Tourenwagen-Weltmeisterschaft

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Tourenwagen-Weltmeisterschaft
Aktuelle Saison Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2014
WTCC logo.svg
Fahrzeugtyp Tourenwagen
Land oder Region Weltmeisterschaft
Aktueller Name FIA World Touring Car Championship
Erste Saison 1987 bzw. 2005
Reifen Yokohama
Offizielle Website www.fiawtcc.com
WTCC-Rennen

Die FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft (deutsch für World Touring Car Championship, kurz WTCC) ist von der FIA ausgeschriebene Weltmeisterschaftsserie für Tourenwagen.

Geschichte[Bearbeiten]

1987[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Tourenwagen-Weltmeisterschaft 1987

Aus der damaligen Tourenwagen-Europameisterschaft entstand 1987 die Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Die Serie war eine Farce mit letzten Endes gerade einmal sechs Autos, die überhaupt Punkte sammelten. Als Sieger ging der BMW-Pilot Roberto Ravaglia hervor, der sich somit fast 20 Jahre lang mit dem prestigereichen – wenn auch eigentlich wertlosen – Titel Tourenwagen-Weltmeister rühmen konnte. Nach nur einem Jahr wurde diese Rennserie wieder eingestellt.

1993–1995[Bearbeiten]

In den Jahren von 1993 bis 1995 rief die FIA den Touring Car World Cup aus. Ähnlich wie der European Touring Car Cup bis 2009 war dies nur eine einmal im Jahr stattfinde Veranstaltung. Das zu der Zeit in vielen nationalen Rennserien verwendete Klasse-2-Reglement der Supertourenwagen diente hier als Basis. 1993 fand das Rennen in Monza statt, 1994 in Donington und 1995 in Le Castellet.

1997[Bearbeiten]

Zehn Jahre nach der letzten Tourenwagen-Weltmeisterschaft sollte 1997 wieder eine WM ausgeschrieben werden. Die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft entwickelte sich immer internationaler. Daher wurde 1995 die International Touring Car Championship (ITC) ausgeschrieben, die neben der DTM existierte. 1996 gab es nur noch die ITC mit Rennen auch in Übersee. Für 1997 war nun die offizielle FIA-Weltmeisterschaft geplant, doch schon 1996 explodierten die Kosten, so dass zwei der drei Hersteller (Opel und Alfa Romeo) am Saisonende ihren Rücktritt aus der Rennserie bekundeten. Zurück blieb Mercedes-Benz, das allein keine WM austragen konnte.

2005[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2005

Erst im Jahr 2005 kam es wieder zu einer Weltmeisterschaft für Tourenwagen. Am 30. Juni 2004 wurde durch den Automobilweltverband in Paris beschlossen, die bisherige Tourenwagen-Europameisterschaft (ETCC) in eine Weltmeisterschaft mit dem Titel „World Touring Car Championship“ (WTCC) umzuwandeln. Veranstaltungen außerhalb von Europa waren aber keine Neuheit, denn bereits 2004 wurde das Finale zur ETCC in Dubai ausgetragen. Neu im Kalender waren Puebla (Mexiko), der Grand-Prix-Kurs bei Istanbul (Türkei) und der berühmte Stadtkurs von Macao (zu China), welcher nach dem Gastauftritt 2004 nun offiziell zum Kalender gehörte. Im Gegensatz zur ETCC 2004, als man in Hockenheim und Oschersleben fuhr, fand in der Motorsport Arena Oschersleben bei Magdeburg die einzige Veranstaltung in Deutschland statt.

Der neue WM-Status weckte bei mehreren Herstellern Interesse: Um die erst kürzlich zuvor in Europa umbenannte Marke Chevrolet (vorher Daewoo) besser zu vermarkten, entschied man sich bei General Motors zum Einstieg in den Motorsport für die WTCC. Zusammen mit dem britischen Tuner Ray Mallock Limited schickte das Unternehmen zum ersten Mal in seiner Geschichte ein Werksteam auf eine WM-Bühne. Als Piloten für die drei Chevrolet Lacetti verpflichtete man neben den beiden erfahrenen Tourenwagenpiloten Nicola Larini, der in der ETCC für Alfa Romeo startete, und Alain Menu, der in der DTM für Opel aktiv war, auch den jungen Robert Huff.

