Todendorf

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Todendorf im Kreis Stormarn. Ortsteile der Gemeinden Panker, Fehmarn und Thürkow tragen ebenfalls den Namen Todendorf
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Todendorf
Todendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Todendorf hervorgehoben
53.69472222222210.34861111111149Koordinaten: 53° 42′ N, 10° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Stormarn
Amt: Bargteheide-Land
Höhe: 49 m ü. NHN
Fläche: 12,81 km²
Einwohner: 1204 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 94 Einwohner je km²
Postleitzahl: 22965
Vorwahl: 04534
Kfz-Kennzeichen: OD
Gemeindeschlüssel: 01 0 62 078
Adresse der Amtsverwaltung: Eckhorst 34
22941 Bargteheide
Webpräsenz: www.todendorf-sh.de
Bürgermeister: Hans-Joachim Dwenger (AFWT)
Lage der Gemeinde Todendorf im Kreis Stormarn
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Todendorf (niederdeutsch Todendörp) ist eine Gemeinde im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Altenfelde, Fliegenberg, Kalkkuhle, Mannhagen, Ochsenkoppel und Rönnbaum.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Todendorf liegt fünf Kilometer nordöstlich von Ahrensburg. Die Bundesautobahn 1 und die Bundesstraße 404 verlaufen durch die Gemeinde. Der Gölmbach fließt durch die Gemeinde. Teile der Staatsforste Reinfeld und Trittau, so wie die Wälder Buchenwald und Ochsenkoppel. Weiter liegt das Gölmer Moor im Gebiet der Gemeinde Todendorf.

Geschichte[Bearbeiten]

1259 wurde die Gemeinde erstmals erwähnt. Der Name leitet sich wohl von dem Eigennamen Todo ab. Damals hieß das Dorf noch Todendorp, später Todendorpe. 1263 verkaufte der Ritter Gherbert das Dorf für 150 Mark mit allen Rechten an das hamburgerische Domkapitel. 1294 gab das Domkapitel dem Ritter Otto v. Wackerbart Todendorf für 500 Mark zu Lehen. 1300 verkaufte das Domkapitel für 14 Mark ein Stück an den Ritter Johann v. Homore (heutiges Hammoor). Vor 1766 war Todendorf ein Dominalgut.

Politik[Bearbeiten]

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft AFWT seit der Kommunalwahl 2008 sieben Sitze und die SPD zwei.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot ein silberner Schragen, bewinkelt oben von einem silbernen Stundenglas, unten von einem kampfbereiten silbernen Schwan mit einer goldenen Krone um den Hals.“[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Jugendarbeit[Bearbeiten]

Unterstützt durch die Eltern, dem Pastor und dem Bürgermeister haben etwa 15 Jugendliche im Jahr 1974 einen Jugendclub gegründet. Die Jugendlichen, die 13 bis 16 Jahre alt waren, trafen sich alle 14 Tage, um Karten zu spielen, Sport zu machen oder zu tanzen. Obwohl sich der Club mehrmals auflöste, besteht er heute noch fort und trifft sich wöchentlich in einem Raum im Mehrzweckhaus zum Tischtennis, Tischfußball und Billard.

Sport[Bearbeiten]

Sportplatz und Mehrzweckhaus

Der VfR Todendorf wurde 1931 als „Fußballclub Rasensport“ gegründet und später in „Verein für Rasensport“ umbenannt. Er geht zurück auf den „Todendorfer Turnverein“ von 1914, dessen Turngeräte nach dem Ersten Weltkrieg verkauft wurden, weil Turnen aus der Mode kam und die Jugend lieber Fußball spielte.

Der Verein hat gut 350 Mitglieder und bietet Sport in den vier Sparten Fußball, Gymnastik, Tennis und Fitness an.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Todendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein