Tom Danielson

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Tom Danielson Straßenradsport
Tom Danielson 2006
Tom Danielson 2006
zur Person
Geburtsdatum 13. März 1978
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
zum Team
Aktuelles Team Garmin-Sharp
Disziplin Straße
Funktion Fahrer
Team(s)
2002
2003
2004
2005-2007
2008-
Mercury Cycling Team
Saturn Cycling Team
Fassa Bortolo
Discovery Channel
Garmin
Wichtigste Erfolge

Tour de Georgia 2005
eine Etappe Vuelta a España 2006

Infobox zuletzt aktualisiert: 22. August 2012

Tom Danielson (* 13. März 1978 in East Lyme, Connecticut) ist ein US-amerikanischer Radrennfahrer. Er lebt derzeit in Durango, Colorado.[1]

Karriere[Bearbeiten]

Tom Danielson konnte noch als Amateur die Tour of Qinghai Lake und die Tour de Langkawi gewinnen. Im Jahr 2004 unterzeichnete er dann seinen ersten Profivertrag beim italienischen Team Fassa Bortolo, wo er sich jedoch kaum in Szene setzen konnte. Im darauffolgenden Jahr wechselte er zu Discovery Channel, der Equipe des damals bereits sechsfachen Toursiegers Lance Armstrong. Hier konnte er zum ersten Mal auch als Berufsradfahrer auf sich aufmerksam machen, indem er im April 2005 die Gesamtwertung der Tour de Georgia für sich entscheiden konnte und dabei ausgewiesene Bergfahrer wie Levi Leipheimer und Floyd Landis auf die Plätze verwies. Im weiteren Saisonverlauf erreichte er den siebten Gesamtrang der Vuelta a España und stellte dort seine gewonnenen Fähigkeiten sowohl auf bergigem Terrain, als auch im Zeitfahren erneut unter Beweis.
Im Jahr 2006 sicherte er sich den Gesamtsieg der Österreich-Rundfahrt. Bei der Vuelta konnte er seinen bisher größten Erfolg feiern, als er durch einen geglückten Ausreißversuch eine schwere Bergetappe gewann. Zusätzlich belegte er am Ende der Rundfahrt den sechsten Gesamtrang.
Aufgrund dessen wurde Tom Danielson vielmals bereits als potentieller Nachfolger Armstrongs gehandelt. Dieser Rolle konnte er in den Folgejahren jedoch nicht gerecht werden, an genannte Erfolge konnte er nicht mehr anknüpfen. So steht lediglich ein 2. Rang in der Bergwertung bei Paris-Nizza 2007 zu Buche.
2008 wechselte Tom Danielson zum Professional Continental Team Slipstream-Chipotle, das seit der Saison 2009 unter dem Namen Garmin-Slipstream über eine ProTour-Lizenz verfügt. Beim Giro d'Italia 2009 landete Danielson auf dem 78. Platz der Gesamtwertung. An seine vergangenen guten Leistungen bei der Spanien Rundfahrt konnte er im Jahr 2010 anknüpfen, als er konstant gute Leistungen zeigte und die Rundfahrt auf dem neunten Platz beendete.

2011 fuhr Danielson eine starke Saison. Er beendete die prominent besetzte Kalifornien-Rundfahrt auf Platz Drei, hinter dem Radioshack-Duo Chris Horner und Levi Leipheimer. Aufgrund weiterer guter Leistungen, wie der 9. Gesamtrang bei der Tour de Suisse berief Teamchef Vaughters, anders als ursprünglich geplant, Danielson in den Kader für die Tour de France.[2] Dort sollte er ursprünglich als Helfer Christian Vande Velde und Ryder Hesjedal unterstützen. Als beide aufgrund von Sturzverletzungen auf der ersten Bergetappe viel Zeit verloren, übernahm Danielson die Kapitänsrolle und fuhr durch konstante Leistungen in den Bergen in die Top 10 der Gesamtwertung. Am Ende belegte Danielson bei seinem Tourdebüt im Alter von 33 Jahren in der Gesamtwertung Platz Neun und gewann mit seinem Team die Mannschaftswertung.

Am 10. Oktober 2012 wurde Danielson wegen Dopings von der USADA für 6 Monate gesperrt, da er als Kronzeuge im Laufe der Investigation seines früheren Teamkollegen Lance Armstrong gegen diesen ausgesagt hat. [3]

Erfolge[Bearbeiten]

2005
2006
2009
2011
2012
2013
2014

Platzierungen bei den Grand Tours[Bearbeiten]

Grand Tour 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Pink jersey Giro DNF DNF - - 78 - - - 49 -
Yellow jersey Tour - - - - - - 8 DNF 60 -
red jersey Vuelta 7 6 DNF - DNF 9 - - -

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. slipstreamsports.com: Tom Danielson abgerufen am 27. Juni 2009
  2. Radsport-News.com: Danielson: Mit 33 Jahren vor Tour-Debüt
  3. Tour-Rekordfahrer Hincapie gesteht Doping auf www.spiegel.de vom 10. Oktober 2012, abgerufen am 10. Oktober 2012
  4. Armstrongs Fall landet in Österreich derstandard.at (abgerufen am 16. August 2013)