Tortas de Aceite

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Tortas de Aceite

Der wahre Ursprung der Tortas de Aceite ist bis heute nicht bekannt. Auf der einen Seite gibt es Versionen, die als Herkunft ein arabisches Rezept erwähnen, und auf der anderen Seite wird von einem süßen Feingebäck in Südspanien gesprochen. In einer Novelle von El Guzmán de Alfarache wird bereits die Torta de Aceite erwähnt (Guzmán, Cátedra, 1987, 486). Auch Cervantes spricht in Don Quijote de La-Mancha von „tortas“. (Quijote, Rico, 734)

Die Zutaten sind Weizenmehl, natives Olivenöl, Zucker, Salz, Hefe, Sesam, Anis und Anisextrakt.

Die Torta de Aceite wird auch Torta sevillana genannt und in der Region Sevilla besonders mit dem Namen Ines Rosales verbunden, die behauptete, 1910 ein altes maurisches Rezept gefunden zu haben. Ein weiterer bekannter Hersteller aus Castilleja de la Cuesta ist Tortas Cansino.

Alle Daten über die Ursprünge der Olivenöl-Tortas haben eines gemeinsam: Man spricht von handgemachten „Tortas“ auf Mehl- und Zuckerbasis, die sich über die Jahrhunderte entwickelt haben. Die Olivenöl-Tortas sind heute weltweit bekannt. Es gibt in Spanien inzwischen große Fabriken, in denen die Olivenöl-Tortas mehr maschinell und unter Verwendung von flüssigem Zucker hergestellt werden, aber auch kleine Hersteller, die immer noch nach dem traditionellen Herstellungsverfahren braunen Rohrzucker von Hand hinzugeben.

Seit 6. Juni 2013 ist die traditionelle Zusammensetzung oder das traditionelle Herstellungsverfahren des Produktes „Tortas de Aceite de Castilleja de la Cuesta“ als garantiert traditionelle Spezialität (g.t.S., engl. TSG) geschützt.