Tigers Tübingen

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WALTER Tigers Tübingen
Logo
Gegründet 1952
Halle Paul Horn-Arena
(3132 Plätze)
Homepage walter-tigers.de
Geschäftsführer Robert Wintermantel
Trainer Igor Perovic
Liga BBL Herren

2013/14: 16. Platz

  NBBL U 19
  JBBL U 16
Farben Gelb / Schwarz
Trikotfarben
Trikotfarben
Kit shorts black stripes.png
Kit shorts.svg
Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Kit shorts whitesides.png
Kit shorts.svg
Auswärts

WALTER Tigers Tübingen – ehemals SV 03 Tübingen (1952–2000, 2002–2004), WiredMinds Tübingen (2000–2002) – ist eine Basketballmannschaft aus der baden-württembergischen Stadt Tübingen, die derzeit in der Basketball-Bundesliga spielt. Ursprünglich wurde die Basketballabteilung des SV 03 Tübingen 1952 gegründet.[1] 2002 wurde die erste Herren-Mannschaft als Pro Basket Tübingen GmbH aus dem SV 03 Tübingen ausgegliedert, der jedoch weiterhin Gesellschafter der GmbH ist.[2]. Seit 2004 spielen die Tigers ununterbrochen in der Basketball-Bundesliga (BBL). Das bisher beste Endergebnis waren die beiden 10. Plätze in den Saisons 2006/07 und 2012/13. Die Heimspiele werden seit 2004 in der 3132 Zuschauer fassenden Paul Horn-Arena ausgetragen.

Geschichte[Bearbeiten]

1952 bis 2002: Gründung und Etablierung in der 2. Liga[Bearbeiten]

Der Tübinger Sportverein 1903 e.V. wurde 1903 gegründet und ist allgemein als SV 03 Tübingen bekannt. 49 Jahre nach der Gründung, 1952, wurde eine Basketballabteilung gegründet.[3] Diese bestritt am 25. Oktober 1952 ihr erstes Spiel in der Württemberg-Oberliga. 1972 gelang dann der Gewinn der Württembergischen Meisterschaft und der SV 03 stieg in die Oberliga auf. Die B-Jugend gewann 1981 die deutsche Meisterschaft und zwei Jahre später schaffte der SV 03 erstmals den Aufstieg in die zweite Basketball-Bundesliga.[4] Seither spielten die Universitätsstädter nie wieder in einer tieferen Liga.[5] 1992 gelang der erste Aufstieg in die erste Bundesliga, doch man stieg direkt wieder ab.

Der B-Jugend gelang es 1997 erneut, die Deutsche Meisterschaft zu gewinnen[4], der Wiederaufstieg der ersten Mannschaft konnte jedoch erst 2001 realisiert werden. In der Aufstiegssaison gelang es auch sehr überraschend ALBA Berlin mit 87:84 im Pokal zu besiegen. Die Mannschaft um DeJuan Collins, der Topscorer der 2. Bundesliga Süd war, konnte auch größtenteils zusammengehalten werden und wurde noch verstärkt.[6][7] Doch die WiredMinds Tübingen, wie die erste Mannschaft der Basketballabteilung mittlerweile hieß, musste am Ende der Saison direkt wieder absteigen. Denn der Meldebogen für Roman Horvat, der während der Saison zu den WiredMinds wechselte, wurde von den Tübingern zu spät eingereicht. Alle Spiele, in denen er eingesetzt wurde, wurden daraufhin als Niederlagen gewertet und somit mussten sie erneut in die 2. Liga absteigen.[8]

2002 bis 2004: ProBasket Tübingen GmbH[Bearbeiten]

Im Juli 2002 wurde die ProBasket Tübingen GmbH gegründet und damit die erste Mannschaft der Basketballabteilung des SV 03 Tübingen aus dem Verein ausgegliedert. Einziger Gesellschafter ist bis heute jedoch der SV 03. Harald Prinz als Geschäftsführer und Michaela Steck als Leiterin der Geschäftsstelle waren damals - beide mit einer halben Stelle - die einzigen Angestellten im Management des Vereins. Headcoach war weiterhin Uwe Sauer, mit dem die Tübinger bereits in die erste Liga auf- und wieder abgestiegen waren.[9]

