Tom Bartels

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Thomas „Tom“ Bartels (* 13. September 1965 in Celle) ist ein deutscher Moderator und Sportreporter.

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Leben [Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1985 am Gymnasium Melle und einer Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Bartels an der Deutschen Sporthochschule (Schwerpunkt: Publizistik). Von Kindesbeinen an war Tom Bartels Anhänger des Sports. Seine größten Talente lagen im Ballsportbereich, besonders im Fußball. Seine Karriere beim Fernsehen begann er als Mitarbeiter in der Sportredaktion des Westdeutschen Rundfunks.

1996 wechselte Bartels zum Privatsender RTL, wo er bis 2000 als Reporter der Champions-League-Spiele eingesetzt wurde. Nachdem sich RTL 2001 erneut die Übertragungsrechte für die UEFA Champions League sicherte, ersetzte er den zwischenzeitlich zu Premiere gewechselten Marcel Reif als Live-Reporter. Ab dem Jahr 2000 kommentierte er zusätzlich die RTL-Skisprung-Übertragungen.

Ab 2003 arbeitete er für den Pay-TV-Sender Premiere als Kommentator und Reporter von den Spielen der Fußball-Bundesliga und UEFA Champions League. 2006 kommentierte Bartels Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft für RTL.

Nach der Fußball-WM 2006 wechselte er zur ARD und kommentiert dort Bundesligaspiele in der Sportschau und Länderspiele der Fußball-Nationalmannschaft, kommt aber auch bei anderen Sportarten, wie Skispringen oder bei den Schwimmeuropameisterschaften zum Einsatz. Am 29. Juni 2008 kommentierte er das Finalspiel der Fußball-Europameisterschaft in Wien.

Am 30. Dezember 2008 moderierte er erstmals eine Fernsehsendung. Bartels präsentierte die Sendung Deutschlands größter Gedächtnistest in der ARD. Die von Johannes B. Kerner produzierte Show wurde von 6,04 Millionen Menschen gesehen.[1]

Seit Januar 2011 gehört er zum Moderationsteam der Sportsendung Flutlicht im SWR.[2]

Am 14. Juni 2012 kommentierte er bei der Fußball-Europameisterschaft 2012 das Gruppenspiel Spanien gegen Irland. Als die Iren ab der 85. Minute 0:4 zurücklagen, ohne Hoffnung auf ein Weiterkommen, stimmten 20.000 irische Fans das Lied Fields of Athenry an. Tom Bartels stellte die Kommentierung des Spiels komplett ein und hörte minutenlang schweigend dem irischen Fangesang zu.[3] Er ermöglichte dadurch den Zuschauern einen der emotionalsten Höhepunkte der Fußball-Europameisterschaft 2012 und erhielt dafür deutschlandweit großes Lob.[4][5]

Auszeichnungen und Ehrungen [Bearbeiten]

  • 2011 Herbert-Award in der Kategorie Bester Sport-Livekommentator

Werke [Bearbeiten]

Tom Bartels, Tina Schlosser: Fußball. Technik-Taktik-Tore. Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2010, ISBN 978-3836955652

Mitarbeit bei Computerspielen [Bearbeiten]

Tom Bartels war Kommentator der Computerspiele der FIFA-Reihe und Fußball Manager-Reihe von EA Sports.

Referenzen [Bearbeiten]

  1. Quotenmeter.de: Tom Bartels besteht Show-Premiere im Ersten
  2. Quotenmeter.de: Bartels präsentiert Sportmagazin
  3. Iren singen - Kommentator Bartels schweigt, in der ARD-Mediathek.de, 15. Juni 2012 (abgerufen am 16. Juni 2012).
  4. Iren sorgen für einen magischen EM-Moment, T-Online.de, 15. Juni 2012 (abgerufen am 16. Juni 2012).
  5. Wer ist der beste EM-Kommentator?, T-Online.de, 18. Juni 2012 (abgerufen am 21. Juni 2012).