Tonsillektomie

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Tonsillektomie (TE) bezeichnet die vollständige chirurgische Entfernung der Gaumenmandeln (tonsilla palatina). Die Tonsillektomie ist einer der am häufigsten durchgeführten Eingriffe im operativen HNO-Bereich.

Geschichte[Bearbeiten]

Operationen an den Gaumenmandeln sind schon sehr lange bekannt. Allerdings wurde bis zur Einführung der echten Tonsillektomie 1890 von Edwin Pynchon nur eine Teilentfernung der Mandeln mittels der Fingernägel oder mit Messern durchgeführt, was heute unter dem Begriff Tonsillotomie bekannt ist. Die ältesten Hinweise finden sich im Atharvaveda und werden auf 700 v.Chr. geschätzt. Weitere Beschreibungen finden sich im Corpus Hippocraticum (400 v. Chr.), bei Celsius in seinem Werk De Medicina (ca. 30 n. Chr.) [1] Aetius von Amida beschrieb im 6. Jahrhundert schon recht differenziert der Teil, welcher hervorragt, d.h. ungefähr die Hälfte der vergrösserten Drüse, mag entfernt werden. Diejenigen, welche die ganze Drüse exstirpieren, entfernen gleichzeitig auch ganz gesunde Gebilde und können danach gefährliche Blutungen hervorrufen.[2] Erst die Entwicklung verbesserter Instrumente und die Einführung der Intubationsanästhesie machten die komplette Entfernung des Organs möglich. Die Technik der zuerst in 2 Operationen seitengetrennt durchgeführten TE wurde um die Jahrhundertwende von William Lincoln Ballenger (1897) und Ovidus Arthur Griffin (1906) so verändert, dass auch die einzeitige Entfernung ermöglicht wurde.[3]

Indikation[Bearbeiten]

Die Indikation der Mandeloperationen ist einem stetigem Wandel unterworfen. War die Tonsillotomie zunächst zur Beseitigung von Infektherden oder Abszessen gedacht, wurde nach Einführung der TE in Folge der Focustheorie und in Ermangelung von Antibiotika dieser Eingriff sehr häufig vorgenommen, dass J. Zarniko 1928 von einer "industriell ausgemünzten Operationsraserei" sprach.[1] Die TE wurde sehr oft prophylaktisch durchgeführt, um Ausstreuungen der in den Tonsillen angesiedelten Bakterienherde zu vermeiden. Besonders Scharlach mit der gefürchteten Folge von Herz- und Nierenschäden stand lange im Vordergrund. Kaiser[4] referierte 1941 (in der präantibiotischen Zeit) über die Reduktion von Halsinfektionen bei Kindern nach TE, so dass bis in die 1960er Jahre, als Penicillin zur oralen Anwendung im Kindesalter zur Verfügung stand, die TE im Kindesalter nahezu regelhaft erfolgte. Erst 1984 wurde von Paradise eine Studie zu Tonsillitis im Kindesalter veröffentlicht, in der Indikationsregeln zur TE aufgestellt wurden, die im Wesentlichen bis heute noch gültig sind: ≥ 7 Episoden im letzten Jahr, oder ≥ 5 Episoden jährlich in den letzten 2 Jahren, oder ≥ 3 Episoden jährlich in den letzten 3 Jahren. Die Episoden müssen eindeutige Tonsillitiden und ärztlich dokumentiert sein, sowie neben dem Symptom "Halsschmerzen" mind. eines von 4 ergänzenden Symptomen umfassen (Temp. > 38.8°C, zervikale Lymphknoten (druckschmerzhaft oder > 2cm), Tonsillenexsudat ("weiße Beläge"), Nachweis von ß-hämolysierenden Strotokokken A).[5] Gysin führt 2013 ergänzend aus, dass nur etwa 15% der Halsschmerzen im Kindesalter durch eine Streptokokken-Tonsillitis ausgelöst seien, der Rest durch virale Pharyngitiden, daraus folgernd, dass eine Abgrenzung anhand eines für Kinder modifizierten Schemas von Centor[6] vorgenommen werden sollte, um eine "echte" Tonsillitis von allgemeinen, unkomplizierten Halsschmerzen differenzieren zu können. Dieses gilt in gleichem Maße auch für Erwachsene, um eine eindeutige Indikation zur OP treffen zu können.[7] In dem Maße, in dem neue Antibiotika in den 1960er und 1970er Jahren eingeführt wurden, wurde die Indikation zur TE zunehmend restriktiver gehandhabt. [8][9] In den anschließenden Dekaden rückte zunehmend mehr die operative Therapie der Schlafapnoe durch stark vergrößerte Tonsillen in den Vordergrund, welches dann seit den späten 1990er Jahren eine Renaissance der Tonsillotomie mit sich brachte, da eine Komplettentfernung der Tonsillen bei Vergrößerung nicht gerechtfertigt ist.[10] Zwei Metastudien von Stuck (2008)[11] und Gysin (2013)[12] beschäftigen sich mit Studien zur Frage der TE im Kindesalter. Es wurde festgestellt, dass der Begriff der "chronischen Tonsillitis" nicht valide festgelegt sei, daher sollte besser von "rekurrierenden Entzündungen" gesprochen werden. Stuck formuliert, es gäbe keine Studie, die belege, "dass eine Tonsillektomie zur so genannten „Fokussanierung“ den Verlauf von allergischen Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, dermatologischen oder rheumatischen Erkrankungen irgendwie positiv beeinflussen könnte". Somit ist zur Prophylaxe des rheumatischen Fiebers oder zur Focussanierung vor Organtransplantation nach heutigem Stand keine Indikation zur TE mehr gerechtfertigt.[1]