Auch Ford trat nun werksseitig in den Tourenwagensport ein. Vor der Saison gab es Ford-intern zu klären, ob man weiterhin in der Rallye-Weltmeisterschaft fährt oder in die WTCC wechselt. Man entschied sich zweigleisig zu fahren. Allerdings engagierten sich die Kölner nicht mit vollem Werkseinsatz in der WTCC, sondern stellten den neu entwickelten Super-2000-Tourenwagen auf Basis des neuen Ford-Focus-Kundenteams zur Verfügung. Ein Partner von Ford in Tourenwagen-WM war der Rennstall von Hans Hotfiel. Schon 2004 entwickelten die Ostwestfalen das alte Focus-Modell, das in der Tourenwagen-Europameisterschaft vom RS-Line-Team eingesetzt wurde. In der Premierensaison war aber nur wenig Erfolg vom neuen Focus festzustellen.

Bei Seat gab es einen deutsch-deutschen Platztausch. Peter Terting ersetzte ab der Saison 2005 Frank Diefenbacher. Terting war in den Jahren zuvor schon als Rennfahrer im VW-Konzern tätig. Neben dem VW Lupo Cup und dem Seat Leon Supercopa fuhr er auch schon für Audi in der DTM. Zum WM-Lauf in Magny Cours kehrte Frank Diefenbacher zurück in die WTCC. Im Team von RS-Line pilotierte er einen Vorjahres-Focus. Allerdings war das nur ein kurzes Gastspiel, da er sich dort bei einem Unfall einen Lendenwirbel brach.

Anlässlich der Motor Show in Barcelona hat Seat die Super-2000-Version des neuen Leon präsentiert, der in enger Zusammenarbeit mit Audi Sport entstand. Die Premiere feierte der Leon in der Motorsport Arena Oschersleben. Beim Seat-Heimspiel in Valencia konnte Jordi Gené den ersten Sieg des Leon feiern.

Auch die dänische Peugeot-Sport-Truppe versuchte sich in diesem Jahr, diesmal mit dem Peugeot 407. Auf Grund der enttäuschenden Ergebnisse bei den Testeinsätzen in Spa und Oschersleben zog sie sich aber nach zwei Rennen wieder zurück.

Alessandro Zanardi konnte in der Motorsport Arena Oschersleben nach seinem Horror-Crash im September 2001 auf dem EuroSpeedway Lausitz, wo er beide Beine verloren hatte, seinen ersten Sieg in der höchsten Tourenwagen-Liga feiern.

Der Weltmeistertitel ging an den amtierenden Europameister Andy Priaulx, der sich, wie schon in der ETCC, im Titelduell gegen Dirk Müller durchsetzen konnte. Des Weiteren sicherte sich BMW ebenfalls die Hersteller-Wertung. Marc Hennerici wurde zum ersten Sieger der WTCC Independence Trophy. Verfolgen konnte man dies in Deutschland neben der bekannten Übertragung auf Eurosport auch in der ZDF-Sportreportage, die zusammengefasst von den Rennen berichtete.

2006[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2006

Verändert hatte sich 2006 das Veranstaltungspaket des LG SRW (Super Racing Weekend), in dem die WTCC zusammen mit der FIA-GT-Meisterschaft ihre Rennen austrug. Die beiden Serien gingen ab diesem Jahr getrennte Wege. Dadurch veränderte sich auch der Rennkalender: Neu hinzugekommen waren die Rennen in Curitiba (Brasilien), Brands Hatch (Großbritannien) und das Automotodrom Brno (Tschechien). Dafür mussten die Strecken Spa-Francorchamps in Belgien, Imola in Italien und Silverstone in Großbritannien weichen. Yokohama gewann die Reifenausrüstung ab diesem Jahr für die WTCC und löste damit Michelin ab.

Überraschend stieg Alfa Romeo in dieser Saison aus der WTCC aus. Es gab im Vorfeld viele Gerüchte bezüglich eines neuen Tourenwagens auf Basis des Alfa Romeo 147 mit Dieselmotor, doch dies bewahrheitete sich nicht. N.technology setzte weiterhin den Alfa Romeo 156 in der WTCC ein. Trotz des Ausstiegs überwies Alfa die Summe für die Einschreibung in die Herstellerwertung an die FIA. Somit punktete N.technology nicht in der Independent-Trophy, der Sonderwertung für Privatfahrer, sondern in der Herstellerwertung. Als Fahrer hielt N.technology nur Augusto Farfus. Gabriele Tarquini und James Thompson wechselten zu Seat. Dort waren sie eine enorme Verstärkung. Man verpflichtete zusätzlich zu den bisherigen Fahrern auch noch Yvan Muller, der schon in den Vorjahren das Team bei einigen Rennen unterstützte.