Für die neue Saison mit dem klaren Ziel Aufstieg wurde unter anderem Flügelspieler Robert Wintermantel verpflichtet[10], der heute Geschäftsführer der ProBasket GmbH ist.[11]. Im Januar wurde noch mit Brian Jones nachgerüstet[12], doch der Aufstieg wurde trotzdem knapp verpasst.[13] Der Vertrag des Trainers Uwe Sauer wurde daraufhin nicht verlängert und Georg Kämpf als neuer Headcoach eingestellt.[14] Angeführt von Point Guard Brian Jones gelang dann der ersehnte Wiederaufstieg.[15]

2004 bis 2009: Erste Jahre als WALTER Tigers mit neuem Namenssponsor[Bearbeiten]

Logo von 2004-2008

Nachdem die Tübinger Basketballer in der zweiten Liga wieder als SV 03 Tübingen antraten, konnte mit dem Aufstieg die Walter AG als neuer Namens- und Hauptsponsor gewonnen werden.[16] Auch sonst gab es einige Änderungen beim Team, das jetzt den Namen WALTER Tigers Tübingen trug: Georg Kämpf verließ die Neckarstädter aus persönlichen Gründen und wurde durch Pat Elzie ersetzt. Außerdem wurde das Team unter anderem mit dem ehemaligen Nationalspieler Tim Nees verstärkt, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen[17] und die Tiger zogen von der Uhlandhalle in die neu errichtete TüArena (heute: Paul Horn-Arena).

Trotz des mit 800.000 Euro kleinsten Etats der Liga[18] schaffte es das Team von Elzie die Klasse zu halten. In der Saison 2004/2005 ging es weiterhin gegen den Abstieg und nach vier Niederlagen in Folge wurde Pat Elzie im Januar entlassen. Als neuer Head-Coach wurde der ehemalige finnische Nationaltrainer und Trainer des TSK Würzburg Aaron McCarthy vorgestellt.[19] Ihm gelang es den Abstieg zu verhindern und die Saison auf dem 12. Platz zu beenden.

Mit einem Etat von 1,5 Mio gingen die Tigers in die Saison 2006/2007, allerdings konnte der wichtigste Spieler Bingo Merriex nicht gehalten werden.[20] Doch da das Team gezielt verstärkt wurde, gelang es dem Team von McCarthy am Ende den 10. Platz zu erreichen. Dies ist bis heute das beste Endergebnis der Tübinger. Im Mai 2007 wurde Christian Roth Nachfolger des bisherigen Geschäftsführers Harald Prinz. Dieser hatte jedoch noch keine Erfahrung mit dem Basketball.[21] Die neue Saison verlief nicht wie gewünscht, obwohl der Kader größtenteils zusammengehalten und auch Bingo Merriex zurückgeholt werden konnte. Nach acht Niederlagen in neun Spielen musste Aaron McCarthy im Dezember 2007 seinen Hut nehmen. Als Interimstrainer übernahm Assistant-Coach Rainer Kloss für etwa einen Monat,[22] bis mit Tolga Öngören im Januar ein Nachfolger gefunden werden konnte. Mit ihm konnte der Abstieg verhindert werden und die Saison wurde auf dem 15. Platz beendet.

Nach nur einem Jahr wurde im August 2008 der stark kritisierte Geschäftsführer Christian Roth entlassen. Als Ersatz wurde Robert Wintermantel verpflichtet, der noch bis 2007 selbst bei den WALTER Tigers spielte.[23][24] Trotz notwendiger finanzieller Einsparungen und kleinerem Etat, gelang es das Endergebnis der letzten Saison um einen Platz zu verbessern.