Eine obligate Indikationen zur Tonsillektomie stellt ein Malignomverdacht (z.B. Tonsillenkarzinom, Lymphom) dar.[1] Bei einem Peritonsillarabszess sollte eine Einzelfallentscheidung anhand des Erstauftretens, eines Rezidivs und der allgemeinen Symptomatik getroffen werden. Eine Inzisionsdrainage oder Nadelpunktion stellt beim unkompliziertem Erstereignis nach Herzon eine komplikationsarme Therapievariante dar. [13], Johnson fand 2003 bei seiner evidenzbasierten Literaturauswertung keine Überlegenheit einer der beiden Methoden Inzision oder TE. [14] Windfuhr (2005) empfiehlt aufgrund einer Metaanalyse von Studien bei unkompliziertem Bild zunächst eine Inzision, ansonsten eine sofortige Tonsillektomie, bei beiden Verfahren eine Antibiotikagabe über mind. 1 Woche.[11]. Bei einer Mononukleose ist nur bei vitaler Indikation (Luftnot, ausgeprägte Schluckstörung) eine TE indiziert. Nach neueren Erkenntnissen kann eine Adeno-Tonsillektomie den Krankheitsverlauf beim PFAPA-Syndrom günstig beeinflussen.[15][16]

Leitlinien[Bearbeiten]

In verschiedenen Staaten sind Empfehlungen zur Indikation, meist auf den Paradise-Kriterien aufbauend, erstellt worden. In Deutschland existiert momentan keine Leitlinie zur TE oder eine Empfehlung der HNO-Fachgesellschaft, lediglich eine seitens der Allgemeinmedizin erstellte S3-Leitlinie zum Thema "Halsschmerzen".[17] Schweden besitzt ein "Tonsillenregister", in dem alle Eingriffe an Tonsillen erfasst werden. Durch neue Erkenntnisse, die anhand der erhobenen Daten gewonnen wurden, sind die Leitlinien 2010 überarbeitet worden.[18]. Eine Umfrage 2013 in Italien ergab, dass in den befragten HNO-Kliniken die 2003 entworfenen, und 2008 überarbeiteten, Leitlinien im Alltag der Kliniken kaum Beachtung fanden.[19]

Land Jahr der 1. Publikation Jahr der Revision
Deutschland keine
Österreich [20] 2007
Italien [21] 2003 2008
Kroatien [22] 2009
Niederlande [23] 2009
Schottland [24] 2010
Schweden [25] 2007 2010
USA [26] 2011
Frankreich [27] 2012

Häufigkeit[Bearbeiten]

