Titisee-Neustadt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Titisee-Neustadt
Titisee-Neustadt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Titisee-Neustadt hervorgehoben
47.9169444444448.1925846Koordinaten: 47° 55′ N, 8° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Breisgau-Hochschwarzwald
Höhe: 846 m ü. NHN
Fläche: 89,66 km²
Einwohner: 11.795 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79822
Vorwahl: 07651
Kfz-Kennzeichen: FR
Gemeindeschlüssel: 08 3 15 113
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Pfauenstraße 2–4
79822 Titisee-Neustadt
Webpräsenz: www.titisee-neustadt.de
Bürgermeister: Armin Hinterseh (CDU)
Lage der Stadt Titisee-Neustadt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Frankreich Landkreis Waldshut Landkreis Lörrach Freiburg im Breisgau Landkreis Emmendingen Schwarzwald-Baar-Kreis Landkreis Rottweil Au (Breisgau) Auggen Bad Krozingen Badenweiler Ballrechten-Dottingen Bötzingen Bollschweil Breisach am Rhein Breitnau Buchenbach Buggingen Ebringen Ehrenkirchen Eichstetten am Kaiserstuhl Eisenbach (Hochschwarzwald) Eschbach (Markgräflerland) Feldberg (Schwarzwald) Friedenweiler Glottertal Gottenheim Gundelfingen (Breisgau) Hartheim Heitersheim Heitersheim Heuweiler Hinterzarten Horben Ihringen Kirchzarten Lenzkirch Löffingen March (Breisgau) Merdingen Merzhausen Müllheim (Baden) Müllheim (Baden) Münstertal/Schwarzwald Neuenburg am Rhein Neuenburg am Rhein Oberried (Breisgau) Pfaffenweiler St. Peter (Hochschwarzwald) St. Märgen Schallstadt Schluchsee (Gemeinde) Sölden (Schwarzwald) Staufen im Breisgau Stegen Sulzburg Titisee-Neustadt Umkirch Vogtsburg im Kaiserstuhl Wittnau (Breisgau)Karte
Über dieses Bild

Titisee-Neustadt, im Volksmund auch Wälderstadt genannt (speziell der Stadtteil Neustadt),[2] ist eine Stadt im Südwesten Baden-Württembergs im Regierungsbezirk Freiburg. Die Stadt ist Kneipp- sowie Heilklimatischer Kurort und ein bekanntes Wintersportzentrum.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ortsteil Titisee von Titisee-Neustadt liegt am Nordufer des Titisees, im Osten des Feldbergs im Schwarzwald in 780 bis 1190 Meter Höhe. Der Ortsteil Neustadt befindet sich fünf Kilometer östlich davon. Die Stadt liegt an einem kleinen Fluss, der als Seebach vom Bärental kommend den Titisee speist, als Gutach (gute Ach) aus diesem fließt und östlich des Stadtteils Neustadt als reißender Fluss Wutach (wütende Ach) das Stadtgebiet wieder verlässt und sich durch die bekannte Wutachschlucht schließlich in den Rhein ergießt.

Die höchste Erhebung von Titisee-Neustadt ist der Hochfirst an der Gemeindegrenze zu Lenzkirch auf 1190 m ü. NHN.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zur Stadt Titisee-Neustadt mit den ehemals selbstständigen Gemeinden Langenordnach, Neustadt im Schwarzwald, Rudenberg, Schwärzenbach, Titisee und Waldau gehören 113 Dörfer, Weiler, Zinken, Höfe und Häuser, darunter Heiligenbrunnen.


