Tokuda Shūsei

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tokuda Shūsei

Tokuda Shūsei (jap. 徳田 秋声; * 1. Februar 1872 in Kanazawa als Tokuda Matsuo (徳田 末雄); † 18. November 1943 in Tokio) war ein japanischer Erzähler und Romancier.[1]

Leben[Bearbeiten]

Tokuda entstammte einer Familie des einstigen Feudaladels. Er schrieb zunächst traditionsgebundene und gefühlsbetonte Erzählungen. Er gilt neben Tōson Shimazaki, Katai Tayama und Masamune Hakuchō als einer der führenden Vertreter des japanischen Naturalismus. Mit dem Ende des Naturalismus um 1910 stagnierte seine literarische Produktivität. Erst ab 1920 machte Tokuda durch psychologische Erzählungen (Ich-Roman / Shishōsetsu) auf sich aufmerksam.

Werke[Bearbeiten]

  • 1896 Yabu kōji (薮かうじ) - (Mandarinengesträuch)
  • 1900 Kumo no yukue (雲のゆくへ) - (Wolkenzufluchtsort)
  • 1908 Arajotai (新世帯) - (Das neue Heim)
  • 1910 Ashiato (足迹) - (Fußspuren)
  • 1911 Kabi () - (Schimmel)
  • 1935 Kunshō (勲章)
    • „Der Orden“, übersetzt von Monique Humbert, in: Nippon, 1965, S. 53-76
  • 1935/36 Kasō jinbutsu (仮装人物) - (Leute in Verkleidung)
  • 1943 Shukuzu (縮図) - (Die Miniatur, unvollendet)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 徳田秋声. In: デジタル版 日本人名大辞典+Plus bei kotobank.jp. Abgerufen am 19. Mai 2013 (japanisch).

Weblinks[Bearbeiten]

Japanische Namensreihenfolge Japanischer Name: Wie in Japan üblich steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Tokuda der Familienname, Shūsei der Vorname.