Neben Alfa Romeo stieg auch Ford nach einem überaus bescheidenen Jahr wieder aus der WTCC aus. Man wollte 2006 die Ford-Teams nur noch technisch, nicht aber finanziell unterstützen. Die Folge war, dass überhaupt kein Ford mehr in der WTCC antrat. Das Ford-Werksteam konzentrierte sich wieder voll auf die Rallye-Weltmeisterschaft.

BMW trat in dieser Saison mit dem neuen 3er auf Basis des E90 an. Dieser hatte erstmals einen Vierzylinder anstatt eines Sechszylinders unter der Haube. Möglich machte dies das Sondermodell 320si extra für den Super-2000-Tourenwagen. Mit diesem Modell konnte Andy Priaulx seinen Weltmeistertitel verteidigen. Dies war bis zum letzten Rennen in Macau aber noch sehr offen, denn dort hatten noch neun Fahrer theoretische Chancen auf den WM-Titel. Meister in der Privatfahrerwertung wurde Tom Coronel.

2007[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2007

Im Jahr 2007 änderten sich die Regeln erneut. Aufgrund des Startvorteils von BMW (wegen des Heckantriebs) wurde das erste Rennen eines Laufes im so genannten Indy-Start gestartet. Das heißt, als erstes wird eine Einführungsrunde gefahren und dann „fliegend“ gestartet. Die zweite Regeländerung in diesem Jahr war die Gewichtsverteilung. Das maximale Handicap-Gewicht wurde auf 40 kg gesenkt, nun bekamen die ersten acht Fahrzeuge Gewichte aufgeladen.

Streckenmäßig gab es 2007 eine Besonderheit. Mit Pau (Frankreich) und Porto (Portugal) kamen zwei Stadtstrecken dazu. Ebenfalls neu waren der ehemalige Formel-1-Kurs in Zandvoort (Niederlande) und Anderstorp in Schweden. Monza (Italien) als traditioneller Saisonstart war nun die vorletzte Station, Macao blieb weiterhin als Saisonabschluss.

Augusto Farfus wechselte 2007 zum BMW Team Germany. Dirk Müller verließ das Team. Somit gab es zum ersten Mal eine internationale Paarung in diesem Team. Auch neu war, dass das Team Germany ohne die Nummern 42 und 43 fuhr. Mit Augusto Farfus gab es auch neue Nummern, 2 und 3. Beim BMW Team Italy-Spain ersetzte der ehemalige GP2-Fahrer Félix Porteiro Marcel Costa. Das Seat-Team bekam Michel Jourdain (ex IndyCar-Fahrer) und Tiago Monteiro (ab Zandvoort) als Zuwachs. Dafür gingen Peter Terting, James Thompson und Rickard Rydell, allerdings hatte Terting einen Gaststart in Oschersleben und Rydell einen Gaststart in Schweden für Chevrolet und einen in Macau für Seat. Alfa Romeo hatte neben Thompson für 2007 Olivier Tielemans verpflichtet. Der Holländer war vorheriges Jahr in der DTM mit einem Audi eines Kundenteams gefahren.

Mitten in der Saison gab es zwei Treibstoff-Premieren in der WTCC. Ab dem 13. Lauf im schwedischen Anderstorp stattete Seat seine Leons mit einem 2000-cm³-Turbodieselmotor für die Piloten Jordi Gene und Yvan Muller aus. Nach dem Reglement FIA Super 2000D muss der Seat Leon TDI 30 Kilogramm schwerer sein als das mit Benzin betriebene Modell. Direkt beim darauf folgenden Rennen in Oschersleben gewann Yvan Muller den ersten Lauf und schrieb damit Geschichte als erster Sieger überhaupt mit einem Diesel-Fahrzeug bei einer FIA-Weltmeisterschafts-Veranstaltung. Ebenfalls in Anderstorp am Start war ein mit Ethanol E85 betriebener Volvo S60 des Teams Polestar.

