Tim Berresheim
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Tim Berresheim (* 1975 in Heinsberg) ist ein zeitgenössischer deutscher Künstler der Bildenden Kunst und der Musik.
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[Bearbeiten] Biografie
Tim Berresheim studierte von 1998 bis 2000 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (bei Johannes Brus) und anschließend von 2000 bis 2002 an der Kunstakademie Düsseldorf (bei Albert Oehlen). Tim Berresheim lebt in Köln.
[Bearbeiten] Werk
Im Werk von Tim Berresheim werden Möglichkeiten und Bedingungen von Bildproduktion, Bedeutungsträgerschaft und Rezeptionsmechanismen einer permanenten Reflexion unterzogen. Der Bildaufbau und die mehr als nur schleierhafte Ikonografie der dargestellten Situationen verweigern sich jedweder rezeptionsästhetischen Sicherheit – und seien es die letzten Rettungsanker wie der Halt an der Geste des vertrauten Pinselstrichs oder das Triggern kunsthistorischer und/oder popkultureller Verweise. Auch stößt man bei der Einordnung der am Computer entstandenen Werke unter primär materialästhetischen Prämissen rasch an seine Grenzen. Statt der Behelfsrubrik „Neue Medien“ ist für Berresheims Werke die Geschichte der Malerei und der Fotografie von weitaus größerem Interesse als die jüngste Geschichte computerbasierter Kunst. (Wolfgang Brauneis in: „Tim Berresheim – OBEY“, Ausst.-Kat. Galerie Hammelehle und Ahrens, Köln 2005)
Berresheim hat zahlreiche Schallplatten und CDs zusammen mit Jonathan Meese veröffentlicht und für die Ausstellung „Don’t call us piggy, call us cum“ im Jahr 2004 Gemeinschaftsarbeiten mit Jonathan Meese geschaffen. Seit 2005 entstehen Kollaborationen mit Thomas Arnolds unter dem Überbegriff „F.Y.W“.
[Bearbeiten] Ausstellungen
- 2001/02 „Superschloß“, Städtische Galerie Wolfsburg
- 2002 Offene Haare, offene Pferde – Amerikanische Kunst 1933-45 (mit André Butzer, Michael Deistler, Carlos Morales, Albert Oehlen, Therese Schult, Markus Selg), Kölnischer Kunstverein;
- 2002 Eröffnung des Ausstellungsraumes Brotherslasher in Köln (Kollaboration mit Michael Bauer und Jonathan Meese)
- 2002 „Das Leben ist ein Alptraum, das Erwachen wird der Selbstmord sein“ (Kollaboration mit Michael Bauer), Galerie Nomadenoase Hamburg
- 2003 „Let me help“, Galerie Hammelehle und Ahrens, Köln
- 2003 „Keiner ist besser oder eventuell besser“, Brotherslasher, Köln
- 2004 „Don’t call us piggy, call us cum“ (Kollaboration mit Jonathan Meese), Galerie Hammelehle und Ahrens, Köln
- 2004 „Whiteboy“ (mit Michael Bauer und Stefanie Popp), Ausstellungsraum Autocenter, Berlin
- 2005 „F.Y.W“, (Kollaboration mit Thomas Arnolds), UBERBAU Düsseldorf
- 2005„HERMETIK“, Galerie Hammelehle und Ahrens, Köln
- 2006 „Psycho – zeitgenössische Positionen zwischen Seelenheil und Apokalypse“, Kunstverein Mönchengladbach
- 2006 „Räume für Kunst“, Sammlung Grässlin, St. Georgen
- 2006 „Observations from a Hill“, Galerie Hammelehle und Ahrens, Köln
- 2006 „Lake“ (Kollaboration mit Thomas Arnolds), F.Y.W. Ausstellungsraum, Köln
- 2007 „LEG SHOW“ (mit Albert Oehlen und Matthias Schaufler), Patrick Painter Inc., Santa Monica/USA
- 2007 „Violett (Haar)“, Patrick Painter, Inc. Santa Monica/USA
- 2007 „LOUISIANA (BLONDE)“, FYW Ausstellungsraum, Köln
- 2008 „Scheuche (Mild)“, Marc Jancou Contemporary, New York
- 2008 „Regarding Düsseldorf 3“ (mit Thomas Arnolds), 701 e.V., Düsseldorf
- 2008 „Inside“ (mit Matthias Schaufler), Galerie Hammelehle und Ahrens, Köln
- 2008 „Vertrautes Terrain – Aktuelle Kunst in und über Deutschland“, ZKM | Museum für Neue Kunst, Karlsruhe
- 2008 „CONDITION PLATINUM (TIDINESS), Galerie Hammelehle und Ahrens, Köln
[Bearbeiten] Sammlungen
- Sammlung Grässlin
- Sammlung Taschen
[Bearbeiten] Galerien
- Galerie Hammelehle und Ahrens, Köln
- Patrick Painter Inc., Santa Monica/USA
- Marc Jancou Contemporary, New York
[Bearbeiten] Diskografie
- 2002 „Die Ballade von Jonathan und Tim“
- 2003 „Swing Your Thing“
- 2003 „Lovely Girl“
- 2003 „Christmas was born“
- 2003 „Militaria“
- 2004 „Don't call us piggy, call us cum“
- 2004 „Persona Non Grata“
- 2004 „Bitte hinten bezahlen“
- 2004 „Weihnachten“
- 2004 „Lyon – City“
- 2004 „Terrys Anwesen“
- 2005 „Stille Tage in Cliche“
- 2005 „Finden Sie gut geschmeckt“
- 2005 „50 Ways To Kill Me“
- 2005 „Lasst Euch in eurer Mickrigkeit nicht stören“
- 2005 „Swamp Master“
- 2005 „I feel Hardcore I +II“
- 2005 „(nett)“
- 2005 „We are a sausage“
- 2005 „You are father christmas. accept it“
- 2005 „Naomi came from the sky“
[Bearbeiten] Weblinks
- Ausführliches Künstlerporträt im Onlinemagazin auf Artnet
- Abbildungen seiner Werke
- Text von Wolgang Brauneis aus dem Ausstellungskatalog „Tim Berresheim – Obey“ 2005
- Tim Berresheim bei Discogs (englisch)
- Tim Berresheim bei kunstaspekte.de
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Berresheim, Tim |
| KURZBESCHREIBUNG | zeitgenössischer Künstler |
| GEBURTSDATUM | 1975 |
| GEBURTSORT | Heinsberg |

