Tom Selleck

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Tom Selleck (2010)

Tom Selleck (* 29. Januar 1945 in Detroit, Michigan) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben und Karriere

Nach der High School studierte der 1,93 m große Selleck an der University of Southern California mit einem Basketball-Stipendium.[1] Danach nahm Selleck Schauspielunterricht am Beverly Hills Playhouse. 1970 gab er in der Fernsehproduktion The Movie Murderer sein Debüt.

Es folgten zahlreiche Auftritte in B-Movies, bevor ihm 1980 mit dem Fernsehkrimi Magnum und der darauf basierenden gleichnamigen Fernsehserie der Durchbruch gelang. Er avancierte zu einem der bekanntesten und beliebtesten Schauspieler der 1980er-Jahre. Selleck spielte den hawaiianischen Privatdetektiv und Ferrari-Liebhaber Thomas Magnum acht Jahre lang. Für diese Rolle wurde Selleck mit dem Emmy und dem Golden Globe ausgezeichnet und erhielt als „Frauenschwarm“ die Auszeichnungen „God’s Gift To Women“ sowie „Most Sexiest Man Of America“. In dieser Zeit war er gezwungen, aus vertraglichen Gründen mehrere attraktive wie lukrative Rollenangebote auszuschlagen. So war er z. B. Steven Spielbergs Wunschbesetzung für die Rolle des Indiana Jones, die dann Harrison Ford erhielt.[2]

Trotz diverser Kino-Erfolge (Quigley der Australier, Noch drei Männer, noch ein Baby, In & Out) ist Selleck in erster Linie ein Fernsehstar. Gut die Hälfte seiner Filme sind Fernsehproduktionen. Neben seiner Paraderolle Magnum wurde er auch durch seine Mitwirkung in der Erfolgs-Sitcom Friends bekannt, in der er ab 1996 in zehn Folgen als Dr. Richard Burke, der Freund von Monica Geller (Courteney Cox), zu sehen war. Auch in der Fernsehserie Boston Legal hatte er eine wiederkehrende Rolle (4 Folgen). 2004 spielte er in einem Fernsehfilm über den D-Day den späteren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower. In der letzten Staffel der Serie Las Vegas war er in einer Hauptrolle für 19 Folgen zu sehen.

Seit 2005 zeichnet Selleck als Produzent verantwortlich für die TV-Verfilmungen mehrerer Kriminalromane von Robert B. Parker, der schon die Romanvorlagen für die Fernsehserie Spenser lieferte. Die Fernsehserie Jesse Stone handelt vom gleichnamigen, alkoholkranken und unter seiner Scheidung leidenden Polizeichef in der fiktiven Stadt Paradise, Massachusetts. Tom Selleck übernahm hierbei auch die Hauptrolle in der mittlerweile siebten Romanverfilmung. 2010 war Selleck im Film Kiss & Kill (Killers) u.a. mit Ashton Kutcher zu sehen.

Seit Herbst 2010 ist Selleck in der US-amerikanischen Polizeiserie Blue Bloods einer der Hauptdarsteller.

Tom Selleck war von 1970 bis 1982 mit dem früheren Fotomodell Jacqueline Ray verheiratet, deren Sohn (* 1966) aus erster Ehe er adoptiert hatte. Er ist seit 1987 mit seiner Kollegin Jillie Mack (* 1957) verheiratet, ihre gemeinsame Tochter wurde 1988 geboren.

[Bearbeiten] Trivia

  • Für Aufsehen sorgte 1999 Rosie O’Donnell, die Selleck in ihrer Talkshow wegen seiner Mitgliedschaft im Verband der Schusswaffenbesitzer NRA verbal angriff.[2]
  • Durch die Fernsehserie Magnum wurde der Schnurrbart zu seinem Markenzeichen, ohne den er fast nie zu sehen war. Inzwischen modifiziert er aber sein Aussehen, indem er sehr häufig auch Kinnbart trägt.
  • Sein deutscher Synchronsprecher ist zumeist Norbert Langer.[3]
  • Selleck spielte in den 1980ern eine Reihe von Volleyballturnieren und war Ehrenspielführer, als die US-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles die Goldmedaille gewann.[4]

