Titz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Titz (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Titz
Titz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Titz hervorgehoben
51.0061111111116.424166666666795Koordinaten: 51° 0′ N, 6° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Düren
Höhe: 95 m ü. NN
Fläche: 68,52 km²
Einwohner:

8.252 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 120 Einwohner je km²
Postleitzahl: 52445
Vorwahlen: 02463, 02164 (Jackerath)
Kfz-Kennzeichen: DN
Gemeindeschlüssel: 05 3 58 056
Gemeindegliederung: 16 Stadtteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Landstraße 4
52445 Titz
Webpräsenz: www.gemeinde-titz.de
Bürgermeister: Jürgen Frantzen (CDU)
Lage der Gemeinde Titz im Kreis Düren
Kreis Düren Nordrhein-Westfalen Rhein-Erft-Kreis Kreis Euskirchen Rhein-Kreis Neuss Kreis Heinsberg Stadt Aachen Städteregion Aachen Belgien Heimbach Kreuzau Nideggen Vettweiß Düren Jülich Langerwehe Titz Merzenich Aldenhoven Hürtgenwald Nörvenich Inden Niederzier LinnichKarte
Über dieses Bild
Ortskern Titz

Titz ist eine ländlich geprägte Gemeinde im Norden des Kreises Düren (Nordrhein-Westfalen).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde Titz liegt in der Jülicher Börde. Im Süden befindet sich die Sophienhöhe. Östlich bzw. nordöstlich der Gemeinde liegt der Braunkohletagebau Garzweiler.

[Bearbeiten] Gewässer

Der Malefinkbach entspringt bei Titz und fließt zur Rur.

Erkelenz
Jüchen
Linnich Compass card (de).svg Bedburg
Jülich Elsdorf
Niederzier

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Gemeinde Titz setzt sich seit der Gebietsreform des Jahres 1975 aus 16 Ortsteilen zusammen:

Die Ortschaft Titz selbst hat 2.409 Einwohner. (Stand: 31. Oktober 2009)

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Eingemeindungen

Wappen des ehemaligen Amtes Titz

Am 1. Juli 1969 wurden die ehemaligen Gemeinden Gevelsdorf, Hasselsweiler und Müntz eingegliedert.[2] Am 1. Januar 1972 kam Rödingen hinzu. Aus der aufgelösten Gemeinde Garzweiler wurden Titz 4,80 km² mit damals 763 Einwohnern zugewiesen.[3]

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 26 Sitzen. Er ist seit der letzten Kommunalwahl am 30. August 2009 wie folgt besetzt:

Durch Aus- bzw. Übertritte von Ratsmitgliedern während der laufenden Wahlperiode stellt sich die Zusammensetzung des Gemeinderats derzeit wie folgt dar:

  • CDU - 10 Sitze
  • SPD - 5 Sitze
  • Grüne - 2 Sitze
  • FDP - 2 Sitze
  • W.I.R. - 6 Sitze
  • fraktionsloses Gemeinderatsmitglied - 1 Sitz

[Bearbeiten] Bürgermeister

Bürgermeister der Gemeinde ist seit dem 21. Oktober 2009 Jürgen Frantzen (CDU), der sich bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 mit 46,1 Prozent der Stimmen gegenüber zwei Gegenkandidaten durchsetzte.

Bisherige Bürgermeister (seit der kommunalen Neugliederung):

  • 1969 bis 1994: Wilhelm Lieven, CDU
  • 1994 bis 1999: Hans-Jürgen Herrmann, SPD
  • 1999 bis 2009: Josef Nüßer, CDU
  • seit Okt. 2009: Jürgen Frantzen, CDU

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

→ Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Titz

[Bearbeiten] Bauwerke

Düppelsmühle

[Bearbeiten] Synagoge

[Bearbeiten] Matronensteine

Im Jahre 1785 wurden zwischen Rödingen und Höllen neun Matronensteine aus der römischen Siedlungsphase gefunden. Ein Stein ist noch erhalten. Das Original steht im Reiss-Museum Mannheim, je ein Duplikat im Foyer des Rathauses Titz und in der Ortschaft Rödingen Ecke Hohe Straße/Platz.

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Landwirtschaft

2005 wurden 87% der Gemeindefläche landwirtschaftlich genutzt. Damit ist die Gemeinde Titz die Kommune mit dem größten Anteil landwirtschaftlich genutzter Fläche in Nordrhein-Westfalen. Als Folge davon ist Titz mit einem Waldanteil von unter 4% gleichzeitig die Kommune mit dem geringsten Waldanteil in Nordrhein-Westfalen.

[Bearbeiten] Verkehr

Die Autobahn A 44 verläuft durch die Gemeinde und bildet mit der Autobahn A 61 bei Jackerath das gleichnamige Autobahndreieck.

ehemalige Bahntrasse zwischen Immerath und Titz

Titz hatte früher einen Haltepunkt. Da die Bahntrasse östlich der Ortschaft Titz in deutlichem Abstand vorbeiführte, befand sich der Titzer Haltepunkt am äußersten Nordostende an der Landstraße Richtung Jackerath. Obwohl Titz deutlich größer als Ameln ist, hatte Titz nur einen unbedeutenden Haltepunkt. Dieser bestand jedoch aus zwei Bahnsteigen, die sich bis heute – mittlerweile überwachsen – nördlich und südlich der Landstraße befinden.

[Bearbeiten] Landesbetrieb Straßenbau

Der Landesbetrieb Straßenbau, Niederlassung Krefeld unterhält in der Nähe des Autobahndreiecks die Autobahnmeisterei Titz.

[Bearbeiten] Landschaftsverband

Das Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege, eine Dienststelle des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), unterhält in Titz-Höllen eine Außenstelle. Diese ist für die archäologischen Grabungen in den Braunkohlentagebauen Garzweiler, Hambach und Inden zuständig.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011. (Hilfe dazu)
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970.
  3. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  4. Rainer Draaf: Die historische Efferener Windmühle. Hürther Beiträge zur Geschichte, Kultur und Regionalkunde 78, 2008; S.39-48.

[Bearbeiten] Literatur

  • Hermann-Josef Paulißen: Die Bevölkerung von Titz im Jahre 1812. Zur Personen-Struktur einer rheinischen Landgemeinde (Forum Jülicher Geschichte Band 23). Jülich 1997. ISBN 3-932903-03-X
  • Monika Grübel: Synagoge und Vorsteherhaus in Titz-Rödingen. Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft. Rheinland-Verlage, Köln 2001, ISBN 3-7927-1838-3

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Titz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen