Müller, Walter F. Reineke (Hrsg.): Urkunden der 18. Dynastie. S. 276 (Urk IV, 836).
  150. Jürgen von Beckerath: Chronologie des Pharaonischen Ägypten. Die Zeitbestimmung der ägyptischen Geschichte von der Vorzeit bis 332 v. Chr. (= Münchner ägyptologische Studien. Bd. 46). von Zabern, Mainz 1997, ISBN 3-8053-2310-7, S. 50ff.
  151. Lee W. Casperson: The Lunar Dates of Thutmose III. In: Journal of Near Eastern Studies. (JNES). Bd. 45, 1986, S. 139–150.
  152. Zur Inschrift siehe: Steindorff (Hrsg.), Sethe: Urkunden der 18. Dynastie, I. S. 90–92 (Urk. IV,193–196) und Caminos: Semna-Kumma. Bd. 1, Tafel 25; Zusammenstellung aller Namen des Thutmosis III.: Jürgen von Beckerath: Handbuch der ägyptischen Königsnamen. München – Berlin 1984, S. 136–139, 226–228; Übersetzung: Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002, S. 292f. Transkription: Rainer Hannig: Die Sprache der Pharaonen. Großes Handwörterbuch Ägyptisch-Deutsch. Mainz 2001 (3. Auflage), S. 1273. Zur Diskussion der Namen siehe: Ronald J. Leprohon: The Royal Titulary in the 18th Dynasty: Change and Continuity. 2010, S. 20ff. und Florence Maruéjol: Thoutmôsis III et la corégence avec Hatchepsout. Paris 2007, S. 33–34.
  153. Ronald J. Leprohon: The Royal Titulary in the 18th Dynasty: Change and Continuity. 2010, S. 7ff.
  154. Ronald J. Leprohon: The Royal Titulary in the 18th Dynasty: Change and Continuity. 2010, S. 20ff.
  155. Ronald J. Leprohon: The Royal Titulary in the 18th Dynasty: Change and Continuity. 2010, S. 24f.
  156. Hannes Buchberger: Transformation und Transformat. Sargtextstudien I. (= Ägyptologische Abhandlungen. [ÄA] Bd. 52). Wiesbaden 1993.
  157. Schneider: Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002.
  158. H. Buchberger: Transformation und Transfiguration. Wiesbaden 1993, S. 614
  159. F. Breyer: Ägypten und Anatolien. Wien 2010, S. 187.
  160. Ronald J. Leprohon: The Royal Titulary in the 18th Dynasty: Change and Continuity. 2010, S. 21.


Vorgänger Amt Nachfolger
Hatschepsut Pharao von Ägypten
18. Dynastie
Amenophis II.