Siehe auch → Liste der Orte im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Im Stadtteil Neustadt im Schwarzwald lagen die aufgegangenen Ortschaften Gutach, Oberlangenordnach und Unterlangenordnach sowie die abgegangene Ortschaft Hochfirst. Im Stadtteil Rudenberg lag die nach 1952 aufgegangene Ortschaft Im Lochenbachdobel (Sägehäusle).[3]

Altstadt mit St. Jakobus Münster

Einwohnerzahl der Stadtteile Titisee-Neustadts[4] (Stand: 5. März 2012):

Stadtteil Einwohner
Neustadt 8.725
Titisee 2.070
Waldau 380
Langenordnach 254
Schwärzenbach 235
Rudenberg 180
Stadt Titisee-Neustadt 11.844

Geschichte[Bearbeiten]

Hirschenbuckel in Neustadt

Die Stadt Neustadt wurde 1250 durch die Fürsten zu Fürstenberg gegründet. 1275 wurde die Stadt Nova Civitas bezeichnet, 1294 Neuwenstadt, 1335 Neuwen-statt, 1630 Neostadium und im Jahre 1650 New-Statt, bevor es später zu Neustadt bzw. Neustadt (Schwarzwald) wurde. Von 1669 bis 1806 besaß Neustadt ein Kapuzinerkloster. 1817 wurden große Teile der Stadt durch einen Großbrand zerstört. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich die Uhrmacherei in der Stadt als großer Wirtschaftszweig. Im Jahre 1897 begann man mit dem Bau des heutigen Neustädter Münsters, das heute Wahrzeichen der Stadt ist. Es gab vier Vorgängerbauten.

Während des Ersten Weltkriegs und kurz danach waren Grundnahrungsmittel sehr knapp. Im Mai 1919 gab es erste Kommunalwahlen mit aktivem und passivem Frauenwahlrecht, was dazu führte, dass sich vier Frauen im Bürgerausschuss fanden. Der 1923 eingesetzte Bürgermeister Karl Pfister († 1993 in Freiburg) schuf und sicherte Arbeitsplätze. Dies gelang ihm durch Darlehen von insgesamt 700.000 Reichsmark, die er durch Verhandlungen mit Großbanken aus den USA, der Schweiz und den Niederlanden erwirkt hatte. Durch weitere Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wie z. B. öffentliche Bauvorhaben um die Zeit der Weltwirtschaftskrise war er in der Lage, die Arbeitslosenquote, die im Deutschen Reich 18 % betrug, in seinem Amtsbereich auf 12 % zu halten.

Es folgte die Herrschaft der NSDAP, die nacheinander die Lokalzeitungen Der Hochwächter (1933) und das Echo vom Hochfirst (1935) für ihre Zwecke missbrauchte und später einstellte. Trotz dieser Einflussnahme lag bei den Wahlen der Stimmenanteil der Partei immer niedriger als in Titisee, wo er ungefähr dem Reichsdurchschnitt entsprach. Trotzdem zog 1933 die NSDAP-Ortsgruppe in das Rathaus ein, besetzte dessen Balkon und statuierte durch Amtsenthebung bzw. Verbringung ins Konzentrationslager Ankenbuck bei Klengen an einigen Personen des öffentlichen Lebens ein Exempel. Blasius Müßle, der damals Bürgermeister geworden war, wurde 1935 durch den späteren Kreisleiter Benedikt Kuner ersetzt.

Räumliche Entwicklung und Geschichte der Stadtteile[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1971 wurden die Gemeinden Rudenberg und Titisee nach Neustadt im Schwarzwald eingemeindet und die Stadt Neustadt im Schwarzwald in Titisee-Neustadt umbenannt. Den Namenszusatz im Schwarzwald führte die Stadt seit dem 19. Februar 1963. Am 1. September 1971 wurde Schwärzenbach eingemeindet. Am 1. Januar 1973 erfolgte die Eingemeindung von Waldau. Langenordnach wurde am 1. Januar 1974 eingemeindet.

Langenordnach[Bearbeiten]

Langenordnach

1112 erstmals als Vallis Nordera urkundlich erwähnt.
1529 wurden 16 Häuser genannt; der Ort besaß bereits eine eigene Kapelle.

Rudenberg[Bearbeiten]

Rudenberg

1316 erstmals urkundlich erwähnt.
1529 hatte der Ort bereits „mehrere Hüser“, 1810 wohnten hier 191 Einwohner.