Zu Beginn der Saison dominierte BMW sehr stark, und die Spitze der Fahrerwertung wechselte von Rennen zu Rennen nur zwischen Andy Priaulx, Augusto Farfus und Jörg Müller. Doch zu Mitte der Saison wurden die BMW von der FIA eingebremst. Zur gleichen Zeit konnte Seat mit dem Turbodiesel stark auftrumpfen. Die neuen engen Stadtkurse kamen dem schmalen Chevrolet Lacetti entgegen. Chevrolet-Pilot Alain Menu war sogar mit fünf Siegen der erfolgreichste Fahrer des Jahres. Für BMW war es nun nur noch durch die umgedrehte Startreihenfolge im zweiten Lauf möglich zu siegen. Der große Punktevorsprung, den die BMW-Piloten zur Saisonmitte hatten, wurde bis zum Finalrennen in Macao durch die Konkurrenz egalisiert. Andy Priaulx und Yvan Muller hatten vor dem Rennen beide 81 Punkte. Während Yvan Muller den ersten Lauf von Position zwei in Angriff nahm und direkt am Start die Führung übernahm, fuhr Priaulx nur außerhalb der Punkte. Doch in der vorletzten Runde fiel Muller durch eine lockere Benzinpumpe aus. Andy Priaulx erbte den achten Platz und somit die Poleposition für Lauf zwei. Mit einem Sieg sicherte sich Andy Priaulx seine vierte Meisterschaft sowie seine dritte in der Weltmeisterschaft in Folge. Die Privatfahrerwertung ging an Stefano d’Aste.

2008[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2008

Neu im Kalender waren 2008 die Strecken in Estoril (Portugal), Imola (Italien), Aida (Japan) und auch Puebla (Mexiko), wo 2007 kein Rennen ausgetragen wurde. Somit fanden 2008 insgesamt 24 WM-Läufe statt. Den Titel holte sich der Seat-Fahrer Yvan Muller. Privatfahrermeister wurde Sergio Hernández im BMW.

2009[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2009

Als neue Strecke kam am ersten Maiwochenende Marrakech in Marokko in den Kalender hinzu. Dafür wurde auf Monza verzichtet. Weltmeister wurden im letzten Rennen Seat und Gabriele Tarquini. In der Privatfahrerwertung siegte Tom Coronel im Seat Leon.

2010[Bearbeiten]

Chevrolet feierte von 2010 bis 2012 die meisten Rennsiege in der WTCC (Bild zeigt den Cruze von Yvan Muller am 4. September auf der IAA 2011)

→ Hauptartikel: Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2010

Die Wirtschaftskrise machte auch vor der WTCC nicht halt. Seat verzichtete auf einen Werkseinsatz, Lada verließ die Serie komplett und auch BMW setzte nur zwei Fahrzeuge werksseitig ein. Allerdings wurde der Weggang der Werksteams durch viele Privatteams kompensiert.

2011[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2011

In der Saison 2011 gab es nun de facto gar keine Herstellerwertung mehr, da Chevrolet als einziger Hersteller in dieser Wertung verblieben war. Zahlreiche Seat (nach dem einsetzenden Team als "Sunred" bezeichnet) und BMW sowie ein einzelner Volvo ergänzten das Feld. Alle Hersteller setzten jetzt einen neuen 1,6-Liter-Turbomotor ein, um so den in den Straßenversionen verkauften Fahrzeugen näher zu sein.

2012[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2012

Zur Saison 2012 wurde das Qualifying modifiziert. Außerdem waren jetzt nur noch die 1,6-Liter-Turbomotoren erlaubt. Zu Saisonbeginn wurde aber der TDI nochmals zugelassen, weil SEAT nicht genug Motoren liefern konnte. Der Leon trat wieder als Seat an. BMW entwickelte den E90 weiter. Volvo trat 2012 nicht mehr an. Honda sowie Lada starteten zu Entwicklungs- und Testzwecken, um jeweils einen Werkseinsatz für 2013 auszuloten. Wie erwartet fuhr Chevrolet die meiste Zeit vor der Konkurrenz. Mit dem Slovakiaring, Salzburgring und dem Sonoma Raceway kamen neue Strecken hinzu. Weltmeister wurde im letzten Rennen Chevrolet mit Rob Huff.

2013[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2013

2014[Bearbeiten]

→ Hauptartikel: Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2014

Die Eckpunkte des Reglements 2014 sehen vor, dass die Fahrzeuge etwa 50 PS mehr Leistung bekommen werden. Im Gegenzug soll das Gewicht der Rennwagen um 50 kg fallen. Die in den Vorjahren verwendeten Kompensationsgewichte sind weggefallen. Statt mit den bisher verwendeten 17-Zoll-Felgen gehen die Fahrzeuge auf 18-Zoll-Felgen an den Start. Das Qualifikationsrennen ist statt zwei auf nunmehr drei Sessions erhöht worden. Der fliegende Start (Indianapolis-Start) ist 2014 wieder durch stehenden Start ersetzt worden. Als neuer Hersteller ist Citroën 2014 in die WTCC eingestiegen.[1]

Hersteller[Bearbeiten]