Die Häufigkeit der Tonsillektomien veränderte sich mit den sich wandelnden Indikationen zur OP. So ist in Deutschland ein rückläufige Häufigkeit zu beobachten, dagegen ein Zunahme der Tonsillotomie. Bei Differenzierung der OP-Zahlen nach dem Patientenalter ergibt sich eine Häufung im Vorschulalter und ein zweiter Gipfel im Adoleszentenalter. Eine Langzeitbeobachtung in Dänemark über die Jahre 1980 bis 2001 fand eine signifikante Häufung von weiblichen Patienten im Adoleszentenalter, für die keine Erklärung möglich war. [28]. Spicker untersuchte TE-Patienten hinsichtlich psychischer Besonderheiten und fand neben einer Häufung weiblicher Patienten im Alter von 10-20 Jahren vermehrt auffällige Ergebnisse für diese Gruppe im Freiburger Persönlichkeitsinventar (FPI-R) (Subskalen "soziale Orientierung" und "Aggressivität"), bei einem Drittel sogar ein auffälliges Persönlichkeitsprofil (mit Korrelationen zu den Subskalen "körperliche Beschwerden", "Erregbarkeit" und "Aggressivität"). Er vermutet, dass sich psychische Beschwerden in dieser Alters- und Geschlechtsgruppe vermehrt somatisch im Halsbereich manifestieren könnten.[29]

OP-Verfahren[Bearbeiten]

OP-Situs zur Tonsillektomie
Entfernte Gaumenmandeln

Zu Beginn der "modernen" Tonsillenentfernungen wurden zunächst erweiterte Tonsillotomien mittels guillotine-ähnlicher Kappmesser (z.B. Ph. S. Physick (1828), Morrel Mackenzie (1880)) durchgeführt. Das Problem ergab sich durch das Verbleiben von Tonsillenrestgewebe, da keine Präparation der Tonsillenkapsel erfolgte. Die erste echte Komplettentfernung, mittels Kaustik (als "heiße" TE bezeichnet), wurde 1890 in Chicago durch Edwin Pynchon durchgeführt. Er empfahl eine seitengetrennte, zweizeitige OP im Abstand von zwei Wochen. Parallel wurden Techniken der Entfernung mittels spezieller Scheren entwickelt, bei denen einige Autoren zunächst eine Tonsillotomie vornahmen und anschließend den Tonsillenrest mittels Präparation der Tonsillenkapsel entfernten. Die auch heute noch in recht ähnlicher Form praktizierte Technik der "kalten TE" mit Darstellung der Tonsillenkapseln wurde 1906 von William Lincoln Ballenger und Ovidus Arthur Griffin erstmals beschrieben.[3] Im Verlaufe der nächsten Jahrzehnte wurden weltweit Weiter- und Neuentwicklungen von TE-Instrumenten vorgestellt, die wie zum Beispiel der selbsthaltende Zungenspatel eine deutliche bessere Übersicht des OP-Gebietes ermöglichten.[30] Das im deutschsprachigem Raum in OP-Lehren empfohlene Standardverfahren ("kalte" TE) beschreibt zunächst die Durchtrennung der Schleimhaut in Bereich des vorderen Gaumenbogens. Dann wird die Tonsillenkapsel aufgesucht und die Tonsille längs der Kapsel mit einem gezähnten Raspatorium (selten stumpf mit dem Finger) und ggfs. bei Vernarbungen scharf mit der Schere ausgeschält. Das Abtrennen der Tonsille am unteren Pol erfolgt meist mit einem Tonsillenschnürer (z.B. nach Brünings). Blutungen werden durch Tupferkompression und ggfs. mittels Elektrokaustik oder Unterbindungen/Umstechungen (Ligaturen) zum Stillstand gebracht.[31]

Üblicherweise wird der Eingriff unter Vollnarkose vorgenommen, nur selten in örtlicher Betäubung. Die Operation selbst dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten.

Die Tonsillektomie erfolgt in Deutschland und Österreich meist unter stationären Bedingungen und ist mit einem Klinikaufenthalt von fünf bis acht Tagen verbunden. In den Niederlanden, in Belgien und Frankreich wird die OP ambulant durchgeführt. In Großbritannien erfolgen die TEs in Abhängigkeit vom Krankenhausträger und patientenbedingter Faktoren ambulant bzw. stationär mit 1-2 Übernachtungen.[32]

Risiken und Komplikationen[Bearbeiten]

Die häufigste Komplikation nach einer Tonsillektomie ist die Nachblutung. Sie tritt mit einer Häufigkeit von 1 bis 6 % auf, meist am ersten oder zweiten sowie am fünften oder sechsten postoperativen Tag. Gerade bei Kindern ist bei Blutungen eine sorgfältige Überwachung ggf. mit erneuter Krankenhausaufnahme erforderlich. Bei kleineren Blutansammlungen genügen Maßnahmen wie das Anlegen einer Eiskrawatte, bei stärkeren Blutungen muss eine operative Blutstillung vorgenommen werden. In Deutschland bleiben Patienten wegen der Blutungsgefahr etwa eine Woche stationär, in anderen Ländern sind teilweise kürzere Aufenthaltszeiten üblich.[33]