Schwärzenbach[Bearbeiten]

Schwärzenbach

1316 erstmals urkundlich erwähnt.
1850 hatte Schwärzenbach 427 Einwohner.

Titisee (Nordufer)

Titisee[Bearbeiten]

Titisee

1111 erstmalige urkundliche Erwähnung, 1635 traten die Bezeichnungen Dettesee und Titinsee zum ersten Mal in Urkunden auf. Ab 1750 galt allgemein die Bezeichnung Titisee. Der Ort setzt sich aus vier Ortsteilen bzw. Tälern zusammen: Altenweg, Spriegelsbach, Schildwende und Jostal. Aus diesem Grunde trug die Gemeinde Titisee bis 1929 auch den Namen Vierthäler bzw. Viertäler.

Waldau[Bearbeiten]

Waldau

1111 erstmals genannt, die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1178 in einer päpstlichen Urkunde.
Seit 1807 gibt es eine katholische Pfarrei.

Katholische Kirche Titisee

Religion[Bearbeiten]

Die Gesamtbevölkerung der Stadt verteilt sich wie folgt auf die verschiedenen Konfessionen:

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Gesamt

  • 1971–1979: Hans Gallinger (SPD)
  • 1979–2003: Martin Lindler (CDU)
  • seit 2003: Armin Hinterseh (CDU)
Neustadt
  • 1820–1836: Fidel Hirt
  • 1837–1842: Johann Höhr
  • 1842–1849: Dominik Ganter
  • 1849: Mathä Schreiber
  • 1849: Andreas Vollmer
  • 1849: Johann Kromer
  • 1850: Anton Vollmer
  • 1850–1852: Josef Sorg
  • 1852–1872: Johann Baptist Fürderer
  • 1873–1875: Karl Heinrich Ganter
  • 1875–1879: Johann Bauser
  • 1879–1883: Karl Klenker
  • 1883–1894: Conrad Winterhalder
  • 1894–1905: Anton Brugger
  • 1905–1914: Adolf Schork
  • 1914–1923: Adolf Winter
  • 1923–1933: Karl Pfister
  • 1933–1935: Blasius Müßle
  • 1935–1937: Benedikt Kuner
  • 1937–1945: Albert Hirt
  • 1945: Emil Scherer
  • 1945–1946: Adalbert Dengler
  • 1947–1950: Josef Sahner
  • 1951–1971: Julius Pfeffer
Langenordnach
  • 1827–1830: Mayer (Vorname nicht erhalten)
  • 1830–1832: Martin Fehrenbach
  • 1832–1838: Mathias Kreuz
  • 1838–1842: Martin Föhrenbach
  • 1842–1848: Johann Kaltenbach
  • 1848–1854: Mathias Kreuz
  • 1854–1859: Martin Föhrenbach
  • 1859–1867: Balthasar Mayer
  • 1867–1877: Josef Föhrenbach
  • 1877–1889: Martin Kaltenbach
  • 1890–1896: Martin Kleiser
  • 1896–1905: Anton Straub
  • 1905–1921: Martin Kleiser
  • 1921–1934: Konrad Faller
  • 1934–1946: Josef Faller
  • 1946: Alfred Rombach
  • 1946–1948: Alfons Fehrenbach
  • 1948–1967: Josef Faller
  • 1967–1974: Ernst Wursthorn
Viertäler/Titisee
  • 1822–1831: Georg Willmann
  • 1831–1837: Jakob Dotter
  • 1837–1843: Johann Schwörer
  • 1843–1844: Andreas Ketterer
  • 1844–1851: Matthä Lickert
  • 1851: Philipp Tritschler
  • 1851–1859: Josef Fürderer
  • 1860–1862: Severin Pfrengle
  • 1862–1870: Josef Haiß
  • 1870–1884: Severin Pfrengle
  • 1884–1891: Alexander Kaltenbach
  • 1891–1925: Heinrich Bach
  • 1925–1945: Leo Hog
  • 1946–1968: Willy Stahl
  • 1968–1971: Hans Schmider
Kommunalwahl 2014[5]
Wahlbeteiligung: 45,5 % (2009: 49,8 %)
 %
50
40
30
20
10
0
42,07 %
21,24 %
18,61 %
18,08 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
+2,43 %p
-1,77 %p
+0,61 %p
-1,27 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
d Bürgerliste