2009 bis heute: Kontinuität unter Coach Perovic und Geschäftsführer Wintermantel[Bearbeiten]

Im Mai 2009 wurde bekannt gegeben, dass der Vertrag von Head-Coach Öngören nicht verlängert wurde und die neue Saison dafür mit Igor Perovic bestritten wird. Perovic war, wie Wintermantel, noch ein Jahr zuvor als Spieler für die Tigers aktiv und die deutlich günstigere Alternative zu Öngören.[25] Auch Rasko Katic, der vier Jahre lang ein extrem wichtiger Bestandteil der Mannschaft war, verließ die Tigers. Dank guter Beziehungen Perovics konnte das Team unter anderem mit BBL-Legende Aleksandar Nadjfeji verstärkt werden.[26] Trotz weiterer Sparmaßnahmen beendeten die Schwaben die Saison auf dem 12. Platz. Auch die folgenden beiden Saisons beendeten die Tübinger auf dem 12. Platz, obwohl der Etat unter zwei Millionen Euro blieb und sich der Kader stark veränderte.[27]

Für die Saison 2012/13 konnten mit Reggie Redding, Vaughn Duggins, Tyrone Nash und Kapitän Josh Young mehrere Leistungsträger des Vorjahres gehalten werden, lediglich der Abgang von Aufbau Lou Campbell konnte nicht adäquat ersetzt werden.[28] Außerdem erhielten die Tübinger auch eine neue Trainingshalle, womit die Trainingssituation sehr verbessert wurde.[29]. Am Ende landeten die Tigers auf dem 10. Platz und die Playoffs wurden nur knapp verpasst. Die Saison 2013/14 brachte wieder einige Veränderungen mit sich. Die Topscorer Redding und Duggins verließen Tübingen, doch der Kader wurde unter anderem mit dem ehemaligen Münchener Jonathan Wallace und Alex Harris verstärkt. Aus München wurden U-20 Nationalspieler Bogdan Radosavljević und Rückkehrer Aleksandar Nadjfeiji verpflichtet. Letzterer wird nicht nur Spieler, sondern auch Assistant-Coach sein.

Verein[Bearbeiten]

Die WALTER Tigers sind aus der 1. Basketball-Herrenmannschaft des SV 03 Tübingen, der heute noch einziger Gesellschafter ist, entstanden. Dieser besitzt etwa 1.800 Mitglieder und ist einer der größten Mehrspartenvereine der Region. Neben Basketball gibt es beim SV 03 Tübingen elf weitere Abteilungen wie Fußball, Handball, Boxen, Leichtathletik. Für Kinder bietet der Verein außerdem eine BallSportSchule, sowie eine Fußball-Schule an.[30]

Alle weiteren Herren-, Damen- und Nachwuchs-Basketballmannschaften, außer den NBBL- und JBBL-Teams, spielen auch unter dem Namen SV 03 Tübingen. Die vier Herrenmannschaften spielen von der Regionalliga bis zur Kreisliga, die Damen spielen in der Landesliga.[31] Letztere spielten von 1986 bis 1988 in der zweiten Bundesliga. Insgesamt hat die Basketballabteilung aktuell (Ende 2012) 286 Mitglieder.[32]

Young Tigers Tübingen[Bearbeiten]

Die Nachwuchsteams der WALTER Tigers treten als Young Tigers Tübingen in der NBBL (U 19) und in der JBBL (U 16), den jeweils deutschlandweit höchsten Ligen, an.[33] Für die NBBL konnte sich das Team von Coach Manuel Pasios erstmalig 2010 qualifizieren.[34] Zuvor spielte man von 2006 bis 2009 gemeinsam mit der BBA Ludwigsburg als SG Ludwigsburg/Tübingen in der NBBL. In der JBBL spielen die Tigers seit deren Gründung 2009/10. Lediglich 2010/2011 gelang die Qualifikation nicht.

Mannschaft 2014/15[Bearbeiten]

Kader[Bearbeiten]