In Österreich sollen aufgrund von mehreren Todesfällen nach einer gemeinsamen Empfehlung der Österreichischen Gesellschaften für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie und Kinder- und Jugendheilkunde Tonsillektomien bei Kindern vor dem sechsten Lebensjahr nur noch bei der Indikation häufige Mandelentzündungen durchgeführt werden, bei Tonsillenhyperplasie (vergrößerte Mandeln) wird die Tonsillotomie empfohlen.[20]

Vor einer Mandeloperation ist ärztlicherseits zur Vermeidung von Blutungskomplikationen die sorgfältige Erhebung der Krankengeschichte erforderlich. Eine Blutabnahme bei Kindern ist hingegen nicht zwingend erforderlich.[34]

Durch den Eingriff kann sich der Stimmklang durch Veränderung des Resonanzraumes vorübergehend oder auch dauerhaft verändern. Patienten mit Stimm- oder Sprechberufen sollten den Arzt vor der Operation auf ihren Beruf hinweisen.

Nachsorge[Bearbeiten]

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus ist mit einer Arbeitsunfähigkeit von ein bis zwei Wochen zu rechnen. Während dieser Zeit sollte der Patient sich schonen und auf körperliche Betätigung verzichten, da diese den Blutdruck steigern und somit die Gefahr einer Nachblutung erhöhen würde.

Innerhalb der ersten zwei postoperativen Wochen sollte auf jegliche Art von sauren, scharfen, harten und heißen Speisen verzichtet werden, da diese starke Schmerzen verursachen können. Auch Fruchtsäuren sollten gemieden werden, besonders aggressiv sind Tomaten. Apfelmus und anderes Konservenobst ist im Allgemeinen gut verträglich, auch geriebene Birne und Mango werden gut vertragen. Bei Getränken sollten kalte Getränke bevorzugt werden, kohlensäurehaltige Getränke können ebenfalls ein starkes Brennen an der Wunde verursachen. Es dürfen keine Fruchtsäfte getrunken werden. Trotz starker Schmerzen ist jedoch das regelmäßige Einnehmen von Speisen unbedingt notwendig, damit sich die Verkrustungen abschürfen können und die Heilung schneller einsetzen kann.

Duschen wird bis zu einer Woche nach der Operation nicht empfohlen. Es soll auch danach darauf geachtet werden, dass das Wasser nicht zu warm ist, um eventuelle Nachblutungen zu vermeiden, die durch die vermehrte Körperdurchblutung beim Duschen entstehen könnten. Beim Zähneputzen sollte man darauf achten, dass keine Zahnpasta den Rachen hinabläuft, da dies durch den Mentholgehalt vieler Zahnpasten zu Schmerzen führen kann.

Schmerzen[Bearbeiten]

Die Wundschmerzen werden von den meisten Erwachsenen als mittel bis sehr stark empfunden. Sie halten etwa zwei Wochen, in seltenen Fällen bis zu vier Wochen an und können in die Ohren, die Zunge und in die Zahnreihen ausstrahlen. Zur Schmerzbekämpfung werden hauptsächlich Metamizol (z. B. Novalgin) oder Diclofenac (z. B. Voltaren) eingesetzt. Acetylsalicylsäurehaltige Mittel wie Aspirin sollten nicht verwendet werden, da diese Wirkstoffe durch ihre gerinnungshemmende Wirkung die Gefahr einer Nachblutung erhöhen können. Es wird empfohlen, Schmerzmittel regelmäßig einzunehmen, und nicht nur dann, wenn Schmerzen auftreten. Zur ersten Schmerzstillung wird, vor allem bei Kindern, Speiseeis verwendet.

