Tideresonanz

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In der Ozeanographie wird das Phänomen der Tideresonanz am besten durch die Tidebewegung in der Bay of Fundy dokumentiert.

Eine (hohe) in die Bucht einlaufende Tidewelle wird am Ende der Bucht reflektiert. Dabei stimmt die Laufzeit, die die Tidewelle für den Weg von der Mündung in die Bucht hinein und wieder zurück benötigt, mit dem Zeitabstand zweier aufeinanderfolgender Hochwasserstände überein. Diese zeitliche Übereinstimmung hat zur Folge, dass die Wasserspiegelauslenkungen in der Bucht im Rhythmus der Tide verstärkt werden. In der Fundy-Bucht werden mit bis zu 21 m Höhenunterschied zwischen Hochwasser und Niedrigwasser die weltweit größten Tidenhübe gemessen.

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