ThyssenKrupp Steel Europe

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ThyssenKrupp Steel Europe AG
ThyssenKrupp Logo
Rechtsform Aktiengesellschaft
Sitz Duisburg
Leitung Andreas J. Goss (Vorstandsvorsitzender)
Mitarbeiter 26.961 (30. November 2013)
Umsatz 9,620 Mrd. EUR (Gj. 2012/2013)
Branche Stahl
Website www.thyssenkrupp-steel-europe.com
Stand: 6. Juni 2014 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2014

Die ThyssenKrupp Steel Europe AG, mit Sitz in Duisburg, ist die Führungsgesellschaft des Segments Stahl der ThyssenKrupp AG. Die Kerngeschäftfelder sind die Stahlerzeugung und die Herstellungen von Flachprodukten aus Qualitätsstahl, sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Stahlbereich.

Gliederung und Standorte[Bearbeiten]

Der Konzern gliedert sich in die so genannten Business Units Corporate, Steelmaking, Industry, Auto und Processing. Zu den Tochterunternehmen gehören unter anderem die Rasselstein GmbH in Andernach und die Eisenbahn und Häfen GmbH in Duisburg. Das Unternehmen ist des Weiteren an den Hüttenwerken Krupp Mannesmann in Duisburg beteiligt. Ein weiterer Standort des Unternehmens ist das Dortmunder Oberflächenzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte. Zur europäischen Stahlsparte von ThyssenKrupp gehört unter anderem das Stahlwerk in Duisburg mit 14.000 Mitarbeitern. Kaltgewalzter Flachstahl macht 70 % des Produktmixes von ThyssenKrupp Steel Europe aus[1], insgesamt gehen 57 % der Produkte in den Fahrzeugbau (Stand 2014).

Stahlerzeugung bei der ThyssenKrupp Steel Europe[Bearbeiten]

Bei der ThyssenKrupp Steel Europe AG wird Stahl auf der klassischen Hochofenroute gewonnen. Die Hochöfen des Unternehmens stehen allesamt im Duisburger Norden in den Stadtteilen Marxloh/Schwelgern, Bruckhausen und Hamborn. Im Februar 2008 wurde in Hamborn mit dem Hochofen 8 eine der modernsten Anlagen dieser Art eingeweiht. Der Standort Duisburg ist damit eines der größten integrierten Hüttenwerke der Welt und damit auch einer der größten regionalen Arbeitgeber. Im Rahmen einer Wachstumsstrategie baute das Unternehmen ein neues Hüttenwerk in Brasilien (ThyssenKrupp CSA) und einen Weiterverarbeitungsstandort in Mobile (Alabama). Beide Werke erwirtschaften seit Inbetriebnahme erhebliche Verluste und wurden im Jahr 2012 zum Verkauf angeboten. Das Stahlwerk in Alabama wurde im November 2013 von einem Joint-Venture der Konkurrenten ArcelorMittal und Nippon Steel-Sumitomo Metal Industries erworben.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.thyssenkrupp.com/documents/roadshows/Presentation_ThyssenKrupp_May_2014.pdf Unternehmenspräsentation S. 54
  2. Pressemitteilung vom 29. November 2013