Alternativen[Bearbeiten]

Es existieren auch alternative moderne Operationsverfahren teils mit Laser, teils mit verschiedenen thermischen Schneideverfahren, wobei wesentliche Vorteile – insbesondere eine niedrigere Nachblutungsrate – bisher nicht eindeutig nachgewiesen werden konnten. In medizinischen Fachblättern wird dies kontrovers diskutiert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d  Jochen Windfuhr: Differenzierte Tonsillenchirurgie. In: HNO-Informationen. Nr. 3, 2013, S. 97-100.
  2. J. Stadler: Über die Tonsillotomie, deren Indicationen und Gefahren. Dissertation München (1889)
  3. a b  JA Koempel: On the origin of tonsillectomy and the dissection method. In: Laryngoscope. 112, Nr. 9, 2002, S. 1583-6, PMID 12352667.
  4.  Albert D. Kaiser: Effect of Tonsillectomy on Respiratory Infections in Children. In: Bull N Y Acad Med. 18, Nr. 5, 1942, S. 338-46, PMID 19312269 (PMC-Volltext, abgerufen am 29. September 2013).
  5.  J.L. Paradise, C.D. Bluestone, R.Z. Bachman, D.K. Colborn, B.S. Bernard, F.H. Taylor, K.D. Rogers, R.H. Schwarzbach, S.E. Stool, G.A. Friday, et al: Efficacy of tonsillectomy for recurrent throat infection in severely affected children. Results of parallel randomized and nonrandomized clinical trials. In: New England Journal of Medicine. 310, Nr. 11, 1984, S. 674-83, PMID 6700642.
  6.  Centor RM, Witherspoon JM, Dalton HP, Brody CE, Link K: The diagnosis of strep throat in adults in the emergency room. In: Med Decis Making. 1, Nr. 3, 1981, S. 239-46, PMID 6763125.
  7.  Aalbers J, O'Brien KK, Chan WS, Falk GA, Teljeur C, Dimitrov BD, Fahey T: Predicting streptococcal pharyngitis in adults in primary care: a systematic review of the diagnostic accuracy of symptoms and signs and validation of the Centor score. In: BioMed Central. 1, Nr. 9, 2011, S. 67, PMID 21631919 (PMC-Volltext, abgerufen am 29. September 2013).
  8.  G.N. Grob: The rise and decline of tonsillectomy in twentieth-century America. In: J Hist Med Allied Sci. 62, Nr. 4, 2007, S. 383-421, PMID 17426070.
  9.  G.P. Garrod: The relative antibacterial activity of four penicillins. In: Br Med J. 10, 1960, S. 1695-6, PMID 13703756 (PMC-Volltext, abgerufen am 29. September 2013).
  10.  J.A. Koempel, C.A. Solares, P.J. Koltai: The evolution of tonsil surgery and rethinking the surgical approach to obstructive sleep-disordered breathing in children.. In: J Laryngol Otol. 120, Nr. 12, 2006, S. 993-1000, PMID 16618912.
  11. a b  Stuck, Boris A.; Windfuhr, Jochen P.; Genzwürker, Harald; Schroten, Horst; Tenenbaum, Tobias; Götte, Karl: Die Tonsillektomie im Kindesalter. In: Deutsches Ärzteblatt. 105, Nr. 49, 2008, S. 852-60, PMID 19561812 (Onlineartikel, abgerufen am 29. September 2013).
  12.  C. Gysin: Indications of pediatric tonillectomy. In: ORL. 75, Nr. 3, 2013, S. 193-202.
  13.  F.S. Herzon: Peritonsillar abscess: incidence, current management practices, and a proposal for treatment guidelines.. In: Laryngoscope. 105, Nr. 8 Pt 3 Suppl 74, 1995, S. 1-17, PMID 7630308.
  14.  Johnson RF, Stewart MG, Wright CC: An evidence-based review of the treatment of peritonsillar abscess. In: Otolaryngol Head Neck Surg. 128, Nr. 3, 2003, S. 332-43, PMID 12646835 ([], abgerufen am YYYY-MM-DD).
  15.  Thomas, Kenneth Tyson; Feder, Lawton, Edwards: Periodic fever syndrome in children. In: Journal of Pediatrics. 135, 1999, S. 1–5, doi:10.1016/S0022-3476(99)70316-1 (Online, abgerufen am 5. Februar 2013).
  16.  Greg Licameli, Maranda Lawton, Margaret Kenna, Fatma Dedeoglu: Long-term Surgical Outcomes of Adenotonsillectomy for PFAPA Syndrome. In: Arch Otolaryngol Head Neck Surg. 138, Nr. 10, 2012, S. 902-906, doi:10.1001/2013.jamaoto.313, PMID 23069819.
