Tiszadob

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Tiszadob
Wappen von Tiszadob
Tiszadob (Ungarn)
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Basisdaten
Staat: Ungarn
Region: Nördliche Große Tiefebene
Komitat: Szabolcs-Szatmár-Bereg
Kleingebiet bis 31.12.2012: Tiszavasvári
Koordinaten: 48° 1′ N, 21° 11′ O48.01666666666721.183333333333Koordinaten: 48° 1′ 0″ N, 21° 11′ 0″ O
Fläche: 82,60 km²
Einwohner: 2.965 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 42
Postleitzahl: 4456
KSH kódja: 12593
Struktur und Verwaltung (Stand: 2013)
Gemeindeart: Großgemeinde
Bürgermeister: György Bán (parteilos)
Postanschrift: Andrássy u. 37
4456 Tiszadob
Webpräsenz:
(Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január 1. bei Központi statisztikai hivatal)

Tiszadob ist eine Großgemeinde im Osten des ungarischen Komitats Szabolcs-Szatmár-Bereg im Nordosten Ungarns. Sie liegt an einem toten Arm der Theiß, 42 km von Nyíregyháza, 21 km von Tiszavasvári und 33 km von Miskolc entfernt.

Geschichte[Bearbeiten]

Tiszadob und seine Umgebung waren schon vor der Landnahme bewohnt. Es wurde 1220 im Regestum von Várad und dann 1336 schriftlich erwähnt. Lange Zeit war es königlicher Besitz. 1430 belehnte König Sigismund das Bistum Eger mit dem Ort. 1588 gehörte er schon zum Besitz der Familie Báthory. Einige Jahre vor 1600 kam der Ort in den Besitz von Franz II. Rákóczi und seiner Schwester. Nach der Niederschlagung seines Aufstandes (1711) verlor die Familie den Besitz. 1746 kaufte ihn Franz Károlyi, der dann durch Einheirat an die Familie Andrássy überging. 1846 begann Graf István Széchenyi hier die Theiß-Begradigung.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Schloss Andrássy (Andrássy-kastély): Von 1880 bis 1885 ließ der ehemalige Ministerpräsident Gyula Andrássy d.Ä. das Schloss bauen. Es hat 365 Fenster, 52 Zimmer, 12 Türme und vier Eingänge. Die Zahlen erinnern an das Jahr.
  • Englischer Park und Französischer Garten am Schloss, Irrgarten aus Buchsbaum
  • Jagdschloss Ókenéz: Anfang 19. Jh., erbaut für Aladár Andrássy
  • Tubus Turm: heutiges Heimatmuseum
  • Reformierte Kirche mit mittelalterliche Fundamenten im spätbarocken Stil mit Kassettendecke aus dem Jahre 1877
Luftbild von Schloss Andrássy

Weblinks[Bearbeiten]