Kader der WALTER Tigers Tübingen (vorläufig) in der Saison 2014/2015
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nick Wiggins 04.02.1991 1,95 m Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wichita State University
DeutschlandDeutschland Till-Joscha Jönke 04.01.1992 1,89 m Ratiopharm Ulm
4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jonathan Wallace 16.05.1986 1,87 m BelgienBelgien Belfius Mons-Hainaut
11 DeutschlandDeutschland Julian Albus 20.05.1992 1,91 m SV 03 Tübingen
12 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alex Harris 30.01.1986 1,96 m Eisbären Bremerhaven
20 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Josh Young 26.04.1988 1,85 m (C)Kapitän der Mannschaft Bayer Giants Leverkusen
33 SerbienSerbien Branislav Ratkovica 27.07.1985 1,94 m UkraineUkraine BK Politechnika-Halytschyna
Forwards (SF, PF)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Augustine Rubit 14.08.1989 2,01 m Vereinigte StaatenVereinigte Staaten University of South Alabama
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Cuffee 12.07.1983 1,95 m Mitteldeutscher BC
6 DeutschlandDeutschland Nils Mittmann 10.04.1979 2,01 m New Yorker Phantoms Braunschweig
8 SerbienSerbien Aleksandar Nađfeji 27.10.1976 2,02 m FC Bayern München
24 DeutschlandDeutschland Benaissa Traoré 02.08.1997 1,94 m eigene Jugend
Center (C)
15 DeutschlandDeutschland Bogdan Radosavljević 11.07.1993 2,13 m FC Bayern München
21 RusslandRussland Anatoli Kaschirow 19.05.1987 2,15 m LettlandLettland BK Ventspils
Trainer
Nat. Name Position
SerbienSerbien Igor Perović Head-Coach
SerbienSerbien Aleksandar Nađfeji Assistant-Coach
BulgarienBulgarien Venelin Berov Assistant-Coach
DeutschlandDeutschland Marius Broening Athletik-Coach
DeutschlandDeutschland Stefan Wenk Athletik-Coach
Legende
Abk. Bedeutung
NBBL NBBL Kader
Cruz Roja.svg Langfristige Verletzung
(C)Kapitän der Mannschaft Mannschaftskapitän
Quellen
Ligahomepage
Stand: Oktober 2013


Wechsel[Bearbeiten]

Zugänge: Till-Joscha Jönke (Ratiopharm Ulm), Michael Cuffee (Mitteldeutscher BC), Augustine Rubit (University of South Alabama/USA), Nick Wiggins (Wichita State University/USA)

Abgänge: Johannes Lischka (Mitteldeutscher BC), Robert Oehle (Nürnberger BC), Tyrone Nash (SPO Rouen/FRA), Daequan Cook (Ziel unbekannt)

Erfolge[Bearbeiten]

Bilanz seit 1983[Bearbeiten]

Hauptrunde Postseason
Saison Platz Sp S N Punkte Platz Sp S N Punkte
2. BBL 1983/84 6. 18 8 10 16:20 2. 10 5 5 26:30
2. BBL 1984/85 7. 18 8 10 16:20 1. 10 6 4 28:28
2. BBL 1985/86 4. 18 13 5 26:10 5. 8 1 7 28:24
2. BBL 1986/87 4. 18 10 8 20:16 4. 8 2 6 24:28
2. BBL 1987/88 7. 22 11 11 22:22 1. 10 9 1 40:24
2. BBL 1988/89 5. 22 12 10 24:20 Platzierungsrunde: 6.
2. BBL 1989/90 4. 22 14 8 28:16 3. 6 4 2 36:20
2. BBL 1990/91 4. 22 14 8 28:16 2. 10 7 3 42:22
2. BBL 1991/92 3. 22 15 7 30:14 1. 10 7 3 44:20
BBL Süd 1992/93 6. 32 11 21 22:42 -
2. BBL 1993/94 2. 22 16 6 32:12 2. 10 7 3 46:18
2. BBL 1994/95 7. 22 10 14 20:28 3. 12 9 3 38:34
2. BBL 1995/96 7. 24 14 10 28:20 -
2. BBL 1996/97 5. 18 10 8 20:16 6. 10 2 8 4:16
2. BBL 1997/98 6. 20 11 9 22:18 4. 8 2 6 4:12
2. BBL 1998/99 5. 20 11 9 22:18 6. 10 3 7 28:32
2. BBL 1999/00 7. 24 10 14 20:28 7. 12 3 9 26:46
2. BBL 2000/01 1. 30 26 4 52:8 -
BBL 2001/02 10. 26 8 18 16:36 14. 10 2 8 20:52
2. BBL 2002/03 2. 32 28 4 56:8 -
2. BBL 2003/04 1. 30 27 3 54:6 -
BBL 2004/05 14. 30 11 19 22:38 -
BBL 2005/06 12. 30 11 19 22:38 -
BBL 2006/07 10. 34 17 17 34:34 -
BBL 2007/08 15. 34 10 24 20:48 -
BBL 2008/09 14. 34 14 20 28:40 -
BBL 2009/10 12. 34 16 18 50 -
BBL 2010/11 12. 34 15 19 30:38 -
BBL 2011/12 12. 34 15 19 30:38 -
BBL 2012/13 10. 34 16 18 32:36 -
BBL 2013/14 16. 34 10 24 20:48 -
= Aufstieg
= Aufstiegsrunde
= Abstieg
= Abstiegsrunde
= Relegationsrunde