Die werksseitig teilnehmenden Hersteller in der WTCC wechseln seit Bestehen der Serie nahezu jedes Jahr. So wurden in der Geschichte der Rennserie schon Fahrzeuge von acht Herstellern werksseitig eingesetzt. Darüber hinaus gab und gibt es zahlreiche sogenannte „Privatfahrer“, die sowohl Fahrzeuge dieser Marken wie auch Eigenentwicklungen auf der Basis anderer Fahrzeuge einsetzen – insbesondere Fahrzeuge von BMW, Chevrolet und Seat sind so seit Gründung der WTCC durchgehend vertreten. Diese Privatfahrer sind dabei durchaus zu Rennsiegen in der Lage; die Gesamtwertung wurde bisher jedoch stets von einem Werksteam gewonnen.

Marken der ETCC/WTCC-Teilnehmer Tourenwagen-Europameisterschaft (ETCC) Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC)
2000er 2010er
2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4
Alfa Romeo  
BMW  
Chevrolet  
Citroën  
Ford  
Honda  
Lada  
Nissan  
Peugeot  
Seat  
Toyota  
Volvo  

██ Werkseinsatz ██ Privateinsatz

Technik[Bearbeiten]

Um die Kosten stabil zu halten, gilt auch weiterhin das Regelwerk der FIA Super 2000. Das bedeutet, die Rennwagen müssen dem FIA-Reglement der Gruppe A entsprechen und mit einem Zusatz-Kit Super 2000 ausgestattet sein. Das Serienfahrzeug muss mindestens 2500 mal in identischen Einheiten produziert worden sein. Es ist ein Mindestgewicht für frontangetriebene Fahrzeuge von 1140 kg vorgeschrieben, für Hecktriebler sind es mindestens 1170 kg. Fahrzeuge mit Allradantrieb sowie elektronische Fahrhilfen wie ABS und ESP sind nicht zugelassen.

Ebenfalls vorgeschrieben ist ein 2000-cm³-Saugmotor mit Drehzahlbegrenzung: Vierzylinder mit maximal 8500 Umdrehungen in der Minute, Fünfzylinder mit 8750 und Sechszylinder mit höchstens 9000  min−1. Alternativ gilt auch das Reglement FIA Super 2000D, das einen 2000-cm³-Turbodieselmotor erlaubt. Ein Motor muss mindestens vier Rennwochenenden in Folge halten und darf während dieser Zeit nicht getauscht werden. Tritt ein Schaden auf oder wird der Motor vorzeitig gewechselt, so muss das betroffene Fahrzeug am Ende des Feldes starten und wird beim darauf folgenden Rennen in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten versetzt.

Sequenzielle Getriebe anstelle der üblichen H-Schaltung sind erlaubt, allerdings werden diese Fahrzeuge mit einem Strafgewicht von 30 kg belastet. Die Anzahl der Einheitsreifen vom Hersteller Yokohama ist für Training, Qualifying und Rennen streng limitiert.

Technische Daten[Bearbeiten]

BMW 320si[Bearbeiten]

BMW setzte 2005 den mit mehreren Titeln sehr erfolgreichen Sechszylinder 320i auf Basis des BMW E46 ein. Ab der Saison 2006 ging ein neues Modell an den Start, das auf der internationalen Automobilausstellung (IAA) am 12. September 2005 in Frankfurt am Main der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die neue Rennversion basierte auf einer Vierzylinder-Sonderversion des BMW E90 namens BMW 320si, von der nur die vom Reglement geforderte Mindestanzahl von 2500 Stück produziert wurden. 2009 erschien eine überarbeitete Version des BMW 320si.

Fahrzeug für 2006 laut BMW Werksangaben

BMW 320si
  • Länge: 4535 mm, Breite: 1845 mm, Höhe: 1350 mm, Radstand: 2763 mm, Fahrzeuggewicht: 1140 kg (mit Fahrer)
  • Motor: Vierzylinder-Reihenmotor
    • Hubraum: 1998 cm³
    • Leistung: etwa 202 kW (275 PS) bei etwa 8300/min
    • Drehmoment: etwa 242 Nm bei 7250/min
    • Zylinderblock: Aluminium-Zylinderblock mit Bedplate
    • Motorsteuerung: BMW Motorsport ECU404
    • Tankinhalt: etwa 45 Liter
    • Kraftstoff: Einheitskraftstoff, Super Plus bleifrei
  • Chassis/Karosserie: selbsttragende Stahlblechkarosserie
  • Vorderachse: Zweigelenk-Federbeinachse mit Verstellstabilisator
  • Hinterachse: Fünflenkerachse mit Verstellstabilisator
  • Dämpfer: Sachs mit einstellbarer Zug- und Druckstufe
  • Bremse Vorderachse: 332 mm Stahlscheibe mit Vierkolbenfestsattel AP
  • Bremse Hinterachse: 280 mm Stahlscheibe mit Zweikolbenfestsattel AP
  • Räder: Aluminiumfelgen SA 216 BBS
  • Sitz: Recaro ProRacer HANS

