Tita von Hardenberg

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Tita von Hardenberg (2004)

Tita von Hardenberg (* 21. April 1968 in Hamburg; eigentlich Katharina Habsburg-Lothringen-Kyburg (Ehename), gebürtig Katharina Isabel Gräfin von Hardenberg) ist eine deutsche TV-Journalistin und -Moderatorin sowie Produzentin.

Leben[Bearbeiten]

Tita von Hardenberg stammt aus dem niedersächsischen Adelsgeschlecht der von Hardenberg, ist die Tochter von Isa Gräfin von Hardenberg und dem Bankier Andreas Graf von Hardenberg. Sie wuchs in Lüneburg und Isernhagen bei Hannover auf und legte 1987 ihr Abitur an der Berliner Rudolf-Steiner-Schule ab. Anschließend studierte sie zunächst in München Geschichte und Politikwissenschaft. Später machte sie an der London School of Economics and Political Science (LSE) den Master of Science.

Sie lebt in Berlin und ist seit 1999 mit Ferdinand Habsburg-Lothringen-Kyburg verheiratet.[1] Beide haben drei Kinder.

Wirken[Bearbeiten]

Ersten Kontakt mit dem Fernsehen knüpfte sie 1991 bei dem Berliner Regionalsender FAB. Hier volontierte sie und arbeitete anschließend als Redakteurin für die tägliche Sendung Fenster aus Berlin. Im Anschluss baute sie von 1992 bis 1994 das ORB-Magazin TIP TV mit auf und hatte von 1995 bis 1997 die Redaktionsleitung inne.

1997 gründete sie mit Stefan Mathieu (Produktion) und Michael Khano (Kamera) die Medienfirma Kobalt Produktions Film- und Fernseh GmbH[2] und produzierte seit April 1997 das Magazin Polylux für den RBB. Neben der Moderation realisierte sie hierbei auch eigene Beiträge. Ab 2001 wurde Polylux in der ARD ausgestrahlt.

2001 schrieb sie für etwa zwei Jahre eine wöchentliche Kolumne Schöner leben für die Wochenzeitung Die Zeit.

Tita von Hardenbergs Firma entwickelte außerdem 1997 für ARTE das Politmagazin Absolut. (1997–2009) und das Musikmagazin Tracks, das sie bis heute produziert. Ebenfalls für ARTE verantwortet sie seit 2010 das Europamagazin Yourope. 2011 entwickelte Tita von Hardenberg mit ihrer Firma die junge Kultursendung zdf.kulturpalast mit Nina Sonnenberg und Pegah Ferydoni für den Sender ZDFkultur, die sie seither wöchentlich produziert. Seit 2012 werden verschiedene Ausgaben der Kultursendung Metropolis auf ARTE von Kobalt Productions produziert.

Ehrenämter[Bearbeiten]

Seit 2005 ist von Hardenberg Schirmherrin des Berliner Umweltpreises des BUND und seit 2010 offizielle Patin des Kinderhospizes Bethel für sterbende Kinder.[3] Darüber hinaus engagiert sie sich seit 2006 als Botschafterin für den Berliner Kinderschutzbund.

Von Hardenberg unterstützte die Berliner Pro-Reli-Volksentscheid-Kampagne, die den in Berlin freiwilligen Religionsunterricht und nicht Ethik zum Wahlpflichtfach machen wollte. Beim Volksentscheid stimmten 51,4 Prozent gegen die Gesetzesänderung; auch wurde das Zustimmungsquorum von 25 % nicht erreicht.

2011/2012 entwickelte und produzierte Tita von Hardenberg die Doku-Reihe "Kulturkrieger"[4][5] mit Katrin Sandmann auf ZDFkultur und 3sat. Ebenfalls 2012 produzierte von Hardenberg zwei neue Live-Musik-Reihen: Introducing für RBB/ARTE und Berlin Live auf ZDFkultur.

Am 20. Oktober 2012 moderierte Hardenberg das Festkonzert anlässlich des 100. Geburtstags der Deutschen Oper Berlin, was kontrovers aufgenommen wurde. [6][7][8]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatDa Vinci Learning. Abgerufen am 13. März 2012..
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKobalt Productions GmbH. Abgerufen am 11. September 2012..
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKinderhospiz Bethel - Tita von Hardenberg. Abgerufen am 23. März 2010..
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatBarbara Möller: Kulturkrieger. In: Die Welt (online). 8. Februar 2013, abgerufen am 19. Februar 2013.
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSimon Broll: Doku-Reihe "Kulturkrieger": Die Guerilla fürs Gute. In: Der Spiegel(online). 1. Februar 2013, abgerufen am 19. Februar 2013.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatVolker Blech: 100 Jahre. Die Deutsche Oper feiert – Tita von Hardenberg floppt. In: Berliner Morgenpost (online). 20. Oktober 2012, abgerufen am 20. Januar 2013.
  7. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDie Deutsche Oper. Das Bollwerk im Westen. In: Die Welt Online. 25. Oktober 2012, abgerufen am 20. Januar 2013.
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatPeter Uehling: 100 Jahre Oper Berlin. Kitschbilder der Andachtsindustrie. In: Frankfurter Rundschau Online. 22. Oktober 2012, abgerufen am 20. Januar 2013.