Tina Rainford

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Tina Rainford (* 25. Dezember 1946 in Berlin als Christa Zalewski[1]) ist eine deutsche Sängerin. Sie nannte sich u.a. auch Peggy Peters.

Leben[Bearbeiten]

Tina Rainford sang schon im Alter von 5 Jahren vor amerikanischen Soldaten in Berlin. Der Vater förderte das Talent der Tochter und ermöglichte ihr Ballettunterricht. Doch daraus wurde nichts. Nach der Schule arbeitete sie zunächst als Hostess bei einer Fluggesellschaft.

Mit ihrem Jugendfreund Drafi Deutscher gewann sie 1962 einen Talentwettbewerb anlässlich der Funkausstellung in Berlin. Daraufhin bekam sie von Heino Gaze einen Plattenvertrag. Unter dem Pseudonym Peggy Peters erschienen 1964 erste Schallplatten bei Ariola: Keine Schule mehr/Ewig und immer und Java Java Boy/Danny Boy. Diese und auch die nächsten Veröffentlichungen wurden aber keine großen Erfolge. In jener Zeit lernte sie ihren späteren Ehemann Peter Rainford kennen und gründete mit ihm und Norman Ascot das Trio P.T.N. (Pete, Tina, Norman), das einige Singles veröffentlichte, die jedoch ebenfalls keine Erfolge wurden.

Im Jahr 1964 erreichte sie zusammen mit Charlotte Marian und Monika Grimm (beide Tahiti-Tamourés) unter dem Bandnamen (sie selbst nannte sich Peggy Peters) Die Sweetles mit der Single Ich wünsch' mir zum Geburtstag einen Beatle Platz 38 der deutschen Singlecharts.[2]

Im Jahre 1972 nahm Tina Rainford eine Single im Duett mit Drafi Deutscher auf. Sie nannten sich Tina und Drafi. Die Single ALASKA war in vielen Rundfunk-Hitparaden im Spitzenfeld notiert. Schon zu dieser Zeit schrieb und produzierte Drafi Deutscher für und mit Tina Rainford einige Single-Titel wie Ein sechs Jahre alter Whisky oder Ich will dich.

Mitte der 70er Jahre traf sie wieder auf Drafi Deutscher, der sie als Sängerin neu entdeckte und mit ihr 1976 den Song Silverbird produzierte, den Tina Rainford in Englisch und Deutsch aufnahm. Der Titel wurde zu ihrem größten Erfolg, wurde millionenfach verkauft und erreichte sogar die Top 20 der amerikanischen Country- und Westerncharts. Daraufhin war sie zu Gast in den USA und sang mit den dortigen Stars der Szene. Die deutsche Aufnahme brachte sie auch in die ZDF-Hitparade. Der Titel gehört heute zu den Evergreens des Schlagers.

Auch die Nachfolgetitel Charly Boy und Fly away pretty flamingo konnten sich in den Hitparaden behaupten, ebenso wie die Single My Mexico.

Dann zog sich Tina Rainford weitgehend ins Privatleben zurück. Heute wohnt sie auf der Insel Mallorca. 2001 erschien nach langen Jahren wieder ein Album. Als Gaststar trat sie 2003/2004 im Theater Madame Lothár in Bremen auf.

2007 erschien die Promo-Single The Last Mile, die Tina Rainford im Duett mit ihrem Mentor Drafi Deutscher singt, als Auskopplung aus dem letzten Album von Drafi Deutscher, ebenfalls The Last Mile betitelt.

Management[Bearbeiten]

  • Bernd Kleinschmidt
  • KAB Kleinschmidt GbR

Erfolgstitel[Bearbeiten]

  • Alaska (Duett mit Drafi Deutscher, 1972) als "Tina & Drafi"
  • Silver Bird
  • Big Silver Angel
  • Charly Boy, #14 in Deutschland[3]
  • Fly away pretty flamingo
  • My Mexico
  • Wenn Sterne Fallen
  • Nobody´s perfekt
  • Wo Schatten ist, da ist auch Licht
  • The Last Mile (Duett mit Drafi Deutscher) 2007

Plattenfirma[Bearbeiten]

  • 3E Music
  • CBS (Tina Rainford)
  • Polydor (Die Sweetles)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview vom Mai 2004 auf taz.de
  2. Hitguide, Deutsche Chart Singles 1956-1998, Taurus Press, 1999
  3. Charly Boy auf chartsurfer.de

Weblinks[Bearbeiten]