[Bearbeiten] Filmografie (Auswahl)

  • 1970: Jagd auf den Kinomörder (The Movie Murderer)
  • 1970: Männer wie Tiger
  • 1971: The Seven Minutes
  • 1972: Die Töchter Satans (Daughters of Satan)
  • 1973: Terminal Island
  • 1974: Schatten der Leidenschaft (The Young and the Restless)
  • 1975: Returning Home
  • 1976: Schlacht um Midway (Midway)
  • 1976: Drei Engel für Charlie (Episode 1x06)
  • 1976: Most Wanted (TV-Serie)
  • 1977: Bunco
  • 1977: Mit Agenten spielt man nicht (The Washington Affair)
  • 1978: Coma
  • 1978: Die Supertypen (The Concrete Cowboys)
  • 1978: Superdome (Superdome)
  • 1978: The Gypsy Warriors
  • 1978: Taxi (TV-Serie - 1 Episode)
  • 1978–1979: Detektiv Rockford – Anruf genügt (2 Episoden)
  • 1979: Die Sacketts (The Sacketts)
  • 1979: Der Costa Rica-Auftrag (The Chinese Typewriter)
  • 1980: Magnum (TV-Serie)
  • 1981: Ein Colt für alle Fälle (Fernsehserie) (Episode 1x10)
  • 1982: Die Schattenreiter (The Shadow Riders)
  • 1982: Scheidungskriege (Divorce Wars: A Love Story)
  • 1983: Höllenjagd bis ans Ende der Welt (High Road to China)
  • 1983: Lassiter
  • 1984: Runaway – Spinnen des Todes (Runaway)
  • 1987: Noch drei Männer, noch ein Baby (Three Men and a Baby)
  • 1989: Ninas Alibi (Her Alibi)
  • 1989: Von Bullen aufs Kreuz gelegt (An Innocent Man)
  • 1990: Drei Männer und eine kleine Lady (Three Men and a Little Lady)
  • 1990: Quigley der Australier (Quigley Down Under)
  • 1992: Mr. Baseball
  • 1992: Eine ganz normal verrückte Familie (Folks!)
  • 1992: Christopher Columbus – Der Entdecker (Christopher Columbus: The Discovery)
  • 1995: Ein Richter rechnet ab (Broken Trust)
  • 1996: Pick Up (Ruby Jean and Joe)
  • 1996: Open Season
  • 1996: Friends (TV-Serie)
  • 1997: Letztes Gefecht am Saber River (Last Stand at Saber River)
  • 1998: In & Out
  • 1999: Der Liebesbrief (The Love Letter)
  • 2000: Die Nominierung (Running Mates)
  • 2001: Der Ritt nach Hause (Crossfire Trail)
  • 2003: Twelve Mile Road
  • 2003: Reversible Errors
  • 2004: Countdown to D-Day
  • 2005: Jesse Stone: Eiskalt (Stone Cold)
  • 2006: Jesse Stone: Knallhart (Jesse Stone: Night Passage)
  • 2006: Jesse Stone: Totgeschwiegen (Jesse Stone: Death in Paradise)
  • 2006: Boston Legal (TV-Serie)
  • 2007: Las Vegas (TV-Serie)
  • 2007: Jesse Stone: Alte Wunden (Jesse Stone: Sea Change)
  • 2009: Jesse Stone: Dünnes Eis (Jesse Stone: Thin Ice)
  • 2010: Jesse Stone: Ohne Reue (Jesse Stone: No Remorse)
  • 2010: Kiss & Kill (Killers)
  • seit 2010: Blue Bloods (Fernsehserie)
  • 2011: Jesse Stone: Innocents Lost

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Dick Vitale (April 17, 2003): Jason Williams' injury a big topic at U.S. Open. ESPN. Abgerufen am August 10, 2010.
  2. a b http://www.imdb.com/name/nm0000633/bio
  3. http://www.synchronkartei.de/index.php5?action=show&type=actor&id=390
  4. http://www.volleyballmag.com/archive/2006/30years.php

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Tom Selleck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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