Fahrzeug für 2009 laut BMW Werksangaben[2]

BMW 320si
  • Länge: 4539 mm, Breite: 1845 mm, Höhe: 1350 mm, Radstand: 2763 mm, Fahrzeuggewicht: 1155 kg (mit Fahrer)
  • Motor: Vierzylinder-Reihenmotor
    • Hubraum: 1999 cm³
    • Leistung: etwa 206 kW (280 PS) bei etwa 8300/min
    • Drehmoment: etwa 245 Nm bei 7250/min
    • Zylinderblock: Aluminium-Zylinderblock mit Bedplate
    • Motorsteuerung: BMW Motorsport ECU404
    • Tankinhalt: etwa 45 Liter
    • Kraftstoff: Einheitskraftstoff, Super Plus bleifrei
  • Chassis/Karosserie: selbsttragende Stahlblechkarosserie
    • Aerodynamikpaket: Frontschürze, Heckschürze, vordere Kotflügel und hintere Kotflügelverbreiterungen aus CFK, Heckflügel aus Aluminium
  • Vorderachse: Zweigelenk-Federbeinachse mit Verstellstabilisator
  • Hinterachse: Fünflenkerachse mit Verstellstabilisator
  • Dämpfer: Sachs mit einstellbarer Zug- und Druckstufe
  • Bremse Vorderachse: 332 mm Stahlscheibe mit Vierkolbenfestsattel AP
  • Bremse Hinterachse: 291 mm Stahlscheibe mit Zweikolbenfestsattel AP
  • Räder: Aluminiumfelgen SA 216 BBS
  • Sitz: Recaro ProRacer HANS

Chevrolet Lacetti[Bearbeiten]

Chevrolet Lacetti

Fahrzeug für 2005 laut Chevrolet Werksangaben

  • Motor: Vierzylinder-Saugmotor
    • Hubraum: 1998 cm³
    • Leistung: 198 kW (270 PS) bei 8400/min
    • Drehmoment: 267 Nm bei 5880/min
    • Höchstgeschwindigkeit: 254 km/h (geschätzt)
  • Struktur: Selbsttragende Stahlkarosserie mit EFA-Überrollkäfig
  • Karosserie: Stahl und Verbundwerkstoffe mit Aerodynamikbausatz
  • Aufhängung vorne: McPherson-Federbeine
  • Aufhängung hinten: Doppelte Lenker
  • Räder und Reifen: 9x17 Aluminium-Rennfelgen mit Michelin-Motorsportreifen

Chevrolet Cruze[Bearbeiten]

Chevrolet Cruze

Fahrzeug für 2009 laut Chevrolet Werksangaben[3]

  • Motor: Vierzylinder-Saugmotor
    • Hubraum: 1998 cm³
    • Leistung: 204 kW (278 PS) bei 8400 min−1
    • Drehmoment: 267 Nm bei 5800 min−1
    • Höchstgeschwindigkeit: 254 km/h (geschätzt)
    • Fahrzeuggewicht: 1170 kg (lt. FIA-Reglement)
  • Struktur: Selbsttragende Stahlkarosserie mit EFA-Überrollkäfig
  • Karosserie: Stahl und Verbundwerkstoffe mit Aerodynamikbausatz
  • Aufhängung vorne: McPherson-Federbeine
  • Aufhängung hinten: Doppelte Lenker
  • Räder und Reifen: 9x17 Aluminium-Rennfelgen mit Yokohama-Motorsportreifen

Seat Leon[Bearbeiten]

Seat Leon 2.0 TFSI[4]

Seat Leon 2.0 TFSI
  • Motor: Vierzylinder-Saugmotor
    • Hubraum: 2000 cm³
    • Leistung: 194 kW (264 PS) bei 8500/min
    • Drehmoment: 225 Nm bei 7000/min
    • Höchstgeschwindigkeit: 246 km/h
    • Kraftstoffverbrauch: etwa 44 l/100 km (geschätzt)
  • Fahrzeuggewicht: 1140 kg (inkl. Fahrer)
  • Struktur: Selbsttragende Stahlkarosserie mit EFA-Überrollkäfig
  • Karosserie: Stahl und Verbundwerkstoffe mit Aerodynamikbausatz
  • Aufhängung vorne: McPherson-Federbeine
  • Aufhängung hinten: Doppelte Lenker
  • Räder und Reifen: 9x17 Aluminium-Rennfelgen mit Yokohama 26B Motorsportreifen

