Tim Renner

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Tim Renner (* 1. Dezember 1964 in Berlin) ist ein deutscher Musikproduzent, Journalist und Autor. Er war von 2001 bis 2004 Vorstandsvorsitzender der Universal Music Group in Deutschland.

[Bearbeiten] Leben

Anfang der achtziger Jahre machte der junge Renner mit einem eigenen Kassetten-Fanzine namens Festival der guten Taten von sich reden. Danach moderierte er Sendungen beim NDR (z.B. die experimentelle Radio-Show "Zur Lage der Nation") schrieb Pop-Kolumnen bei dem Spex-Konkurrenzblatt Scritti sowie für das Hamburger Stadtmagazin "Tango" und "Tempo".

Er führte Regie & Drehbuch bei den Filmprojekts "Für eine Handvoll D-Mark", 1984.

1986 begann er seine Arbeit als Artists & Repertoire Manager bei der Polydor, wo er ab 1989 die neu gegründete Abteilung Polydor Progressive Music leitete. Das 1994 gegründete Polygram-Sub-Label Motor Music Ltd. wurde unter seiner Führung das deutsche Vorzeige-Label der neunziger Jahre. Dort baute er Acts wie Mark Oh, Phillip Boa, Tocotronic, Element of Crime und Sportfreunde Stiller auf. Seinen bislang größten Erfolg verbuchte Tim Renner mit der Berliner Formation Rammstein. Die Band gehört zu den wenigen deutschen Acts, die auch international erfolgreich sind.

Als der Mutterkonzern Polygram 1998 mit Universal zu Universal Music Deutschland fusionierte, wurde Renner zum President Music ernannt und beerbte Anfang 2001 Wolf D. Gramatke als CEO und Chairman.

2004 verließ Tim Renner die Universal Music und schrieb mit Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm ein Buch über die Zukunft der Medienindustrie. Mit Motor Entertainment baut Renner gerade eine Firmengruppe auf, zu der neben Radios in Berlin und Stuttgart (Motor FM), Musikverlag, Label, Booking Agentur (Motor Tours im Joint Venture mit Four Artist) und Management (Motor Music) auch der IPTV-Sender Motor TV gehört.

[Bearbeiten] Bücher

[Bearbeiten] Weblinks

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