Tong Ling

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Tong Ling (chinesisch 童 玲Pinyin Tóng Líng; * 13. Juli 1962) ist eine chinesische Tischtennisspielerin. Sie gehörte in den 1980er Jahren zu den weltbesten Spielerinnen und gewann viermal die Weltmeisterschaft.

Tong Ling ist Abwehrspielerin[1] und spielt im Shakehand-Stil.[2] Sie wurde viermal für Weltmeisterschaften nominiert. Dabei wurde sie 1981 Weltmeister im Einzel und mit der chinesischen Mannschaft. Insider vermuten allerdings, dass der Endspielsieg über die Favoritin Cao Yanhua per Stallregie von der chinesischen Leitung angeordnet war[3] Den Mannschaftstitel verteidigte sie 1983 und 1985. 1981 holte sie noch Silber im Doppel mit Pu Qijuan und im Mixed mit Chen Xinhua. Auch 1983 erreichte sie im Mixed mit dem gleichen Partner das Endspiel. Bis 1986 gehörte sie zum chinesischen Nationalkader.

1988 kam Tong Ling nach Deutschland und schloss sich dem Bundesligaverein TSG Dülmen an.[1] Mit dieser Mannschaft gewann sie 1990/91 den europäischen ETTU Cup. 1992 heiratete sie einen Chinesen und zog nach Australien.[4]

Ergebnisse aus der ITTF-Datenbank[Bearbeiten]

[5]

Verband Veranstaltung Jahr Ort Land Einzel Doppel Mixed Team
CHN  Asienmeisterschaft ATTU  1982  Jakarta  INA   Silber  Silber  Gold  1
CHN  Asienmeisterschaft ATTU  1980  Calcutta  IND   Halbfinale  Halbfinale    1
CHN  Asian Cup  1984  New Delhi  IND   1      
CHN  Asian Cup  1983  Wuxi  CHN   2      
CHN  Asienspiele  1982  New Delhi  IND   Silber  Silber  Silber  1
CHN  Weltmeisterschaft  1985  Göteborg  SWE   Viertelfinale  Halbfinale  Halbfinale  1
CHN  Weltmeisterschaft  1983  Tokio  JPN   Viertelfinale  Halbfinale  Silber  1
CHN  Weltmeisterschaft  1981  Novi Sad  YUG   Gold  Silber  Silber  1
CHN  Weltmeisterschaft  1979  Pyongyang  PRK   Halbfinale  Viertelfinale  letzte 16   

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Zeitschrift DTS 1988/6 S.8
  2. Tim Boggan in WORLD CHAMPIONSHIPS: 1971--2001 (abgerufen am 29. November 2013 aus Webarchiv)
  3. Zeitschrift DTS, 1990/1 S.46
  4. Zeitschrift DTS 1992/3 S.42
  5. Tong Ling Ergebnisse aus der ITTF-Datenbank auf ittf.com (abgerufen am 16. September 2011)