Rangordnung

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Dieser Artikel befasst sich mit der Rangordnung als allgemeines Phänomen. Zum speziellen grundbuchrechtlichen Begriff siehe Rangordnung (Grundbuch Deutschland) und Rangordnung (Grundbuch Österreich).

Eine Rangordnung (auch Rangfolge, Rangliste, Ranking [ˈræŋkɪŋ]) ist eine Reihenfolge mehrerer vergleichbarer Objekte, deren Sortierung eine Bewertung festlegt. Populäre Beispiele Weltranglisten im Sport und Musikcharts. Die eindimensionale Anordnung einer Rangordnung vereinfacht den Vergleich und das Treffen einer Auswahl: so werden beim Suchmaschinenranking Ergebnisse einer Suchanfrage nach ihrer Relevanz sortiert. Rangordnungen können nach einfachen, auch umstrittenen, Kriterien erstellt werden oder als Ergebnis von aufwendigen Vergleichsstudien. Häufig bilden ihre Reihenfolgen Bestandteile von Hierarchien ab. Eine konkrete Position in einer Rangordnung wird auch als Platzierung bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Beispiele[Bearbeiten]

Weitere Beispiele:

Statistische Analyse von Rangordnungen[Bearbeiten]

Die Untersuchung von Rangordnungen mit Hilfe der Statistik (rank order statistics, zum Beispiel mit Hilfe des Wilcoxon-Rangsummentests) bietet in vielen Fällen wesentliche Vorteile gegenüber der Analyse der Rohdaten durch den t-Test, denn Rangtests sind deutlich robuster gegenüber Extremwerten und Nichtlinearitäten. Durch die Bildung von Rängen werden die zu untersuchenden Einheiten in eine Ordinalskala gebracht; die Beträge der absoluten Unterschiede zwischen benachbarten Werten wirken sich dann weniger stark auf das Testergebnis aus, was insbesondere bei mehrgipfeligen Verteilungen der Rohdaten die Nachweismöglichkeiten von Signifikanzen erhöht.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kladroba, Andreas (2005), Statistische Methoden zur Erstellung und Interpretation von Rankings und Ratings, Verlag für Wissenschaft und Forschung, Berlin, ISBN 3-89700-431-3
  • Roger Newson: Confidence intervals for rank order statistics: Somers' D, Kendall's tau-a and their differences. (PDF)