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:

CDU 42,07 % 11 Sitze –1
SPD 21,24 % 6 Sitze ±0
Grüne 18,61 % 5 Sitze ±0
Bürgerliste 18,08 % 5 Sitze ±0

Wappen[Bearbeiten]

Neustadt im Schwarzwald

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Silber auf blauem Boden mit silbernem Wellenbalken eine grüne Tanne, auf deren Zweigen ein rotes nach der Schildmitte blickendes Eichhörnchen.“

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

  • Coulommiers (Frankreich) – seit 1971
  • Leighton-Linslade (Vereinigtes Königreich) – seit 1991
  • Titisee-Neustadt ist Mitglied der größten internationalen Städtefreundschaft Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa, in der sich 36 Städte und Gemeinden mit Namen Neustadt aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien, Polen und der Slowakei zusammengeschlossen haben.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Zu den in Titisee-Neustadt ansässigen Großunternehmen gehört unter anderem die Lenzkircher Testo AG (Messtechnik) mit ihrem Standort an der B31 bei Titisee sowie die Papierfabrik Neustadt GmbH der Felix Schoeller Gruppe. In der näheren Umgebung Neustadts liegen weitere Großbetriebe wie Atmos Medizintechnik und Mesa Parts (Drehteile) in Lenzkirch, IMS Gear und Framo Morat (beide Zahnrad- und Getriebetechnik) in Eisenbach. Mit solchen Unternehmen wird die Tradition der feinmechanischen Produktion im Hochschwarzwald, die einst mit der Uhrenfabrikation begann, zeitgemäß fortgesetzt.

Ehemalige Firmen[Bearbeiten]

Die Uhrenfabrik Winterhalder & Hofmeier bestand von 1850 bis 1933. Ihre Stockuhren werden in den Vereinigten Staaten als Antiquitäten gehandelt.

Straßen[Bearbeiten]

Titisee-Neustadt liegt an der Bundesstraße 31 (BreisachLindau), die die beiden Nord-Süd-Bundesautobahnen 5 und 81 verbindet. Von der B 31 zweigt im Ort die B 317 nach Weil am Rhein ab. Die B 500 führt ebenfalls durch Titisee-Neustadt. Außerdem beginnt die Bundesstraße 315 zum deutsch-schweizerischen Grenzübergang zwischen Stühlingen und Schleitheim an der B 317 südlich des Titisees.

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Entstehung der Ortsumgehung (siehe Diskussion:Titisee-Neustadt#Umfahrung B31) --Flominator 13:09, 30. Dez. 2012 (CET)

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Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

Bahnhof Titisee

Die Stadt besitzt zwei Bahnhöfe: Der Bahnhof Neustadt (Schwarzwald) ist stündlich, der Bahnhof Titisee halbstündlich über die Höllentalbahn mit Freiburg im Breisgau und beide stündlich mit Donaueschingen verbunden. Im Bahnhof Titisee zweigt die Drei-Seen-Bahn nach Seebrugg ab. Außerdem gehört die Stadt dem Regio-Verkehrsverbund Freiburg an und seit 2008 gibt es am Bahnhof Neustadt einen großen Busbahnhof, der die Wälderstadt, neben unzähligen anderen Bushaltestellen in der Stadt, mit den umliegenden Gemeinden verbindet.