0Sp0 = Spiele
0S00 = Siege
0N00 = Niederlagen

Rekorde[Bearbeiten]

Rang Meiste Spiele Spiele
1 Jay Thomas 142
2 Rasko Katic 131
3 Branislav Ratkovica 97
4 AJ Moye 95
5 Igor Perovic 91
6 Kenny Williams 90
7 Robert Wintermantel 71
8 Reggie Redding 68
8 Josh Young 68
10 Vaughn Duggins 67
10 Dane Watts 67
Rang Meiste Punkte Punkte
1 Rasko Katic 1726
2 AJ Moye 1075
3 Branislav Ratkovica 1044
4 Reggie Redding 924
5 Vaughn Duggins 903
6 Dane Watts 798
7 DeJuan Collins 743
8 Josh Young 661
9 Tyrone Nash 652
10 Jermaine Anderson 642
Rang Meiste Rebounds Rebounds
1 Rasko Katic 851
2 Bingo Merriex 574
3 Dane Watts 437
4 AJ Moye 398
5 Reggie Redding 383
6 Kenny Williams 347
7 Tyrone Nash 341
8 Branislav Ratkovica 267
9 Reggie Okosa 231
10 Romeo Travis 222
Rang Meiste Assists Assists
1 Branislav Ratkovica 513
2 Reggie Redding 250
3 Igor Perovic 223
4 Rasko Katic 180
5 AJ Moye 175
6 Jermaine Anderson 162
7 Josh Young 149
8 DeJuan Collins 148
9 Louis Campbell 140
10 Vaughn Duggins 137
Rang Meiste Punkte pro Spiel PPG
1 DeJuan Collins 24,0
2 Angel Santana 17,4
3 Ron Selleaze 16,6
4 Brian Jones 16,5
5 Lloyd Pierce 16,3
6 Michael Haynes 14,4
7 Kevin Burleson 14,3
8 Michael Jenkins 14,0
9 Reggie Redding 13,6
10 Chris Oliver 13,5
Rang Meiste Rebounds pro Spiel RPG
1 Bingo Merriex 9,0
2 Reggie Okosa 7,7
3 Mantia Callender 7,6
4 Romeo Travis 6,5
5 Dane Watts 6,5
6 Srdjan Helbich 6,5
7 Rasko Katic 6,5
8 Chris Oliver 6,4
9 Johannes Lischka 6,3
10 Sean Schiano 6,0
Rang Meiste Assists pro Spiel APG
1 Branislav Ratkovica 5,3
2 DeJuan Collins 4,8
3 Louis Campbell 4,1
4 Brian Jones 3,9
5 Reggie Redding 3,7
6 Antwine Williams 3,5
7 Jermaine Anderson 3,3
8 Lloyd Pierce 2,9
9 Michael Nurse 2,6
10 Patrick Sparks 2,5

Stand: Ende Saison 2012/13. Anmerkung: Nur BBL-Spiele. Aus der Saison 1992/93 liegen keine Statistiken vor. Ein Spieler muss mindestens 10 Spiele für das Team absolviert haben.

Beste Spieler[Bearbeiten]

