Tita Giese

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Hängende Gärten in den Münchner Fünf Höfen

Tita Giese (* 21. August 1942 in Nördlingen) ist eine deutsche Künstlerin, die seit 1978 Pflanzenlandschaften, vornehmlich im öffentlichen Raum, gestaltet.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Mittelamerikanische Verkehrsinseln” auf dem Stresemannplatz in Düsseldorf

Giese studierte nach einem Schulbesuch in Oettingen an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, anschließend an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort lernte sie ihren Mann, den Künstler Imi Giese, kennen. Aus der Ehe ging eine Tochter hervor.

Tita Giese arbeitet in ihren künstlichen Landschaften mit Unkräutern, Pionierpflanzen, mit grasartigen und exotischen Pflanzen. Dabei nutzt sie eine großen Artenvielfalt und beschränkt sich nicht auf das „gestraffte Programm“, das kommunalen Gartenämtern zur Verfügung steht.

Pflanzen-Projekte von Tita Giese im öffentlichen Raum sind beispielsweise „mittelamerikanische Verkehrsinseln” auf dem Stresemannplatz in Düsseldorf, Pflanzeninseln am Düsseldorfer Tausendfüßler und hängende Gärten in der Fünf-Höfe-Einkaufspassage in München. Mit letzterem steht sie in der Tradition von Patrick Blanc. In der Literatur wird Giese als Künstlerin oder Pflanzenkünstlerin bezeichnet, was sie strikt ablehnt.[1][2]

Konzeption[Bearbeiten]

Basis der Arbeit von Tita Giese sind Pflanzengesellschaften in der Wildnis. Ihre Grundmuster dabei sind Rapport, Tapete und Endloswiederholung, die den Flächen Intensität und eine eigene Ästhetik geben.

Zusammenarbeit[Bearbeiten]

Mit dem Maler Henning Straßburger für das Pflanzen-Projekt Kottbusser Tor in Berlin[3] und mit den Architekten Herzog & de Meuron.

Projekte (Auswahl)[Bearbeiten]

Projekt Berliner Allee, Düsseldorf

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tita Giese – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. WZ-Newsline, abgerufen am 26. Januar 2012
  2. RP_Online, abgerufen am 26. Januar 2012
  3. Spiegel-Online abgerufen am 16. März 2012