Tino Edelmann

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Tino Edelmann Nordische Kombination
Tino Edelmann beim Sommer Grand Prix 2004 in Steinbach-Hallenberg
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 13. April 1985
Geburtsort Annaberg-BuchholzDDR
Karriere
Verein SC Motor Zella-Mehlis
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 6 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 3 × Gold 4 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Bronze 2010 Vancouver 4×5 km Team
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
Silber 2007 Sapporo Team
Silber 2009 Liberec Massenstart
Silber 2009 Liberec Team
Silber 2011 Oslo 10 km Einzel Normalschanze
Silber 2011 Oslo 4×5 km Team Normalschanze
Silber 2011 Oslo 4×5 km Team Großschanze
Bronze 2013 Val di Fiemme Team-Sprint
FIS Nordische Junioren-Ski-WM
Gold Schonach 2002 Team
Gold Sollefteå 2003 Team
Silber Stryn 2004 Einzel
Silber Stryn 2004 Team
Silber Stryn 2004 Sprint
Silber Rovaniemi 2005 Einzel
Gold Rovaniemi 2005 Team
Bronze Rovaniemi 2005 Sprint
Platzierungen im Weltcup
 Debüt im Weltcup 1. Januar 2003 (Oberhof)
 Weltcupsiege 5
 Gesamtweltcup 5. (2009/10)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzel 3 6 5
 Sprint 0 0 1
 Team 2 3 0
letzte Änderung: 22. Februar 2013

Tino Edelmann (* 13. April 1985 in Annaberg-Buchholz) ist ein deutscher Nordischer Kombinierer, der bisher sieben Medaillen bei Großereignissen gewinnen konnte.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang[Bearbeiten]

Edelmann startet für den SC Motor Zella-Mehlis. Er gewann bei Junioren-Weltmeisterschaften in Einzelwettbewerben dreimal Silber und einmal Bronze, sowie dreimal Gold und einmal Silber mit der Mannschaft. Darunter 2002 gemeinsam mit mit Florian Schillinger, Christian Beetz und Björn Kircheisen und 2003 gemeinsam mit Marco Kühne, Beetz und Kircheisen,

Edelmann war 2005 Mitglied des deutschen Teams bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft in Oberstdorf, wo er mit Rang 18 im Sprint sein bestes Resultat erzielte. Nach einer schwächeren Saison 2005/2006 stieg er in den B-Weltcup ab, den er aber zu Beginn der Saison 2006/2007 dominierte, was ihm den sofortigen Wiederaufstieg einbrachte. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2007 in Sapporo gewann er mit der Mannschaft die Silbermedaille in der Staffel. Im Dezember 2007 feierte er in der Ramsau seinen ersten Podestplatz als Dritter im Sprintwettbewerb. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2009 in Liberec errang Edelmann am 20. Februar 2009 im erstmals ausgetragenen Massenstartwettbewerb den zweiten Platz.

Gemeinsam mit Björn Kircheisen, Eric Frenzel und Johannes Rydzek gewann Edelmann trotz eines Sturzes die Bronzemedaille im Team-Wettbewerb der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver. Auf die Frage eines Reporters: „Was war da los bei Ihrem Sturz?“ antwortete Edelmann: „Ja, da bin ich hingefallen, offensichtlich“.

Am 26. Februar 2011 feierte Tino Edelmann bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oslo beim Sieg seines Teamkollegen Eric Frenzel seine zweite Einzel-Silbermedaille im Zielsprint, diesmal stürzte sein Konkurrent Felix Gottwald.[1] Zwei Tage später wurde er Vizeweltmeister mit der deutschen 4×5 km Staffel.

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Winterspiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • 15 Podestplatzierungen, davon 3 Siege:
Nr. Datum Ort Land Disziplin
1
6. Dezember 2009 Lillehammer NorwegenNorwegen Norwegen Gundersen
2
26. November 2011 Kuusamo FinnlandFinnland Finnland Gundersen
3
12. Januar 2013 Chaux-Neuve FrankreichFrankreich Frankreich Gundersen
  • 5 Podestplatzierungen im Team, davon 2 Siege:
Nr. Datum Ort Land Disziplin
1
6. Dezember 2009 Schonach DeutschlandDeutschland Deutschland Staffel
2
13. Januar 2013 Chaux-Neuve FrankreichFrankreich Frankreich Team-Sprint

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gottwald stürzt im Kampf um Silber, orf.at, 26. Februar 2011