Seat Leon 2.0 TDI[4]

Seat Leon 2.0 TDI
  • Motor: Vierzylinder-Turbodieselmotor
    • Hubraum: 2000 cm³
    • Leistung: 209 kW (284 PS) bei 4000/min
    • Drehmoment: 450 Nm bei 2500/min
    • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
    • Kraftstoffverbrauch: etwa 40,5 l/100 km (geschätzt)
  • Fahrzeuggewicht: 1140 kg (inkl. Fahrer)
  • Struktur: Selbsttragende Stahlkarosserie mit EFA-Überrollkäfig
  • Karosserie: Stahl und Verbundwerkstoffe mit Aerodynamikbausatz
  • Aufhängung vorne: McPherson-Federbeine
  • Aufhängung hinten: Doppelte Lenker
  • Räder und Reifen: 9x17 Aluminium-Rennfelgen mit Yokohama 240/61 R 17 Motorsportreifen

Regelwerk[Bearbeiten]

An einem Veranstaltungswochenende werden am Sonntag jeweils zwei Rennen mit einer Distanz von mindestens 50 Kilometern ausgetragen. Die Startaufstellung für den ersten Lauf wird zuvor am Samstag in einem Qualifying ermittelt. Innerhalb von 30 Minuten wird die jeweils beste Rundenzeit jedes einzelnen Fahrers gewertet. Diese Regel wurde zur Saison 2012 modifiziert. Es finden weiterhin zwei Qualifying-Segmente statt. Im ersten Abschnitt qualifizieren sich die zwölf schnellsten Piloten für den zweiten Teil des Qualifyings. Die fünf schnellsten Piloten dieses Segments erhalten Punkte nach dem Schema 5-4-3-2-1. Die Startaufstellung des ersten Rennens ergibt sich aus dem Ergebnis des Zeittrainings. Beim zweiten Rennen starten die ersten zehn Piloten aus dem zweiten Qualifying-Abschnitt in umgekehrter Reihenfolge.

Das Ergebnis im ersten Rennen dient gleichzeitig als Startaufstellung für den zweiten Lauf, wobei die ersten acht Fahrer in umgekehrter Reihenfolge starten. Zwischen den beiden Rennen stand bis zum Jahr 2006 eine halbe Stunde für Service- und Reparaturarbeiten zur Verfügung. Ab 2007 liegt zwischen den Rennen eine mehrstündige Pause.

Es gibt eine Fahrer- und eine Markenmeisterschaft. Die Punkte wurden in der Fahrermeisterschaft bis 2009 nach dem damaligen Schema der Formel 1 vergeben: 10-8-6-5-4-3-2-1. Seit 2010 werden Punkte nach dem Schema 25-18-15-12-10-8-6-4-2-1 vergeben. In der Markenmeisterschaft werden die Punkte der zwei bestplatzierten Fahrer einer Marke gewertet. Zusätzlich gibt es noch für die privaten Teams die sogenannte „Independents Trophy“, die reichlich Preisgelder ausschüttet.

Um die Meisterschaft permanent spannend zu halten, gilt auch weiterhin die Handicap-Gewichtsregelung, die gegenüber der Europameisterschaft (ETCC) noch erweitert wurde: Der im Durchschnitt beste Fahrer beider Rennen eines Wochenendes muss beim nächsten Lauf 20 Kilogramm zuladen, der zweite 15 kg, der dritte, vierte und fünfte je 10 kg. Die Sechst- bis Achtplatzierten müssen 5 kg einladen. Der Fahrer auf dem 9. Platz kann 5 kg aus dem Auto nehmen, ab dem 10. Platz sind dies 10 kg. Zusätzlich müssen die Fahrer für Meisterschaftspunkte ihre Autos mit Gewicht belasten: Für jeweils zehn volle Punkte fünf Kilogramm. Das heißt 10 bis 19 Punkte 5 kg, 20 bis 29 Punkte 10 kg usw. Die Summe aller Handicapgewichte ist jedoch auf maximal 40 kg und minimal −10 kg beschränkt. Die Zusatzgewichte werden nach jeder Veranstaltung neu berechnet.

Rahmenprogramm[Bearbeiten]

Bei drei der sechs in Europa stattfindenden Veranstaltungen ist der European Touring Car Cup zu Gast.

