Torri in Sabina

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Torri in Sabina
Wappen
Torri in Sabina (Italien)
Torri in Sabina
Staat: Italien
Region: Latium
Provinz: Rieti (RI)
Koordinaten: 42° 21′ N, 12° 38′ O42.35305555555612.638333333333275Koordinaten: 42° 21′ 11″ N, 12° 38′ 18″ O
Höhe: 275 m s.l.m.
Fläche: 26,15 km²
Einwohner: 1.266 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einw./km²
Postleitzahl: 02049
Vorwahl: 0765
ISTAT-Nummer: 057070
Volksbezeichnung: Torresi
Schutzpatron: San Giovanni Battista
Website: Torri in Sabina

Torri in Sabina ist eine Gemeinde mit 1266 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Rieti in der italienischen Region Latium.

Geographie[Bearbeiten]

Torri in Sabina liegt 64 km nördlich von Rom, 36 km westlich von Rieti und 30 km südlich von Terni. Es liegt in den Sabiner Bergen an der Grenze zu Umbrien und ist Mitglied der Comunità Montana Sabina.

Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhendifferenz von 123 bis 706 Meter über Meereshöhe. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Rocchette und Santa Maria in Vescovio.

Die Gemeinde liegt in der Erdbebenzone 2 (mittel gefährdet).[2]

Die Nachbargemeinden sind Calvi dell’Umbria (TR), Cantalupo in Sabina, Casperia, Montasola, Montebuono, Selci, Tarano und Vacone.

Verkehr[Bearbeiten]

Torri in Sabina liegt an der Staatsstraße SS 313, die die Via Flaminia bei Terni mit der Via Salaria bei Passo Corese verbindet.

Die nächste Autobahnauffahrt ist Ponzano Romano in 17 km Entfernung an der A1 Autostrada del Sole.

Der nächste Bahnhof ist in Stimigliano an der Regionalbahnstrecke FR1 in 13 km Entfernung.

Geschichte[Bearbeiten]

Südwestlich des heutigen Ortes lag die antike Stadt Forum Novum. Sie war nach 415 Bischofssitz der Sabina. Von ihr sind noch Reste an der Straße nach Stimigliano zu besichtigen. Die mittelalterliche Burg von Torri wurde im 13. Jahrhundert gegründet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 1.575 1.770 2.084 2.183 1.997 2.034 1.309 1.146 1.197

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten]

Alessio Bonifazi (Bürgerliste) wurde im Juni 2004 zum Bürgermeister gewählt und 2009 im Amt bestätigt.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Kirche Santa Maria in Vescovio, die alte Bischofskirche der Sabina stammt im Wesentlichen aus dem 11. Jahrhundert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Christoph Henning: Latium. Das Land um Rom. Mit Spaziergängen in der Ewigen Stadt (= DuMont-Kunst-Reiseführer). 3. aktualisierte Auflage. DuMont-Reiseverlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7701-6031-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Italienischer Zivilschutz
  3. comunali 6-7 giugno 2009 La Repubblica am 9. Juni 2009