Flughäfen[Bearbeiten]

Die nächsten Flughäfen sind:

Gerichte[Bearbeiten]

Titisee-Neustadt verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Freiburg im Breisgau sowie zum OLG-Bezirk Karlsruhe gehört und das am höchsten gelegene Amtsgericht in Deutschland ist.[6]

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten]

Beginn der Bauarbeiten für das „Badeparadies“ am Titisee (Mai 2009)
Abschlag Bahn 8 Golfclub Hochschwarzwald
  • Hochfirstschanze, Skisprungschanze, 2001 fand hier das erste Weltcupspringen statt.
  • Jahn-Stadion (Leichtathletik und Fußball)
  • Golfanlage Hochschwarzwald, betrieben vom Golfclub Hochschwarzwald e. V.
  • Adventure-Minigolfanlage in der Fussgängerzone in Titisee
  • Freibad Neustadt
  • Strandbad Titisee
  • Action Forest Kletterwald
  • Badeparadies Schwarzwald
  • Trimm-Dich-Pfad
  • Skilift Schwärzenbach
  • Schneeberglifte Waldau
  • Sport- und Mehrzweckhallen

Tourismus[Bearbeiten]

  • Campingplätze: Sandbank, Weiherhof, Bankenhof, Bühlhof
  • zwei Jugendherbergen
  • Ferienwohnungen, Hotels, Wellness, Gaststätten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

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St.-Jakobus-Münster Neustadt

Titisee-Neustadt liegt an der Deutschen Uhrenstraße.

Museen[Bearbeiten]

  • Die Städtischen Heimatstuben
  • Märklin-World-Titisee

Bauwerke[Bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Medizinalrat Josef Winterhalter (* 1796 in St. Märgen; † 1879 in Neustadt), Gründer des ersten Neustädter Krankenhauses
  • Adalbert Dengler, Bürgermeister in Neustadt 1945–1946
  • Josef Faller, Bürgermeister in Langenordnach 1934–1946 und 1948–1967
  • Julius Pfeffer, Bürgermeister in Neustadt 1951–1971
  • Oswald Haug, Stadtpfarrer in Neustadt 1946–1972
  • Paul Pietsch (1911–2012), Rennfahrer und Verleger
  • Martin Lindler, Bürgermeister in Neustadt 1979–2003
  • Hans Schmider, Bürgermeister von Titisee bis 1973, Beigeordneter a. D.
  • Gustav-Adolf Haas (1935–2013), Stadtbaumeister von 1967–1999 und MdL a. D.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Simon Straub (1668–1730), deutscher Geigenbauer, lebte und arbeitete mit seiner Familie in Langenordnach.
  • Eddi Arent (1925–2013), deutscher Schauspieler, betrieb von 1993 bis 2004 mit seiner Frau Franziska das Traditionshotel Neustädter Hof.
  • Ifor James (1931–2004), britischer Hornist, verbrachte seinen letzten Lebensjahre in Titisee-Neustadt[9]
  • Andrew Landenberger (* 1968), australischer Segler und Olympiasieger, betreibt in Titisee-Neustadt eine Segelmacherei und heiratete eine Frau aus Titisee
  • Oskar Vogt (1870–1959), deutscher Hirnforscher, leitete in Neustadt von 1937 bis 1964 mit seiner Ehefrau Cécile Vogt (1875–1962) das von ihm gegründete Institut für Hirnforschung und allgemeine Biologie. Seit 1975 ist dort die Klinik Haus Vogt als Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik untergebracht.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Thomas Winckelmann: Titisee-Neustadt: Die Jugend zieht weg und die Alten bleiben. In: Badische Zeitung, 22. Februar 2011. Abgerufen am 14. Juni 2011.
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-007174-2, S. 170–174.
  4. http://www.titisee-neustadt.de/pb/Titisee-Neustadt,Lde/Zahlen+_+Fakten.html
  5. http://www.titisee-neustadt.de/wahldat/315113g-2014.htm
  6. Bezirk. Website des Amtsgerichts Titisee-Neustadt. Abgerufen am 15. September 2013.
  7. hotel-neustaedter-hof.de: Das Denkmal Neustädter Hof, Zugriff am 12. Juni 2010
  8. a b c d e Titisee-Neustadt: Neustadttour, Zugriff am 22. Juni 2010
  9. The British Horn Society: News Archive 2005, Ifor James, 1931–2004. abgerufen am 13. Juli 2012

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Titisee-Neustadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Titisee-Neustadt – Reiseführer