Saison Punkte pro Spiel Rebounds pro Spiel Assists pro Spiel Steals pro Spiel Blocked shots pro Spiel
Spieler Pkt. Spieler Reb. Spieler Ass. Spieler St. Spieler BS
2004/05 Brian Jones 16,5 Reggie Okosa 7,7 Brian Jones 3,9 Brian Jones 1,8 Reggie Okosa 0,9
2005/06 Ron Selleaze 16,6 Bingo Merriex 10,3 Antwine Williams 3,5 Ron Selleaze 2,0 Raško Katić 0,6
2006/07 AJ Moye 15,4 Raško Katić 9,5 AJ Moye 3,0 AJ Moye 0,9 Raško Katić 0,7
2007/08 Raško Katić 15,2 Raško Katić 8,3 Waitari Marsh 2,7 Patrick Sparks 0,8 Raško Katić 0,7
2008/09 Raško Katić 14,8 Raško Katić 7,1 Jermaine Anderson 3,6 Michael Haynes 1,3 Michael Haynes 0,7
2009/10 Romeo Travis 14,4 Romeo Travis 6,5 Branislav Ratkovica 5,7 Michael J. Jenkins 1,9 Kenny Williams 0,8
2010/11 Dane Watts 13,7 Dane Watts 7,6 Branislav Ratkovica 7,4 Chris Oliver 1,2 Anatoli Kaschirow 0,9
2011/12 Reggie Redding 13,2 Reggie Redding 5,8 Louis Campbell 4,1 Reggie Redding 1,4 Reggie Redding 0,7
2012/13 Vaughn Duggins 14,0 Johannes Lischka 6,3 Reggie Redding 4,1 Vaughn Duggins 1,3 Kenneth Frease 0,9
2013/14 Jonathan Wallace 14,6 Tyrone Nash 5,5 Branislav Ratkovica 5,4 Tyrone Nash 1,2 Anatoly Kashirov 1,0

Ehemalige[Bearbeiten]

Bundesligakader[Bearbeiten]

Bekannte und wichtige ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

Geschäftsführer[Bearbeiten]

Klubkultur[Bearbeiten]

Maskottchen[Bearbeiten]

Der Tiger Walter ist seit 2004 das Maskottchen der WALTER Tigers. Er sorgt primär bei den Heimspielen der Tigers für Stimmung und für Kurzweiligkeit in den Pausen und Auszeiten. Bei der Maskottchenweltmeisterschaft von Stefan Raabs TV Total am 1. Juni 2006, an der Maskottchen aus verschiedenen Sportarten teilnahmen, gelang es dem Tiger den dritten Platz zu erreichen.[35] In Anlehnung an den SV 03 Tübingen trägt der Tiger die Rückennummer 03.

Fanclubs[Bearbeiten]

Die WALTER Tigers haben zwei offizielle Fanclubs: Die Neckar Tigers unterstützen das Team seit 2002, die Tuefosi10 sind seit 2010 offizieller Fanclub.[36]

TigersTV[Bearbeiten]

TigersTV ist ein Videoformat, das zu den Heimspielen der WALTER Tigers produziert wird und auf Beko-BBL.tv zu sehen ist. Dort sind Zusammenfassungen von Spielen, Interviews, Pressekonferenzen und sonstige Hintergrundberichte oder Reportagen zu sehen.[37]

Rivalität mit Ulm[Bearbeiten]

Ihre Ursprünge hat die Rivalität zwischen Ratiopharm Ulm und den WALTER Tigers in der Saison 2003/04, als beide Teams noch als SSV Ulm bzw. SV 03 Tübingen in der 2. Liga spielten und um den Aufstieg kämpften.[38] In der Hinrunde konnte sich Tübingen damals in Ulm nach zweifacher Verlängerung durchsetzen. Auch im Rückspiel in Ulm ging das Spiel in die Verlängerung und am Ende war erneut Tübingen der Sieger. Damit war der Aufstieg der Tübinger so gut wie sicher und die Spatzen mussten noch zwei Jahre warten, bis sie ebenfalls den Aufstieg in die BBL schafften.

