Tom Liwa

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Tom Liwa beim Konzert der Flowerpornoes, 2. Juni 2007, Zeche Zollverein

Tom Liwa (* 25. Oktober 1961 in Duisburg als Thomas Greiner) ist ein deutscher Sänger und Liedermacher.

Leben[Bearbeiten]

Tom Liwa gründete 1985 die Band Flowerpornoes, die 2007 nach zehnjähriger Pause wieder ein Album veröffentlichte. Tom Liwa tritt seit 35 Jahren als Solokünstler auf und hat im Lauf der Jahre zahlreiche CDs veröffentlicht. Ebenso war er in diverse Projekte involviert (Paradies der Ungeliebten, Tim Isfort Orchester, etc.) Liwa schrieb mehrere Texte für die Band Klee, von der er sich aber mittlerweile distanziert. Sein Solowerk umfasst ein weites musikalisches Spektrum von lautem Indie-Rock (Projekt No Existe) bis hin zu intimer Kammermusik zur Ukulele (Album Goldrausch)

Tom Liwa unterrichtet Interessierte in Workshops und Seminaren, die eine Mischung aus Creative Writing und Selbsterfahrung darstellen. Seit spätestens Anfang der 2000er Jahre hat Spiritualität, bzw. Energiearbeit einen hohen Stellenwert in Liwas Leben. Dies spiegelt sich zum Teil auch in seinem Werk wider. Darüber hinaus engagiert er sich in der Kulturarbeit, war 2010 an einem Projekt der Kulturhauptstadt Ruhrgebiet beteiligt und organisierte im März 2012 ein Festival im Rahmen der Duisburger Akzente, bei dem Künstler aus verschiedenen Bereichen miteinander kooperierten. Liwa ist Vater von vier Kindern und lebt im Duisburger Süden.

Diskographie[Bearbeiten]

Flowerpornoes[Bearbeiten]

  • 1987: Make Up
  • 1988: Stardust Kiddies
  • 1989: Pumpkin Tide
  • 1989: As Trivial As Life And Death
  • 1993: Mamas Pfirsiche (Für schlechte Zeiten)
  • 1994: Red’ nicht von Straßen, nicht von Zügen
  • 1996: Ich & Ich
  • 2007: Wie oft musst du vor die Wand laufen bis der Himmel sich auftut?
  • 2012: Ich liebe Menschen wie ihr

Solo[Bearbeiten]

  • 1998: Voeding (Glitterhouse Mailorder only) (auch komplett enthalten als „Hidden Tracks“ auf der Maxi „Funkysexy“)
  • 2000: St. Amour
  • 2001: Evolution Blues
  • 2001: Staefa CH (Glitterhouse Mailorder only)
  • 2002: Lopnor (zusammen mit Florian Glässing; Normal Records)
  • 2002: Two Originals of Tom Liwa (Doppelalbum mit „Ich reite ein Pferd auf dem sonst nur Frauen reiten“ und „Nostalgia No Existe“)
  • 2004: Dudajim
  • 2004: Traumdeuter (zusammen mit Thomas Jarmer)(Single + 3 Videos)
  • 2005: Glauberg/California (Glitterhouse Mailorder only)
  • 2008: Komm Jupiter (zusammen mit seiner Begleitband „die Blauen Flecken“)
  • 2009: Eine Liebe ausschließlich
  • 2012: Goldrausch

No Existe[Bearbeiten]

  • 2001: Tom Liwa No Existe
  • 2002: Nostalgia No Existe (Enthalten in „2 Originals of Tom Liwa“)

Kompilationen[Bearbeiten]

  • 1993: Remember… (Track: Flowerpornoes: „Übern Berg“)
  • 1998: Paradies der Ungeliebten.de (Track: „Stunde des Zweifels“)
  • 2003: Müssen alle mit (Track: „Konfuzius und der Wolf“)
  • 2004: Müssen alle mit 2 (Track: „U.A. Chinesischer Zirkus“)
  • 2004: Müssen alle mit – Ewig schön (Track: Flowerpornoes „London, London“)
  • 2004: Müssen alle mit 3 (Track: Garish mit Tom Liwa „Ingwer“)

Projekte[Bearbeiten]

  • 1997: Tim Isfort Orchester – Tim Isfort Orchester (Als Gastsänger, Tracks: „Als Sie Zwanzig Waren“ und „Houston Sauerland“)
  • 2006: Werner Muth/Manuela Weichenrieder/Arms Akimbo/Tom Liwa – Ich könnte mir ein Fahrrad leihen
  • 2009: Werner Muth/Manuela Weichenrieder/Arms Akimbo/Tom Liwa – Muths Koffer
  • 2008: Dokumentarfilm Wir haben die Musik – Unterwegs mit Tom Liwa (Länge: 48 Minuten) von Marc Ottiker

Produzententätigkeiten[Bearbeiten]

  • 1996: Alexandra Gilles Videla – Unter Wasser (Co-Produzent unter dem Pseudonym „Thorsten Körner“)
  • 1997: Himmel – Himmel (Produzent, erste Band von Florian Glässing, CD unveröffentlicht)

Schriften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]