Tomte Tummetott

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Tomte Tummetott ist ein 1960 erschienenes Kinderbuch von Astrid Lindgren mit Zeichnungen von Harald Wiberg. Die Übersetzung der deutschen Ausgabe stammt von Silke von Hacht.

Die Geschichte, eine Adaption des schwedischen Gedichts „Tomten“ von Viktor Rydberg (1881), handelt von dem Wichtelmann Tomte Tummetott, der in einer Winternacht aus seinem Versteck auf einem Heuboden herauskommt und nach den schlafenden Menschen und Tieren des Bauernhofes schaut. Tomte ist der gute Hausgeist des Bauernhofes, der den Kühen, Hühnern und Lämmern ob des kalten Winters Mut zuspricht und nachts über die Eltern und Kinder wacht – und das seit vielen Jahrhunderten.

Eine Fortsetzung Räven och Tomten von Karl-Erik Forsslund wurde 1966 ebenfalls von Astrid Lindgren adaptiert. Die deutsche Ausgabe erschien unter dem Titel „Tomte und der Fuchs“ (erneut mit Illustrationen von Harald Wiberg und Übersetzung von Silke von Hacht). Tomte hilft in dieser Geschichte einem hungrigen Fuchs, der eines Nachts auf den Bauernhof kommt.

[Bearbeiten] Verfilmung

Die Verfilmung „Tomte Tummetott und der Fuchs“ wurde als erste eines Buches von Astrid Lindgren komplett außerhalb Schwedens produziert. Beteiligt waren 2007 die Ogglies Film Produktion (Oetinger Verlag) mit der Animationsfirma TRIKK17 und dem Hamburger Tonstudio Manor-Station.

[Bearbeiten] Sonstiges

Die Hamburger Band Tomte hatte sich ursprünglich nach der Kinderbuchfigur Tomte Tummetott benannt, ließ den zweiten Teil des Namens aber später der Einfachheit halber weg.

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge