Torheit

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Torheit, ein abkommender Begriff der gehobenen Umgangssprache, beschreibt die negative (fehlerhafte) Seite der Einfalt.

Der Tor als Person handelt also aus Beschränktheit töricht ("... aufsässig, frech, unbelehrbar, unvernünftig, aggressiv, unreif, naiv ..."). Ein Tor jagt Unerreichbarem nach oder wählt zur Erreichung vernünftiger Absichten ungeeignete (unpraktische) Mittel, beispielsweise mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Somit ist die Torheit das Gegenteil von Klugheit oder Schlauheit.

In der älteren Sprache wird der Begriff oft mit schärferem Vorwurf verwendet. Der Tor ist ein Narr, unbelehrbar, mutwillig und stiftet erheblichen Schaden bis hin zum Frevel.

[Bearbeiten] Vorkommen in der Literatur

„Durch Mitleid wissend, der reine Tor ...“
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit (1 Kor 1,18 EU)
für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit (1 Kor 1,23 EU).
Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? (1 Kor 1,23 EU)

[Bearbeiten] Vorkommen in der Filmgeschichte

  • Obi-Wan Kenobi in Star Wars, Episode 4: Eine Neue Hoffnung: "Wer ist der größere Tor? Der Tor oder der Tor, der ihm folgt? "

[Bearbeiten] Siehe auch

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