Tourenrad

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tourenrad

Ein Tourenrad (auch neudeutsch Citybike) ist die Bezeichnung für ein Fahrrad, das eher auf bequeme Alltagstauglichkeit ausgelegt ist als auf Sportlichkeit. Ein Tourenrad ist nicht zu verwechseln mit einem Reiserad (englisch touring bicycle), das völlig andere Einsatzgebiete und Anforderungen hat.

Ein Tourenrad zeichnet sich durch eine konsequent aufrechte Sitzposition mit einem gepolsterten und gefederten Sattel, einen manchmal geschlossenen Kettenkasten und durch am Hinterrad befestigte Schmutzfänger, auch Rockschutz oder Mantelschoner genannt, aus. Tourenräder haben, wenn überhaupt, meist eine Nabenschaltung, breite Reifen (ab 1 3/8 x 1 5/8, oft 28 x 1 1/2) sowie alltagstaugliche Ausrüstung wie lackierte Metallschutzbleche, (geschlossenen) Kettenkasten (Kunststoff oder Lacktuch), Lichtanlage, Gepäckträger und Einkaufskorb. Das sogenannte Hollandrad ist eine spezielle Form des Tourenrades. Die Bezeichnung Citybike sind erst seit einigen Jahren gebräuchlich und bezeichnen im Grunde ein Tourenrad.

Fälschlicherweise werden manchmal auch Reiseräder als Tourenräder bezeichnet. Reiseräder sind jedoch Spezialanfertigungen und haben kaum etwas mit Tourenrädern gemeinsam.