  17. PDF-Dokument Leitlinie Halsschmerzen
  18.  Hultcrantz E., Ericsson E: Factors Influencing the Indication for Tonsillectomy: A Historical Overview and Current Concepts. In: ORL. 75, Nr. 3, 2013, S. 184-191.
  19.  Giovanni Motta, Sergio Motta, Pasquale Cassano, Salvatore Conticello, Massimo Ferretti, Bruno Galletti, Aldo Garozzo, Gennaro Larotonda, Nicola Mansi, Emilio Mevio, Gaetano Motta, Giuseppe Quaremba, Agostino Serra, Vincenzo Tarantino, Paolo Tavormina, Claudio Vicini, Maurizio Giovanni Vigili, Domenico Testa: Effects of guidelines on adeno-tonsillar surgery on the clinical behaviour of otorhinolaryngologists in Italy. In: BMC Ear Nose Throat Disord. 13, Nr. 1, 2013, S. Online (PMC-Volltext, abgerufen am 29. September 2013).
  20. a b Gemeinsame Empfehlung der Österreichischen Gesellschaften für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie und Kinder- und Jugendheilkunde zur Entfernung der Gaumenmandeln (PDF; 238 kB)
  21.  Sistema Nazionale Linee Guida: Appropriateness and safety of tonsillectomy and/or adenoidectomy. (Online auf Englisch und Italienisch, abgerufen am 4. Oktober 2013).
  22.  Andrasević AT, Baudoin T, Vukelić D, Matanović SM, Bejuk D, Puzevski D, Abram M, Tesović G, Grgurev Z, Tomac G, Pristas I: [ISKRA guidelines on sore throat: diagnostic and therapeutic approach--Croatian national guidelines] Artikel auf Kroatisch. In: Lijec Vjesn. 131, Nr. 7-9, 2009, S. 181-91, PMID 19769278.
  23.  Verschuur HP, Raats CJ, Rosenbrand CJ: [Practice guideline 'Adenoid and tonsil disorders in secondary care'] Artikel auf Niederländisch. In: Ned Tijdschr Geneeskd. 153, 2009, S. B295, PMID 19818185.
  24.  Scottish Intercollegiate Guideline Network: Management of sore throat and indications for tonsillectomy. 2010 (PDF-Text, abgerufen am 3. Oktober 2013).
  25.  The National Board of Health and Welfare: Tonsillit, faryngit, peritonsillit. (Online auf Schwedisch, abgerufen am 23. Februar 2015).
  26.  A. Randel: AAO-HNS Guidelines for Tonsillectomy in Children and Adolescents. In: Am Fam Physician. 84, Nr. 5, 2011, S. 566-573, PMID 21888309 (Onlineartikel, abgerufen am 4. Oktober 2013).
  27.  E. Lescanne, B. Chiron, I. Constant, V. Couloigner, B. Fauroux, Y. Hassani, L. Jouffroy, V. Lesage, M. Mondain, C. Nowak, G. Orliaguet, A. Viot, French Society of ENT (SFORL), French Association for Ambulatory Surgery (AFCA), French Society for Anaesthesia, Intensive Care (SFAR): Pediatric tonsillectomy: Clinical practice guidelines. In: European Annals of Otorhinolaryngology, Head and Neck Diseases. 129, Nr. 5, 2012, S. 264-271.
  28.  Vestergaard H, Wohlfahrt J, Westergaard T, Pipper C, Rasmussen N, Melbye M.: Incidence of tonsillectomy in Denmark, 1980 to 2001. In: Pediatr Infect Dis J. 26, Nr. 12, 2007, S. 1117-21, PMID 18043448.
  29.  E. Spicker, H.-J. Schultz-Coulon: Zur Tonsillektomiehäufung bei jungen Frauen. In: HNO. 52, Nr. 3, 2004, S. 219-226, PMID 15007515.
  30.  H. Feldmann: 2000 Jahre Geschichte der Tonsillektomie. In: Laryngo-Rhino-Otologie. 76, Nr. 12, 1997, S. 751-760, doi:10.1055/s-2007-997520, PMID 9487490.
  31.  Jürgen Theissing, Gerhard Rettinger, Jochen Alfred Werner: HNO-Operationslehre. Thieme, Stuttgart - New York 2006, ISBN 978-3-13-463704-5.
  32.  National Prospective Tonsillectomy Audit. 2005 (PDF-Dokument, abgerufen am 1. Oktober 2013).
  33. Empfehlung der Mayo Klinik zur Tonsillektomie
  34. Artikel Ärzteblatt 2006

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tonsillektomie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Tonsillektomie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen


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