Tokamak à configuration variable

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Tokamak à Configuration Variable: Innenraum des Tokamaks, mit Graphit-Platten ausgekleidet.

Der Tokamak à configuration variable (TCV) ist ein experimenteller Kernfusionsreaktor der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL). Er wurde im Jahr 1992 in Betrieb genommen und dient der Erforschung der Kernfusion.

Kurze Geschichte[Bearbeiten]

Die "New Swiss Association" schlug im Jahr 1976 zum ersten Mal vor, einen Fusions-Versuchsreaktor nach dem Tokamak-Prinzip zu bauen. Der Vorschlag wurde jedoch nicht weiter verfolgt, woraufhin er 1985 in überarbeiteter Form erneut eingereicht wurde. Ein Jahr später wurde er schließlich angenommen und dem Projekt wurden Gelder für Entwicklung, Bau und Unterhalt zugesprochen. Im November des Jahres 1992, nach 6 Jahren Bauzeit, wurde erfolgreich das erste Plasma gezündet. 1997 wurde eine Lebensdauer des Plasmas von 2 Sekunden erreicht.

Technische Daten[Bearbeiten]

  • Höhe: 1,40 m
  • kleiner Radius: 0,25 m
  • Großer Radius: 0,875 m
  • Volumen: 1,08 m3
  • Maximaler Plasmastrom: 1,2 Megaampere
  • Lebensdauer des Plasma: max. 2 s
  • Magnetfeld: 1,43 Tesla
  • Heizleistung: 4,5 Megawatt

Weblinks[Bearbeiten]

Offizielle Seite des TCV (englisch)