Seither ist das Derby der knapp 70 km Luftlinie entfernten Teams eines der absoluten Highlights jeder BBL-Saison und hat kein bisschen an Brisanz verloren. Seit dem Ulmer Aufstieg 2006 gelang es den Tübingern lediglich vier von 14 Derbys zu gewinnen. Der letzte Sieg gegen Ulm war am 26. Februar 2011.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tigers Tübingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Vorwort", SV 03 Tübingen Magazin, Heft 1/2 2012, S. 4.
  2. Wired Minds jetzt GmbH, Facebook.com/TigersTuebingen. Abgerufen am 15. Mai 2013.
  3. "Vorwort", SV 03 Tübingen Magazin, Heft 1/2 2012, S.4
  4. a b Highlights aus 60 Jahren SV 03 Tübingen, Tagblatt.de. Abgerufen am 6. Juni 2013.
  5. Gegründet: 1. Januar 1983, Facebook.com/TigersTuebingen. Abgerufen am 15. Mai 2013.
  6. „Magic DC“ verlängert bei den WiredMinds!, Schoenen-Dunk.de. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  7. Kader in Tübingen komplett, Schoenen-Dunk.de. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  8. Schiedsgericht bleibt hart im Fall Wired Minds, Facebook.com/TigersTuebingen. Abgerufen am 15. Mai 2013.
  9. Wired Minds jetzt GmbH, Facebook.com/TigersTuebingen. Abgerufen am 15. Mai 2013.
  10. Wintermantel zum SV 03, Facebook.com/TigersTuebingen. Abgerufen am 15. Mai 2013.
  11. Management: WALTER Tigers Tübingen, WALTER Tigers Tübingen. Abgerufen am 15. Mai 2013.
  12. "Ich will die Meisterschaft", Facebook.com/TigersTuebingen. Abgerufen am 15. Mai 2013.
  13. Ohne Sauer auf die nächste Ebene, Facebook.com/TigersTuebingen. Abgerufen am 15. Mai 2013.
  14. "Meister, weil wir cleverer sind", Facebook.com/TigersTuebingen. Abgerufen am 15. Mai 2013.
  15. Punktlandung endgülting perfekt, Facebook.com/TigersTuebingen. Abgerufen am 15. Mai 2013.
  16. Tigers starten wieder in der BBL - in Tübingen , Schoenen-Dunk.de. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  17. Tim Nees wird zur Raubkatze, Schoenen-Dunk.de. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  18. "WALTER Tigers Tübingen", Basketball - Das Sonderheft: Bundesliga Saison 2004/05, S. 79
  19. Trennung von Pat Elzie, Schoenen-Dunk.de Abgerufen am 16. Mai 2013.
  20. "WALTER Tigers Tübingen", kicker Special Basketball 06/07, S. 80
  21. Christian Roth wird neuer Geschäftsführer, Schoenen-Dunk.de. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  22. Aaron McCarthy nicht mehr Head Coach, Schoenen-Dunk.de. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  23. Tigers-Manager Roth gefeuert!, Bild.de. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  24. Tigers trennen sich von Manager Christian Roth, Tagblatt.de. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  25. WALTER Tigers: Igor Perovic neuer Headcoach, Schoenen-Dunk.de. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  26. Sensationswechsel Aleksandar Nadjfeji kommt nach Tübingen, Schoenen-Dunk.de. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  27. Willkommen im Dschungel der Walter Tigers, Zollern-Alb Kurier. Abgerufen am 17. Mai 2013.
  28. Professionalität, Tradition und soziales Verantwortungsbewusstsein – Die WALTER Tigers Tübingen , WALTER Tigers Tübingen. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  29. "Grusswort" von Dr. Gunther Volck, Jungle Time, Saison 2012/2013
  30. Leitbild, SV03Tuebingen.de. Abgerufen am 28. Juni 2013.
  31. Basketball, SV03Tuebingen.de. Abgerufen am 28. Juni 2013.
  32. Die 100 größten Basketball-Vereine des DBB (PDF; 54 kB), Basketball-Bund.de. Abgerufen am 28. Juni 2013.
  33. Young Tigers Tübingen, WALTER-Tigers.de. Abgerufen am 28. Juni 2013.
  34. Young Tigers Tübingen, SV03Basketball.de. Abgerufen am 28. Juni 2013.
  35. # 03 - Tiger WALTER - Maskottchen, WALTER-Tigers.de. Abgerufen am 28. Juni 2013.
  36. Fanclub, WALTER-Tigers.de. Abgerufen am 28. Juni 2013.
  37. Professionalität, Tradition und soziales Verantwortungsbewusstsein – Die WALTER Tigers Tübingen, WALTER-Tigers.de. Abgerufen am 28. Juni 2013.
  38. Im Basketball sind Ulm und Tübingen ewig junge Rivalen, SÜDWEST PRESSE. Abgerufen am 28. Juni 2013.