Tom Jones (Autor)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Tom Jones (* 17. Februar 1928 in Littlefield, Texas) ist ein US-amerikanischer Musical-Texter. Er wurde als Autor der Bücher zu Musicals wie The Fantasticks und I Do! I Do! bekannt.

Leben[Bearbeiten]

Jones wurde 1928 in Littlefield, Texas als Sohn von William T., eines Mitarbeiters einer Brutanstalt, und Jessie Jones geboren.[1] Jones traf an der University of Texas in Austin den Musical-Komponisten Harvey Schmidt. Schmidt begann für Jones, Schauspiel-Studenten auf dem Klavier zu begleiten. Kurze Zeit später begannen die beiden mit dem Schreiben von Musicals. Das erste veröffentlichte Stück war eine Revue.

Jones’ bedeutendstes Werk ist das zwischen 1960 und 2002 insgesamt 17.162 mal Off-Broadway-aufgeführte Musical The Fantasticks. 1992 erhielt Jones für The Fantasticks einen Tony Honors for Excellence in Theatre-Award.

Die nächsten erfolgreichen Musical des Teams Schmidt/Jones waren 1963 110 in the Shade (330 Vorstellungen, nominiert für den Tony Award in der Kategorie Komponist und Texter) und I Do! I Do! (1966, 560 Broadway-Aufführungen, Deutsch: … bis dass der Tod uns scheidet).

Jones heiratete am 1. Juni 1963 die Autorin Elinor Wright. Nach einer Scheidung heiratete er am 21. Juni 1984 die Choreografin Janet Watson. Jones hat zwei Söhne, Sam und Michael und wohnt in West Cornwall, Connecticut.

Musicals[Bearbeiten]

  • Shoestring ’57 (1957)
  • Demi-Dozen (1958)
  • The Fantasticks (1960)
  • 110 in the Shade (1963)
  • The Game of Love (1965)
  • I Do! I Do! (1966)
  • Celebration (1969)
  • Colette (1970)
  • Philemon (1973)
  • Colette (1982)
  • Grovers Corners (1987)
  • Mirette (1996)
  • Roadside (2001)[2]
  • Harold and Maude (2004; Music von Joseph Thalken, nach dem gleichnamigen Film)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Informationen über Tom Jones auf filmreference.com, abgerufen am 3. November 2011.
  2. The Guide to Musical Theatre: Roadside (2001) – Synopsis auf guidetomusicaltheatre.com, abgerufen am 17. Oktober 2011.