Rennstrecken[Bearbeiten]

Gesamtsieger[Bearbeiten]

Touring Car World Cup[Bearbeiten]

Jahr Strecke Fahrer Wagen
1993 ItalienItalien Autodromo Nazionale Monza NeuseelandNeuseeland Paul Radisich Ford Mondeo
1994 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Donington Park NeuseelandNeuseeland Paul Radisich Ford Mondeo
1995 FrankreichFrankreich Circuit Paul Ricard DeutschlandDeutschland Frank Biela Audi A4

World Touring Car Championship[Bearbeiten]

Jahr Meister 2. Platz 3. Platz Markenmeister Independents Trophy
1987 ItalienItalien Roberto Ravaglia
(BMW M3)
DeutschlandDeutschland Klaus Ludwig
(Ford Sierra Cosworth)
DeutschlandDeutschland Klaus Niedzwiedz
(Ford Sierra Cosworth)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ford
2005 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Priaulx
(BMW 320i)
DeutschlandDeutschland Dirk Müller
(BMW 320i)
ItalienItalien Fabrizio Giovanardi
(Alfa Romeo 156)
DeutschlandDeutschland BMW DeutschlandDeutschland Marc Hennerici
(BMW 320i)
2006 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Priaulx
(BMW 320si)
DeutschlandDeutschland Jörg Müller
(BMW 320si)
BrasilienBrasilien Augusto Farfus
(BMW 320si)
DeutschlandDeutschland BMW NiederlandeNiederlande Tom Coronel
(SEAT León)
2007 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Priaulx
(BMW 320si)
FrankreichFrankreich Yvan Muller
(SEAT León)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Thompson
(Alfa Romeo 156)
DeutschlandDeutschland BMW ItalienItalien Stefano d’Aste
(BMW 320si)
2008 FrankreichFrankreich Yvan Muller
(SEAT León TDI)
ItalienItalien Gabriele Tarquini
(SEAT León TDI)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Robert Huff
(Chevrolet Lacetti)
SpanienSpanien SEAT SpanienSpanien Sergio Hernández
(BMW 320si)
2009 ItalienItalien Gabriele Tarquini
(SEAT León TDI)
FrankreichFrankreich Yvan Muller
(SEAT León TDI)
BrasilienBrasilien Augusto Farfus
(BMW 320si)
SpanienSpanien SEAT NiederlandeNiederlande Tom Coronel
(SEAT León TFSI)
2010 FrankreichFrankreich Yvan Muller
(Chevrolet Cruze)
ItalienItalien Gabriele Tarquini
(SEAT León TDI)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Robert Huff
(Chevrolet Cruze)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chevrolet SpanienSpanien Sergio Hernández
(BMW 320si)
2011 FrankreichFrankreich Yvan Muller
(Chevrolet Cruze)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Robert Huff
(Chevrolet Cruze)
SchweizSchweiz Alain Menu
(Chevrolet Cruze)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chevrolet DanemarkDänemark Kristian Poulsen
(BMW 320 TC)
2012 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Robert Huff
(Chevrolet Cruze)
SchweizSchweiz Alain Menu
(Chevrolet Cruze)
FrankreichFrankreich Yvan Muller
(Chevrolet Cruze)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chevrolet UngarnUngarn Norbert Michelisz
(BMW 320 TC)
2013 FrankreichFrankreich Yvan Muller
(Chevrolet Cruze)
ItalienItalien Gabriele Tarquini
(Honda Civic)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Nash
(Chevrolet Cruze)
JapanJapan Honda Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Nash
(Chevrolet Cruze)

Medienpräsenz[Bearbeiten]

Fernsehübertragungen[Bearbeiten]

Unter dem Motto der WTCC „Real Cars, Real Racing“ werden die Rennen auf Eurosport bzw. Eurosport 2 unter der Moderation von Dirk Adorf und Uwe Winter live übertragen.

Computerspiele[Bearbeiten]

Mit Race, den Nachfolgern Race07, sowie RaceOn von SimBin Studios sind drei offizielle WTCC-Rennspiele veröffentlicht worden.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: World Touring Car Championship – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michael Bräutigam/Reiner Kuhn: Ein Jahr Mix-Feld in Motorsport aktuell, MSA 29/2013, vom 2. Juli 2013, S. 18.
  2. Technische Daten des BMW 320si E90 (ab 2009)
  3. Technische Daten des Chevrolet Cruze
  4. a b Technische Daten des Seat Leon 2.0 TFSI und Seat Leon 2.0 TDI